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  #271  
Alt 12.02.2010, 10:44
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Standard Mehrere Fragen: Kötter, Zährung, Ziegelbäcker - Ziegeleibesitzer

nick

Ich habe vor kurzem Auszüge aus einem Heirats-, Tauf- und Sterberegister aus dem Pfarramt St. Dionysius in Essen-Borbeck erhalten. Dabei bräuchte ich mal Hilfe.
Folgendes ist dort aus dem Heiratsregister zu lesen:
Henric Hullmann, Kötter aus Buer, 38 Jahre alt, Wwer. v. Gertrud Beilmann
gehr. 14.11.1837
Maria Cath. Homay aus Essen, 17 Jahre alt, Vater: Thedor Homay. Tagl. aus Essen.
Ich hätte gerne gewusst, was Kötter aus Buer bedeutet. Außerdem gehe ich davon aus das Tagl. die Abkürzung von Tagelöhner ist. Oder?
Im Sterberegister steht folgendes:
Gertrud Hullemann, geb. Breylmann, 48 Jahre alt, vest. 04.02.1836 Uhr morgens, an Zährung, beerdigt 07.02.1836, hinterläßt einen Gatten u. 5 minderjährige Kinder.
Was bedeutet an Zährung gestorben? Altersschwäche? Oder nach langer Krankheit?
Außerdem steht im Taufregister seiner 13 Kinder (fleißig, fleißig der Mann!)
drei mal ein anderer Beruf Ziegelbäcker, Steinhauer, Tagelöhner. Bei einer anderen Quelle steht Ziegeleibesitzer. Kann mir jemand auch hier weiterhelfen?
Mein Vorfahr hat ja am 14.11.1837 (ich vermute in Buer) geheiratet. Kann mir auch jemand hier weiterhelfen, wie ich an genauere Daten komme?

Pfadfinder07

Zu den Kötter folgendes:
Köt(t)er, Kätner oder Kotsassen waren Dorfbewohner, die einen Kotten bzw. eine Kate besaßen. Die Höfe der Kötter waren meist am Dorfrand angesiedelt oder von alten Höfen abgeteilt. Da der Ertrag häufig nicht für den Lebensunterhalt ausreichte, verrichteten sie meist zusätzlich handwerkliche Arbeiten oder arbeiteten im Tagesdienst auf Bauern- und Herrenhöfen - daher die drei Berufe deines Vorfahren. Ihr Landbesitz betrug meist eine achtel bis zu einer halben Hufe, sie besaßen wenig Vieh und höchstens ein Pferd.
Im Regelfall besaß diese Kate einen kleinen Kohlgarten, der der Nebenerwerbslandwirtschaft diente. Die meisten Kätner hatten einen anderen Haupterwerb. Sie waren z.B. Lehrer, Handwerker, Hirten oder Chausseewegewarte, mit ausreichend Land ausgestattet aber auch Bauern. Meist hatten Kötter keinen Anteil an gemeinsam bewirtschafteter Fläche (Allmende). In der sozialen Hierarchie standen sie unterhalb der Vollbauern, aber über den Bödnern (auch Büdner, Häusler oder Brinksitzer), die lediglich eine Bude ohne Land besaßen und als Handwerker arbeiteten, und erst recht über den Insten und Tagelöhnern. Kötter können in Deutschland ab dem 14. Jahrhundert belegt werden.

seya

Zu den drei verschieden Berufen hab ich nur eine Vermutung. Tagelöhner haben ja immer wechselnde Berufe gehabt. Da könnte es sein dass er zu der Zeit z. B. Ziegelbäcker war.
Zu der Todesart: Ich kenne nur als Todesart die Auszährung was es damit auf sich hat weiß ich aber auch nicht.
Um die Heiratsurkunde zu finden musst du in den KB für Buer nachschauen wo diese sind weiß ich nicht.

