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Svenja 25.11.2021 22:37

Hallo

Gleich zwei Männer sind in Elsch (heute Olesna) am selben Tag beim Baumfällen zu Tode gekommen:

+13.02.1885, () 16.02.1885, Hufnagl Wenzl, Häusler in Elsch Nr 32, Ehemann der Maria Anna, geb. Walenda, aus Elsch Nr. 7, Alter 50. Beim Baumfällen schwer verletzt worden, an Verblutung gleich gestorben, laut Totenbeschauzettel Nr. 9, ausgestellt von der k. k. Gerichtskommission zu Pfraumberg.

Aus einem Zeitungsartikel im Prager Tagblatt vom 21.02.1885 (Seite 5) geht zudem hervor, dass Hufnagl drei Mädchen im Alter von 9, 13 und 21 Jahren hinterliess.


+13.02.1885, () 16.02.1885, Jahn Johann, Inwohner in Elsch Nr. 38, Ehemann der Maria geb. Schwind, aus Altsattl Nr. 13, Alter 48. Beim Baumfällen getötet worden und zwar an Gehirnlähmung in Folge der Erschütterung und Berstung dieses Organes, laut Totenbeschauzettel Nr. 10, ausgestellt von der k. k. Gerichtskommission zu Pfraumberg.

Quelle: Stare Sedlo (Altsattl) TC 28, Olesna (Elsch), 1881-1924 +, Seite 8 (bei portafontium einsehbar)

Gruss
Svenja

Friedrich 27.11.2021 00:03

Moin zusammen,


im KB Höchstädt im Fichtelgebirge findet sich 1741 folgender Sterbeeintrag:


den 29 dito [Januar] frühe um 9 uhr ist Johann Seyfert Pachter des Obern Ritterguths auf den Stadel gestiegen in der meinung den eingeworffenen Schnee zusammen zu kehren, so ist dem Vermuthen nach ein Brett mit ihme aufgekapffet [kennt jemand von euch diesen Begriff?] da Er unVersehens vom Stadel hinunter in den Tennen gefallen, und um 10 uhr sein Leben beschloßen ...


Friedrich

Scriptoria 27.11.2021 00:41

Hallo,


das sagen die Brüder Grimm in ihrem Wörterbuch: „aufkapfen: ragend in die Höhe stehn“.
https://woerterbuchnetz.de/?sigle=DWB#3
(„kapfen“ eingeben)

Es gibt Dachböden, deren Dielenbretter nur lose auf die Balken aufgelegt sind.
Vielleicht ist der Mann auf die eine Seite des Brettes getreten, die andere Seite hat sich dabei angehoben, und er fiel herunter.

Vermutet
Scriptoria

Friedrich 27.11.2021 10:13

Moin Scriptoria,


in meinem Eifer, die ungewöhnliche Todesursache einzugeben, habe ich ganz vergessen, mal nach dem Begriff zu googeln... Aber ich denke, die Frage ist damit beantwortet, vielen Dank!


Friedrich

Uschibaldi 27.11.2021 10:57

Hallo!
Georg Mayr aus Pfons in Tirol war Wiedertäufer und zog nach Mähren, weil er in Tirol verfolgt wurde. Er wurde im Jahre 1559 in Bellerditz bei Brünn zum Diener der Notdurft gewählt (Ein "Diener der Notdurft" stand dem ökonomischen Bereich vor; er verwaltete auch die gemeinsame Kasse und war für die wirtschaftlichen Kontakte nach außen verantwortlich.)
Danach nahm er die Werbetätigkeit für die Wiedertäufer in Tirol wieder auf und wurde am 15.11.1560 bei Rosenheim gefangen, nach Innsbruck ausgeliefert und im Frühjahr 1561 in Innsbruck geköpft.
Liebe Grüße
Uschi

Friedrich 28.11.2021 20:30

Moin zusammen,


und noch einen aus dem KB Thiersheim, Dekanat Wunsiedel, 1789:


... wurde bey dem hiesigen ZimmerMeister Zurwick über den Kellergraben mit Erde zu Boden geschlagen und überschüttet, wurde wieder heraus gezogen, zum Zurwick in die Stube gebracht, verbunden, und Ader gelassen, muste aber in anderthalb Stunden sterben ...


