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Alter Mansfelder 12.04.2014 12:44

Hallo Michael,

Zitat:

Zitat von 79gabriel (Beitrag 734397)
Leider bin ich nicht so erfahren mit den Primärquellen, und wo diese zu finden sind. .... Rätselhaft wäre dann aber immer noch, warum Schwennicke diese zweite Ehe nicht erwähnt.

einfach ist es nicht, die Primärquellen zu finden, aber es ist auch nicht so schwer, dass es niemand leisten könnte. Im Grunde kannst Du dem Problem relativ simpel durch systematisches Vorgehen beikommen. Ich würde es so machen (und mache es auch selber so):

1. Vorn im Schwennicke-Band den Quellenteil suchen. Er ist nach den Tafeln im Tafelteil gegliedert.
2. Mühsame Schreibarbeit: Abschreiben aller zur Einzeltafel gehörigen Literatur- und Urkundenangaben.
3. Weg in die nächstgelegene (Stadt-) Bibliothek: Bestellen aller exzerpierten Bücher per Fernleihe anhand der abgeschriebenen Angaben aus dem Quellenteil (am besten immer das ganze Buch, nicht nur Kopien daraus). Kostenpunkt: Hier bei mir "um die Ecke" derzeit EUR 5,00 pro Buch.
4. Warten und dann die gekommenen Bücher auswerten.

Im Ergebnis dieser Schritte wirst Du sehen, über welchen Informationsstand Schwennicke verfügte. Diesen kannst Du dann z. B. mit den Sekundärliteraturangaben abgleichen, die Thomas so schön herausgesucht hat. Vielleicht bist Du danach bereits in der Lage, Dir eine eigene quellenbasierte Meinung zu bilden, was von der Sekundärliteratur schlüssig erscheint und was nicht. Du hast dabei den Vorteil, dass der von Dir benutzte Schwennicke-Band ja noch sehr neu ist, so dass Du nicht z. B. auch noch die Forschungsfortschritte etwa der letzten zwanzig Jahre aufarbeiten musst. Wenn Du dann noch vertiefter interessiert bist, solltest Du den Büchern wenigstens einen Archivstandort, im Idealfall die Urkundensignaturen entnehmen können, von denen Du dann im Archiv Digitalisate bestellen kannst.

Versuchs mal, das macht auch Spaß:wink:

Es grüßt der Alte Mansfelder

Kasstor 12.04.2014 16:10

Hallo,

hier wären wohl die Primärquellen zu suchen: http://search.arch.be/fr/producteurs...e=FRE&view=eac
und hier: A.Jungen - Histoire d'Autelbas et Barnich, 2e édition 1991, page 91 et voir arbre généalogique de la seigneurie d'Autel, pages 150ss soll es ja auch einen Stammbaum geben.

Den hier: http://users.skynet.be/am035431/page...tes/autel.html wirst Du vermutlich ja auch schon gesehen haben. Da werden ja auch die zwei Ehen erwähnt. Und as o.g. Buch war ja wohl Hauptquelle.


Frdl. Grüße

Thomas

dirkpeters 12.04.2014 22:00

Hallo,
Zitat:

Zitat von Struppi (Beitrag 734168)
Laut der CD "ADEL-DIGITAL" von Herbert Stoyan 2004 werden als Eltern der Irmgard von Elter, Huard zu Roussy und Ag. v. Stein angegeben. Seine Daten hat er aus dem Buch:

W. Möller
Stamm-Tafeln westdeutscher Adels-Geschlechter im Mittelalter, Band IV. Tafel 35, Darmstadt 1951, Degener Verlag.

Diese Angabe bei Stoyan ist falsch. In der angegebenen Quelle steht sowohl in der Orignalausgabe von 1951 als auch dem Reprint von 1996:
Zitat:

Johann 1468 - 78 +79, ux. Irmgard, To. Huart's von Elter zu Aspremont und Anna von Daun (in 2. Ehe Wilh. von Warsberg)
Dies deckt sich mit den ES Bd. XXVI T. 61. Primär gibt es wohl keinen Grund an den ES zu zweifeln, obwohl sie nicht fehlerfrei sind.

Was die Agnes von Hohenstein angeht, vielleicht hat hier jemand Oberstein und Hohenstein verwechselt. Eine Ehe Autel/Hohenstein ist mir nicht bekannt.

Viele Grüße

Dirk


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