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Alt 01.03.2011, 21:48
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Ahnentafel für Dorothea Christina Rachel


Erster Generation

1. Dorothea Christina Rachel wurde 1700 in Heide ? geboren. Sie starb am 16. März 1770 in Rendsburg.

ich bin auf der Suche nach weiteren Hinweisen über die Familie Rachel (Rachelius) aus
Norderdithmarschen.__Ich habe hier eine Dorothea Christina Rachel, geb. ? Heide/Dithmarschen,
verst. 16.03.1770 in Rendsburg - verheiratet gewesen mit Peter Rolef (1716 - 1738 Garnison-
Apotheker in Rendsburg). Die beiden hatten 8 Kinder. Wo Peter Rolef herkommt, wissen wir nicht.
Seine Daten konnten wir im Rendsburger Kirchenkreisamt nicht ausfindig machen.__In der
Sterbeurkunde von Dorothea Christina werden als Eltern genannt: Theodor RACHEL und
Margaretha CLAUSEN.


Dorothea heiratete Peter Rolef 1719/1720. Peter wurde 1680/1690 geboren.


Zweite Generation

2. Theodor Rachel (Diacon in Neuenkirchen) wurde am 28. September 1664 in Heide ? geboren. Er starb 1711 in Heide . Er heiratete Margaretha Clausen.

wahrscheinlich eine Sohn des Diacons Theodor RACHEL aus Neuenkirch in Dithmarschen , er
1711 in Heide starb.

Sohn von Joachim RACHEL oo Dorothea TWACHTMANNS, * 28.09.1664 in Norden, + 1711 in
Heide, Diakon in Neuenkirchen in Norderdithmarschen, viele Nachkommen (L3670)

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3. Margaretha Clausen wurde 1670 in Heide ? geboren.

ich bin auf der Suche nach weiteren Hinweisen über die Familie Rachel (Rachelius) aus
Norderdithmarschen.__Ich habe hier eine Dorothea Christina Rachel, geb. ? Heide/Dithmarschen,
verst. 16.03.1770 in Rendsburg - verheiratet gewesen mit Peter Rolef (1716 - 1738 Garnison-
Apotheker in Rendsburg). Die beiden hatten 8 Kinder. Wo Peter Rolef herkommt, wissen wir nicht.
Seine Daten konnten wir im Rendsburger Kirchenkreisamt nicht ausfindig machen.__In der
Sterbeurkunde von Dorothea Christina werden als Eltern genannt:__Theodor Rachel und
Margaretha Clausen.



Dritte Generation

4. Joachim Rachelius (Rektor) wurde am 28. Februar 1618 in Lunden geboren. Er starb am 03. Mai 1669 in Schleswig. Er heiratete Dorothea Twachtmanns 1655 in Heide .
ältester Sohn von Moritz RACHEL oo Margarthe TETENS oo um 1655 mit Dorothea
TWACHTMANNS, 3 Söhne:
1. Moritz, * 1656, Pastor in Tetenbüll und Diakon in Tönning
2. Dietrich, * 11.10.1657 (nichts nägheres bekannt, wahrscheinlich früh gestorben
3. Joachim, * 01.03.1660, Legationssecretaire in Paris
(nach L3670)

