#1  
Alt 09.12.2013, 16:53
Dietristian Dietristian ist offline
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Standard Klaus KINSKI/NAKSZYNSKI *18.10.1926 Zoppot


Liebe Forscherfreunde,

Klaus Günter Karl NAKSZYNSKI alias Klaus KINSKI *1926 Zoppot/Freie Stadt Danzig (NICHT Polen !) zog mit seinen Eltern Bruno NAKSZYNSKI, Apotheker u. Susanne geb. LUTZE, Krankenschwester u. Pfarrerstochter,*in Leipzig u. drei älteren Geschwistern 1930 nach Berlin. (Wikipedia)

Hat jemand weitere Daten oder Hinweise auf die väterliche bzw. mütterliche Herkunft ?

Viele Grüße
Dietrich Klein
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  #2  
Alt 14.12.2013, 17:46
Juergen Juergen ist offline
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Hallo Dietrich,

steht in der KINSKI Biographie, nix weiter über die Herkunft des Vaters dem Apotheker Bruno NAKSZYNSKI?

Der FN NAKSZYNSKI scheint so geschrieben sehr selten zu sein, vermutlich wurde die
Schreibweise aus einer slawischen Schreibweise an die deutsche Schreibe angepasst.

Bereits 1903 lebte in Berlin ein Apotheker mit Namen Bruno NAKSZYNSKI, er ist
im Berliner Adressbuch der einzige mit diesem Familiennamen.
Siehe hier:
--> http://digital.zlb.de/viewer/image/1...A71475DAC9EE4F

Dieser Apotheker Bruno NAKSZYNSKI wird aber nicht der Vater des Klaus KINSKI sein, er wäre wohl zu alt, da der Sohn 1926 geboren wurde. Aber wer weiß, es gibt auch alte Väter. Wann starb der Vater?

Update: Laut der Biographie soll der Vater Bruno N. in einem Lager in Karlsbad verstorben sein, dann war dieser um 1940 im
wehrfähigen Alter und passt nicht zu dem um 1903 in Berlin tätigen Apotheker Bruno NAKSZYNSKI.


Noch ein Apotheker . Max in Berlin 1913, der obige oder ein anderer, keine Ahnung.
--> http://digital.zlb.de/viewer/image/10089470_1913/2163/
Vielleicht ist der Vater Bruno NAKSZYNSKI, erst später nach Zoppot gezogen?

Und 1936 wird nur ein Apotheker Alfred NAKSZYNSKI im Berliner Adressbuch geführt, jedoch kein Bruno N.
--> http://digital.zlb.de/viewer/image/1...3126439B57BE47
Diese Apotheke befand sich in Berlin N 54, Linien-Straße 30 in Mitte.
Dieser Apotheker Alfred NAKSZYNSKI in Berlin, stammte aus Bromberg. 1904 besteht er die Pharmazeutische Hauptprüfung.

1937 derselbe wohl in Berlin O112 Wühlischstr. 44. (Friedrichshain)
Jetzt habe ich auch den Apotheker Bruno NAKSZYNSKI in Berlin 1939 gefunden, er wohnte demnach in dem Jahr in Berlin Schöneberg.
--> http://digital.zlb.de/viewer/image/1...66531C2B928034

In der Apotheker-Zeitung aus dem Jahr 1903? wird ein A. NAKSZINSKI, als Empfänger des Wilhelm Stipendiums von 1903-1904 genannt.

Zitat: "Der Familienname Nakszynski ist polnisch, doch nur der Herkunft, nicht der Identität seiner Träger nach. Der Vater war der Apotheker und angebliche frühere Opernsänger Bruno Nakszynski, die Mutter, eine Pfarrerstochter aus Danzig-Langfuhr..."
Quelle: Kinski: Die Biographie, Autor Christian David - 2006 - Seite 10.

Der FN Nakszynski dürfte "origínal" in polnischer Schreibweise anders geschrieben worden sein, es gibt keine Treffer in der genealogischen Datenbank aus Polen. > http://www.geneszukacz.genealodzy.pl/

Telefonanschlüsse auf diesen FN nur in DT 3 mal, in PL garnicht.
http://www.verwandt.de/karten/absolut/nakszynski.html

Wie wurde der FN wohl in polnisch tatsächlich geschrieben, so denn er wirklich ursprünglich polnisch war?

