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Umfrageergebnis anzeigen: DNA-Genealogie
Ich habe schon DNA-Analysen durchgeführt. 50 42,74%
Ich habe noch keine DNA-Analysen durchgeführt. 34 29,06%
DNA-Analysen haben mich bei meinen Forschungen schon weitergebracht. 37 31,62%
Meine DNA-Analysen haben mir bislang keine neuen Erkenntnisse eingebracht. 7 5,98%
Ich hätte gern im Forum eine eigene Rubrik dazu. 37 31,62%
Ich kenne mich damit noch gar nicht aus. 10 8,55%
Ich will meine ethnische Zusammensetzung erfahren. 14 11,97%
Ich will entfernte Verwandte kennenlernen. 33 28,21%
Ich will nahe Verwandte finden (v.a. Eltern, Geschwister). 11 9,40%
Ich will erfahren, wo meine Vorfahren vor Jahrtausenden gelebt haben. 24 20,51%
Ich will unsichere Forschungsergebnisse verifizieren. 34 29,06%
Kein Interesse. 28 23,93%
Multiple-Choice-Umfrage. Teilnehmer: 117. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #21  
Alt 15.08.2021, 22:17
AllaDann AllaDann ist offline
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Beiträge: 89
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Zitat:
Zitat von DenniL Beitrag anzeigen
Meine Datenschutz-Bedenken begründen sich darauf, dass alle DNA Labore, die von den Genalogie-Seiten beauftrag werden in den USA sind und die nehmen Datenschutz bei weitem nicht so ernst wie wir in Europa.
Es gibt tatsächlich eine Alternative: der Anbieter YSEQ aus Berlin nutzt das hauseigene Labor. Dort kann man u.a. ein Whole Genome Sequencing durchführen lassen und mit diesen Daten Y-DNA, mtDNA und auch autosomale DNA Matching-Plattformen (GEDmatch, yFull, etc.) "füttern".

Gruß
Andreas
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  #22  
Alt 15.08.2021, 23:24
Benutzerbild von DenniL
DenniL DenniL ist offline weiblich
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Registriert seit: 09.06.2021
Ort: zwischen Harz und Heide
Beiträge: 171
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Zitat:
Zitat von consanguineus Beitrag anzeigen
Doch, Daniela ist es! Mach mal den Test, triff Dich mit Freunden, legt Eure Smartphones auf den Tisch, um den Ihr sitzt. Und dann unterhaltet Euch über ein abgedrehtes Thema, was Euch eigentlich gar nicht interessiert. Du wirst staunen, was Du in den folgenden Tagen alles bekommst!

Das werde ich tatsächlich austesten.
__________________
viele Grüße
Daniela

Meine toten Punkte:
  • Familienname Illing in Schlanstedt um 1784
  • Familiennamen Seidler und Schwarz um Rastenburg um 1900
  • Familienname Grunert in und um Breslau um 1900
  • Familienname Dyck in Gotenhafen-Adlershorst 1944
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  #23  
Alt 15.08.2021, 23:41
gki gki ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 18.01.2012
Beiträge: 4.276
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Zitat:
Zitat von AllaDann Beitrag anzeigen
Es gibt tatsächlich eine Alternative: der Anbieter YSEQ aus Berlin nutzt das hauseigene Labor. Dort kann man u.a. ein Whole Genome Sequencing durchführen lassen und mit diesen Daten Y-DNA, mtDNA und auch autosomale DNA Matching-Plattformen (GEDmatch, yFull, etc.) "füttern".
Womit die Daten dann wieder in den USA wären... ;-)
__________________
Gruß
gki
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  #24  
Alt 15.08.2021, 23:51
Ferdix Ferdix ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
Themenstarter
 