Kinder nach (L3670)
1. Samuel Christian, * 1662
2. Theodor, * 28.09.1664
3. Margarethe Elisabeth, * 28.03.1667
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Joachimus Rachelius (Joachim Rachel) ist von 1667-1669 Rektor der Domschule. Trotz seiner
hervorragenden Ideen für die Schule, wurde er von der Kirche und der Bürgerschaft vergault.
Während seiner Amtszeit stieg die Zahl der Schüler an. "Winkelschulen", die der Domschule die
Schüler streitig machten, verschwanden. Mit dem Hof hat er sich sehr gut verstanden. Er führte die
fächer Geschichte und Mathematik in der Domschule ein. Er starb 1669 und wurde im Dom
beigesetzt. Viele seiner Ideen wurden erst 200 Jahre später umgesetzt. Nach seinem Tod kamen
wieder "Winkelschulen auf".
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Joachim Rachelius wurde den 28. Februar 1618 zu Gründen in Norder-Dithmarschen geboren, wo
seine Vater Prediger war. Einen Teil seiner Lieblings Jahre brachte er in Hamburg auf dem
Gymnasium zu. Darauf besuchte er die Universitäten und Stuck und doch tat. Nach der
entwickelten akademischen Jahren lebte er eine Zeit lang als Privatlehrer in dem Hause des
befindlichen Ehemanns, dann kehrte er in sein Vaterland zurück, wo er, wiewohl ungern, und nur
aufzureden seiner Verwandten und besonders seiner damals als Witwe in Kopenhagen lebenden
Mutter die Rektorstelle in Heyde annahm. Im Jahre 1660 erhielt er einen Ruf nach Norden in
Ostfriesland als Rektor der dortigen Schule Rachel nahm die Stelle an und scheint sehr zufrieden in
Norden gelebt zu haben. Als einige Jahre nachher sein jüngerer Bruder, der orthopädische Rat und
bekannte Publizist Samuel Rachel bei der neuen Universität Kiel angestellt war, entsteht dieser
auch den älteren Bruder in der Nähe zu haben.
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Martin KLÖKER: Joachim Rachelius in Livland (1640-52) in: Regionaler Kulturraum und
intellektuelle Kommunikation vom Humanismus bis ins Zeitalter des Internet._Festschrift für Klaus
Garber._WALTER, Axel E. (Hrsg.)_Amsterdam/New York, NY, 2005, XI, 1030 pp.
[Joachim RACHEL lebte von 1640 bis 1652 in Livland, darüber verhält sich dieses Buch, s.a. google
books, imm. Dorpat 1640]
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Rachel: Joachim R., der Satiriker, stammt aus einer ursprünglich in Mecklenburg ansässigen und
später in Ditmarschen weit verbreiteten Beamtenfamilie. Sein Vater Mauritius R., Sohn eines
Senators in Malchow, war durch Verwendung des damaligen schleswiger Dompropsten, des
Rostockers Sledanus, im J. 1614 Cantor an der gelehrten Schule zu Husum geworden und zwei
Jahre darauf als Diakonus nach Lunden in Norderditmarschen berufen, wo er später Hauptpastor
wurde. Er nahm thätigen Antheil an den damaligen litterarischen Bestrebungen, war strenger
Anhänger der Opitzischen Schule und stand als gekrönter Dichter bis an seinen Tod mit Rist in
freundschaftlichen Beziehungen. In Lunden vermählte er sich mit Margaretha Tetens aus Husum,
und hier ward sein ältester Sohn Joachim am 28. Februar 1618 geboren ... Während seines
Rectorats in Heide in Ditmarschen, das er gleich nach seiner Rückkehr in die Heimath übernommen

hatte, in angenehmer Häuslichkeit, die er sich durch Vermählung mit der Ditmarserin Dorothea
Twachtmanns gegründet, finden wir ihn, den Spuren Laurembergs folgend, mit niederdeutscher
Litteratur, mit Reineke Vos und ditmarsischen Volksliedern beschäftigt. ...
----------------
Lit: August SACH, Joachim Rachel. Ein Dichter und Schulmann des 17. Jahrhunderts, Schleswig
1869


5. Dorothea Twachtmanns wurde 1625 in Dithmarschen ß geboren.

nach L3672 lebte 1870 noch eine Familie gleichen Namens in der Umgebung von Lunden
------------
Qu: Forum- Zeitschrift für die Katholischen Freien Schulen der Erzdiözese Freiburg N° 45 vom
Dezember 2006
sieben Kinder
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nach IGI kommt der Name vor in Holtorf bei Hannover



Vierte Generation

8. Mauritius Rachelius (Pastor in Lunden ?) wurde am 13. Januar 1594 in Bützau ? geboren. Er starb am 14. Juli 1661. Er heiratete Margarethe Tetens.

