#51  
Alt 23.03.2021, 16:53
DoroJapan DoroJapan ist offline weiblich
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Zitat von Sebastian901 Beitrag anzeigen
Hallo Doro,

ich erinnere mich jetzt, dass schon mindestens zweimal Briefe, die ich zu Bekannten nach NRW geschickt habe, anscheinend nicht beim Empfänger angekommen sind. Anscheinend sind Probleme mit der Post in meiner Stadt wohl normal.

Übrigens, kenne ich nicht genau den Unterschied zwischen Standesämtern und Archiven. Haben die Standesämter nicht auch Archive?

Liebe Grüße
Sebastian
Hallo Sebastian,

das ist echt ärgerlich, wenn das häufiger passiert.

Ein Standesamt "archiviert" zwar Unterlagen geben diese, aber nach einer bestimmten Zeit (vorausgesetzt die Ortschaften regeln das in ihrer "Archivordung" anders) nach einer bestimmten Zeit (festgelegt im Personenstandsgesetz) in ein öffentliches Archiv gebracht. Irgendwann wird der Platz im Standesamt einfach zu klein um noch mehr zu lagern, daher wird dann ausgelagert.
Das kann z.B. ein Stadtarchiv, Kreisarchiv, (Haupt-)Staatsarchiv, (kirchliches) Landesarchiv (oder andere) sein. Der Unterschied besteht darin, dass in einem Archiv Unterlagen liegen, welche sich jeder anschauen kann (auch Personenstandsunterlagen).
Die Unterlagen, welche im Standesamt gelagert werden, unterliegen dem Datenschutz und dürfen daher nicht (nur von den Mitarbeitern) von privat Personen eingesehen werden.
Weiterhin ist es so, dass
- Standesämter meinst komplett neue Urkunden ausstellen, wohingegen
- Archive nur eine Kopie des Original-Eintrags machen.

Ich wende mich meist an Kreisarchive - vorher muss man natürlich schauen (auf verschiedenen Webseiten), ob dieses Kreisarchiv auch z.B. die Personenstandsunterlagen von dem angestrebten Ort verwaltet.

liebe Grüße
Doro
__________________
Brandenburg: Lehmann: Französisch Buchholz; Mädicke: Alt Landsberg, Biesdorf; Colbatz/Kolbatz: Groß Köris; Lehniger, Kermas(s), Matzke: Schuhlen-Wiese(Busch)
Schlesien: Neugebauer: Tschöplowitz+Neu-Cöln (Brieg); Gerstenberg: Pramsen; Langner, Melzer, Dumpich: Teichelberg (Brieg); Kraft: Dreißighuben (Breslau), Lorankwitz
Pommern-Schivelbein: Barkow: Falkenberg; Bast: Bad Polzin
Böhmen-Schluckenau: Pietschmann: Hainspach, Schirgiswalde; Kumpf: Alt Ehrenberg 243, 28; Ernst: Nixdorf 192
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  #52  
Alt 24.03.2021, 13:51
Sebastian901 Sebastian901 ist offline männlich
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Zitat von DoroJapan Beitrag anzeigen
Hallo Sebastian,

das ist echt ärgerlich, wenn das häufiger passiert.

Ein Standesamt "archiviert" zwar Unterlagen geben diese, aber nach einer bestimmten Zeit (vorausgesetzt die Ortschaften regeln das in ihrer "Archivordung" anders) nach einer bestimmten Zeit (festgelegt im Personenstandsgesetz) in ein öffentliches Archiv gebracht. Irgendwann wird der Platz im Standesamt einfach zu klein um noch mehr zu lagern, daher wird dann ausgelagert.
Das kann z.B. ein Stadtarchiv, Kreisarchiv, (Haupt-)Staatsarchiv, (kirchliches) Landesarchiv (oder andere) sein. Der Unterschied besteht darin, dass in einem Archiv Unterlagen liegen, welche sich jeder anschauen kann (auch Personenstandsunterlagen).
Die Unterlagen, welche im Standesamt gelagert werden, unterliegen dem Datenschutz und dürfen daher nicht (nur von den Mitarbeitern) von privat Personen eingesehen werden.
Weiterhin ist es so, dass
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- Archive nur eine Kopie des Original-Eintrags machen.

