Einzelnen Beitrag anzeigen
  #15  
Alt 11.06.2018, 19:05
Kleinschmid Kleinschmid ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 20.01.2013
Beiträge: 1.239
Standard

Zitat:
Zitat von pantoffelmieze Beitrag anzeigen
Ich werde natürlich versuchen, Einblicke in die Testamente ...
Die Anmeldung bei den Mormonen ist nur pro forma. Die Einsicht ist kostenfrei u. man kann sich die Dokumente auch herunterladen. Kopien von diesem Testament aus dem Landesarchiv in Potsdam zu bestellen, ist also nicht notwendig. Vor allem sind ja nicht alle Seiten von Interesse. Diese beiden Vettern hatten scheinbar nur wenig Kontakt miteinander gehabt. Das sieht man bereits an der genannten Adresse. Der Prof. war 1797 längst nicht mehr an der Schule in Altschottland (keine Kadettenanstalt, sondern eine kath. höhere Lehranstalt, die zum 1.6.1781 aus einem Jesuiten-Collegium hervorgegangen war u. sich 1807 auflöste), sondern am Gymnasium in Braunsberg. Auch kannte der Kammerdiener Clement die beiden Kinder des Professors gar nicht. Deren Namen werden erst vom Prof. in seinem Antwortschreiben aus Braunsberg genannt.

Was bleibt noch:
1. Sterbeurkunde Andreas
Wir wissen das Sterbedatum (4. März 1866) und den Sterbeort (Bunzlau) von daher: eigentlich erledigt. Es gab zwar christkatholische KB, aber verm. kaum für Bunzlau. Bunzlau hatte um 1866 einen simultan genutzen Friedhof und einen ev. Friedhof. Ich vermute, er wurde durch den ev. Pfarrer beigesetzt.

2. Heiratsurkunde Andreas
Bei Ancestry finden wir ja die Taufe seines Sohnes vom 20. März 1834 in einem Militärkirchenbuch der 5. Invalidenkompagnie. Dieses Buch wurde durch einen Divisionspfarrer aus Danzig geführt, und zwar aufgrund der Meldungen der Zivil-Pfarrer aus den verschiedenen Garnisonen der Truppe - hier also aus Bischofswerder. Tr in diesem Buch beginnen erst 1832, der ev. Tr-Index vom Zivil-KB aus Braunsberg (Mormonen!) führt kein Villeneuve oder Houdan, auch im kath. Zivil-KB aus Lippinken (Mormonen!), zuständig für Braunsberg, kann ich zumindest auf Anhieb die Ehe nicht finden (bitte nochmals selbst durcharbeiten). Seine Ehefrau war doch katholisch, oder?

3. Anschluß nach Frankreich
Womöglich erreicht man dies bereits mittels der Dokumente aus der Familienbibel. Vielleicht kann sich aber bitte auch Herr v. Roy der Sache nochmals annehmen - er kennt sich von uns vermutlich am besten mit dem franz. Adel aus u. weiß vor allem, wo man suchen muß.
Mit Zitat antworten