Registriert seit: 24.11.2018
Beiträge: 368
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Genau, daher kann man sich die Suche nach Laboren außerhalb der USA sparen. Es gibt in Europa noch die Möglichkeit seine autosomale DNA bei Geneanet hochzuladen (in Frankreich) und dort das Matching zu nutzen. Allerdings ist die dortige Datenbank noch recht klein und es ist fraglich, ob Rohdaten weniger bekannter Labore von dem System verarbeitet werden können.
__________________
Gruß,
Alex

Geändert von Ferdix (15.08.2021 um 23:53 Uhr)
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  #25  
Alt 16.08.2021, 08:45
AllaDann AllaDann ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 12.01.2017
Beiträge: 89
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Zitat:
Zitat von gki Beitrag anzeigen
Womit die Daten dann wieder in den USA wären... ;-)
yFull ist Russland ;-)
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  #26  
Alt 19.08.2021, 16:49
Benutzerbild von Sbriglione
Sbriglione Sbriglione ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 16.10.2004
Beiträge: 196
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Hallo allerseits,

was einigermaßen seriöse Testanbieter betrifft: da halte ich "living-dna" für vergleichsweise am seriösesten. Sie haben ihr Labor meines Wissens in Großbritannien, hatten zumindest mal (ich weiß nicht, ob immer noch) eine gewisse Zusammenarbeit mit dem "Verein für Computergenealogie", bieten ein vergleichsweise gutes Preis-Leistungsverhältnis (Mitochondrien-DNA, Y-DNA und autosomale DNA sind im Test inclusive) und sie versprechen den Probanden die volle Kontrolle über die eigenen Daten, die man auch bei anderen Anbietern für weitere Recherchen und Vergleiche hochladen kann, wenn man das möchte.
In Sachen Herkunftsanalyse sind sie nach meiner Erfahrung im Vergleich zu anderen Anbietern mit am genauesten; die einzigen Nachteile: die Seite und die Kommunikation verläuft ausschließlich auf englisch und nur ein kleiner Bruchteil der Probanden hat seine Stammbäume direkt bei living-dna eingestellt, was wohl auch mit daran liegen mag, dass es diese Option dort noch nicht all zu lange gibt.

Um noch ein anderes Thema anzusprechen: ich selbst habe den Test in der Hoffnung gemacht, bei hinreichend großer Vergleichsgrundlage vielleicht mit meiner Mutterlinie weiter zu kommen, bei der im Jahre 1728 mit einem Heiratseintrag Schluss ist, bei dem der Name der Ehefrau durch Abnutzung des Kirchenbuches unlesbar geworden ist (hat sich leider bisher nicht erfüllt) und um die frühe Abstammung meiner Vaterlinie festzustellen, deren Ursprünge ich eigentlich im islamischen Nordafrika vermutet hätte, die aber überraschenderweise eindeutig in proto-slawische Kulturen zurückreichen.
Nette Nebeneffekte davon, dass ich mich doch getraut habe, meine DNA bei anderen Anbietern mit einzustellen: ich habe darüber Kontakt zu entfernten Verwandten bekommen, die aber bisher weit eher von meinen (schon weit fortgeschrittenen) Forschungen profitiert haben, als umgekehrt (trotzdem ist es schon mal ganz nett, bestimmte Abschnitte der autosomalen DNA über solche Kontakte bestimmten Vorfahrenpaaren zuordnen zu können).

Grüße!
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  #27  
Alt 20.08.2021, 10:10
Mismid Mismid ist offline
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Zitat:
Zitat von Sbriglione Beitrag anzeigen
mit meiner Mutterlinie weiter zu kommen, bei der im Jahre 1728 mit einem Heiratseintrag Schluss ist, bei dem der Name der Ehefrau durch Abnutzung des Kirchenbuches unlesbar geworden ist (hat sich leider bisher nicht erfüllt) und um die frühe Abstammung meiner Vaterlinie festzustellen, deren Ursprünge ich eigentlich im islamischen Nordafrika vermutet hätte, die aber überraschenderweise eindeutig in proto-slawische Kulturen zurückreichen.

Grüße!