Du Dietrich, hast jetze meine Neugier "befeuert", Du selbst forschst ja wohl hauptsächlich in Danzig und Umgebung.

Gruß Juergen

Geändert von Juergen (15.12.2013 um 16:36 Uhr)
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  #3  
Alt 15.12.2013, 01:19
Juergen Juergen ist offline
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Standard NAKSZYNSKI in Zoppot ua.

Hallo Dietrich,

noch mal icke, den Julius Ferdinand Nakszynski geb. 5. Februar 1829 in Tilsit der als einziger, neben Klaus KINSKI,
mit diesen sehr "speziellen" Namen bei Wikipedia erwähnt wird kennst Du sicher schon.
-> http://de.wikipedia.org/wiki/Nakszynski

Er, der in Angermünde und Spremberg Bürgermeister war, hatte mindestens 2 Söhne die um 1870 in Spremberg geboren wurden, vielleicht auch mehr an anderen Orten.
1. Carl Julius Bruno Nakszynski, geb. 26. August 1872.
2. Johann Julius Max Nakszynski, geb. 6. September 1873.
1870 heiratete er die erst 16 jährige Anna Clara SCHNEIDER in der ev. Kirche in Spremberg.
Quelle: https://familysearch.org/pal:/MM9.1.1/JQVR-V4W

Danach ging er angeblich nach Wilhelmshaven und wurde auch dort zum BM gewählt schließlich ging er laut Wiki nach Bromberg, wo er vermutlich vor 1893 starb.
Der Herr war scheinbar sehr angesehen, so dass er kurz nach seiner Ankunft in Wilhelmshaven zum Bürgermeister als kürzlich Zugezogener gewählt wurde.
Bei den um 1900 in Berlin tätigen Apothekern Max und Bruno (auch Alfred?) NAKSZYNSKI frage ich mich, ob dies vielleicht seine Söhne waren.

Er selbst scheint vor 1893 in Bromberg als Anwalt verstorben zu sein.
Seine Witwe Clara NAKSZYNSKI, geborene SCHNEIDER lebt noch 1893 in Bromberg, erwachsene Kinder leben scheinbar nicht in Bromberg. Ich habe keine gefunden.
Ein Apotheker Alfred NAKSZYNSKI aus Bromberg besteht 1904 die Pharmazeutische Hauptprüfung in Berlin. Quelle: Deutsche Apotheker-Zeitung 1904.

noch Zitat aus wikipedia zu Julius Ferdinand Nakszynski:
"Sein schwieriger Charakter und Unregelmäßigkeiten in der Amtsführung führten zu gerichtlichen Auseinandersetzungen zwischen ihm und den Bürgervorstehern."

Einen "schwierigen" Charakter hatte der Schauspieler Klaus KINSKI vermutlich auch.
Na ja, das ist natürlich kein Indiz zur Verwandtschaft dieser Personen.

Ob diese Personen Nakszynski mit dem Vater, des Klaus KINSKI verwandt waren, kann ich Dir leider nicht sagen.
Am besten Du fragst Nastassja KINSKI, wenn Dir an diesem Stammbaum sehr gelegen ist. ,-)

P.S. Ich sah als Kind die Edgar Wallace Filme mit KINSKI, damals war für mich
der Film "Die blaue Hand"? (vergessen) ein Horrofilm und ich habe nachts Alpträume bekommen, wenn ich an diese grimmige Visage von KINSKI dachte.

Viele Grüße
Juergen

Geändert von Juergen (15.12.2013 um 16:45 Uhr)
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  #4  
Alt 15.12.2013, 07:18
animei animei ist offline weiblich
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Zitat:
Zitat von Juergen Beitrag anzeigen
Am besten Du fragst Nastassja KINSKI
Einfach mal anrufen, falls die Nummer noch stimmt: https://familysearch.org/pal:/MM9.1.1/KTWR-D5F
__________________
Gruß
Anita
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  #5  
Alt 17.12.2013, 18:36
Dietrich Klein Dietrich Klein ist offline
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Standard Ahnen von Klaus Kinski alias Nakszynski

Hallo Jürgen,

den Julius Ferdinand Nakszynski *1829 Tilsit , Bürgermeister v. Wilhelmshaven,
hatte ich auch schon gefunden und gedacht, bei so einem seltenen Namen könnte das Verwandschaft sein....
Die beiden Söhne, vor allem Carl Julius Bruno N. *1872 könnte schon der Apotheker sein der um 1903 in Berlin lebt.
Ein weiterer Bruno Nakszynski und ein weiterer Apotheker in der Familie in der
nächsten Generation würde gut in`s Bild passen.
Da die Mutter von Klaus Kinski, Susanne LUTZE eine Pfarrerstochter (!!) aus Langfuhr gewesen ist. könnte ich mir eine Eheschließung der Eltern in Danzig -
Langfuhr gut vorstellen. Werde mal im Adressbuch Danzig nach LUTZE schauen.
Danke für die Hinweise !

