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-   -   Ärger mit genealogie.de & Co. (Abzock-Seiten) (https://forum.ahnenforschung.net/showthread.php?t=3757)

grisu2910 11.01.2007 09:56

Ärger mit genealogie.de & Co. (Abzock-Seiten)
 
Hallo,
habe eine Mahnung von genealogie.de über 60€ bekommen. Habe mich dort zwar angemeldet, mir war aber in keinster Weise klar, dass dies was kostet. Ergebnisse hab ich auch keins bekommen. Hab ich eine Chance was dagegen zu tun. Fühle mich absolut getrogen. Nach dem Telefonat erst recht. Ich habe die Vermutung, so routiniert wie dort meine Einwände abgeschmettert wurden, dass dies eine üble Masche ist. Würde mich über Infos sehr freuen. Danke.

Marlies 11.01.2007 10:00

RE: Ärger mit genealogie.de
 
http://verbraucherrecht.blogg.de/eintrag.php?id=479

Musterbrief ist auf obengenannter Seite zu finden

Ausserdem könnte man die Verbraucherzentrale einschalten:

Verbraucherzentrale Berlin e.V.
www.verbraucherzentrale-berlin.de
Bayreuther Str. 40, 10787 Berlin
Tel.: 030-21 485-0
Fax: 030-2 117 201
eMail: mail(a)verbraucherzentrale-berlin.de

Atzerus 12.01.2007 00:44

Auch ich bin drauf rein gefallen
 
Eigentlich gehöre ich zu den Leuten, die nie auf so etwas rein fallen. Aber wer kann auch schon damit rechnen, dass man trotz sich 10-mal Durchlesens der AGBs ein Vertrag abschließt in dem man sich alleine registriert. Ich kann auch nur empfehlen da gegen an zu gehen und nicht zu zahlen, denn wo kommen wir hin wenn wir solchen Betrügern unser Geld geben müssten ...

Ich werde es auf jeden Fall auch machen, per E-Mail hab ich es schon 1-mal
und dann schau ich mal weiter. Hier ist der Text vom Verbraucherschutz:

Zitat:

Sehr geehrten Damen und Herren,
hiermit widerspreche ich dem, in der Rechnung vom 09.10.2006 aufgeführten, Vertrag.
Ich habe irrtümlicherweise eine Erklärung ohne Kenntnis über deren genauen Inhalt abgegeben.
Aus diesem Grund fechte ich den Vertrag gemäß § 119 BGB an, da ich bei genauer Kenntnis der Sachlage diesen Vertrag nicht eingegangen wäre. Zudem möchte ich darauf hinweisen, dass die Kostenpflichtigkeit und die Höhe der Kosten nicht klar und verständlich vor Abgabe der Anmeldung
mitgeteilt wurden und in mehrfacher Hinsicht den Anforderungen des Gesetzes über Fernabsatzverträge nicht Rechnung getragen wurde. Die ganz offensichtlich sehr hohe Anzahl der bei ihnen eingehenden
Widerrufe belegt dieses eindeutig.

Daher ist die Vertragsgestaltung mangelhaft und bereits aus diesem Grunde ist die Rechtsgültigkeit
des Vertrages zweifelhaft.

Desweiteren trete ich mit Verweis auf §§5e, 6 KSchG von dem geschlossenen Vertrag mit Ihrer Firma,
mit sofortiger Wirkung zurück. Da Sie die gesetzlichen Erfordernisse gem. §§ 5e, 6 KSchG nicht erfüllt haben ist mein unwissentlich geschlossener Vertrag mit Ihrer Firma ungültig und die Zahlungsaufforderung hinfällig.
Ersatzweise nehme ich mit sofortiger Wirkung mein Recht auf Widerruf meiner Erklärung in Anspruch.

Ich ersuche Sie um eine schriftliche Bestätigung für den Erhalt dieses Schreibens und darauf folgend,
um Löschung meiner sämtlichen bei Ihnen gespeicherten Daten. Weiter untersage ich Ihnen ausdrücklich die Weitergabe meiner Daten an Dritte.


Hochachtungsvoll, ...

Bernhard Leiß 12.01.2007 10:43

RE: Auch ich bin drauf rein gefallen
 
Hallo zusammen,
soeben bekam ich eine E-Mail von genealogie.de:

Was bedeutet Dein Name?
Mit einer kurzen Darstellung und dem Button: JETZT ANMELDEN!

Ganz unten steht noch wie sie zu meiner E-Mail Adresse gekommen sind.

Sie erhalten diese Information, weil Sie sich auf einem unserer Portale oder bei
einem unserer Kooperationspartner fuer diesen Info-Service angemeldet haben.