Die Zuverlässigkeit von DNA-Tests nimmt natürlich mit jeder Generation rapide ab. Bei Vorfahren, die im 17. Jahrhundert geboren sind, ist die Wahrscheinlichkeit einer Übereinstimmung fast im Zufallsbereich (also so wie von völlig fremden Personen).
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  #28  
Alt 20.08.2021, 16:22
Ferdix Ferdix ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von Mismid Beitrag anzeigen
Die Zuverlässigkeit von DNA-Tests nimmt natürlich mit jeder Generation rapide ab. Bei Vorfahren, die im 17. Jahrhundert geboren sind, ist die Wahrscheinlichkeit einer Übereinstimmung fast im Zufallsbereich (also so wie von völlig fremden Personen).
Das würde ich so pauschal nicht sagen. Gerade von Vorfahren aus dem 17. Jahrhundert habe ich mehrmals noch deutlich nachweisbare gemeinsame Gensegmente mit einer Länge von bis zu ca. 22 cM bei der autosomalen DNA festgestellt. Es stimmt aber natürlich, dass mit jeder weiteren Generation die Wahrscheinlichkeit sinkt, noch gemeinsame Segmente zu identifizieren. Bis Cousin 10. Grades ist die Chance vorhanden, genetisch Verwandte zu finden (autosomale DNA).
__________________
Gruß,
Alex

Geändert von Ferdix (20.08.2021 um 16:23 Uhr)
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  #29  
Alt 20.08.2021, 16:53
Ferdix Ferdix ist offline männlich
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Beiträge: 368
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Zitat:
Zitat von Sbriglione Beitrag anzeigen
was einigermaßen seriöse Testanbieter betrifft: da halte ich "living-dna" für vergleichsweise am seriösesten... bieten ein vergleichsweise gutes Preis-Leistungsverhältnis (Mitochondrien-DNA, Y-DNA und autosomale DNA sind im Test inclusive)...
Ich nehme an du meinst dieses Kit: https://livingdna.com/eu/kit/wellbeing-and-ancestry-kit

Bei dem Preis stellt sich mir die Frage wie genau damit z.B. die Y-DNA untersucht wird. Ich konnte keine Angaben dazu finden wieviele STRs und SNPs untersucht werden. Ich vermute eher zu wenige, um Verwandte von Vorfahren der letzten paar Jahrhunderte zu identifizieren bzw. um genauer die Haplogruppe bestimmen zu können. Ist jetzt nur meine Annahme. Wenn jemand genaueres dazu rausfindet, bitte hier posten.
__________________
Gruß,
Alex
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  #30  
Alt 20.08.2021, 18:11
Benutzerbild von Sbriglione
Sbriglione Sbriglione ist offline männlich
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Registriert seit: 16.10.2004
Beiträge: 196
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Hallo Mismid und Ferdix,

zunächst einmal zur Frage bezüglich des Weiterkommens mit meiner Mutterlinie:
Auch ich habe, wie Ferdix schreibt, schon Fälle mit nachweisbaren gemeinsamen Gensegmenten über den genannten Zeitraum gehabt, sehe aber gerade auch eine identische Mitochondrien-DNA zumindest als gutes Indiz an. Ich habe bei meiner Suche außerdem zumindest einen gewissen Verdacht, zu welcher Sippe meine Vorfahrin gehört haben könnte, weil bei den Paten ihrer Kinder ein bestimmter Nachname gehäuft auftaucht, der rein platzmäßig auch gut in die unlesbar gewordene Lücke des Heiratseintrages passen würde.

Zur Frage bezüglich der Genauigkeit des y-Tests bei "living-dna": ich habe bei meinem eigenen Test ein Ergebnis bekommen, das 19 Mutationsschritte von der gemeinsamen Abstammung aller heutigen y-DNA entfernt ist. Ob das im Vergleich zu anderen Tests viel, wenig oder vergleichbar ist, weiß ich aber leider nicht.

Grüße!
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dna , dna -analyse und -test , dna test , dna-test , dns

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