roi

In Westfalen, zu dem Buer ja gehört, waren Kotten kleine Höfe, von Pächtern bewirtschaftet und gehörten oft zu einem größeren Bauernhof. Sie mussten nicht im direkten Bereich des Dorfes liegen, sondern genauso auch draußen in den Bauerschaften.
Es gab sehr kleine Kotten, deren Bewohner oft noch zusätzlich ein Handwerk ausübten, um überleben zu können, sie konnten aber auch bis zu 20 Morgen groß sein. "Pferdekötter" besaßen, wie der Name schon sagt, auch ein Pferd und unterschieden sich nicht allzu sehr von Kleinbauern. Die Kinder von Köttern verdingten sich oft als Knechte und Mägde auf den Höfen, zu denen der Kotten gehörte.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden viele Kotten aufgegeben. Diese Kötter zogen als Arbeiter in die Städte oder wanderten aus.
Zährung oder auch Auszährung war nicht selten. Dabei spielt zum einen Unterernährung eine Rolle, wenn durch Krankheiten und Verdauungsprobleme eine Austrocknung des Körpers vorkam, konnten auch jüngere Menschen schnell sterben. Auszehrung ist aber auch eine häufige Todesursache bei älteren Menschen.
Ziegelbäcker arbeiteten in einer Ziegelei, wo aus Ton Backsteine und Dachziegel hergestellt wurden.
Steinhauer arbeiteten im Steinbruch und brachen Steine aus dem gewachsenen Naturstein, z.B. Sandstein, der dann zum weiteren Transport in regelmäßige Stücke behauen wurde.
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"Bärgaf gait lichte, bärgop gait richte."

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  #272  
Alt 12.02.2010, 10:46
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Standard Latein im Kirchenbuch: Vidi in visitat Canon.

basket

Jahr aus dem der Text stammt: 1828
Ort/Gegend der Text-Herkunft: Böhmen
Ich bitte um Hilfe bei der Übersetzung von nachfolgendem Text in Deutsch:
Vidi in visitat Canon. 30. Mai 1828 Leop. Hus Vic. Soran.

Friese

mein Latein ist zwar alles andere als gut . Mache hier aber mal den Anfang, der wahrscheinlich noch stark verbesserungswürdig ist.
Danach ergibt sich bei mir soetwas wie, gesehen in regelmäßig Abständen Ohne Garantie

Christian Benz

vidi in visitatione canonica
- vidi: ich habe gesehen
- in visitatione canonica: bei vorgeschriebener Besichtigung / bei der kanonischen Visitation

liseboettcher

vidi= ich habe gesehen
in visitat= durch eigene Ansicht? mit eigenen Augen, durch Visitation
Canon= nach der Regel
danach folgt das Datum, dann vermutlich Name und Berufsbezeichnung (Vikar) des Pfarrers. Ich fand in vielen KB, dass der Pfarrer sich mit eigenen Augen vom Tode eines Gemeindemitgliedes überzeugt hat und denke, dass es hier ähnlich bezeugt wird.
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  #273  
Alt 12.02.2010, 10:49
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Standard Alte Berufbezeichnungen: Austragsbauer, Weberbauer

hakredi

Jahr aus dem der Begriff stammt: 2000+/-
Region aus der der Begriff stammt: Salzburg


Ich habe vor Kurzem einen Friedhof im Salzburger-Land besucht und etwas eigentümliche Berufsbezeichnungen auf den Grabsteinen gefunden, die mir auch Einheimische nicht so richtig erklären konnten, z.B:
Josef XXXXXXXX
"Peter in Breitenau"
oder
Franz XXXXXX
"Austragsbauer am Feldingergut"
oder
Josef XXXXXXX
"Weberbauer"
Sind diese "Berufe" bekannt?

Kathy

der 2. Josef war wohl der Bauer auf dem Weberhof (Hofname)

Udo Wilhelm

Beruf Weberbauer:
Der Gute Josef war Weber und auch Bauer
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  #274  
Alt 12.02.2010, 10:51
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Standard Larchenzieher

meyerhans

Jahr aus dem der Begriff stammt: 1792
Region aus der der Begriff stammt: Oberrheintal
In einer Taufurkunde sind die Berufe der Paten mit Larchenzieher angegeben. Bei google habe ich nichts gefunden. Hat hier im Forum schon mal jemand diesen Ausdruck gehört? Könnte es etwas mit der Seilerei zu tun haben, oder mit Kerzen? Die wurden doch auch "gezogen".

Marlies

ich kenne zwar den Laschenzieher, aber Larchenzieher hab ich noch nie gehört und in allen bei mir zuhause stehenden Büchern habe ich den Ausdruck auch nicht gefunden deswegen denke ich, das es eher ein Dialektausdruck ist, schreib doch mal die Gemeinde an, aus der die Taufpaten kommen, vielleicht kennt man den Ausdruck dort heute noch

m.liensbergerbarth

nur so als Tipp - gibt es dort in der Nähe (oder gab es) Bergbau? - könnte es eine Berufsbezeichnung sein, die aus einem dortigen Dialekt kommt?