Ihr Team von Auf den Punkt


Kann mich gar nicht daran Erinnern!!!!! Die Probieren wohl alle Mittel aus.

Gruß
Bernhard

Christian Benz 14.01.2007 12:11

Hallo!

Informationen gibt's auch im GenWiki:
http://wiki.genealogy.net/wiki/Genealogie.de

Gruß,
Christian

Svenja 14.01.2007 15:59

Guten Tag

So viel ich weiss, reicht eine solche Mitteilung per E-Mail rechtlich nicht aus. Sie muss schriftlich per Post, am besten per Einschreiben, erfolgen. Bei einer Mail kann der Empfänger leicht behaupten, er hätte sie niemals erhalten oder aus Versehen gelöscht, bevor er sie gelesen hat. Bei einer solchen Mitteilung per Einschreiben, kann er nicht behaupten, dass er sie nicht erhalten hat, denn dann gibt es ja Zeugen. So wird es jedenfalls rechtlich bei uns in der Schweiz gehandhabt.

Gruss
Svenja

swenja 16.01.2007 21:51

Ich bin leider auch darauf reingefallen, aber ich habe eine Frage. Zum Zeitpunkt als ich auf das "Ja bin einverstanden" Button gedrueckt habe und nach deren Meinnung den vertrag eingegangen bin war ich noch minderjährig sprich 17 jahre alt. Wie wird denn es dort gehandt habt?
Weis das jemand?

Ich habe beim anmelden nicht meine richitge addresse angegeben, muss ich jetzt trotzdem fürchten das die meine echte addresse rausfinden?

mfg Sascha

Sir William 17.01.2007 15:42

RE: Ärger mit genealogie.de
 
Hallo zusammen!

... und noch einer, der mit Genealogie.de im Clinch liegt .... Und zwar schon seit November. Habe 5 Wochen nach meiner Teilnahme an einem Gewinnspiel auch selbige dubiose Rechnung erhalten und erst einmal nicht gezahlt. Nach der Mahnung habe ich dann die Verbraucherzentrale eingeschaltet, die zwar 19 Euro verlangen, aber dafür mit brauchbaren Informationen aufwarten.
Die letzte Frist zur Zahlung 'vor Einschaltung eines Inkasso-Unternehmens' ist vorgestern abgelaufen. Ich habe ein Einschreiben mit in etwa dem Wortlaut, wie er auch von Atzerus widergegeben wurde, von meiner Verbraucherzentrale (VZ) bekommen. Jetzt warten wir mal ab, was sich tut. Nach Meinung der VZ kann durchaus das eine oder andere Schreiben, auch von einem Inkassobüro, kommen - jedoch soll man darauf nicht reagieren, Zahlung weiter verweigern. Erst nach einem eventuellen gerichtl. Mahnbescheid muss innerhalb von 2 Wochen mit dem angehängten Formular schriftlich Widerspruch eingelegt werden bei eben diesem Gericht. Danach sollte eigentlich die Rücknahme von Seiten Genealogie.de erfolgen, wie es wohl schon häufiger von geneppten "Kunden" berichtet wurde ...
Schönen Gruß und viel Erfolg
Sir William

Gerda 17.01.2007 17:42

Hallo,

ich möchten allen Betroffenen empfehlen eine Strafanzeige bei der nächsten Polizeidienststelle oder direkt bei der Staatsanwaltschaft zu stellen, wegen des Verdachts des Internetbetruges. Der Anzeige sollten Beweise wie z.B. Sreenshots oder Kopien evtuellen Schriftverkehrs beigefügt werden.

Wer möchte kann auch "genealogie.de" nur mitteilen, dass er/sie Strafanzeige gestellt hat oder stellen wird. Ohne jede weiteren Erkärungen dazu. Möglicherweise ist dann Ruhe im Karton.

Auf Anzeigen, die gestellt werden, ermittelt die Staatsanwaltschaft.

Auch würde ich keine Zahlungen leisten, solange die Sache nicht zweifelsfrei geklärt ist.

Ich persönlich halte tunlichst meine Finger still, sobald auf einer Seite Geld gefordert wird und ich meinen Namen und meine Anschrift angeben soll. Es sei denn, ich bin 100%ig sicher, dass diese Seite seriös ist.

Viele Grüße
Gerda

Sascha Ziegler 19.01.2007 21:25

Die Verbraucherschützer warnen eindringlich davor, solche Rechnungen zu zahlen. Dummerweise gibt es teilweise sogar Verwechslungen mit unserer Firma Genealogie-Service.de GmbH, da es etwas ähnlicht klingt. Daher auch unsere Warnung auf der Homepage.

Ich kann da nur sagen: Weg mit der Rechnung in den Müll !

Gruß
Sascha


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