#11  
Alt 21.04.2018, 08:59
OliverS OliverS ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von Heinz_Bonn Beitrag anzeigen
, vor allem wenn man wirklich Fehler berichtigen kann.

Auch die Prüfung auf Mehrfacheinträge von Personen dient der Übersichtlichkeit.

Was mich stört, dass man bei Wikitrees z.B. die Umlaute ignoriert.
Hm, all das macht doch Familysearch schon seit Jahren und dort kann man das was du sagst alles ändern, Personen zusammen legen wenn sie doppelt sind, Daten verbessern wenn sie falsch sind und es ist kostenlos und es ist ein großer gemeinsamer Stammbaum UND die haben auch noch Dokumente die ich finden kann kostenfrei.

Mir fällt jetzt zu WikiTree bisher kein Vorteil auf, klar ist Familysearch schon recht zugemüllt, aber ich schätze das wir bei WikiTree auch so kommen.

Oder sehe ich den großen Vorteil nicht?
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  #12  
Alt 21.04.2018, 12:04
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Hm, so wie ich Wikitree verstanden habe, wird da eben sehr viel Wert auf Korrektheit und auf Quellenangaben gelegt. Und es ist ein freies Projekt und gehört keiner Firma, die mich dann irgendwann doch zu einem Abo überreden will (mein Minuspunkt bei Familysearch).

Da Wikitree ein freies und partizipierendes Projekt ist, sollte es durchaus möglich sein, die Oberfläche und Anleitungen auch auf Deutsch zu übersetzen. Ich meine, das wurde mal so begonnen, aber nicht fertig gemacht, vermutlich mangels deutschen Teilnehmern.
Das ist aber eine reine Vermutung von mir, aufgrund von anderen freien Projekten (zB bei Grafikprogrammen oder Online-Galerien).

Das mit den Umlauten irritiert mich allerdings ein wenig, wenn angeblich so viel Wert auf Korrektheit gelegt wird. Ist das wirklich immer so oder eher Zufall, dass vielleicht einzelne Forscher das so gemacht haben?
Ich habe einen Umlaut im Namen einer meiner Hauptlinien, das müsste dann schon zwingend möglich sein.
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  #13  
Alt 23.08.2018, 20:06
northy northy ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von Garfield Beitrag anzeigen
Daher ein paar Fragen, vielleicht hast du ja eine Antwort darauf:
- Wo liegt die Begrenzung beim Hochladen von GEDCOM-Dateien? Ich habe dazu in der Anleitung nichts gefunden, sondern nur der Hinweis, dass auf vorhandene identische Personen überprüft werde.
- Angenommen, ich finde Personen, die mit mir verwandt sind: kann ich von Wikitree aus nach GEDCOM exportieren?
- Gibt es inzwischen mehr deutschsprachige Familien in Wikitree als vor 5 Jahren?
- Kann jemand den Unterschied von Wikitree zu Gedbas beschreiben?

Ich bin gerade am überlegen, wo ich meine Daten mal veröffentlichen würde, bin aber noch nicht ganz überzeugt von Wikitree. Daher würden mir weitere Infos sehr weiterhelfen. Vielen Dank schon mal!
Hallo Garfield,
tut mir Leid für die späte Antwort, aber vielleicht kann ich dir ja weiterhelfen:

- Am GEDCOM-Upload wird gearbeitet, das Hochladen von GEDCOM-Dateien ist aber generell etwas umständlich - wird es aber wohl auch bleiben, da dies effektiv ein "Zumüllen" mit doppelten und zigfachen Personen unterbindet. Die Begrenzung liegt bei maximal 5000 Personen pro GEDCOM-Datei. Nach dem Hochladen wird automatisch nach etwaigen bereits vorhandenen Personen gesucht. Man kann es dann auch dabei belassen und hat lediglich mal einen Überblick, ob es denn etwaige Übereinstimmungen bereits gäbe. Will man die GEDCOM dann auf Wikitree stellen muss man zunächst bei vorhandenen Treffern bestätigen, ob es sich um dieselbe Person handelt oder nicht, erst danach kann man zum nächsten Schrittt, dem Hochladen der eigenen Informationen. Hier wird die GEDCOM aber nicht etwa automatisch importiert, sondern man muss jede Person einzeln hinzufügen mittels "Add"-Button. Dabei kann man dann auch kurz kontrollieren, welche Informationen in der GEDCOM mit der Person alles verknüpft waren und Unnützes löschen oder ersetzen (z.B. ein Link zu einem Foto auf der Festplatte, bringt nichts, ist aber ein guter Hinweis, dass man dieses Foto doch auch hochladen könnte, etc.). Hat man viele Personen zieht sich dieser Prozess natürlich ziemlich lange hin. Aber so arbeitet man effektiv an jedem hochgeladenen Profil, und es unterbindet wie gesagt das Abladen von zig GEDCOMs.

- Ein GEDCOM-Download ist möglich, ja. Man kann entweder alle Vorfahren oder Nachfahren einer Person herunterladen, oder alle "eigenen" Personen. (Also etwa selbst erstellte Personen, bzw. Personen auf deren "Trusted List" man ist. - vor allem für lebende oder relativ kürzlich verstorbene Personen interessant, dessen Informationen aufgrund des Datenschutzes nicht für jedermann einsehbar sind - Datenschutz wird bei WikiTree ziemlich groß geschrieben.)

- Zu deutschsprachigen Familien kann ich nicht extrem viel sagen. Es gibt sicher mehr, generell aufgrund des Wachstums der Seite. Aber nicht, dass mir ein extremer Anstieg aufgefallen wäre.

- So wie ich Gedbas kenne, gibt es dort lediglich die Möglichkeit seine GEDCOM hochzuladen, unabhängig von anderen GEDCOMs. Also es ist ledilgich eine Datenbank für hochgeladene GEDCOMs, kein "gemeinsamer Stammbaum".

Zitat:
Zitat von Heinz_Bonn Beitrag anzeigen
Was mich stört, dass man bei Wikitrees z.B. die Umlaute ignoriert. Will man es nicht oder kann man es nicht? Ich kann mir vorstellen, dass dieser Umstand zumindest in Deutschland die Akzeptanz nicht fördert, genauso wenig wie das Festhalten an der englischen Sprache.
Was meinst du mit dem Umlaute ignorieren? Auf Wikitree funktionieren auch Umlaute (Es funktionieren auch kyrillische bis hin zu chinesischen Schriftzeichen, etc.)

Und lediglich die Aufmachung der Seite ist in Englisch (auch wenn ich mir hier eine Übersetzung wünschen würde, die in der Tat die Akzeptanz im deutschsprachigen Raum steigern würde, wie du schreibst). Die Biografie der von einem selbst hochgeladenen Personen kann auch in deutsch oder mehrsprachig verfasst werden, dies wird von WikiTree auch so unterstützt.
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  #14  
Alt 24.08.2018, 15:18
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Hallo northy

Super, vielen Dank für die Infos, das hilft immer noch sehr.

Gedcom-Upload: das ist tatsächlich etwas umständlich, aber mir gefällt dieses Vorgehen eigentlich. Denn ich habe sehr viele noch lebende Personen in meiner Datei, so dass ich da sowieso zuerst alles von Hand durchgehen müsste. So hat man wirkliche Kontrolle darüber, was man hochlädt und man kann möglichen doppelten Personen besser nachgehen. Ich habe schon in meiner Datei einige Personen drin, von denen ich noch zu wenig Infos habe, um sicher sagen zu können, ob es die selbe Person ist oder nicht.

Danke auch für die weiteren Infos, für mich persönlich klingt das also nach einer guten Sache, da ich einen weltweiten Stammbaum viel interessanter und erstrebenswerter finde als etwas wie GEDBAS, wo jeder für sich geschlossen arbeitet.