Gruß
Dietrich
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  #6  
Alt 17.12.2013, 18:49
Juergen Juergen ist offline
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Hallo Dietrich,

So eine Zufall ich hatte gerade nach dem Pfarrer LUTZE in Danzig bzw. Danzig-Langfuhr gesucht.

Keine Ahnung was an den biographischen Angaben zu Klaus KINSKI bzw. zu dessen Eltern, überhaupt stimmt.
Hat Klaus KINSKI zu Lebzeiten bestätigt, dass der Vater Apotheker war?
Er soll laut KINSKI (auch?) Opernsänger gewesen sein.

In anderen Foren wird schon länger spekuliert, warum der Vater Bruno NAKSZYNSKI in keinem Adressbuch der Stadt Danzig (mit Zoppot) genannt wird. Man muss dazu sagen, dass in den Adressbüchern nur die Hauptmieter, nicht aber die Untermieter verzeichnet wurden.
z.B. hier http://webcache.googleusercontent.co...e&client=opera

Auch wurde dort spekuliert, ob der erste Pfarrer der Luther-Kirche in Langfuhr, Karl LUTZE, der Vater der Susanna NAKSZYNSKI geb. LUTZE war.
Die Mutter von Klaus KINSKI Susanna NAKSZYNSKI geb. LUTZE soll laut Bio wie Du sagst allerdings aus Leipzig stammen.

Dann scheint der luth. Pfarrer Karl LUTZE in Danzig-Langfuhr, wohl nicht deren Vater zu sein.

Die folgende Danziger Encyklopdie nennt folgende Lebensdaten zu diesem Pfarrer LUTZE:
"Johannes Eduard Karl Lutze, geb 25.3.1867 in Berlin – gestorben am 15.8.1940 in Langenbrücke? Deutschland."
"Studium der Theologie in Berlin, wurde am 30. August 1895 zum Priester geweiht..."

Quelle: http://translate.google.de/translate...76%26bih%3D870

Ich habe die polnische Quelle gefunden, die Angaben stammen aus dessen Personalakte.
(APGd. sygn. 977 / 2593 i 2593a, akta personalne w zespole Konsystorza Ewangelickiego Prus Zachodnich.

Demnach war der Vater des Johannes Eduard Karl Lutze, geb 25.3.1867 in Berlin, der Maurer Johann Jacob LUTZE in Berlin.
Johannes Eduard Karl LUTZE heiratete demnach am 9. April 1896, die Gerogia Bertha Gertrud KOEHLER, Tochter des Offiziers Robert KOEHLER in Danzig.
(frei mit Google-Translate aus dem polnischen interpretiert)

Siehe hier in polnisch: http://www.gre.luteranie.pl/roczniki...cznik_2008.pdf

Zitat aus dem polnischen:
"LUTZE Johannes Eduard Karl
Pastor. Urodzony 25 marca 1867 r. w Berlinie, zmarł 15 sierpnia 1940 r.
w Langebrücke w Niemczech. Syn murarza Johannesa Jacoba L.
Maturę uzyskał 12 marca 1886 r. w gimnazjum w Berlinie. Tam też rozpoczał studia teologiczne, które ukończył w roku 1889.
Licencje duszpasterska otrzymał w marcu 1893 r.
Ordynowany został 30 sierpnia 1895 r. Od 31 maja 1896 r. był proboszczem nowej
parafii przy kosciele im. Lutra w Gdansku-Wrzeszczu. Wczesniej mieszkancy
tej dzielnicy należeli do parafii Bożego Ciała w Gdansku. Zorganizował parafie
obejmujaca swym zasiegiem teren całego Gdanska-Wrzeszcza i wybudował
duży neogotycki kosciół im. Lutra przy ul. J. Matejki, poswiecony 7 6 pazdziernika
1899 r. (obecnie kosciół garnizonowy). Załozył cmentarz parafialny przy ul. Towarowej.
1 listopada 1929 r. przeszedł na emeryture i wyjechał z Gdanska.
9 kwietnia 1896 r. zawarł zwiazek małzenski z Georgia Bertha Gertruda
Koehler, c. Roberta K. urzędnika panstwowego w Gdansku."

