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Bergkellner 04.06.2020 19:06

Zitat:

Zitat von Saraesa (Beitrag 1273960)
*schluck* Die Rebentischler habe ich auch in meinem Stammbaum und das Buch von Herrn Gränz verstaubt gerade irgendwo im Regal. Ich wünsche dir viel Erfolg beim "Auseinanderfilzen", da traue ich mich jetzt gar nicht mehr heran. :-/

Dann lass es da mal lieber weiter verstauben. Du kannst mir ja mal deine Anknüpfungspunkte für die Rebentischs schreiben, vielleicht teilen wir uns da einige Ahnen.8o
Dem Buch merkt man einfach an, dass es nach Rene Gränz' frühem Tod keinerlei Lektorat gegeben hat. Daten stimmen nicht oder widersprechen sich innerhalb von 2 Seiten. - Ist echt schade drum.X-(:(:cry:

Lg, Claudia

assi.d 05.06.2020 10:35

Zitat:

keinerlei Lektorat gegeben hat.
...aber da könntest du doch dann gleich weitermachen... :p

Als Fachfrau :guteidee:

Gruß
Astrid

Bergkellner 06.06.2020 12:22

Zitat:

Zitat von assi.d (Beitrag 1274175)
...aber da könntest du doch dann gleich weitermachen... :p
Als Fachfrau :guteidee:
Gruß
Astrid

Hallo Astrid,

nee, bin schon mit meinen Ahnen und den Vorarbeiten fürs OFB Königswalde völlig ausgelastet... Frag mich in 4 Jahren noch mal.:p

Lg, Claudia

Andrea1984 06.06.2020 20:36

Hallo allerseits.

Ich schreie auch mal wieder. Eine Mischung aus Freudenschrei und Frustschrei.

Die Freude: Ich habe den Trauungseintrag von 1876 von Theresia Wiesauer (1847-?) gefunden, der Schwester meines Vorfahren Franz Wiesauer (1839-1926)

Die Frust: Ihr Mann heißt Johann Neuhuber (1831?-?)

Seine Eltern: Johann Neuhuber und Maria (Loidl). *haare rauf*

Neuhuber ist einer der vielen Allweltsnamen in Ebensee - es gibt auch heute noch welche.

Hört denn diese Ahnengleichheit und vielleicht auch noch ein Ahnenschwund nie auf.

Jetzt füge ich einmal die Daten in meine Datenbanken ein und suche dann nach möglichen Kindern des Paares. Oder das Ehepaar ist kinderlos geblieben. Das wäre auch eine Möglichkeit.

Das Suchen der Ahnen und Ahninnen grenzt fast schon an Schwammerl (Pilze) suchen, wobei der Name Pilz bisher - toi, toi, toi, nur bei einer Nebenlinie - vorgekommen ist.

Herzliche Grüße

Andrea

consanguineus 08.06.2020 21:58

Hallo zusammen!

An sich bin ich ein ruhiger Vertreter und schreie nicht. Aber jetzt muß ich mal so richtig losbrüllen!

OFB Winningen: Johann Peter MÖLICH (* 07.04.1709) heiratet am 24.04.1731 Clara Catharina KRÖBER, deren Geburtstag der Verfasser des OFB nicht angegeben hat. Sie stirbt am 13.04.1777 und ist, laut OFB, die Tochter von Philipp Peter KRÖBER. Dieser wird, laut OFB, am 18.05.1748 geboren und heiratet am 03.09.1793 Anna Elisabeth Frölich, mit der er u.a. Clara Catharina zeugt.

Finde den Fehler!

Neulich habe ich noch zu irgendjemandem gesagt (da ging es ebenfalls um das OFB Winningen, aber um einen anderen Fall): "Traue nie einem OFB, was Du nicht selbst geschrieben hast." Antwort: "Man kann nicht alle Angaben in einem OFB nachprüfen, sonst wird man ja nie fertig".

Wir alle sind Menschen und machen Fehler. Und ich habe noch kein OFB ohne Fehler entdeckt. Aber in Winningen scheint niemand daran gedacht zu haben, Korrektur lesen zu lassen. Es kann ja mal passieren, daß man einen Zahlendreher macht. Oder Taufe und Geburt verwechselt (in Winningen sind übrigens auch die Taufdaten als Geburtsdaten angegeben, was mich schon maßlos ank.tzt, da man nie weiß, ob jetzt Geburt oder Taufe gemeint ist, was beides vorkommen kann). Aber daß so richtig in die Augen springende Kracher wie der oben vorgestellte nicht gesehen werden, das kann und darf eigentlich nicht sein.