Friedrich

Friedrich 28.11.2021 21:36

Und der nächste Fall (gleicher Ort):


... wurde mit einer Predigt beerdigt Andreas Zurwick, des ZimmerMeisters Johann Andreas Philipp Zurwicks allhier einziger Sohn, welcher vor 4 Wochen zu Mitternacht auf das Wallerthal zur Magd gegangen, und hernach ausgestöbert, und darauf im Mühlgraben ersoffen gefunden und hieher gefahren wurde. Aet. 20 Jahre 7 Monathe und 15 Tage. Möchte doch Gott noch offenbaren, wie er auf dem Wallerthaler Hammer seinen Tod gefunden, und in den Mühlgraben gekommen sey.


Friedrich

Anna Sara Weingart 02.12.2021 18:14

Gerade entdeckt wie meine Vorfahrin gestorben ist:

"Den 5. Augusti ist Maria, Enndrees Saltzers Haußfraw, alß sie nachmittags bey einem entstandnen schweren wetter heimgehen wollen, von einem Donnerstreich getroffen, und gleich todt auffgehebt worden. Ihres Alters 60 Jahr, 8 Wochen weniger" (Neuhausen/Erms, 1653)

LutzM 03.12.2021 19:44

7.7.1680 Postelberg
"ist des Oberrichters seine Magdt, nahmens
Anna Von wagen gefallen und zu Todt gefahren" 20 Jahre

fps 03.12.2021 20:01

Zitat:

Zitat von LutzM (Beitrag 1418370)
Von wagen gefallen und zu Todt gefahren

Das dürfte gar nicht mal eine so seltene Todesart gewesen sein - mit der Sicherheit nahm man es noch zu meiner Kinderzeit nicht so genau.

Friedrich 05.12.2021 00:05

Moin zusammen,


aus dem KB Cappel in Lippe um 1800 habe ich gleich mehrere ungewöhnliche Todesfälle (und da sind noch mehr):


Ein 1 3/4 Jahre alter Junge: Das Kind geht Nachmittags um 2 Uhr, wärend seine Eltern mit Flachsreppen beschäftigt sind, ohne deren Wißen in den mit einem Geländer umgebenen Bleichplatz: öffnet die Thür, stürzt in den darin befindlichen nicht zu tieffen Kolk; und wird tod herausgezogen. Alle Versuche, das Kind ins Leben zu bringen, wurden von mir, Küster Stedingk und Doctor Veesmann aus Blomberg gemacht, waren aber vergebens.


Friedrich

Friedrich 05.12.2021 00:07

Und hier die beiden anderen:


Ein 30jähriger: Er reitet am 15t Nov. ein wildes Pferd. Dieß wirft ihn in der Lüdershöfer Tannenallee ab, schleift ihn und schlägt ihn tod.


Eine 7jährige: Hat sich mit einem anderen auf einer Wagenleiter gewippt, stürzt herunter, und die Leiter fällt ihm aufs Genick.


Friedrich

TükkersMitÜ 08.12.2021 10:48

Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1)
Der 27-jährige Bauernsohn Gerhard Brüggemann - der jüngere Bruder meines Urururgroßvaters - starb 1895 in einer Auseinandersetzung mit einem Grenzaufseher durch einen Schuss in den Hals. Es soll wohl ein Unfall gewesen sein (siehe Bild).

Viele Grüße
Annika

Gudrid 16.12.2021 15:39

Ein unbekannter weiblicher Leichnam, der in der Nähe von Hochäusl aufgefunden wurde und der daselbst fast von aller Kleidung entblößt war, wahrscheinlich einen verübten Raubmord vermuten läßt.
Nach der Auffindung und gerichtl. Obduktion des Leichnams wurde .....zur Nachtzeit demselben der Kopf abgeschnitten und entwandt.

Der Rest meine ich ist lateinisch, das kann ich nicht entziffern.
https://data.matricula-online.eu/de/.../016_02/?pg=81

j.steffen 16.12.2021 17:22

Hallol,
da lese ich:
Qua re, quem ob finem?
Warum, zu welchem Zwecke?
Und: statt entwandt eher entwendet.

