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  #11  
Alt 27.10.2019, 18:23
Martijn1 Martijn1 ist offline
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Thank you, Laurin

The patronym of Neikes to be St. Nicholas (or even Nike for that matter) is not uncontested, while I’m only pointing to a direct Altniederfrankisch translation and meaning of the word Neiken/Neikte. An interpretation that would have been “on the ground” in language and in everyday life in the very region (with Altniederfrankisch going back to 1000 AC).

I agree that the center of namesakes is likely Monchengladbach (though that is based on a more recent statistic). I tend to think in terms of worldly versus Church spheres of influence, in case the House of Gelre (Gelderland) (although intermittent) versus the Archbishdom of Koln. Viersen for example would have been part of Upper-Gelre. To provide an example, earlier mentioned Jan Neikes / Neickes paid dues for his Ross-Oel Muhle to Gelre, whereas the other Wind- and Water-“Muhlen” in Viersen paid theirs to Koln (water and wind obviously belonging to the prerogative of the Church as part of the historic land gift). All I’m saying is that the area of Neiken origin may have been a tad to the North i.e. Viersen (hence Gelre), where Monchengladbach is clearly part of Julich. Still, I’ll leave this discussion on the table to be proven.

Regarding the Netherlands, the most recent LN derivative I can find in the Netherlands is Niekus. Niekus is a Latinized form of Niekes. The “ie” in Niekes to my perception is due to a French extended or long sound of “i” going into “ie”, where before the “i” was extended by the subsequent “j”, hence phonetically Nijkes (and rather sporadically Nijckes, where the added “c” is of no further origin consequence). Nijkes lines up rather well phonetically with Neikes in German. Given the earlier post that would resort to Neike or Neiken. No doubt, we’re eying the same here, but the further root remains to be seen. As said, I’m rather skeptical about the St. Nicholas patronym as there are quite some sounds that do not align with Neike(n). Would they all have been lost in the “Sprachwandel”, while adding others at the same time? It seems a rather long shot, where in addition there seem to be no intermittent or transitional forms.

BTW the translation of my earlier post didn’t entirely go well, but I’ll not change as that will only complicate. It is to the reader to compare and interpret.

Again, thank you Laurin, I’m highly appreciative of your contributions, and looking forward …

Martijn1

Übersetzung (DeepL, nicht redigiert)

Danke, Laurin.

Das Patronat von Neikes als St. Nikolaus (oder gar Nike) ist nicht unbestritten, während ich nur auf eine direkte Altniederfrankische Übersetzung und Bedeutung des Wortes Neiken/Neikte verweise. Eine Interpretation, die in Sprache und Alltag in der Region "vor Ort" gewesen wäre (Altniederfrankisch geht auf 1000 n. Chr. zurück).

Ich stimme zu, dass das Zentrum der Namensgeber wahrscheinlich Mönchengladbach ist (obwohl das auf einer neueren Statistik basiert). Ich tendiere dazu, in Bezug auf weltliche versus kirchliche Einflusssphären zu denken, im Falle des Hauses Gelre (Gelderland) (wenn auch intermittierend) versus des Erzbischöflichen Kolns. Viersen zum Beispiel wäre Teil des Obergels gewesen. So zahlte beispielsweise Jan Neikes / Neickes für seine Ross-Oel Muhle an Gelre, während die anderen Wind- und Wasser-Mühlen in Viersen ihre an Koln zahlten (Wasser und Wind gehören offensichtlich zum Vorrecht der Kirche als Teil der historischen Landgeschenke). Alles, was ich sage, ist, dass das Gebiet des Neikenursprungs ein bisschen nördlich gewesen sein könnte, d.h. Viersen (daher Gelre), wo Mönchengladbach eindeutig zu Jülich gehört. Dennoch werde ich diese Diskussion auf dem Tisch liegen lassen, um sie zu beweisen.

Was die Niederlande betrifft, so ist Niekus das jüngste LN-Derivat, das ich in den Niederlanden finden kann. Niekus ist eine lateinamerikanische Form von Niekes. Das "ie" in Niekes zu meiner Wahrnehmung ist auf einen französischen erweiterten oder langen Klang von "i" zurückzuführen, der in "ie" eintritt, wobei das "i" vor der Erweiterung durch das nachfolgende "j", also phonetisch Nijkes (und eher sporadisch Nijckes, wo das zusätzliche "c" keine weitere Herkunftskonsequenz hat), erweitert wurde. Nijkes steht ziemlich gut phonetisch mit Neikes auf Deutsch da. Angesichts der früheren Post, die auf Neike oder Neiken zurückgreifen würde. Kein Zweifel, wir sehen hier genauso aus, aber die weitere Wurzel bleibt abzuwarten. Wie gesagt, ich bin eher skeptisch gegenüber dem Patronat von St. Nicholas, da es einige Klänge gibt, die nicht mit Neike(n) übereinstimmen. Wären sie alle im "Sprachwandel" verloren gegangen, während sie gleichzeitig andere hinzugefügt hätten? Es scheint ein ziemlich langer Weg zu sein, bei dem es außerdem keine intermittierenden oder Übergangsformen zu geben scheint.

