Thema: Zufallsfunde
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Alt 14.09.2008, 17:17
Marlies
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Münchner Amtsblatt Ausgabe 10. Juni 1888

Benedict Seitner led. Korbflechter von Nantwein hat angeblich seinen am 14.April d. Js. beim diesseitigen Amt ausgefertigten Wandergewerbeschein am 30. Mai curr. auf dem Weg von Buchendorf über Gauting nach Unterbrunn verloren.
Der Finder dieses Gewerbescheines wird ersucht, denselben entweder bei der nächsten Gemeinde-Behörde abzugeben oder an das unterfertigte Amt einzusenden. Vor Mißbrauch wird gewarnt und die Gemeinde-Behörden werden darüber wachen, daß einem Mißbrauche vorgebeugt wird. Der Wandergewerbeschein ist bei Auffindung von der Gemeinde-Behörde sofort hieher einzusenden.

München den 2. Juni 1888

Münchner Amtsblatt Ausgabe 20. Juni 1888

Nach vorliegender Anzeige ging in der Nacht vom 13. auf dn 14. ds. Mts. der vom kgl. Bezirksamte Stadtamhof am 17. Januar curr. ausgefertigte auf die in Kürn beheimathete Theres Heigl lautende Wandergerwerbeschein zu Verlust.
Dieser Wandergewerbeschein, welcher der im Leibold´schen Gasthause in Gauting bediensteten Kellnerin von Heigl am Abend übergeben wurde, haben vermuthlich die Handwerksburschen, welche am 13. auf 14. ds. Mts. gleichfalls bei Leibold übernachteten, mitfortgenommen.
Die Gemeinde-Behörden und Gendarmerie-Stationen werden mit der Weisung in Kenntniß gesetzt, diesen Wandergewerbeschein im Falle der Ausmittlung dem derzeitigen Inhaber abzunehmen und anher einzusenden.

München den q5. Juni 1888
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