Anna Sara Weingart 21.12.2021 14:10

so ein dummer
 
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1)
Sachsen 1795

consanguineus 26.01.2022 19:09

Hallo zusammen!

Wie hat es uns der Lehrchef wieder und wieder eingebläut: "Ein Unfall ist kein Zufall!"

Am 30 April(is): [1658] lies Andres Keunen zu Dorstadt seinen Stieffsohn Hansen Ölmanns begraben, welcher durch einen Pflug im Felde ganz elendig im Haupte zerqvetzschet (sic!) wurden, also das ihm das Gehirn zum linken auge herausgeqvollen, weil ihm das Pflugserk (Pflugsech?) in dasselbe Auge eingegangen, vnd oben zum Haupte wieder heraus vnd die Hirnschale ganz zerschmettert, welch ein cleglich Ansehen gehabt.

Da hat man den Krieg nun glücklich überlebt, und dann solch ein Malheur.

Viele Grüße
consanguineus

fps 26.01.2022 19:39

Mich verwundert immer wieder die detaillierte Beschreibung solcher Todesfälle. Fast kommen mir diese Schilderungen genüsslich vor.

Irgendwie schon irritierend. 8o :roll:

consanguineus 26.01.2022 19:46

Und das ist nur ein Beispiel von mehreren in diesem Buch!

Anna Sara Weingart 24.02.2022 23:54

Cannstatt 1663
"Catharina ... mit der glühenden zang an einer Brust ein mahl aufn richtplatz gepfehlt undt mit dem schwerdt geköpfft, nachmaln verbrandt"

(als "Hexe")

wicki49 16.03.2022 18:24

vom Pferd erschlagen
 
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 2)
Tragisch.
Was bei dem jungen Mann unter "Stand, Charakter..." steht, kann ich leider nicht lesen. Den Bericht mit der Giftwurzel schon.

Friedrich 16.03.2022 20:19

Moin wicki49,


der Stand ist Wagner.


Friedrich

wicki49 17.03.2022 14:01

Hallo, Friedrich,
nein, ich meinte nicht den Beruf des Vaters des vom Pferd totgeschlagenen Jungen, sondern das, was bei dem an der Giftwurzel verstorbenen Mann steht. Ist ja ein längerer Text.
Grüße
Ernst

Anna Sara Weingart 17.03.2022 14:30

Hallo

Schneider, der
zugleich einen
___ hatte, neben-
bei auch ___
Weib dem Allmosen
nachging, mithin
____ bleiben
______ hatte,
Sonst soll er in
Ammading-
en, bei Unter
tischlingen u.
Höchstatt gebür-
tig seyn, einem
der ___ Baiern
zugehörige Orte

Scriptoria 17.03.2022 15:06

Hallo,

vielleicht Lückenfüller.


Schneider, der
zugleich einen
Laden? hatte, neben-
bei auch samt seinem
Weib dem Allmosen
nachgieng, mithin
nirgendts bleiben-

de Stätte? hatte,
Sonst soll er in
Ammading-
en, bei Unter
tischlingen u.
Höchstatt gebür-
tig seyn, einem
der Krone Baiern
zugehörige Orte


Gruß
Scriptoria

wicki49 17.03.2022 17:02

Hallo, euch beiden herzlichen Dank.
Grüße
Ernst

Bergkellner 27.03.2022 13:58

Hier ein Bericht aus der Rubrik "Arbeit an sich ist gefährlich, Nachtarbeit noch mehr":

Am 31.July Ist Hanns Weißer(mein Vorfahr!), and. Bathman in Wiesenbad, welcher am 28. July zu Mitternacht vom dritten geschoß im Kurhaus durchs Fenster Gaub gefallen u. in einer Stunde darauff bei gutem Verstand seel. eingeschlaffen mit einer Leichenp. begraben worden.(1681)

Ich frage mich, was er um diese Zeit da oben gewollt hat?!:D

fps 27.03.2022 22:11

Auch ein sonderbarer Ausdruck: "bei gutem Verstand seel. eingeschlafen" .... was es genau bedeuten soll, will sich mir nicht so recht erschließen.