Gdanska-Wrzeszcza = Danzig Langfuhr.
Langebrücke in Deutschland, wo liegt das?

Bleibt die Frage, ob dieser Pfarrer Johannes Eduard Karl LUTZE der Großvater mütterlicherseits von Klaus KINSKI war.
Ich glaube dies eher nicht aber dieser Pfarrer LUTZE dürfte, der einzige gewesen sein der in Langfuhr und Danzig zu finden ist. (siehe Adressbücher Danzig, Langfuhr, Zoppot)

Bei Familysearch ist ein Johannes Eduard Karl Lutze, geb 25.3.1867 in Berlin online nicht zu finden. ,-(
Aus den ev. Kirchenbüchern aus Berlin haben die Mormonen viele Daten bereits erfasst.
In Berlin kommen verschiedene Väter mit Namen Johannes Jacob LUTZE in Betracht:
--> https://familysearch.org/search/coll...%3A5&igi=(1 2)

Vielleicht die Eltern: Adressbuch Berlin (ab ca. 1871 Witwe - 1883):
LUTZE I. geb. v. HILL, Baumeister-Witwe.
http://digital.zlb.de/viewer/image/1...3320A8D002E59C
--------------------------------------------------------------
Heirat am 25. Januar 1865 in Kirche Jerusalem, Berlin Stadt.
Bräutigam: Johannes Jacob Herrmann LUTZE.
Braut: Emma Auguste Ida von HILL

In Berlin lebten um 1867 noch zwei weitere Maurer mit Namen LUTZE.
Es fragt sich auch, ob die Witwe Emma Auguste Ida von HILL, verheiratete LUTZE in der Lage war, das Gymnasium und Studium
Ihres "gedachten" Sohnes Johannes Eduard Karl LUTZE zu fianzieren.
--------------------------------------------------------------

Die Eltern des Klaus KINSKI sollen 1926 bekanntlich in der Schulstraße 10 (heute Kosciuszkistraße 10) in Zoppot gewohnt haben oder er wurde sogar dort geboren (Hausgeburt?).

Scheinbar war Zoppot 1926 nicht mehr unter deutscher Verwaltung, die Geburtsurkunde die Internet (schlecht lesbar) veröffentlicht wurde, ist in polnischer Sprache verfasst.

Gruß Juergen

Geändert von Juergen (18.12.2013 um 19:26 Uhr)
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  #7  
Alt 18.12.2013, 17:07
Dietristian Dietristian ist offline
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Hallo Jürgen,

ich habe auch wie du in den Adreßbüchern von Danzig zwischen 1897 und 1927 nur einen einzigen Pfarrer Karl LUTZE in Danzig - Langfuhr gefunden. Da Susanne Nakszynski geb. LUTZE ja in vielen Texten über Klaus Kinski als Pfarrerstochter aus Danzig bzw. Dz.-Langfuhr bezeichnet wird, müsste dies eigentlich ein Fixpunkt sein.
Ob die alle von einer (falschen) Quelle abgeschrieben haben, weiß ich natürlich nicht.
Der Geburtsort Leipzig der Susanne LUTZE könnte sich durch einen Aufenthalt der Eltern LUTZE dort, evtl. vorübergehende Anstellung des Vaters usw. erklären lassen. Es könnte auch eine Verwechslung vorliegen, wenn z.B. Susanne L. ihre Krankenschwesterausbildung in Leipzig absolviert hat bzw. dort bis zu ihrer Heirat dort gearbeitet hat, trotzdem aber in Langfuhr geboren ist.

Wenn z.B. die Kirchenbücher der Ev. Lutherkirche von Langfuhr online wären, wüßten wir es genau. Vielleicht ist dort auch die Trauung Bruno NAKSZYNSKI
und Susanne LUTZE zu finden.

Gruß
Dietrich
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  #8  
Alt 18.12.2013, 22:12
Daniel86 Daniel86 ist offline männlich
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Falls zufällig jemand mehr über die LUTZE-Linie herausfinden sollte und es eine Spur in den Raum Göttingen gibt, würde ich mich über Nachricht freuen! Dort ist der Name seit dem 16. Jahrhundert nachweisbar.