ältester Sohn des Ehepaares Joachim RACHEL oo Margarethe BAMBAM aus Malchow, * 13.01.
1594, stud. theol. in Rostock und Magister, verließ Mecklenburg wegen der damaligen
Kriegsverhältnisse zusammen mit dem Rostocker Professpr Dr. C. SLEBANUS, danach 1614
Cantorin Husum, 1616 Diakon in Lunden, + 1637 (L3670).
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Rachel: Joachim R., der Satiriker, stammt aus einer ursprünglich in Mecklenburg ansässigen und
später in Ditmarschen weit verbreiteten Beamtenfamilie. Sein Vater Mauritius R., Sohn eines
Senators in Malchow, war durch Verwendung des damaligen schleswiger Dompropsten, des
Rostockers Sledanus, im J. 1614 Cantor an der gelehrten Schule zu Husum geworden und zwei
Jahre darauf als Diakonus nach Lunden in Norderditmarschen berufen, wo er später Hauptpastor
wurde. Er nahm thätigen Antheil an den damaligen litterarischen Bestrebungen, war strenger
Anhänger der Opitzischen Schule und stand als gekrönter Dichter bis an seinen Tod mit Rist in
freundschaftlichen Beziehungen. In Lunden vermählte er sich mit Margaretha Tetens aus Husum,
und hier ward sein ältester Sohn Joachim am 28. Februar 1618 geboren

sieben Kinder (6 Söhne, eine Töchter)


9. Margarethe Tetens wurde 1600 in Husum geboren. Sie starb 1667.

Qu: Forum- Zeitschrift für die Katholischen Freien Schulen der Erzdiözese Freiburg N° 45 vom
Dezember 2006 nennt als Mutter Margarethe TETENS oo Maurituis RACHEL

nach L3672 aus dem berühmten Geschlecht der Cordes (was ist das ?)
vgl hierzu:

Drecksee
(Drachse, Draxe); ein ehemaliges, 1229 zu Neumünster, späterhin zu Kiel eingepfarrtes, Dorf in der

Gegend des jetzigen Erbpachthofes Viehburg. - Eine Urkunde, aus dem Jahre 1229, enthält die
Bestätigung des päbstlichen Legaten Otto, an das Neumünstersche Kloster über alle dessen Güter,
namentlich auch das Dorf Drecksee mit den Zehnten, und im Jahre 1238 schenkte der Graf Adolph
dem Kloster die Zehnten dieses Dorfes. Späterhin schenkte der Herzog Adolph dem
Schleswigschen Archidiaconus Cord Cordes dieses Dorf, welche Schenkung der König Christian I.
im Jahre 1460 bestätigte; es lag damals aber wüste und war unbewohnt. Nach Cord Cordes Tode
fiel das Gut an dessen Schwester Gesche, welche mit dem Kieler Rathmanne Hans Schele
verheirathet war, und der Herzog Friedrich bestätigte 1497 den Besitz, ihm folgte dessen Sohn
Detlev Schele, der 1540 starb, und da er keine Kinder hinterließ, fiel es an seine Mutter. Von den
spätern Besitzern ist Drecksee erst angebauet worden, und hat wahrscheinlich darauf den Namen
Viberg (das jetzige Viehburg) erhalten, und ward in der Folge landesherrlich.
-----------------
Jahrbücher- und Sonderhefte - Inhalte der S-H.-Familienforschung von 1962 bis 2010 - 42/ 2003
Hansen, C.M.: Die Nachkommen von Ghese, einer Schwester des Archidiakon Cord Cordes in
Schleswig (übersetzt von Rolf Rickers)



Fünfte Generation

16. Joachim Rachel wurde 1560/1570 in Malchow geboren. Er starb 1611. Er heiratete Margaretha Bambam.

Sohn von Nikolaus RACHEL oo Anna BANNIERS, oo mit Margarethe BAMBAM, 5 Söhne und eine
Tochter
1. Moritz, * 13.01.1594
2.
3.
4.
5.
6.
(nach L3670)


17. Margaretha Bambam wurde 1570 in Malchow ? geboren.

wahrscheinlich die Tochter des Bernhardus BAMBAM aus Malchow., stud Frankfurt a./O. 1559,

wahscheinlicher Bruder: Joach. Bambam, Malchow., 1602, Sohn des Pastors Berend BAMBAM zu
Malchow, Rector zu Plau 1614
(Qu.: III. Meklenburger auf auswärtigen Universitäten bis zur Mitte des 17ten Jahrhunderts. Vom
Geh. Finanzrat Balck. Dritter Beitrag *, in: In: Verein für Mecklenburgische Geschichte und
Altertumskunde: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde. -
Bd. 50 (1885), S. 343-382 ).

