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Dominik 05.11.2019 11:57

ich bin über mort des dents..in etwa tote zähne / tot durch zähne gestolpert....ob das nun eine art blutvergiftung durch schlehcte zähne war oder eine form von nekrose...kann ich leider nicht sagen....

Dominik 05.11.2019 13:10

ich habe etwas gefunden das sich dentitionskrankheit nennt..evt war es das

assi.d 05.11.2019 20:34

Hallo Dominik,

ich kenne das sogar noch aus den 1960ern als "Zahnkrämpfe".

Meine Mutter sagte immer, wenn der Säugling auf einmal alle Zähne gleichzeitig bekam.

Konnte zum Tode führen oder zu geistiger Behinderung.

Gruss
Astrid

Dominik 05.11.2019 22:34

Zitat:

Zitat von assi.d (Beitrag 1220286)
Hallo Dominik,

ich kenne das sogar noch aus den 1960ern als "Zahnkrämpfe".

Meine Mutter sagte immer, wenn der Säugling auf einmal alle Zähne gleichzeitig bekam.

Konnte zum Tode führen oder zu geistiger Behinderung.

Gruss
Astrid

hallo astrid,

wow..davon habe ich noch nie gehört!

was es alles gihbt

liebe grüße

dominik

Nebelmond 08.11.2019 00:46

Am 17. März 1820 wurde Johann Gottfried Götzschel in Paupitzsch geboren (ein wegen Braunkohleabbau devastiertes Dorf bei Delitzsch). In seinem Taufeintrag findet sich eine Bemerkung des 1842 amtierenden Pfarrers :
"diente in Költzen (Kölsa ist gemeint) als Knecht und erhängte sich im Oct. daselbst, weil er im gefährlichen Spiel alles verloren hatte".
Der nächstfolgende Taufeintrag von 1820 enthielt eine gleichartige Bemerkung, "erhängte sich im Jahre 1843".

Balle 08.11.2019 13:33

https://de.wikisource.org/wiki/Das_gefährliche_Zahnen
Zahnkrämpfe, bzw. Tod beim Zahnen.

GiselaR 08.11.2019 17:46

Hallo,
ich habe etwas aus einem KB von Neunkirchen/Saar,

Sterbedatum 3.8.1792
Alter 21 Jahre
Konfession ev.

Was der junge Mann in Besanc,on zu suchen hatte, weiß ich leider nicht, vielleicht hatte es mit den Folgen der frz. Revolution zu tun, vielleicht auch nicht...

Wörtlich:
"Er kam im Juni ds. Js. aus der Stadt Besancon aus Frankreich, wo er 6 Wochen im Spital gelegen, und von den dasigen Nonnen ohne Rücksicht auf seine Religion gut verpflegt worden, mit der Schweindsucht behaftet hier an, nachdem er 5 Wochen unterwegs zugebracht hatte. Er legte sich zu Bette und stund nicht mehr auf."

Grüße
Gisela

Ursula 08.11.2019 21:34

Die Pfarrer waren nicht immer garstig, machten nicht immer schlimme Bemerkungen. Manche waren gnädig und mitfühlend, setzten sich über kirchliche Gebräuche hinweg.

Ein junger Mann von 27 Jahren hat sich selbst getötet. Beim Beerdigungsdatum steht: "wurde kirchlich beerdigt, weil mit Schwermut behaftet."

Liebe Grüße
Uschi

Bergkellner 09.11.2019 21:34

Habe heute bei einem Vorfahren, Jeremias Meyer, den folgenden Eintrag zu seinem Tod gefunden:
"...ist leider, am 15. Junius, nachmittags zwischen 3_4 Uhr, von einem, entstandenem schweren Gewitter, in seiner Scheune,: in welcher er sich, dabey befand, etwas Stroh=bänder zumachen, dort von dem Wetter=strahl elenderweise getötet worden..."

Außerdem vermerkt der Pastor noch verwundert, dass zum Begräbnis des alten Mannes(immerhin 87 Jahre und 6 Monate) eine Menge Königswalder und auch Leute von außerhalb kamen und es eher wie auf einer Hochzeit als auf einer Leichenfeier zugegangen sei.

Lg, Claudia

fajo 09.11.2019 21:44

Zitat:

Zitat von Ursula (Beitrag 1221226)
Die Pfarrer waren nicht immer garstig, machten nicht immer schlimme Bemerkungen.
Uschi

:( oh wie gerne hätte ich auch ein paar Anmerkungen in meinen Büchern... aber ich bin halt im Erzgebirge... da sind sie so verschwiegen :wink: und das nun schon fast 400 Jahre...


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