Inzwischen habe ich bei einer berühmten Person, deren Stammbaum ich mal in Sekundärquellen recherchiert hatte, einige Vorfahren und Verwandte ergänzt. Dabei habe ich festgestellt, dass man neue Personen nur erfassen kann, wenn man mindestens ein Geburts- oder Sterbejahr angibt (man kann auch angeben ob "sicher" oder "geschätzt"). Das ist natürlich schade, wenn man noch mit nicht verifizierten Daten arbeitet, andererseits wäre so ja kein Ableich von doppelten Personen möglich, also macht es Sinn. Da man die Biografien der Personen beliebig anpassen kann, kann man aber in so einem Fall dort die Namen der Eltern oder Kinder ergänzen.
Was ich hier festgestellt hatte: die Seite der berühmten Person ist gesperrt und gehört zu einem "Projekt". Genauer habe ich mich nicht drum gekümmert, ich nehme an, dass man sich für ein solches Projekt freischalten lassen muss, z.B. wenn man Persönlichkeiten bearbeiten möchte. Weitere Feststellung: die Tochter dieser Berühmtheit ist bereits seit einer Weile verstorben, aber trotzdem wegen Datenschutz für die Bearbeitung gesperrt. Das fand ich ein wenig merkwürdig, nehme aber an, dass die Nachkommen dahinter stecken.

Dass Umlaute nicht erlaubt wären, hätte ich bisher nicht mitbekommen. Da man die Daten auch "frei von Hand" erfassen kann, kann man technisch gesehen Umlaute und andere Sonderzeichen erfassen. Ich vermute, das Problem ist eher auf (amerikanische?) User zurück zu führen, die entweder Namen falsch aus den Quellen übernommen haben oder aber deren Gedcom-Export nicht mit Umlauten umgehen konnte.
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Alt 24.08.2018, 20:44
northy northy ist offline männlich
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Zitat:
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Dabei habe ich festgestellt, dass man neue Personen nur erfassen kann, wenn man mindestens ein Geburts- oder Sterbejahr angibt (man kann auch angeben ob "sicher" oder "geschätzt"). Das ist natürlich schade, wenn man noch mit nicht verifizierten Daten arbeitet, andererseits wäre so ja kein Ableich von doppelten Personen möglich, also macht es Sinn. Da man die Biografien der Personen beliebig anpassen kann, kann man aber in so einem Fall dort die Namen der Eltern oder Kinder ergänzen.
Was ich hier festgestellt hatte: die Seite der berühmten Person ist gesperrt und gehört zu einem "Projekt". Genauer habe ich mich nicht drum gekümmert, ich nehme an, dass man sich für ein solches Projekt freischalten lassen muss, z.B. wenn man Persönlichkeiten bearbeiten möchte. Weitere Feststellung: die Tochter dieser Berühmtheit ist bereits seit einer Weile verstorben, aber trotzdem wegen Datenschutz für die Bearbeitung gesperrt. Das fand ich ein wenig merkwürdig, nehme aber an, dass die Nachkommen dahinter stecken.
Genau, dadurch dass beim Erstellen einer neuen Person bereits automatisch vorhandene Personen überprüft werden und dem Ersteller dann mögliche Duplikate vorgeschlagen werden, ist dafür eine grobe Schätzung des Geburts- oder Todesdatum der Person nötig. Auch hierfür eignet sich dann am Besten eine Anmerkung in der Biographie, z.B. "Ihr Sohn xy wurde 1857 geboren, ihr Geburtsdatum daher grob auf 1830 geschätzt."

