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Drosseleck 03.04.2016 19:50

Suche Nachkommen des Grafen Ferdinand von Gaschin
 
Suche Nachkommen des Grafen Ferdinand von Gaschin. 1893 in Neise/ Oberschlesien verstorben. Verheiratet mit Maria Bucher aus Dresden. Die Nachkommen durften das von nicht weiterführen, da die Mutter nicht adlig war. Suche für meine Familienforschung noch lebende Nachkommen.
Vielen Dank
Drosseleck

tempelritter 03.04.2016 19:58

Hallo,
die Frage hattest Du schon 2012 gestellt. Der Ferdinand soll kinderlos verstorben sein
http://forum.ahnenforschung.net/showthread.php?t=64096

Ostpreussin 03.04.2016 20:30

Zitat:

Zitat von Drosseleck (Beitrag 915393)
Verheiratet mit Maria Bucher aus Dresden. Die Nachkommen durften das von nicht weiterführen, da die Mutter nicht adlig war.

Hallo Drosseleck,
das ist, mit Verlaub gesagt, Unsinn. Nachkommen einer rechtmäßig geschlossenen Ehe, also legitime Nachkommen, erhielten IMMER Stand und Namen des Vaters. Da war es egal, ob die Mutter eine Bürgerliche war oder nicht.

Wenn Graf Gaschin kinderlos war, wie der User Tempelritter schrieb, bist du definitiv auf einer falschen Spur. Aller Wahrscheinlichkeit nach gab es auch bürgerliche Familien Gaschin, die aber eben mit dem Adelsgeschlecht nichts zu tun hatten.

Struppi 03.04.2016 21:42

Hallo Drosseleck!

Im Gothaischen genealogischem Taschenbuch der gräflichen Häuser 1902 ist vermerkt:

Gaschin - im Mannesstamm erloschen.

Graf Ferdinand von Gaschin geb.... 7. Juni 1827, + Rochus 21.01.1894; verm. ...14. Mai 1859 mit Marie Amalie Bucher, geb. Dresden 2. September 1835 (evang.) (Dresden -Strehlen)

Kinder werden nicht erwähnt.

Bist du dir sicher, dass es Kinder gab? Woher kommt deine Vermutung? Wenn Kinder vorhanden waren, warum sollten sie dann nicht adelig sein?

Viele Grüße von der Müritz

Struppi

Kraus-Sturdza 04.04.2016 20:36

Zitat:

Zitat von Ostpreussin (Beitrag 915409)
Nachkommen einer rechtmäßig geschlossenen Ehe, also legitime Nachkommen, erhielten IMMER Stand und Namen des Vaters. Da war es egal, ob die Mutter eine Bürgerliche war oder nicht.

Ich glaube, (wobei ich es natürlich nicht beschwören kann) dass das nicht ganz richtig ist. Natürlich kommt es darauf an, wie man eine "legitime" Ehe definiert, aber bei morganatischen Ehen nahmen die Kinder meines Wissens nach den Namen der Mutter an, vergleiche z. B. Carl zu Solms-Braunfels, Fürst Christian Eberhard v. Ostfriesland oder Prinz Ernst v. Sachsen-Meiningen. In allen Fällen führten die Kinder Namen und Titel der Frau (v. Schönau, v. Sandhorst bzw. Freiherr/-frau v. Saalfeld), allerdings waren die Mütter auch adlig bzw. vor oder nach der Ehe geadelt worden.

Dass der Name des Vaters ohne Adelsprädikat weitergeführt wird, wäre mir aber fremd und war wohl auch nicht üblich, halte ich also ebenso für unwahrscheinlich.

Derlei morganatische Ehen stellten aber eigentlich nur im Hochadel eine solche Problematik dar, im niederen Adel (zu dem besagter Graf vermutlich gehörte?) waren Ehen mit Bürgerlichen zwar oftmals auch verpönt, aber der Adel ging mit der Heirat auf die Frau über (so u.a. bei Christiane v. Goethe geb. Vulpius).

Ostpreussin 04.04.2016 21:10

Den Sonderfall der morganatischen Ehe habe ich in diesem Fall außen vor gelassen und nur die Rechtsfolge der Ehe zur rechten Hand angeführt :wink:

Drosseleck 06.04.2016 20:20

Ferdinand von Gaschin.
 
Nein, habe 2012 Kinder von Franz Anton von Gaschin gesucht.
Drosseleck.

Kasstor 06.04.2016 21:35

Hallo,

wahrscheinlich schon bekannt:

Sterbefall Dresden 15.10.1901 Privata Marie Amalie Reichsgräfin Gaschin Edle v Rosenberg geb Bucher 68 Jahre 1 Mt 13 Tage alt, To. des Oberstleutnants Ludwig Ferdinand Bucher u Caroline Friederike geb Friebel, beide verstorben und zuletzt whft Dresden.

Ferdinand verstarb am 21.1.1894.

Frdl. Grüße

Thomas

HaPe 03.10.2018 20:18

Zitat:

Zitat von tempelritter (Beitrag 915398)
Der Ferdinand soll kinderlos verstorben sein
http://forum.ahnenforschung.net/showthread.php?t=64096

Nun das ist nicht ganz richtig.
Er hatte anscheinend keine ehelichen Kinder, doch hinterließ er mindestens eine Tochter.


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