Ich wende mich meist an Kreisarchive - vorher muss man natürlich schauen (auf verschiedenen Webseiten), ob dieses Kreisarchiv auch z.B. die Personenstandsunterlagen von dem angestrebten Ort verwaltet.

liebe Grüße
Doro
Hallo Doro,

vielen Dank für die Erkärung. Das Standesamt hat die Dokumente jetzt nochmal an die Post geschickt. Leider dürfen sie keine Daten per E-Mail verschicken.

liebe Grüße
Sebastian
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  #53  
Alt 31.03.2021, 21:22
Sebastian901 Sebastian901 ist offline männlich
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Zitat von DoroJapan Beitrag anzeigen
Hallo Sebastian,

das ist echt ärgerlich, wenn das häufiger passiert.

Ein Standesamt "archiviert" zwar Unterlagen geben diese, aber nach einer bestimmten Zeit (vorausgesetzt die Ortschaften regeln das in ihrer "Archivordung" anders) nach einer bestimmten Zeit (festgelegt im Personenstandsgesetz) in ein öffentliches Archiv gebracht. Irgendwann wird der Platz im Standesamt einfach zu klein um noch mehr zu lagern, daher wird dann ausgelagert.
Das kann z.B. ein Stadtarchiv, Kreisarchiv, (Haupt-)Staatsarchiv, (kirchliches) Landesarchiv (oder andere) sein. Der Unterschied besteht darin, dass in einem Archiv Unterlagen liegen, welche sich jeder anschauen kann (auch Personenstandsunterlagen).
Die Unterlagen, welche im Standesamt gelagert werden, unterliegen dem Datenschutz und dürfen daher nicht (nur von den Mitarbeitern) von privat Personen eingesehen werden.
Weiterhin ist es so, dass
- Standesämter meinst komplett neue Urkunden ausstellen, wohingegen
- Archive nur eine Kopie des Original-Eintrags machen.

Ich wende mich meist an Kreisarchive - vorher muss man natürlich schauen (auf verschiedenen Webseiten), ob dieses Kreisarchiv auch z.B. die Personenstandsunterlagen von dem angestrebten Ort verwaltet.

liebe Grüße
Doro

Hallo,


ich habe die Dokumente heute bekommen Aus den Dokumenten sind die Geburts- und Sterbedaten meiner Oma und ihres Ehemannes ersichtlich. Sowie meiner Mutter und meiner Tante. Wie ich ich mir bereits gedacht habe, haben meine Großeltern in Mönchengladbach geheiratet -aber 1959.
Es sind alle früheren Wohnorte meiner Oma aufgelistet (mehr Orte als ich gedacht habe).
Leider befindet sich sowohl bei meiner Oma als auch bei meinem Opa ein blankes Feld hinter der Zeile "Vater" und "Mutter".

Wenigstens weiß ich jetzt das Heiratsdatum und die früheren Wohnorte sowie die Geburtsdaten und den Beruf meines Opas.
Was mich gewundert hat, ist, dass beim Zweit- und Drittnamen meiner Mutter "Irmgard Wilhelmine" steht. Auf dem Sterbedokument meiner Mutter aus Holland (ja, meine Mutter lebt leider nicht mehr) stand damals "Irmtraud (oder Irmtraut) Wilhelmine. Die Namen meiner Tante sind aber richtig. Wie erklärt ihr euch das?
Und meint ihr, das Standesamt hat die Daten der Eltern wirklich nicht? Soll ich nochmal nachfragen? Ich finde es komisch, dass alle Personen aufgelistet sind, aber nur nicht die Eltern meiner Großeltern.

liebe Grüße
Sebastian

Geändert von Sebastian901 (31.03.2021 um 21:25 Uhr)
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  #54  
Alt 31.03.2021, 22:28
Balduin1297 Balduin1297 ist offline männlich
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Hallo,
ab etwa dem Jahr 1920 werden leider bei den Heiratsurkunden nicht die Namen und Berufe der Eltern angegeben. Nur von 1874 bis etwa 1920 werden die Eltern angegeben. Bei den Sterbeurkunden ist es dasselbe, nur bei den Geburtsurkunden müssen logischerweise weiterhin die Eltern angegeben werden. Warum das geändert wurde, weiß ich leider auch nicht. Vielleicht liegt das daran, dass nach der Abschaffung der Monarchie es nicht mehr um den Stand der Eltern geht, sondern um das gleichberechtigte Individuum in einer modernen Gesellschaft, wo es jeder dieselben Rechte haben soll, ohne aufgrund der Eltern und der Familie benachteiligt zu werden. Davor haben die Eltern den Ehepartner bestimmt und die Ehepartner wurden nur aus dem selben Stand gewählt, während nun das Individuum sich selbst seinen Ehepartner aussuchen kann.

