Zurück   Ahnenforschung.Net Forum > Allgemeine Diskussionsforen > Erfahrungsaustausch - Plauderecke
Hier klicken, falls Sie Ihr Kennwort vergessen haben.

Antwort
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen Ansicht
  #591  
Alt 24.07.2018, 23:50
Benutzerbild von fps
fps fps ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 07.01.2010
Ort: Lüneburg
Beiträge: 1.106
Standard

Starb demnach wie ein Krebs.
Sorry für diesen Kommentar, aber den konnte ich mir nicht verkneifen.
__________________
Gruß, fps
Fahndung nach: Bartolain / Bertulin, Nickoleit (und Schreibvarianten), Kammerowski / Kamerowski, Atrott /Atroth, Kawlitzki, Obrikat - alle Ostpreußen, Region Gumbinnen
Mit Zitat antworten
  #592  
Alt 26.07.2018, 16:26
Benutzerbild von Juanita
Juanita Juanita ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 22.03.2011
Ort: Geesthacht
Beiträge: 973
Standard

Aus der Schützchronik v. Großengottern:


" 1684. Im Sommer ward eine Frau von Großengottern in der Unstruth bey Merxleben ersäuffet. Sie hatte ihren 3 Kindern Gift in die Milchsuppe getan, woran zwei starben. Die Frau wollte wieder heirathen, dabei waren aber die Kinder im Wege."

Die gestorbenen Kinder waren 9 u. 4 J. alt. Das überlebende Kind NN.


Das erinnerte mich an den Weimar-Fall vor etl. Jahren!


Juanita!
Mit Zitat antworten
  #593  
Alt 27.07.2018, 02:54
wolli222 wolli222 ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 25.01.2007
Beiträge: 184
Standard

1.
Hier zum Tod eines UrUrUrgroßonkels:

"Beide Männer verunglückten am 22. Juli, Morgens 6 Uhr in Folge einer Kesselexplosion in der Brüningschen Holzschneidefabrik. Beide waren verstümmelt u. zerquetscht,[...] dem Völker war sogar der Kopf abgeschlagen u. die Zunge heraus gerissen. [...]
Ein Teil des Kopfes wurde am 25. Juli unter dem Schütte gefunden u. sodann dem Grab beigefügt."

Spektakulär würde ich sagen...

2.
"den 28ten August, morgens 6 Uhr starb Johannes Faust Unterthan und Mitnachbar dahier an einem Krebsfaden, der an der oberen Lippen angefangen und als weiter an sich gefressen dass er zuletzt erbärmlich anzusehen war, und bei 1 1/2 Jahr sehr [...], doch mit christlicher gedult ausgestanden. Seines Alters 69 Jahr...."


Dann gab es noch eine Dame, die "beim Schneiden des Bratens ins Messer gefallen" sei..... Jaja, "ins Messer gefallen", schon klar

Geändert von wolli222 (27.07.2018 um 03:12 Uhr)
Mit Zitat antworten
  #594  
Alt 27.07.2018, 11:35
Benutzerbild von Geufke
Geufke Geufke ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 20.01.2014
Ort: Raches Griechenland
Beiträge: 940
Standard

Zitat:
Zitat von wolli222 Beitrag anzeigen
Beide waren verstümmelt u. zerquetscht,[...] dem Völker war sogar der Kopf abgeschlagen u. die Zunge heraus gerissen. [...]
Ein Teil des Kopfes wurde am 25. Juli unter dem Schütte gefunden u. sodann dem Grab beigefügt."
Da war der Pfarrer ja sehr detailverliebt
__________________
Viele Grüße, Anja
Noch immer verzweifelt gesucht:
Hans (evtl. Johannes) Georg Timm
?, war um 1930 in Frauenmark bei Parchim
Mecklenburg: Hier
Pommern: Pautz, Donath, Falk Kr. Naugard; Ludwig, Kräft Kr. Lauenburg

Ostpreußen: Neumann, Petter, Schneider Kr. Preussisch Eylau; Romahn, Gerigk, Klinger, Jux, Braun, Strehl, Bordiehn Ermland
Schleswig-Holstein: Gertz, Jorgens Bredstedt
Niedersachsen: Barge, Behn, Büsch, Främke, Harms, Niebuhr, Scharnhop alle Raum Uelzen
Dänemark: Pillemarg
Mit Zitat antworten
  #595  
Alt 27.07.2018, 13:38
Andrea1984 Andrea1984 ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 29.03.2017
Ort: Österreich
Beiträge: 824
Standard

Bis heute ist nicht sicher geklärt, ob Frau Weimar nun wirklich Schuld am Tod ihrer Kinder ist oder nicht.