LutzM 28.03.2022 00:05

Eine alte Person, geistig auf Draht, ist aus Altersgründen oder wg. der Verletzungen friedlich verstorben, zum Beispiel.

Bergkellner 28.03.2022 10:27

Zitat:

Zitat von fps (Beitrag 1449923)
Auch ein sonderbarer Ausdruck: "bei gutem Verstand seel. eingeschlafen" .... was es genau bedeuten soll, will sich mir nicht so recht erschließen.

Ich nehme an, damit ist gemeint, dass er bei Bewußtsein war und noch sprechen konnte, auch wenn er schwer verletzt war.

Zitat:

Zitat von LutzM (Beitrag 1449949)
Eine alte Person, geistig auf Draht, ist aus Altersgründen oder wg. der Verletzungen friedlich verstorben, zum Beispiel.

Für damalige Verhältnisse war 58 Jahre schon alt.

Tamster 30.03.2022 16:22

Erst diese Woche habe ich im KB Heilbronn 1903 zu einem vermeintlichen Vorfahr gelesen

Todesstunde unbekannt. Wurde am 8. September tot im Neckar gefunden.

Als Bemerkung folgt

Gar schlimmer Unfall oder Selbstmord?


Ist jetzt nicht gar so spektakulär, aber das wird sicher jedesmal Gesprächsthema wenn man am Neckar entlang läuft.

Svenja 30.03.2022 16:33

Hallo Tamster

Evtl. könntest du dazu noch was in Zeitungen aus dieser Zeit finden. Zeitungen aus Nordbaden sind online einsehbar (ich weiss gerade nicht sicher, ob auch welche aus dem Jahr 1903 dabei sind).

https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper

Gruss
Svenja

Gudrid 03.04.2022 10:32

Hier bin ich gerade auf einen schlimmen Brand gestoßen:
http://dfg-viewer.de/show?tx_dlf%5Bd...61b278ba6857e8

Marianne0812 03.04.2022 10:41

Ich bin im Ortssippenbuch von Reinerzau, Kreis Freudenstadt, auf folgenden Eintrag gestoßen:
Barbara Gruber, die Witwe des Thomas Heinzelmann, ist 1604 als Hexe denunziert und hingerichtet worden. Wohnhaft war sie in Ehlenbogen, Alpirsbach.
Jetzt würde mich natürlich interessieren, ob ich noch nähere Einzelheiten in Erfahrung bringen kann. Hat jemand eine Idee, wo ich da nachforschen könnte?

Viele Grüße
Marianne

Sbriglione 03.04.2022 12:12

Zitat:

Zitat von Marianne0812 (Beitrag 1451518)
Ich bin im Ortssippenbuch von Reinerzau, Kreis Freudenstadt, auf folgenden Eintrag gestoßen:
Barbara Gruber, die Witwe des Thomas Heinzelmann, ist 1604 als Hexe denunziert und hingerichtet worden. Wohnhaft war sie in Ehlenbogen, Alpirsbach.
Jetzt würde mich natürlich interessieren, ob ich noch nähere Einzelheiten in Erfahrung bringen kann. Hat jemand eine Idee, wo ich da nachforschen könnte?

