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Aida 14.11.2009 19:34

Zitat:

Zitat von fxck (Beitrag 234749)
Hallo Christel,

will man denn Erbkrankheiten wissen? :D Also ich nicht. ;) Anhand der Sterbeeinträge könnte man doch sowas rausfinden. Ansonsten kenne ich auch keine Quellen...

Liebe Grüße
Anton :)

Hallo, Anton,
habe Deinen Beitrag erst jetzt gesehen... ich weiß schon lieber, woran ich bin... In den Sterbeeinträgen ar nichts vermerkt. Leider.
Aber die Sterblichkeit der kleinen Kinder zog sich bis in die Generation meines Vaters. Da starb sein kleiner Bruder mit 2 Jahren. Dazu gibt es zwei Geschichten:
1. Er sei in die gute Stube gekommen, habe den Weihnachtsbaum gesehen und sei vor Erstaunen tot umgefallen.
2. Er starb an Meningitis.

Zu 1. ist zu sagen, dass er im März starb....

Warum gibt es dann zwei Versionen, wenn eine mindestens absurd ist?

Gruß
Christel

Roswitha 14.11.2009 19:41

Hallo,
ich kann zwar keine spannende Geschichte liefern, aber mit einer Todesursache komme ich nicht klar. Vielleicht weiß jemand hier, was sie bedeutet.
Eine Schwägerin eines Vorfahren starb im Jahre 1835 "Am Wandel ihrer Natur". Sie war 54 Jahre alt. Ihr Mann war Gastwirt und starb an Leberkrankheit, was man nachvollziehen kann.
Viele Grüße
Roswitha

fxck 14.11.2009 22:19

Hallo ihr Lieben und danke für Eure Beiträge. :)

@ Roswitha: Könnte das vielleicht eine Geisteskrankheit gewesen sein?

Liebe Grüße
Anton :)

Roswitha 14.11.2009 22:45

Hallo Anton,
mein Sohn vermutet das auch. Das war sicher eine Umschreibung des Pastors für eine unangenehme Todesursache. Aber man stirbt doch nicht an einer Geisteskrankheit. Darum zweifele ich an dieser Meinung.
Viele Grüße
Roswitha

ottmut 14.11.2009 22:53

Und noch 'was Tragikomisches. Es handelt sich sogar um einen Namensvetter von Dir, Anton...
"Der tragische Tod des 55jährigen, an seinem Wohnort geschätzten Rechtsanwalts erfolgte in einem Duell, dessen Vorgeschichte man tragikomisch nennen möchte: Bei einem abendlichen Geschäftsgang zu einem Holzhändler, in dessen Haus die oberen Räume von einem Leutnant F. bewohnt wurden, ertönte dem Rechtsanwalt von oben herab ein Ruf entgegen: "Schafskopf, komm herauf!" Dies galt dem H u n d des Offiziers, den er so "getauft" hatte. Der nichtsahnende Rechhtsanwalt jedoch bezog diesen Ruf auf sich und folgte dem kurz danach das Haus verlassenden Leutnant zum Bahnhof nach, wo er ihm nach einer Auseinandersetzung eine Ohrfeige gab, die der Leutnant mit einem Stockhieb "kräftigst" erwiderte. Die Folge war eine Forderung auf Schußwaffe. Beim Rencontre am nächsten Abend verfehlten sich die Gegener gegenseitig, ein neuer Termin wurde angesetzt. Anton J., der den ersten Schuß hatte, traf seinen Gegner leicht am Kopf. der Leutnant streckte Anton J. daraufhin durch einen sofort tödlichen Herzschuß zu Boden."
Die öffentlich Reaktion war entsprechend empört (1882) - auch über die Stellungnahme des Regimentskommandeurs und Offizierskorps ("Hoppala!").
Ist übrigens nicht das einzige Duell in dieser Linie - ich besitze aber keine Schußwaffe...
Freimut

Naseweiß 16.11.2009 14:19

In der weitläufigen Verwandtschaft gab es den tragischen Tod von (ungeborenen) Zwillingen.
Der ältere Sohn schoss die Mutter versehentlich in den Leib, worauf beide ungeborenen Zwillinge tot geboren wurden, die Mutter aber überlebte das Unglück. Es gab danach aber keine Kinder mehr in der Familie.

Und noch ein anderer Todesfall:
der Sohn stürzte vom Baum auf einen Pfahl und durchbohrte sich mit diesem

Furchtbar für die Familien aber trotzdem kurios...

Gruß
Naseweiß

fxck 16.11.2009 17:03

Hallo Roswitha, Freimut und Naseweiß,

@ Roswitha: Die Medizin war ja damals noch nicht soweit, und vielleicht hat der Pfarrer angenommen, dass der Tod durch eine Geisteskrankheit hervorgerufen wurde!? Ich bin leider gar, gar nicht bewandert, was Krankheiten etc. angeht. Am besten Du stellst die Frage mal in ein entsprechendes Unterforum (z. B. bei Begriffserklärung)... :)

@ Freimut und Naseweiß: Interessante Fälle... Auch wenn es tragisch ist. ;)

Liebe Grüße
Anton :)

Friedrich 16.11.2009 17:52

Zitat:

Zitat von Roswitha (Beitrag 244506)
Eine Schwägerin eines Vorfahren starb im Jahre 1835 "Am Wandel ihrer Natur". Sie war 54 Jahre alt. Ihr Mann war Gastwirt und starb an Leberkrankheit, was man nachvollziehen kann.

Moin Roswitha,

ernsthaft: War sie vielleicht Nymphomanin? Bei den vielen Gästen, die sich in der Gaststätte ihres Mannes aufhielten, betrieb sie vielleicht sogar ein sehr unauffälliges Freudenhäuschen...

Hatte sie sich vielleicht beim Geschlechtsverkehr mit den oft wechselnden Partnern eine Geschlechtskrankheit zugezogen?

Nur so eine Idee.

Friedrich

fxck 16.11.2009 19:03

Denkst Du wirklich, Friedrich? Also spontan dachte ich an Geisteskrankheit, das passt m. M. nach besser... Hmm...

Liebe Grüße
Anton

Roswitha 16.11.2009 23:19

Hallo Friedrich, hallo Anton,
ich weiß es wirklich nicht. Darum habe ich ja auch nachgefragt. Aber zumindest 2 und 3 Generationen vorher handelte es sich um eine angesehene Familie.
Viele Grüße
Roswitha


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