Es wurden also bei einer Heirat zwei Familien miteinander verbunden, bei königlichen Familien wurden bei der Heirat Bündnisse zwischen Ländern geschlossen. Nach der Abschaffung der Monarchie wurden allerdings nur noch zwei Personen miteinander verheiratet. Für den Genealogen wird dadurch die Suche natürlich erschwert. Aber an die späteren Genealogen hatte zu der damaligen Zeit natürlich niemand gedacht.
__________________
Dauersuche:

Oberverwalter August Gustav Julius Müller, * 26.9.1819 Bergen auf Rügen, + nach 1897 Charkow
Ottilie Charlotte v. Twardowsky genannt Hartmann, * 17.5.1825 Riga, + 19.3.1870 Bely Kolodez Gouvernement Charkow
Steuerbeamter Ludwig Stanislaus v. Twardowsky genannt Hartmann * 1790 Polen-Litauen, + 27.5.1848 Riga
Julianne Charlotte Zahn, * 30.1.1805 Preekuln Gouvernement Kurland, + 9.6.1835 Riga
königlich polnischer Oberoffizier Teodor Twardowski h. Ogończyk

Geändert von Balduin1297 (31.03.2021 um 22:41 Uhr)
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  #55  
Alt 01.04.2021, 00:26
Sebastian901 Sebastian901 ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von Balduin1297 Beitrag anzeigen
Hallo,
ab etwa dem Jahr 1920 werden leider bei den Heiratsurkunden nicht die Namen und Berufe der Eltern angegeben. Nur von 1874 bis etwa 1920 werden die Eltern angegeben. Bei den Sterbeurkunden ist es dasselbe, nur bei den Geburtsurkunden müssen logischerweise weiterhin die Eltern angegeben werden. Warum das geändert wurde, weiß ich leider auch nicht. Vielleicht liegt das daran, dass nach der Abschaffung der Monarchie es nicht mehr um den Stand der Eltern geht, sondern um das gleichberechtigte Individuum in einer modernen Gesellschaft, wo es jeder dieselben Rechte haben soll, ohne aufgrund der Eltern und der Familie benachteiligt zu werden. Davor haben die Eltern den Ehepartner bestimmt und die Ehepartner wurden nur aus dem selben Stand gewählt, während nun das Individuum sich selbst seinen Ehepartner aussuchen kann.

Es wurden also bei einer Heirat zwei Familien miteinander verbunden, bei königlichen Familien wurden bei der Heirat Bündnisse zwischen Ländern geschlossen. Nach der Abschaffung der Monarchie wurden allerdings nur noch zwei Personen miteinander verheiratet. Für den Genealogen wird dadurch die Suche natürlich erschwert. Aber an die späteren Genealogen hatte zu der damaligen Zeit natürlich niemand gedacht.

Hallo,

achso, deshalb sind die Namen der Eltern nicht vermerkt. Das ist sehr schade.
Ich habe vorgestern mal auf gut Glück das Landesarchiv Berlin angeschrieben. Dabei habe ich auch die Eltern meiner Oma namentlich erwähnt. Außerdem das Landesarchiv in Stettin wegen der Kirchenrechnungen. Auf Deutsch -ich hoffe, dass das jemand dort versteht.
Was das Sterberegister anbelangt, so scheint der Sterbefall meiner Oma nicht im dortigen Sterberegister verzeichnet zu sein. Anscheinend ist meine Oma doch nicht in Eschweiler gestorben wie ich vermutet hatte. Soviel Orte kommen nicht in Frage. Aber anscheinend bleibt mir nichts anderes übrig, als nochmal Verwandte zu fragen.

liebe Grüße
Sebastian

Geändert von Sebastian901 (01.04.2021 um 00:27 Uhr)
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  #56  
Alt 09.04.2021, 19:26
Sebastian901 Sebastian901 ist offline männlich
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Hallo,

es gibt sehr gute Neuigkeiten

Ich habe heute mit meinem Onkel telefoniert. Er hat mir in einem 20 minütigen Gespräch alles über den Dmitri erzählt.