Udo Wilhelm

ob dieses unten etwas mit dem Larchenzieher zu tun hat kann ich nicht sagen, aber interessant ist es doch
Für Larch(e) fand ich dieses:
Larch, Larix decidua, Lärche (mhd. larche) Gehört zur Essenzengruppe der 39 klassischen Bachblüten

conny-mario

Ein Larcher ist ein Bogenschütze.
Vielleicht ist ein Larchenzieher ein Bogenhersteller.
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  #275  
Alt 12.02.2010, 10:53
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Standard altes Flächenmaß - "Strich"

Walter Schwenke

In einem alten Kaufvertrag entdeckte ich das Flächenmaß "Strich"!
Wie groß ist ein Strich?
Wer kann mir weiterhelfen?
Anmerkung: der Kaufvertag stammt aus dem Jahr 1897 aus Brüx (heutiges Tschechien)

Christian Benz

http://wiki-de.genealogy.net/Flächenmaße
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  #276  
Alt 12.02.2010, 10:56
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Standard historische Krankheitsbezeichnung Auszehrung

Caro

Ich bin neulich auf eine Todesursache gestoßen, sie sich "Auszehrung" nannte. Daran ist eine meiner Vorfahrinnen in jungen Jahren verstorben.
Kann jemand mir sagen, was dies bedeutet?

Martor

Aus-, Abzehrung bedeutet Tuberkulose, auch Schwindsucht genannt. Allgemein: Kräfteverfall.

Caro

Das ist ja echt fürchterlich. Die Frau war gerade mal 28 Jahre jung...

gudrun

das Alter spricht für Tuberkulose oder Schwindsucht.
Daran sind viele auch junge Leute gestorben.

schaefera

http://de.wikipedia.org/wiki/Auszehrung
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_h...sbezeichnungen
Ich selbst habe ganz viele Ahnen (darunter auch Säuglinge und Kleinkinder)
die an dem o.g. Krankenheitsbild verstorben sind.
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  #277  
Alt 12.02.2010, 10:57
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Standard Wörter, Begriffe und Formulierungen in einem Decret aus dem Jahre 1761

Maratoni

Jahr aus dem der Begriff stammt: 1761
Region aus der der Begriff stammt: Kurmainz

In einem Decret aus dem Jahre 1761 begegnen mir folgende Formulierungen/Begriffe, die ich nicht deuten kann. Wer kann mir weiterhelfen?
1. ....... alß bathe .....
2. maturiren
3. kurtzhin
4. sothane
5. Sportulis / Sportul Gelder / Sportulen Specification
6. ex officio
7. infi(n)mations gebührnysse
8. copia sub lit. A
9. ... Decret infimieret erhalten .....
10. per omnes instantias
11. quae ..... emperiali quidem rescripto amplich retractari possunt
12. jehmals legaliter infimiret oder communiciret worden

m.liensbergerbarth

es wäre gut zu wissen, worum es geht
ansonsten denke ich folgendes:
Sotane - Soutane (Pfarrerkleidung)
maturieren - Matura/Abitur machen
per omnes instantias - durch alle Instanzen
jemals legaliter ...
alß bathe - als Pate
kurtzhin - kurzhin,bald, bald darauf
7. - Gebühren für Firmung?
12. klingt auch so wie - jemals gültig gefirmt oder zur Erstkommunion geführt worden.
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  #278  
Alt 12.02.2010, 10:59
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Standard Konkubinat

Kay789

Hallo bin bei der Durchsicht von Kirchenbüchern (1840) auf folgenden Eintrag gestoßen "im Konkubinat" was bedeutet dieser Begriff und welche Auswirkung hatte dieses in der damaligen Zeit?

