#1  
Alt 28.12.2014, 21:15
Ca-Ro Ca-Ro ist offline
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Standard Kekule-Nummer bei Ahnenschwund

Hi,

ich bin neu hier und hoffe es hat jemand einen Tipp für mich. In meiner Ahnentafel bin ich nun auf Ahnenschwund gestoßen, der zustande kommt indem Geschwister enthalten sind, von denen die Nachfahren irgendwann wieder zusammen treffen.

Das Problem ist nun, dass ja eigentlich jede Person zwei Elternteile hat. Da nun aber zwei Personen Geschwister sind nehmen die Eltern nur zwei Plätze in der Ahnentafel ein und nicht die "normalen" 4 Plätze in der nächsten Generation.

Ich hoffe Ihr konntet mir folgen. Meine Frage ist nun, wie vergebe ich die Kekule? Denn so hätten ja die Eltern zweier Geschwister zwei Nummern.

Schon mal vielen Dank im Voraus!
Ca-Ro
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  #2  
Alt 28.12.2014, 21:37
Benutzerbild von jacq
jacq jacq ist offline männlich
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Moin Ca-Ro,

ich habe das Thema nicht verfolgt, aber vllt. ist ja etwas dabei:
http://forum.ahnenforschung.net/showthread.php?t=95518
__________________
Viele Grüße,
jacq

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  #3  
Alt 28.12.2014, 21:40
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sk270278 sk270278 ist offline männlich
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Hallo Ca-Ro,

bei meinen internen Aufzeichnungen habe ich an die jeweiligen Personen beide Nummern vergeben; Das gilt auch durchgehend für wiederum deren Vorfahren; Ich habe bis jetzt 2 Fälle, aber in unterschiedlichen Linien und beide ca. vor 250 bzw. 300 Jahren; Bei einem ordentlichen Ausdruck müßte man wahrscheinlich irgendwo tricksen, damit die Personen dann doppelt erscheinen!?

Gruß Stefan
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Schön daß es euch alle gibt - DANKE an sämtliche Helfer-innen


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  #4  
Alt 28.12.2014, 21:42
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
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Zitat:
Zitat von Ca-Ro Beitrag anzeigen
...Ich hoffe Ihr konntet mir folgen. Meine Frage ist nun, wie vergebe ich die Kekule? Denn so hätten ja die Eltern zweier Geschwister zwei Nummern...
Hallo,
diese Ahnen besitzen dann halt zwei verschieden (oder eventuell noch mehr) Kekulé-Nummern.

Übrigens "vergibt" man nicht die Nummern, sondern durch eine von Kekulé festgelegte mathematische Berechnung sind diese Kekulé-Nummern eindeutig definiert. Das kann eben dazu führen, dass einem Ahnen mehrer Nummern zugeordnet werden müssen. Eine Unterschlagung von Nummern zur Vereinfachung oder Vereinheitlichung wäre nicht korrekt!!!

Gruss

P.S.
dieser Beispiel-Ahne hat drei Kekulé-Nummern (siehe unter Note):
http://wc.rootsweb.ancestry.com/cgi-...sahnen&id=I476

Geändert von Anna Sara Weingart (28.12.2014 um 21:50 Uhr)
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  #5  
Alt 28.12.2014, 21:56
Benutzerbild von sk270278
sk270278 sk270278 ist offline männlich
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@ Anna Sara Weingart
Dann nennen wir es eben "zuordnen", wenn es besser gefällt;
Ich sehe darin keinen relevanten Unterschied, weil sie ja (wie beschrieben) eigentlich feststehen!?
Gruß Stefan
__________________
Schön daß es euch alle gibt - DANKE an sämtliche Helfer-innen



Geändert von sk270278 (28.12.2014 um 21:57 Uhr)
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  #6  
Alt 28.12.2014, 22:01
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
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Hallo,
Man sollte generell in der Ahnenforschung nichts weglassen, und nicht zu viel selber denken, denn dabei können Fehler entstehen.
Man muss seine eigene Kreativität bremsen auch wenn es langweilig ist.

Geburt, Tod, Eltern, Ehe, Kekule-Nr. - Alles klar definiert und nicht "verhandelbar"


Falls die entsprechenden Ahnen in einer Stammbaumdarstellung doppelt auftauchen, wäre es auch möglich, dass sie dann jeweils einen andere Kekule-Nr. tragen.

Geändert von Anna Sara Weingart (28.12.2014 um 22:07 Uhr)
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  #7  
Alt 28.12.2014, 22:21
Alter Mansfelder Alter Mansfelder ist offline
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Hallo Ca-Ro,

wie Anna Sara und Stefan richtig schreiben, ist jeder Person eine feste Kekule-Nummer von vornherein vorgegeben. Wenn nun ein Vorfahre an mehreren Stellen der Ahnenliste erscheint, dann hat er dort jeweils eine eigene Kekule-Nummer - oder eben bei geraffter Darstellung mehrere Nummern. Wenn Du mit diesen Nummern arbeitest, solltest Du alle zu der jeweiligen Person notieren.

Ich selbst verliere über 4.000 Personen durch "Ahnenschwund" (besser: Ahnengleichheit). Der häufigste Vorfahre erscheint 23mal in der Ahnenliste. Ich arbeite allerdings mit Ahnenstämmen in alphabetischer Reihenfolge und benutze keine Kekule-Nummern, sondern nur die Generationsbezifferung. Insofern komme ich um die "Freude" herum, für den erwähnten Vorfahren 23 Nummern ausrechnen zu müssen

Es grüßt der Alte Mansfelder
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  #8  
Alt 28.12.2014, 22:25
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
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Zitat:
Zitat von Alter Mansfelder Beitrag anzeigen
...Der häufigste Vorfahre erscheint 23mal in der Ahnenliste...
Hallo Mansfelder,
Ist der wirklich in 23 verschiedenen Ahnenlinien Dein Vorfahre?

Gruss
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  #9  
Alt 28.12.2014, 22:27
Ca-Ro Ca-Ro ist offline
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@ Anna Sara, ja natürlich stehen die Nummern fest.

Ich habe bisher den "doppelten" Personen dann beide, oder mehrere Nummern zugeschrieben.

@ Alter Mansfelder: Wow das sind natürlich einige. Ich habe bisher 5 Stellen mit Ahnengleichheit :-)

Vielen Dank für eure Infos, dann werde ich so weitermachen wie bisher. Dachte es gibt vllt noch eine andere Möglichkeit, die ich einfach noch nicht kannte, deswegen wollte ich mich bei euch erkundigen.
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  #10  
Alt 28.12.2014, 23:57
Alter Mansfelder Alter Mansfelder ist offline
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Hallo Anna Sara,

Zitat:
Zitat von Anna Sara Weingart Beitrag anzeigen
...
Ist der wirklich in 23 verschiedenen Ahnenlinien Dein Vorfahre?
ja. Die Zahlen verstehen sich ohne Adel. Der nächsthäufigste erscheint 17mal in der Ahnenliste. Ich habe mehrere solcher Vorfahren, von einem habe ich sogar sieben (!) seiner Kinder als Vorfahren, davon fünf seiner Söhne. -- Das ganze ist ja nur die Spitze des (in meiner AL sich andeutenden) Eisberges: Im Spät- und vor allem im Hochmittelalter muss der Ahnenschwund besonders unter den bäuerlichen Vorfahren gewaltig sein.

Es grüßt der Alte Mansfelder
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ahnenschwund , kekule

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