Viele Grüße
Marianne

Hallo Marianne,
zu dem konkreten Fall habe ich keine sichere Idee, aber ich habe in letzter Zeit ein Buch über die Hexenverfolgung in Sachsen gelesen, in dem teils auch auf angrenzende Gebiete mit eingegangen wurde.
Was Dir vielleicht weiterhelfen könnte: in den Gebieten der Wettiner und - wenn man dem Buch so weit glauben kann - wohl auch in vielen anderen Territorien - war es üblich, sich bei "peinlichen" Gerichtsverfahren an Rechtsgutachten von Universitäten und/oder fachlich versierten Schöffengerichten zu orientieren (in den Ländern der Wettiner war dieses Vorgehen sogar verpflichtend - dort mussten die Gutachten überwiegend in Leipzig, teils aber auch in Wittenberg oder Jena eingeholt werden): es lief so ab, dass schon im Zuge der ersten Zeugenvernehmungen schriftlich nachgefragt wurde, wie man verfahren solle und auch zwischendurch immer wieder Vernehmungsprotokolle und sonstige verfahrensbezogenen Papiere an die Gutachter geschickt wurden, die am Ende sogar auf Grund der Aktenlage die Urteile gefällt haben, von denen man nur in Ausnahmefällen abgewichen wurde.
Ich vermute, dass es ein vergleichbares Verfahren auch im Würtembergischen gegeben haben wird - da wäre dann natürlich noch herauszufinden, ob es ein bestimmtes Gutachtergremium gab, das zwingend einbezogen werden musste, oder ob es möglich war, die Gutachten auch von anderen Universitäten einzuholen (sächsische Lehnsleute im Besitz der "Halsgerichtsbarkeit" haben sich teilweise auch an Magdeburg, Helmstedt oder Halle gewendet).
Konkret herauszufinden, welche Stelle im Einzelfall einbezogen wurde, dürfte wohl leider nicht so leicht sein, wenn es da nicht schon gedruckte Forschungsergebnisse gibt. Mit etwas Glück haben sich aber auch schon mal Regionalgeschichtsforscher mit dem konkreten Fall beschäftigt und man wird in einer Regionalgeschichte, in einem speziellen Buch über die Hexenverfolgung in der Region oder in einem Aufsatz in einer der älteren regionalhistorischen Zeitschriften fündig (bezüglich der für mich persönlich interessanten Region rund um den Harz gab es beispielswiese die "Zeitschrift des Harzvereins").

Viele Grüße und viel Erfolg!

Bienenkönigin 05.04.2022 21:52

Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1)
Hallo zusammen,

ich weiß nicht, ob es zu 100% zum Thread passt, aber ich habe gerade in einem Sterbebuch aus Böbing (Oberbayern) einen Spickzettel des Pfarrers gefunden, wo er die lateinischen Sterbeursachen ins Deutsche übertragen hat.

Fand ich interessant. Manches wird dadurch auch für uns Heutige verständlich.

(falls der Link funktioniert, ist die letzte Seite)
http://dfg-viewer.de/show?tx_dlf%5Bd...7dd3d752892f7e

Viele Grüße
Bienenkönigin

sternap 06.04.2022 15:58

Zitat:

Zitat von Bienenkönigin (Beitrag 1452302)
Hallo zusammen,

ich weiß nicht, ob es zu 100% zum Thread passt, aber ich habe gerade in einem Sterbebuch aus Böbing (Oberbayern) einen Spickzettel des Pfarrers gefunden, wo er die lateinischen Sterbeursachen ins Deutsche übertragen hat.


frag mal die moderation, ob man das irgendwo anpinnen könnte oder sollte.
ich fand es sehr aufschlussreich.

Juanita 30.04.2022 13:07

Ich arbeite mich gerade durch das KB von Heroldishausen. Dabei 2 schreckliche Unfälle.
Beerd. 1689:
Franciscus Schleiffer, als er zu Mühlhausen in dem großen Brande gewesen u. einem Becken (wohl Becker) seine Sachen aus dem Keller wollen tragen helfen, im Keller ersticket.
Beerd. 1693:
Martin Klipstein, vom Karren gefallen, ins Rad kommen und an seinen Gliedern zerquetscht.
:cry: Juanita

wicki49 06.05.2022 18:21

22.10.1892
Kreszenz, led. Weibsperson, 64J., verirrt im Wald und erfror in kalter Nacht

Wolfg. G. Fischer 13.05.2022 23:06

Für starke Nerven:

Für die Mutter war es das dritte Kind, ein totgeborenes Mädchen.

Infolge einer "unglücklichen Niederkunft, bei welcher die Nachgeburt nicht herbeigeholt werden konnte", obwohl Dr. ....alle Mühe angewandt hatte, starb sie vier Tage später, 27 Jahre alt.

Vorzeitige Bestattung, weil der Leichnam schon in Fäulnis überging.


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