Übrigens ist die Übersetzung meines früheren Beitrags nicht ganz gut gelaufen, aber ich werde sie nicht ändern, da das nur kompliziert wird. Es liegt am Leser, zu vergleichen und zu interpretieren.

Nochmals vielen Dank, Laurin, ich bin sehr dankbar für deine Beiträge und freue mich darauf....

Geändert von Laurin (27.10.2019 um 20:02 Uhr) Grund: Übersetzung angefügt
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  #12  
Alt 07.04.2020, 16:35
Martijn1 Martijn1 ist offline
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Geehrter liste,

There might be an additional option to the name Neiken, and in case the name originated from an area where the language was Hochdeutsch.

“Ein e i im jetzigen Hochdeutschen sezt immer ein fruheres a voraus, wie Stein, stan, Bein, ban, Eiche, ak.” (source: Blatter fur literarische Unterhaltung. Jahrgang 1865. Erster Band. Jaunuar bis Juni. Leipzig: F.A Brockhaus. 1865. p. 216)

In case, the name Neiken would have been Naken.

This opens up two other name meanings, namely:
1) naken bn. 1 bloot, onbedekt, ongekleed • Westvlaams naken, Noors naken, IJslands nakinn • oude nevenvorm van naakt (https://taaldacht.nl/vergeten-woorden-n/), or (all similar)

2a) naken
naken werkw. dicht naderen, te gebeuren staan Voorbeeld: `De morgenstond naakte en de vogels begonnen te kwetteren. ` tweede betekenisomschrijving Voorbeeld: `Zin met het naken in de tweede betekenis erin. ` enz. Bron: WikiWoordenboek. SpellingCorrect gespeld: 'nak... (source: https://www.woorden.org/woord/naken)
2b) Naken
1) Dichterbij komen 2) Genaken 3) In de buurt komen 4) Nabij komen 5) Nabijkomen 6) Naderbij komen 7) Naderen 8) Op handen zijn (source: https://www.mijnwoordenboek.nl/puzze...enboek/Naken/1)
2c) naken
naderen
Jaar van herkomst: 1240 (Bern. ) (source: http://www.dbnl.org/tekst/sijs002chro01_01/colofon.php)
2d) naken
verwijst naar genaken = naderen (toon de herkomst via de etymologiebank) (source: http://www.etymologiebank.nl/trefwoord/genaken )

Telling is:
genaken* [naderen, ophanden zijn] {oudnederlands genacon 901-1000, middelnederlands genaken, geneken} middelnederduits (ge)naken, (ge)neken, oudsaksisch ginacon, van ge- + naken.
naken* [naderen] {naken, naecken [idem] 1201-1250} van na, met k ontstaan uit een in na weggevallen h en de beginconsonant van het ww. achtervoegsel → genaken. (source: P.A.F. van Veen en N. van der Sijs (1997), Etymologisch woordenboek: de herkomst van onze woorden, 2e druk, Van Dale Lexicografie, Utrecht/Antwerpen)

The a to e i sound transition would be easy to see in an early name variant from 1415 – Styn Neykens (Müllerin, Süchteln (St. Viersen)), where the e y would have sounded rather similar to a potentially earlier ä.

The first meaning mentioned above seems less plausible, but the second as in Näheren (with k instead of h, hence Näkeren or Näker/Näken)?
That having said, I have no clue as to why a possible name meaning from Naken (naked … (wie im geburt?) or approaching/Näheren to Neiken (doden … (sterben?)) would have taken place. If there is even a continuous meaning that is.


Your thoughts, …

Best,
Martijn

Geändert von Martijn1 (07.04.2020 um 21:44 Uhr)
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  #13  
Alt 28.06.2020, 19:24
Martijn1 Martijn1 ist offline
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Geehrter Liste,

Ein weiteres auf dem Namen Neikes.

Sprache überschattet Kultur.
Der Name oder das Wort Neiken kann und ist möglich älter (predates) dan altniederfrankisch.