Zuerst hat er ihn als Max Baturin vorgestellt und als ich nochmal nachgefragt habe, ist ihm Dmitri wieder eingefallen und meinte, dass er wohl von allen Max genannt wurde.

Er kam aus Ufa und war Soldat. Entweder ist er in deutsche Kriegsgefangenschaft geraten oder er ist freiwillig zu der deutschen Armee übergelaufen. Das wüsste er nicht genau. Auf jeden Fall lebte er mit meiner Urgroßmutter unverheiratet in Mönchengladbach wo er um das Jahr 1990 im Alter von ca. 98 Jahren auch starb. Da lebte ich sogar schon und war 5(!) Jahre alt. Mein Cousin, damals 2, soll ihn noch mit seinen Eltern besucht haben. Meine Urgroßmutter starb schon viel früher und mein Onkel wusste nichts von ihr. Von Beruf war er Helfer in der Landwirtschaft.

Mit ca. 80 Jahren soll er sogar noch geheiratet haben, die Stiefmutter meiner Großmutter. Sie kam aus Schlesien, hieß Maria und soll einen polnischen Akzent gehabt haben. Meine Großmutter mochte sie nicht und meinte, sie wolle nur sein Geld.

Mein Onkel wollte mir bald mal Bilder vom Dmitri schicken und ich glaube auch von meiner Urgroßmutter.

Ach ja, er soll im 1. WK für Deutschland gekämpft haben, gegen wen, wüsste er nicht genau. Im 2. WK war er schon zum alt.


liebe Grüße
Sebastian

Geändert von Sebastian901 (09.04.2021 um 19:32 Uhr)
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  #57  
Alt 09.04.2021, 21:52
DoroJapan DoroJapan ist offline weiblich
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Zitat:
Zitat von Sebastian901 Beitrag anzeigen
Hallo,

es gibt sehr gute Neuigkeiten

Ich habe heute mit meinem Onkel telefoniert. Er hat mir in einem 20 minütigen Gespräch alles über den Dmitri erzählt.

Zuerst hat er ihn als Max Baturin vorgestellt und als ich nochmal nachgefragt habe, ist ihm Dmitri wieder eingefallen und meinte, dass er wohl von allen Max genannt wurde.

Er kam aus Ufa und war Soldat. Entweder ist er in deutsche Kriegsgefangenschaft geraten oder er ist freiwillig zu der deutschen Armee übergelaufen. Das wüsste er nicht genau. Auf jeden Fall lebte er mit meiner Urgroßmutter unverheiratet in Mönchengladbach wo er um das Jahr 1990 im Alter von ca. 98 Jahren auch starb. Da lebte ich sogar schon und war 5(!) Jahre alt. Mein Cousin, damals 2, soll ihn noch mit seinen Eltern besucht haben. Meine Urgroßmutter starb schon viel früher und mein Onkel wusste nichts von ihr. Von Beruf war er Helfer in der Landwirtschaft.

Mit ca. 80 Jahren soll er sogar noch geheiratet haben, die Stiefmutter meiner Großmutter. Sie kam aus Schlesien, hieß Maria und soll einen polnischen Akzent gehabt haben. Meine Großmutter mochte sie nicht und meinte, sie wolle nur sein Geld.

Mein Onkel wollte mir bald mal Bilder vom Dmitri schicken und ich glaube auch von meiner Urgroßmutter.

Ach ja, er soll im 1. WK für Deutschland gekämpft haben, gegen wen, wüsste er nicht genau. Im 2. WK war er schon zum alt.


liebe Grüße
Sebastian
Hi Sebastian,

ich freu mich, dass du etwas weiter gekommen bist. Vielleicht weiß dein Onkel ja noch etwas zu deiner Oma (kannst du ja beim nächsten Mal fragen).