Ich haue also die Angaben aus dem OFB in meine Ahnenliste um erst einmal die Personen zu erfassen. Mein Plan war der, irgendwann in Winningen, oder wo auch immer die Kirchenbücher aufbewahrt werden, vorbeizufahren, stichprobenartig die Angaben des OFB zu überprüfen, vielleicht jedes zehnte Datum, und zu hoffen, daß ich keinen Fehler finde. Nun werde ich diesen Plan wohl ein wenig abändern müssen. ALLE Daten müssen akribisch überprüft werden! Und falsche Zuordnungen aufgedröselt, neue gefunden werden. Der Aufenthalt in Winningen wird möglicherweise viele, viele Tage dauern. Es sind, Stand heute, um die 450 Vorfahren (wirklich Vorfahren, keine Geschwister, Tanten, Schwippschwäger und Haustiere von Vorfahren!) meiner Frau aus Winningen. Kein Witz! Ich habe zum Glück nur einen Vorfahren, der dort geboren wurde, aber da stimmt auch etwas nicht. Die Geburtstage meines Vorfahren und seiner Schwester liegen zweieinhalb Monate auseinander. Daß das niemandem aufgefallen ist!

Also bitte Obacht bei den Angaben aus OFB, vor allem den maschinengeschriebenen...

In diesem Sinne: munter bleiben!

consanguineus


P.S. Es gibt etliche andere Clara Catharina Kröber in diesem inzestuösen Winningen, die vom Alter her passen könnten. Aber keine hat Johann Peter Mölich geheiratet...

Bergkellner 09.06.2020 17:49

Zitat:

Zitat von consanguineus (Beitrag 1275188)
Hallo zusammen!

An sich bin ich ein ruhiger Vertreter und schreie nicht. Aber jetzt muß ich mal so richtig losbrüllen!

OFB Winningen: Johann Peter MÖLICH (* 07.04.1709) heiratet am 24.04.1731 Clara Catharina KRÖBER, deren Geburtstag der Verfasser des OFB nicht angegeben hat. Sie stirbt am 13.04.1777 und ist, laut OFB, die Tochter von Philipp Peter KRÖBER. Dieser wird, laut OFB, am 18.05.1748 geboren und heiratet am 03.09.1793 Anna Elisabeth Frölich, mit der er u.a. Clara Catharina zeugt.
Finde den Fehler!

In diesem Sinne: munter bleiben!

consanguineus

Hallo con,

vermutlich hatte derjenige, der es abtippen durfte, zuviel 7en über oder ihm waren die 6en ausgegangen...:):D:p

So sind aus 1648 und 1693 eben 1748 und 1793 geworden.

Daten aus OFBs trage ich immer nur unter Vorbehalt ein.

Mein Chef in der Ausbildung hatte eine schönen Spruch: "Wo Menschen sind, sind auch Fehler. Glauben Sie niemanden, der behauptet, er mache keine. Wäre das so, wäre er Gott und der arbeitet nicht bei uns."

Lg, Claudia

PS: Ist deine Frau mit ganz Winningen verwandt?!:roll:8o

consanguineus 09.06.2020 22:54

Zitat:

Zitat von Bergkellner (Beitrag 1275323)
Hallo con,

vermutlich hatte derjenige, der es abtippen durfte, zuviel 7en über oder ihm waren die 6en ausgegangen...:):D:p

So sind aus 1648 und 1693 eben 1748 und 1793 geworden.

Daten aus OFBs trage ich immer nur unter Vorbehalt ein.

Mein Chef in der Ausbildung hatte eine schönen Spruch: "Wo Menschen sind, sind auch Fehler. Glauben Sie niemanden, der behauptet, er mache keine. Wäre das so, wäre er Gott und der arbeitet nicht bei uns."

Lg, Claudia

PS: Ist deine Frau mit ganz Winningen verwandt?!:roll:8o


Hallo Claudia,

was auch immer derjenige, der das abgetippt hat, zviel oder zuwenig hatte: er bringt mich an den Rand der Verzweiflung! Ich habe sicherlich 8 oder 10 Clara Catharina Kröber, die vom Geburtsdatum her als Ehefrauen des Johann Peter Mölich infrage kämen, aber entweder haben sie jemanden anderes geheiratet, oder sie sind vorher gestorben. Eine einzige Clara Catharina bleibt übrig, deren Sterbedatum nicht genannt wird, ebensowenig wie eine Ehe. Aber was besagt das schon?

Ich mache dem Ersteller des OFB keinen Vorwurf, daß er Fehler gemacht hat. Da habe ich tatsächlich schon fehlerhaftere OFB gesehen. Ich frage mich nur: warum ist er nicht auf die Idee gekommen, jemanden Korrektur lesen zu lassen? Und sei es nur, um offenkundige Unmöglichkeiten zu entdecken.

Die Urgroßmutter meiner Frau wurde in Winningen geboren. Meine Frau ganz woanders. 7 von 8 Urgroßeltern haben mit Winningen also gar nichts zu tun. Ich bin froh, daß dann doch ein paar Generationen dazwischenliegen. Winningen ist wirklich ziemlich speziell: eine evangelische Insel an der katholischen Mosel. Man hat seit der Reformation zu 99% innerhalb des nicht wirklich riesigen Dorfes geheiratet. Der Ahnenschwund ist unglaublich! Wäre diese Inzucht noch eine Weile weitergegangen, hätte man sicherlich damit rechnen müssen, daß neben dem Homo sapiens eine ganz neue Art entstanden wäre. Ja, ich fürchte bzw. gehe davon aus, daß meine Frau mit jedem dort irgendwie verwandt ist. Aus sicherer Quelle weiß ich, daß die Inzucht dort nicht folgenlos geblieben ist. Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen: es soll in der Gegend relativ viele Debile geben. Das OFB liest sich wie ein verstörendes Experiment mit menschlichen Versuchstieren.