Ich habe shon gedeutet auf:
“Ein ei im jetzigen Hochdeutschen sezt immer ein fruheres a voraus, wie Stein, stan, Bein, ban, Eiche, ak.” (source: Blatter fur literarische Unterhaltung. Jahrgang 1865. Erster Band. Jaunuar bis Juni. Leipzig: F.A Brockhaus. 1865. p. 216). Jetzt dazu auch: “Diphthonge ei (fur älteres a^)” (p.12; Frank, J. Altfränkische Grammatik : Laut- und Flexionslehre, Göttingen, II Band: Vandenhoeck und Ruprecht, 1909).

Gehen wir zur Phonetik Keltischer Name:
I. Galisch: Vokale werden wie in Französisch oder Deutsch ausgesprochen: d.h. i (lang) wie ee, e (lang) wie a in “date” u (lang) wie oo.
II. Kimbrisch: y wie ee falls sie lang ist …
(Siehe p. 409. Rolleston, T.W. / Kamper, Mick (ill.), bearbeitet von Dr. B. C. Goudsmit, Keltische Mythen en Legenden, Zutphen W. J. Thieme & Cie., 2e auflage, (ca. 1917))

Daher sehen wir ein phonetischen ee statt ein ei, e (lang) oder i (lang). Frank (1909, p.51): “In einigen altgerm. Wörtern ist ein besonderer e-Laut vorhanden, der auf einen Ablaut ei zu ei beruhen scheint … hier^ miete, zier, schier u. einigen anderen. Li den ältesten denkmälern ist er noch als e belegt dann erscheint ein Diphthong eüy darauf ia, das als ie spätter mit dem älteren io zusammenfällt,” und (p.54) “Das germ. e^ scheint, aus ei entstanden, einen doppeltonigen Akzent gehabt zu haben.”

B.s.w. Styn Neykens (Müllerin, Süchteln (St. Viersen)), ist klar identisch die genanten Diphthong.

Statt, nach dem anfänglichen N im Namen Neykens, Neyken, Neiken/s, Nijken/s, usw, muss es phonetisch ein langes ee gegeben haben, nicht ein kurze. Dies erklärt auch die Verwirrung über den schreibweise des ersten Sylbles des Namens (die phonetischen ee): in ey, zu ei und ij, und ebenfalls ein ie. ((Siehe Frank, 1909, p.41) “Wegen des durch vokalische Auflösung eine <; entstandenen ei: … Für ein solches ei scheint ie geschrieben …”).

Uber die bedeuting der Namen Neike/s habe ich shon eines angefurht. Gerne mochte ich citieren (uberzetst): "Die Kelten glaubten, wie Uns Cäsar sagte, dass sie vom Gott der Unterwelt, dem Gott der Toten, abstammen". Außerdem den Pronomina; thuo, tho in die name Thones tho Neiken (1524), muss ich die tho in von interpretieren, zur bedeuting “born from the dead”.

Auffällig ist die Phonetische Konsistenz der Name, falls die “mere shades of phonetic sounds", und die spättere ergänzung der s und verlust im wandel der n. Variationen und übergangsformen sind Reichlich vorhanden.

Best,
Martijn

Geändert von Martijn1 (28.06.2020 um 19:33 Uhr)
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  #14  
Alt 30.08.2020, 21:42
Martijn1 Martijn1 ist offline
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Geehrter Liste,
In previous contributions, I assumed Neikes and variations to be phonetically Neekes. In addition, I assumed the meaning of Neikes to be “deaths” or plural of “dead”, based on altniederfrankish.

Now I add the Latin word Necus, noun and plural of Nex; “deaths” and “dead” respectively. As I don’t see a fundamental difference between the altniederfrankische and latin words, not even phonetically, I have to assume that the word neikes by itself must have been in vogue longer i.e. even before the altniederfrankische timeframe, now including a Roman timeframe. Given the name variants in the Niederrhine area, I would like to specifically mention Nix (phonetically ibidum Neeks) which may be equated to the singular Nex.

This begs the question as to why there are so many variants (as well as frequency) of the name in the area between the Meuse and Rhine. Hence, time for a cautious hypothesis. Do we see an echo of survivors of the genocide by Caesar on the Eburonen (53-51 BC)? A people which in his perception was dead, a people on which he in effect put a “damnatio memoriae” [1], attempting to exterminate them in three campaigns, and erase them form historic record. Yet people survived, mingled with the new habitants the Tungri, but carrying their historic experience in name.

Looking forward to hear,
Best,
Martijn

[1] p.23, Roymans, Nico (2004). Ethnic Identity and Imperial Power: The Batavians in the Early Roman Empire. Amsterdam University Press.
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