Udo Wilhelm

http://de.wikipedia.org/wiki/Konkubine

Joachim v. Roy

Das „Konkubinat“ ist bei uns heute weit verbreitet. Es handelt sich hier um eine „eheähnliche Gemeinschaft“ ohne Eheschließung (Trauschein).
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts und zu Beginn des 19. Jahrhunderts war das Konkubinat vor allem bei Offizieren verbreitet, die von ihren Vorgesetzten keine Heiratserlaubnis erhielten.
Nachteilige Folgen hatte das Konkubinat vor allem für die diesem Verhältnis entsprungenen Kinder, die – in aller Regel - den Familiennamen der Mutter führen mußten, die in der väterlichen Familie von der Erbfolge ausgeschlossen waren usw. usw.
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  #279  
Alt 12.02.2010, 11:00
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Standard Beruf Sartor

Kalle

der Beruf Sator? Ich habe da mehrere Übersetzungen gefunden, z.B. Schneider, Flickschneider, Pflanzer (Gärtner), Pfleger. Am meisten kommt eigentlich Schneider vor, ist das die richtige Übersetzung?

Udo Wilhelm

SATOR = Sämann (der, der sät) oder auch Pflanzer
SARTOR (= Schneider)

Joachim v. Roy

Hier ist nicht von einem "Sator" (= Pflanzer), sondern von einem "Sartor" (= Schneider) die Rede!

Achim46

Es ging um "sartor". Dazu gibt es bei Langenscheidt (Ausgabe Taschenwörterbuch 1963/ 1994, 45. Auflage) einmal den
"sartor" als Heger und Pfleger
und zum anderen mit der zusätzlichen Erläuterung
** (=spät- oder mittellateinisch) "sartor" = Schneider.
Vermutlich ist der Übersetzungsumfang je nach Version des Wörterbuchs unterschiedlich und -je geringer der Umfang des WB´s - auch einfacher gehalten.
In einem kleinen Universal-Wörterbuch (1994) ist der sartor garnicht enthalten.
Also: vor Kauf eines Lateinwörterbuchs für Zwecke der Familienforschung das Wörterbuch auf Bedeutungsänderungen der Begriffe prüfen!
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  #280  
Alt 12.02.2010, 11:04
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Standard Den Sprengel verlassen

Stefan Wessel

was bedeutet das:
Pr. Andres in Wonneberg wird sie kopulieren und sie
werden hier nur aufgeboten, weil die Braut ein gewesenes
Dienstmädchen auf Langgarten, erst vor 29 Tagen den Sprengel
verlaßen hat.
Weiss das vielleicht jemand? Ist dies wohl nur ein Aufgebot oder die Heiratsurkunde (habe ich vom EZAB bekommen). Wenn es nur ein Aufgebot ist, gibt es dann wohl noch in der entsprechenden Kirche einen Heiratseintrag? Welche Kiche gehörte zu Wonneberg? (Diese Urkunde wurde gefunden im Kirchenbuch von St. Barbara).
Gab es in Langgarten (Danzig) einen Gutshof oder ähnliches?

Friedhard Pfeiffer

Wonneberg, Kreis Danzig, hatte ein eigenes ev. Kirchspiel und gehörte zum kath. Kirchspiel Alt Schottland.
Langgarten ist im dem 4 Bände umfassenden Ortsverzeichnis Preußens von 1835 nicht verzeichnet. Es gibt lediglich ein Langengarten, Kreis Randow, Kirchspiel Stettin.

Joachim v. Roy

Zu Danzig-Langgarten

Stefan Wessel

aber wie ist es denn nun:
Wurde das Aufgebot in einem Kirchenbuch einer anderen Gemeinde gemacht, wenn man vor kurzem dort gewohnt hat? Guckt Euch auch einmal die Urkunde in dem anderen Kirchenbuch an:
Ist dies nur das Aufgebot?
Müsste es eine Heiratseintragung in einem anderen Kirchenbuch geben?

Joachim v. Roy

der Pfarrer hat doch deutlich zu verstehen gegeben, daß die Trauung des Paares in Wonneberg erfolgen soll. Im dortigen Kirchenbuch wird deshalb die fragliche Trauung vermerkt sein.
Das Traubuch von 1827 der evangelischen Pfarrgemeinde Wonneberg befindet sich beim Evangelischen Zentralarchiv in Berlin (bei den Mormonen findet man einen Film des Traubuchs).
Das Traubuch von 1827 (Kopie) der katholischen Pfarrgemeinde Alt-Schottland befindet sich beim Bischöflichen Zentralarchiv in Regensburg (auch hier findet man bei den Mormonen einen Film des Traubuchs).
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