Petrus Bambamius, Malchow., Juni 1599. - Wohl Sohn des Pastors Berend B. zu Malchow, poeta
laureatus 1608, Subrector zu Parchim 1639; vgl. Nr. 2267, 2424.



Sechste Generation

32. Nikolaus Rachel wurde 1525 in Malchow geboren. Er heiratete Anna Banniers.

Der älteste bekannte RACHEL, Senator in Malchow in Mecklenburg, oo Anna BANNIERS, zwei
Söhne
1. Moritz, Senior minist. zu Güstrow (L3672);
2. Joachim, Senator in malchow, oo Magartea BAMBAM;
(nach L3670, 3672)


33. Anna Banniers wurde 1525 geboren.

Sie wurde 107 Jahre und 13 Wochen alt (L3670)


34. Berend Bambam (Pastor) wurde 1544 in Malchow ? geboren. Er starb nach 1620.

Sohn von Martin BAMBAM,
Geschwister:
1. 1556 - Joachim BAMBAM _2. 1557 - Peter BAMBAM _3. 1560 - Anna BAMBAM
----------------
Überblick zur Stadtkirche Malchow
Einführende Bemerkungen
Patronat bis 1825 April 18 Kloster Malchow, seither Stadt Malchow
Kirche Neubau von 1870-73, geweiht in Gegenwart des Großherzogs am Reformationsfeste 1873
1)
Pfarrhaus von 1833
Kirchenbücher Taufregister 1699
Trauregister 1698
Beerdigungsregister 1699
Präposituren 1775 - 1842 Präp. Plau, Sup. Güstrow
seit 1842 Präp. Malchow, Sup. Güstrow

verwaltete Kirchen Kloster Malchow - bis 1825 April 18, seither selbständige Pfarre. 2) Lexow -
Filia der Klosterkirche, mit ihr bei der Stadtkirche bis 1825 April 18.

Anmerkungen 1) "Ihre Vorgängerin, in der Altstadt belegen, wurde erbaut, nachdem der Sturm
1811 Okt. 13 nachmittags während des Gottesdienstes die alte Kirche einzustürzen gedroht hatte;
die Weihe fand 1817 am 300jährigen Reformationsfeste statt."
"Eine Hülfspredigerstelle besteht seit 1924 April 12"
2) "Die es (selbständige Pfarre) früher schon einmal war: in den Vis.-Protokollen des 16.
Jhdts. und später begegnet die Klosterkirche als Mater, die Stadtkirche als Filia. Der Zeitpunkt der
Umkehrung dieses Verhältnisses läßt sich nicht bestimmen, doch wurde die Pfarrwahl bis 1682
regelmäßig in der Klosterkirche abgehalten."
"Ueber die Arbeitsteilung zwischen dem ersten und zweiten Pastor heißt es bei [7]: 'Die
Primarii waren an der Stadtkirche und die Diakoni an der Klosterkirche. Jetzt aber halten die
Primarii in beiden Kirchen den Vormittagsgottesdienst ab, und die Diakoni predigen in beiden
Kirchen alle 14 Tage.' Die Haupttätigkeit der zweiten Pastoren war indessen der Dienst in Lexow,
den diese vom 16. Jhdt. her versahen, und wo sie besonders eingeführt wurden."
"Während seiner (P. Hartmann) Amtsführung wurde die Stadt 1721 Nov. 27 abermals von

einem Brande heimgesucht, bei dem nur 30 Wohnungen stehen blieben"
"Seinem (P. Stolzenburg) aufopferungsvollen Bemühungen ist in erster Linie, wenn nicht
ausschließlich, der Neubau der Kirche zu danken, den er durch unermüdliches Einsammeln von
Liebesgaben ermöglichte. Sein Bild schmückt die neue Kirche."