Ich habe übrigens auch einen Vorfahren, der in Winningen geboren wurde, meinen 10xUrgroßvater, dessen Vater zum Glück aus Augsburg als Pastor dorthin gekommen ist. Die Frau des Pastors soll ebenfalls aus Augsburg stammen. Die beiden sind, wie hätte es anders sein können, auch die Vorfahren meiner Frau, aber über einen anderen Sohn. Ich bin dankbar, daß mein besagter Vorfahr, im Gegensatz zu seinen Geschwistern, Winningen ganz schnell verlassen hat, bevor da größeres Unheil angerichtet werden konnte...

Viele Grüße
consanguineus

fajo 10.06.2020 05:23

Guten Morgen!
@consanguineus
Tja, das ging mir auch so mit Hirschenfeld und ist natürlich ärgerlich... ich nehme es mit mit Humor. Da ich gerade heute ebenfalls über eine große Anhäufung von Fehlern stolper, frage mich ob es zu dem Zeitpunkt evlt. auch an Stress bzw. Überforderung gelegen haben könnte?-

@Bergkellner
Ich muss dir vollkommen recht geben! Wer behauptet keine Fehler zu machen.. macht den Größten!

Malte55 10.06.2020 08:13

Mannmannmann... und Moinmoin,
verkauft eure Buch-OFB, schaut nicht mehr in Online-OFB und macht in Zukunft eure Recherchen selbst! Ohne die OFB´s wäre euch vielleicht nicht einmal aufgefallen das es viele verschiedene gleichnamige Personen gibt.
Zum Thema Korrektur lesen, das eine ist sicherlich das Lesen der Schriften, wer soll das denn machen!? Und dann die Unmöglichkeiten entdecken! Meine OFB´s haben Tausende Klicks, die Nachfragen oder Korrekturmeldungen sind dagegen nicht mal überschaubar, nein es gibt keine! Vermutlich fehlerfrei? Ja klar, was auch sonst!
Wer würde denn bei einem OFB mit ü10000 Personen jede einzelne Verbindung und Zuordnung prüfen wollen!? Ich wette da hat jeder besseres zu tun!

Wie of habe ich mich schon per Mail bei anderen HP-Besitzern gemeldet um mich über vermeintliche Probleme auszutauschen, falsche/unmögliche Zuordnungen aufzuzeigen. Ein älterer Chronik-Schreiber >soweit sollte es dann doch nicht gehen<, weiter ein Vereinsvorsitzender der seit Jahren offenkundige Fehler/Lesefehler ignoriert. Siehe da, Korrekturleser unerwünscht!
Und wenn ich Anfragen erhalte >ich brauche nur dies und das<, >ich möchte nur meine Vorfahren vervollständigen<, >darf ich mal ihre Daten sehen, ich hab ja fast nix<, >ich bin eigentlich ganz woanders unterwegs<, oder noch besser >mit meinen Daten bin ich vorsichtig, es gibt zu viele Datensammler< gleichzeitig sich an den meinen aber laben.

Manchmal hängt mir die Kommunikation mit anderen nur noch zum Halse raus! Wenn es nicht die paar geben würde die sich ab und zu bedanken und auch mal tiefer nachhaken, dann hätte ich die Veröffentlichungen längst eingestellt.
Genug geschrien
Malte

Balle 10.06.2020 09:03

Zitat:

Zitat von Malte55 (Beitrag 1275413)
Ein älterer Chronik-Schreiber >soweit sollte es dann doch nicht gehen<, weiter ein Vereinsvorsitzender der seit Jahren offenkundige Fehler/Lesefehler ignoriert. Siehe da, Korrekturleser unerwünscht!

Aus dem Grunde melde ich keine Korrekturen mehr an solche Schreiberlinge...hab' mich genug geärgert.
Wenn siebenmal bei Geburten und Konfirmationen ein anderslautender Name des Vaters und Ehemannes auch nach Hinweisen ignoriert wird, und ein Sohn geheiratetet haben soll bei dem schon der Pfarrer beim Geburtseintrag den Tod im Alter von drei Jahren vermerkt hat, dann lasse ich mir von solchen Vereinsmitgliedern nicht mehr sagen dass ich meine Forschungen noch einmal überprüfen soll.
Manchmal denke ich sie machen das extra um zu sehen wer alles abschreibt....

Mein Programm hat übrigens eine Plausibilitätskontrolle, da werden Geburten bei weniger als 9 Monaten Abstand, Eltern jünger als Kinder, falsche Kalenderdaten, Eltern zu alt oder zu jung und alles mögliche direkt bei der Eingabe schon als Fehler erkannt. Künstliche Intelligenz kann manchmal hilfreich sein...besonders wenn die eigene etwas hakt, wir werden ja nicht jünger.


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