Bei Geni.com hat übrigens schon mal jemand einen Kinski-Stammbaum gestartet. Aber wohl auch nur mit den gängigen Informationen. Wenn ich richtig geschaut habe, fehlt aber die Verbindung zu seiner Nichte Lara Lamberti (siehe Wikipedia: Liste bekannter Schauspielerfamilien).
__________________
Namensliste meiner Vorfahren in Niedersachsen, Hessen und Thüringen
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  #9  
Alt 19.12.2013, 15:44
Juergen Juergen ist offline
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Hallo allerseits,

gestern habe ich noch geschaut, ob ich noch etwas über den späteren Pfarrer der Luther-Kirche
in Danzig-Langfuhr heraus bekomme.

Er hat laut der Personalakte, 1886 seine Prüfung? in Berlin abgelegt.

Ich habe den Gymnasiasten Karl LUTZE im Jahres-Bericht des Königlichen Friedrich-Wilhelms-Gymnasium in Berlin 1886 gefunden.
Karl LUTZE; geb. 25.03.1867 in Berlin; evangelisch; Beruf des Vaters: Baumeister (tot); Künftiger Beruf: Medizin.
--> http://books.google.de/books?ei=Dg-z...&q=%22lutze%22
-------------------------------------------------------
Die Angaben stimmen überein, mit den Angaben aus der Personalakte des Pfarrers LUTZE in Danzig-Langfuhr:
Johannes Eduard Karl Lutze, geb 25.3.1867 in Berlin, Sohn des Maurers Johann Jacob LUTZE in Berlin.
-------------------------------------------------------
Studium der Medizin, stimmt wahrscheinlich nicht, an anderer Stelle fand ich, dass er tatsächlich Theologie studierte.

Er wohnte nach anderer Quelle im Jahr 1886 in der Potsdamer Straße 97 in Berlin.
Amtliches Verzeichnis des Personals und der Studierenden der Königlichen Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin (siehe Anhang)
Eventuell liegt im ersteren Jahres-Bericht eine Verwechslung der studierenden beiden Karl LUTZE vor, von denen einer aus Anhalt stammt und tatsächlich Medizin in Berlin studierte.

Jedenfalls wohnte der spätere Pfarrer Karl LUTZE im Jahr 1886 in Berlin W Potsdamer Straße 97 vermutlich bei seiner Mutter der Witwe des Baumeisters LUTZE, der Ida LUTZE geborene von HILL, wie gesagt war diese seit ca. 1871 verwitwet.
--> http://digital.zlb.de/viewer/image/1.../667/LOG_0051/

Ihr Ehemann hieß Johannes Jacob Herrmann LUTZE. In den Adressbüchern der Stadt Berlin, wird er wohl unter H. LUTZE geführt.

Ob der Pfarrer Karl LUTZE sich um 1900 in Leipzig aufhielt, weiß ich nicht.
Falls der Pfarrer in Langfuhr Karl LUTZE Kinder hatte, so dürften einige auch später noch in Danzig und Umgebung gelebt haben.

Ob dies die mütterliche Ahnen-Linie, des Schauspielers Klaus KINSKI ist, bleibt weiter ungeklärt, ich habe "leise Zweifel".

Viele Grüße
Juergen
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Geändert von Juergen (19.12.2013 um 16:46 Uhr)
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  #10  
Alt 25.10.2014, 23:16
Juergen Juergen ist offline
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Hallo,

der Pfarrer Johannes Eduard Karl LUTZE geb. 25.3.1867 in Berlin, in Langfuhr bei Danzig tätig, war tatsächlich der Sohn des Maurermeisters LUTZE und der IDA von HILL, in Berlin.

Ich glaube nicht so richtig, dass er der Vater der Susanne LUTZE, Mutter des Klaus KINSKI (eigentlich Nakszynski) war. Kann nicht sein, er war meiner Meinung nach etwas zu alt. Der Pfarrer LUTZE heiratete 1896 in Berlin die schon genannte geborene KÖHLER.

Die Apotheker Nakszynski um 1900 in Berlin, stammen alle von den Spremberger Nakszynski ab.

Alte Baustelle, hatte mich jetzt interessiert, was man nun findet.

Gruß Juergen

Geändert von Juergen (25.10.2014 um 23:34 Uhr)
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