Pastoren bis 1924
Erste Pfarre
1541 -um 1550 Möller, Johann
um 1550 - nach 1583 Bambam, Martin (* vor 1507, + nach 1583)
nach 1583 - 1620 Bambam, Bernd (* um 1544, + nach 1620)
1620 - 1630 Franke, Laurentius (* ca 1542, + 1630)

Zweite Pfarre
(Eingegangen mit der Errichtung der Pfarre Kloster Malchow 1825)
1528 -um 1550 Bambam, Martin (* vor 1507, + nach 1583)
um 1550 - 1568 Betke, Laurentius
1568 - 1593 Bambam, Bernd (* um 1544, + nach 1620)
1593 - 1620 Franke, Laurentius (* ca 1542, + 1630)

Quelle:
Gustav Willgeroth - "Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren seit dem dreißigjährigen Kriege"
[Wismar 1924, im Selbstverlag des Verfassers]



Siebte Generation

68. Martin Bambam (Pastor) wurde vor 1507 in Malchow ? geboren. Er starb nach 1583.

Kinder:
1544 - Bernd BAMBAM _1556 - Joachim BAMBAM _1557 - Peter BAMBAM _1560 - Anna
BAMBAM _---------------
Überblick zur Stadtkirche Malchow
Einführende Bemerkungen
Patronat bis 1825 April 18 Kloster Malchow, seither Stadt Malchow
Kirche Neubau von 1870-73, geweiht in Gegenwart des Großherzogs am Reformationsfeste 1873
1)
Pfarrhaus von 1833
Kirchenbücher Taufregister 1699
Trauregister 1698
Beerdigungsregister 1699
Präposituren 1775 - 1842 Präp. Plau, Sup. Güstrow
seit 1842 Präp. Malchow, Sup. Güstrow

verwaltete Kirchen Kloster Malchow - bis 1825 April 18, seither selbständige Pfarre. 2) Lexow -
Filia der Klosterkirche, mit ihr bei der Stadtkirche bis 1825 April 18.

Anmerkungen 1) "Ihre Vorgängerin, in der Altstadt belegen, wurde erbaut, nachdem der Sturm

1811 Okt. 13 nachmittags während des Gottesdienstes die alte Kirche einzustürzen gedroht hatte;
die Weihe fand 1817 am 300jährigen Reformationsfeste statt."
"Eine Hülfspredigerstelle besteht seit 1924 April 12"
2) "Die es (selbständige Pfarre) früher schon einmal war: in den Vis.-Protokollen des 16.
Jhdts. und später begegnet die Klosterkirche als Mater, die Stadtkirche als Filia. Der Zeitpunkt der
Umkehrung dieses Verhältnisses läßt sich nicht bestimmen, doch wurde die Pfarrwahl bis 1682
regelmäßig in der Klosterkirche abgehalten."
"Ueber die Arbeitsteilung zwischen dem ersten und zweiten Pastor heißt es bei [7]: 'Die
Primarii waren an der Stadtkirche und die Diakoni an der Klosterkirche. Jetzt aber halten die
Primarii in beiden Kirchen den Vormittagsgottesdienst ab, und die Diakoni predigen in beiden
Kirchen alle 14 Tage.' Die Haupttätigkeit der zweiten Pastoren war indessen der Dienst in Lexow,
den diese vom 16. Jhdt. her versahen, und wo sie besonders eingeführt wurden."
"Während seiner (P. Hartmann) Amtsführung wurde die Stadt 1721 Nov. 27 abermals von
einem Brande heimgesucht, bei dem nur 30 Wohnungen stehen blieben"
"Seinem (P. Stolzenburg) aufopferungsvollen Bemühungen ist in erster Linie, wenn nicht
ausschließlich, der Neubau der Kirche zu danken, den er durch unermüdliches Einsammeln von
Liebesgaben ermöglichte. Sein Bild schmückt die neue Kirche."

Pastoren bis 1924
Erste Pfarre
1541 -um 1550 Möller, Johann
um 1550 - nach 1583 Bambam, Martin (* vor 1507, + nach 1583)
nach 1583 - 1620 Bambam, Bernd (* um 1544, + nach 1620)
1620 - 1630 Franke, Laurentius (* ca 1542, + 1630)

Zweite Pfarre
(Eingegangen mit der Errichtung der Pfarre Kloster Malchow 1825)
1528 -um 1550 Bambam, Martin (* vor 1507, + nach 1583)
um 1550 - 1568 Betke, Laurentius
1568 - 1593 Bambam, Bernd (* um 1544, + nach 1620)
1593 - 1620 Franke, Laurentius (* ca 1542, + 1630)

Quelle:
Gustav Willgeroth - "Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren seit dem dreißigjährigen Kriege"
[Wismar 1924, im Selbstverlag des Verfassers]
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