Wenn Dimitri "Max" Baturin in den 1990er Jahren im Alter von 98 Jahren verstarb, dann wende dich bitte an das Stadtarchiv Mönchengladbach, die sollten ja dann seine Sterbeurkunde haben. Hier der Link zum Archiv: https://www.moenchengladbach.de/de/s...ahnenforschung.

liebe Grüße
Doro
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  #58  
Alt 09.04.2021, 22:05
Balduin1297 Balduin1297 ist offline männlich
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Hallo,
das ist sehr interessant. Seine deutsche Kriegsgefangenschaft würde auch erklären, wie er nach Hinterpommern gekommen ist. Du solltest auf jeden Fall seine Sterbeurkunde und Heiratsurkunde bestellen. Und wenn du dann sein genaues Geburtsdatum hast, kannst du das Nationalarchiv von der Republik Baschkortostan kontaktieren: https://archive.bashkortostan.ru/

Es gab allerdings leider im Jahr 1892 noch kein Standesamt in Russland, dir bleibt also nichts anderes übrig als die russisch-orthodoxen Taufregister von Ufa zu durchsuchen.
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Geändert von Balduin1297 (09.04.2021 um 22:07 Uhr)
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  #59  
Alt 10.04.2021, 00:22
Sebastian901 Sebastian901 ist offline männlich
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Hi Sebastian,

ich freu mich, dass du etwas weiter gekommen bist. Vielleicht weiß dein Onkel ja noch etwas zu deiner Oma (kannst du ja beim nächsten Mal fragen).

Wenn Dimitri "Max" Baturin in den 1990er Jahren im Alter von 98 Jahren verstarb, dann wende dich bitte an das Stadtarchiv Mönchengladbach, die sollten ja dann seine Sterbeurkunde haben. Hier der Link zum Archiv: https://www.moenchengladbach.de/de/s...ahnenforschung.

liebe Grüße
Doro

Hallo Doro,

vielen Dank. Ich habe aber kein genaues Sterbedatum und auch die Jahresangabe klang etwas unsicher. Außerdem hatte ich das Stadtarchiv schon bezüglich der Heiratsurkunde angeschrieben und die meinten, ich soll mich an das Standesamt wenden, da es eigene Bestimmungen zur Weitergabe der Urkunden und eine eigene Kassenführung hat.

Meinst du ich kann die Sterbeurkunde auch ohne genaue Angaben anfordern und nur den ungefähren Zeitraum angeben?
Anscheinend hat mein Urgroßvater ja auch nochmal geheiratet mit einer Frau namens Maria. Ich denke mal in Mönchengladbach. Dann müssten die doch auch noch eine Heiratsurkunde haben.

Was meine Oma anbelangt, so hat das Staatsarchiv die Kirchenrechnungen für mich rausgesucht. Ich habe nur (noch) nicht bezahlt.

liebe Grüße
Sebastian

Geändert von Sebastian901 (10.04.2021 um 00:35 Uhr)
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  #60  
Alt 10.04.2021, 00:32
Sebastian901 Sebastian901 ist offline männlich
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Zitat von Balduin1297 Beitrag anzeigen
Hallo,
das ist sehr interessant. Seine deutsche Kriegsgefangenschaft würde auch erklären, wie er nach Hinterpommern gekommen ist. Du solltest auf jeden Fall seine Sterbeurkunde und Heiratsurkunde bestellen. Und wenn du dann sein genaues Geburtsdatum hast, kannst du das Nationalarchiv von der Republik Baschkortostan kontaktieren: https://archive.bashkortostan.ru/

Es gab allerdings leider im Jahr 1892 noch kein Standesamt in Russland, dir bleibt also nichts anderes übrig als die russisch-orthodoxen Taufregister von Ufa zu durchsuchen.

Hallo Balduin,

danke für den Link! Die Angaben von meinem Onkel klangen für mich eher wie Schätzungen. Aber im Standesamt Mönchengladbach müsste der Name Baturin doch eigentlich schnell auffindbar sein, falls es irgendeine Namensliste geben sollte. Ich hoffe das Standesamt kann mir auch ohne genaues Sterbedatum helfen. Und schließlich gibt (oder gab) es auch ein Grab.

liebe Grüße
Sebastian
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