Manche bekannte Person ist durch ein Projekt "geschützt". Diese kann aber auch üblicherweise von jedem bearbeitet werden, nur einige wenige Sachen lassen sich dort nur durch das Projekt ändern (etwa die Eltern). Generell stehen solche Personen einfach unter einer besonderen Beobachtung durch Projekte (denen jeder beitreten kann), damit diese Personen-Seiten durch im Umlauf befindliche Falsch-Informationen nicht ständig geändert werden.
Dies sind etwa in Amerika zig (mittlerweile an die hundert und mehr) Jahre alte, gefälschte Stammtafeln: Damals wurden von Betrügern vielen ersten Einwanderern in die USA Verbindungen an den europäischen Adel angedichtet, (v.a. an die Unterzeichner der Magna Charta), um deren zahlende Kundschaft mit glamourösen Ahnentafeln zufriedenzustellen. Meist waren das dieselben Einwander, auf die sich zahlreiche Amerikaner zurückführen können, ganz nach dem Motto "wenn ich genug Kunden das gleiche verkaufe, werden sie es schon glauben". Deshalb wurde begonnen diese Einwanderer (dessen Herkunft meist komplett unbekannt ist) vor diesen Änderungen zu schützen - so dass man ihnen keine Eltern mehr hinzufügen konnte (die ein Nachfahre im guten Glauben und einer alten Ahnentafel in der Hand verständlicherweise zunächst für bare Münze hält).

Es gibt sieben Stufen des Datenschutzes für Personen auf Wikitree. Dabei können nur "offene" Profile von jedermann geändert werden. Für alle anderen Personen muss man zunächst beim Profil-Manager beantragen in die "Trusted List" aufgenommen zu werden. Man klickt dabei auf den entsprechenden Link bei der Person und kann kurz schreiben, warum man denn auf diese Liste will. Üblicherweise wird dies einem dann auch vom Profil-Manager gewährt oder er bringt triftige Gründe vor, warum er dies nicht tun will (etwa wenn es um seine enge Verwandschaft geht, während man selber nicht verwandt ist). Sollte ein Profil-Manager längere Zeit nicht reagieren (etwa weil er nicht mehr auf WikiTree aktiv ist), kann man dies dann nach einer bestimmten Zeit WikiTree melden, und bestimmte Freiwillige überprüfen die Aktivität des Managers und das eigene Anliegen. Personen die vor über 150 Jahren geboren oder vor über 100 Jahren gestorben sind müssen offen sein. Für alle anderen Personen kann der Profil-Manager im eigenen Ermessen entscheiden, welche "Datenschutz-Stufe" er wählt:
* "Open" (offen): dann kann auch jeder an den Profilen mitarbeiten
* "Public" (öffentlich): dann kann jeder alle Informationen sehen
* "Privat": nur die nötigsten Informationen sind einsehbar, um eine Person finden zu können (etwa Name und das Geburts- und Todesjahrzehnt)
* dann gibt es auch noch als Zwischenstufen "Privat mit öffentlicher Biografie" und "Privat mit öffentlichem Stammbaum" (also dass Eltern/Geschwister/Kinder angezeigt werden - außer diese sind selbst geschützt) und "Privat mit öffentlichem Stammbaum und Biografie"
* "Unlisted": Dies stellt die höchste Form des Datenschutzes dar. Diese Personen können in der Suche nicht gefunden werden, außer dem Nachnamen (der bei Wikitree als eindeutige Identifizierung dient, etwa Gitzl-123 z.B.) kann man nichts herausfinden. Dieser hohe Schutz war früher nur bei wenigen Profilen anzutreffen. Mittlerweile gilt, dass jede lebende Person (außer sie ist selbst Mitglied von Wikitree) diesen Schutz haben muss. Und zwar seit Mai 2018, aufgrund der europäischen Datenschutzrichtlinie. Diese gilt zwar nur für (uns) europäischen Staatsbürger, wurde von Wikitree aber auf alle Personen auf der Seite ausgeweitet. Diese schützt etwa genau die Veröffentlichung der persönlichen Daten eines europäischen Bürgers im Internet durch Dritte. - Nichts anderes ist ja gerade das Hochladen einer Information "Name + Geburtsdatum" etwa.
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