-

Mit solchen kuriosen Todesfällen kann ich leider nicht dienen, da meine Ahnen, so ich die Todesursachen recherchiert habe, sehr unspektakulär gestorben sind: Altersschwäche, Altersbrand, Tuberkulose, Typhus etc.

Ich freue mich über jeden Beitrag zu diesem Thema und bin gespannt, welche kuriosen Todesfälle noch ausgebuddelt werden.
__________________
Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Aufgeben tut man einen Brief.
Mit Zitat antworten
  #596  
Alt 28.07.2018, 17:16
wolli222 wolli222 ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 25.01.2007
Beiträge: 184
Standard

Zitat:
Zitat von Geufke Beitrag anzeigen
Da war der Pfarrer ja sehr detailverliebt
Absolut. Aber sowas ist ja eigentlich auch super. Denn das liefert das Fleisch der Geschichte zu den bloßen Daten. Eigentlich möchte man ja auch wissen, was die Vorfahren für Leute waren und was ihnen passiert ist. Nur das ist ja meist nicht rauszufinden.

Ansonsten sind die Todesangaben bei mir, wie bei meinem Vorredner, auch in erster Linie Herzversagen, Tuberkulose oder Altersschwäche...
Mit Zitat antworten
  #597  
Alt 12.08.2018, 16:29
Feldsalat Feldsalat ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 20.08.2017
Ort: Bodenseekreis
Beiträge: 463
Standard

Totenregister Besigheim 1740:

September
d. 3. wurde ein bey Abbrechung eines alten baufälligen Hauses, wel-
ches Johann Jacob Stiefelmajer erkauft, um ein neues auf
dem Platz zu bauen, gantz vermodertes Kind in einer Schindel-
lade herfürgezogen, und also begraben; sein Geschlecht war nicht
mehr deutlich zu erkennen, aber muthmaßl.... ein Knäblein
gewesen seyn.
Mit Zitat antworten
  #598  
Alt 12.08.2018, 16:46
Benutzerbild von Horst von Linie 1
Horst von Linie 1 Horst von Linie 1 ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 12.09.2017
Beiträge: 3.212
Standard

https://www.ancestry.de/interactive/...=1184894-00880


Zitat:
Zitat von Feldsalat Beitrag anzeigen
mehr deutlich zu erkennen, aber muthmaßl.... ein Knäblein
gewesen seyn.

Hallo,
ich lese SOLLE ES.
__________________
Freundliche Grüße.
Fahr mal wieder U-Bahn. Linie 1.
Mit Zitat antworten
  #599  
Alt 13.08.2018, 13:10
Feldsalat Feldsalat ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 20.08.2017
Ort: Bodenseekreis
Beiträge: 463
Standard

Totenregister Besigheim 1770:

Magdalena Barbara, Jacob Winklers, Weingärtn.
zu Waiblingen, uxor, eine geborne Pfeilin von Stetten
im Remsthal, ist vermuthlich aus Schwermuth mit
einem Pack von Kleidern von dar hinweg und hirher zu-
loffen den 18. Mart. a.c. Im hiesigen Sonnenwirths-
haus ist sie über Nacht geblieben und morgens im Blut
angetroffen worden, welches man für einen Blutsturz
gehalten. Um 9 Uhr Vormittags den 19. ist sie, da sie
jederman, auch ich selber, da ich zu ihr hinaus ge-
holt worden, für todtkrank gehalten, als sie sich allein
gesehen, vom Bett aufgestanden, hat sich vom Wirths-
haus herabgelauffen und in den Enzfluß gesprungen.
Man hat sie zwar im Wasser gesucht, aber erst den 15.
April am Osterfest unter der unteren Enzmühle an
einem Weidenbusch hangend gefunden. Bey
dem Besichtigen hat man wahrgenommen, daß das Blut
worin sie im Wirthshaus gelegen, nicht sowohl
von einem Blutsturz, als vielmehr von einer Wunde,
die sie sich selber in den Hals gemacht, hergekommen.
Weil es aber ihr den Rest nicht gegeben, so hat sie den
Tod im Wasser gesucht, und ist den 18. April auf
fürstl. Befehl vom Kleemeister begraben worden.
Mit Zitat antworten
  #600  
Alt 14.08.2018, 07:40
rpeikert rpeikert ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 03.09.2016
Ort: Kt. Aargau, Schweiz
Beiträge: 194
Standard

Ein 5xUropa von mir: David Hefti, * 1725 in Hätzingen, Kanton Glarus, + 1777 in Brest (F).

"David Hefti verreiste 5 Jahre vor seinem Tode nach Frankreich in Handelsgeschäften und soll daselbst wegen einem geringen Versehen auf eine Galeere gekommen sein und da er krank geworden, kam er in den Spital, woselbst eine Brunst entstanden und er dann sein Leben geopfert habe."
Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Stichworte
sterbefälle , todesursachen

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu

Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 05:07 Uhr.