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Kasstor 10.10.2016 11:27

Hallo,

etwas Kurzes aus Güstrow 1883:

Carl Freitag

Todesursache: verunglückte beim Läuten auf dem Pfarrkirchturm

fps 10.10.2016 13:10

Heilix Glöckle!

ahnenforscherin52 10.10.2016 13:40

Der Gastwirt Andreas Homme starb in Wien am 19.05.1831 im Alter von 76 Jahren. (Pfarramt 01, Unsere Liebe Frau zu den Schotten, Sterbebuch 1813-1832, Seite 02-Tod_340)

Die Todesursache "An Uebersetzung des Krankheitsstoffes auf das Gehirn" war sicher schrecklich und hatte hoffentlich nichts mit seinem Beruf zu tun. Oder war er selber sein bester Gast?

Rusty 10.10.2016 13:56

Meine Großtante (Schwester von mein Opa) hatte viel Leid zu ertragen, verlor sie doch ihre Familie auf tragischerweise:

1. Tochter bei einem Zugunglück (1964)
2. Tochter bei einem Motorradunfall (1968)
Ehemann bei einem Autounfall (1972)

Kurious: alle 3 Jahre waren Schaltjahre!

Gruß Rusty

Matthias Möser 10.10.2016 20:09

Zitat:

Zitat von Kasstor (Beitrag 955910)
Hallo,

etwas Kurzes aus Güstrow 1883:

Carl Freitag

Todesursache: verunglückte beim Läuten auf dem Pfarrkirchturm

Abgestürzt oder kam die Glocke runter? - tragisch!

Gruß
Matthias

Wolfg. G. Fischer 11.10.2016 12:07

Hallo,

mein Vorfahre hat sich anscheinend verhoben:

"ANNO 1710, den 28.Aprilis ist Anthon Herwig aus Oberlengsfeld, welcher, nach
dem er seine Frondienste verrichtet, da er mit andern AmbtsNachbahrn
Herrenfrucht naher Hersfeldt bey die Fuldbrücke in die Schiff gefahren, am
fus des so genanden Kniebrechers einen abgehauenen Birckenbaum solchen zu
einem Leiterbaum zu gebrauchen, hat aufheben wollen, plötzlich todtes
verblichen, und darauf auf seinem eigenen wagen tod naher Oberlengsfeld
geführet, begraben worden, seines alters 46 Jahr weniger etliche Wochen, er
war gebohren Anno 1654 zu Neuenrodt."

Mit besten Grüßen
Wolfgang

Weltenwanderer 09.12.2016 14:06

Zwei Todesfälle aus den schlesischen Provinzialblättern Band 6 (1787), Seite 176

Im Januar 1787, zu Dzedzkowitz im Pleßnischen, Frau Catharina VON PINOCY, geb. VON GROCKOWSKY, 20 Jahre alt, in der Blüthe der Schönheit und sittlicher Vortrefflichkeit; das einzige Kind ihrer Eltern. Die Pferde giengen mit ihr durch. sie erschrack so heftig darüber, daß sie in Ohnmacht und nachher in eine tödliche Krankheit fiel.

Fräulein Catharina VON MIRASCHOWSKY in Oberschlesien, 1_ Jahre alt. Sie tanzte sehr gut und mit vieler Leidenschaft. Nach einem Walzer, der sie äußerst erhitzt hatte, trank sie. Der Schlag rührte sie auf der Stelle und zog ihr den Tod zu.

fps 09.12.2016 17:31

:nasowas:
Was lernen wir daraus?
Nicht trinken, nachdem man Walzer getanzt hat!

Verano 09.12.2016 18:14

Ein ganz besonders tragischer Tod, KB Eintrag:

Friedrichs Frau, welche kurz nach der Geburt, da ihr Kindtlein ist stückeweise aus ihr geholt worden, verschieden.

Mr. Black 09.12.2016 18:20

Zitat:

Zitat von fps (Beitrag 970117)
Was lernen wir daraus?
Nicht trinken, nachdem man Walzer getanzt hat!

Tanzen sollte man nie unterschätzen, da es partiell eine tödliche Nachhaltigkeit entfalten kann. ;) Ich beschränke mich auf drei Beispiele:


Zu Tode getanzt hat sich an ihrem Hochzeitstage die Tochter des Zieglers Zühlke in Gadow (Provinz Posen). Nachdem sie Nachmittag und die ganze Nacht hindurch fast unaufhörlich getanzt hatte, bekam die junge Frau plötzlich einen Blutsturz und war in 1 ½ Stunden eine Leiche.
Quelle: Scranton Wochenblatt. 1893.

Thatsächlich zu Tode getanzt hat sich die 17jährige Emma Köhler, Verkäuferin in einem Geschäfte. Sie war erst seit einigen Tagen von einer Lungenentzündung geheilt, aus dem Krankenhause entlassen worden. Bei einem Tanzkränzchen ließ sie die ganze Nacht nicht eine Tour aus, obgleich sie Bruststechen verspürte. Um 2 Uhr Morgens brach sie in den Armen ihres Tänzers zusammen und starb in wenigen Minuten infolge eines Blutsturzes.
Quelle: Scranton Wochenblatt. 1889.

Driesen. Zu Tode getanzt hat sich die 52jährige Ehefrau eines hiesigen Arbeiters. Auf einem Maskenballe hatte die corpulente Frau so eifrig getanzt, daß sie plötzlich leblos zu Boden stürzte. Ein Herzschlag hatte der Frau ein schnelles Ende bereitet.
Quelle: Scranton Wochenblatt. 1895.

Alles Gute,

Marcus


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