Stammten die Arbeiter im Gußwerk bei Mariazell auch aus dem Salzkammergut?

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  • Horst von Linie 1
    Erfahrener Benutzer
    • 12.09.2017
    • 20066

    Stammten die Arbeiter im Gußwerk bei Mariazell auch aus dem Salzkammergut?

    Die Suche betrifft das Jahr oder den Zeitraum: um 1780
    Genaue Orts-/Gebietseingrenzung: Salzkammergut, Bezirk Bruck an der Mur
    Konfession der gesuchten Person(en): rk
    Bisher selbst durchgeführte Internet-Recherche (Datenbanken): --
    Zur Antwortfindung bereits genutzte Anlaufstellen (Ämter, Archive): --



    Guten Abend,
    einige Namen im Kirchenbuch von Mariazell kommen auch im Salzkammergut vor (Wallmann, Wallner, Webinger).
    Gibt es Hinweise dazu und/oder Literatur darüber, dass die dortigen Arbeiter auch aus dem Salzkammergut stammten?


    Zum Hintergrund:

    Ich finde einen 1791 heiratenden Georg Webinger ("41 Jahre alt), der 1815 im Alter von "71" Jahren als Zimmermann im Gußwerk verstirbt. Bei Heirat und Kindstaufen wird er als Köhler im Gußwerk bezeichnet.


    Er könnte ident sein mit dem am 26.3.1750 in Pichlern vorehelich geborenen und in Goisern getauften Georg Webinger.
    Der Goiserer Georg ist in Goisern nicht zu finden.
    Allein das passende Lebensalter lässt mich spekulieren.
    Sein Vater war Steinbrecher am See nahe Goisern.
    Falls im Eifer des Gefechts die Anrede mal wieder vergessen gegangen sein sollte, wird sie hiermit mit dem Ausdruck allergrößten Bedauerns in folgender Art und Weise nachgeholt:
    Guten Morgen/Mittag/Tag/Abend. Grüß Gott! Servus.
    Gude. Tach. Juten Tach. Hi. Hallo.

    Und zum Schluss:
    Freundliche Grüße.
  • Kaisermelange
    Erfahrener Benutzer
    • 09.11.2020
    • 1016

    #2
    Hallo Horst von Linie1,

    eventuell hilft dir das Mariazeller Häuserbuch weiter.
    Seite - Einband vorne - im Buch - Mariazeller Häuserbuch - Die Geschichte der Häuser und ihrer Besitzer - jetzt direkt online lesen! 📖


    Grüße Kaisermelange
    P.S. Ortschronik Mariazell
    Seite - Einband vorne - im Buch - Mariazell und das Zellertal - jetzt direkt online lesen! 📖
    Zuletzt geändert von Kaisermelange; 14.01.2024, 20:45.

    Kommentar

    • Horst von Linie 1
      Erfahrener Benutzer
      • 12.09.2017
      • 20066

      #3
      Hallo Kaisermelange,
      vielen Dank für die Links.


      Rasing 25, wo Georg Webinger (+1815) lange wohnte, ist leider nicht dabei.
      Die Familie Wallmann(er) war bereits 1748 im Ort vertreten. Was nicht ausschließt, dass sie nicht doch aus der Pfarrei Goisern zugewandert ist.
      Falls im Eifer des Gefechts die Anrede mal wieder vergessen gegangen sein sollte, wird sie hiermit mit dem Ausdruck allergrößten Bedauerns in folgender Art und Weise nachgeholt:
      Guten Morgen/Mittag/Tag/Abend. Grüß Gott! Servus.
      Gude. Tach. Juten Tach. Hi. Hallo.

      Und zum Schluss:
      Freundliche Grüße.

      Kommentar

      • LisiS
        Erfahrener Benutzer
        • 27.05.2018
        • 1557

        #4
        Servus Horst,


        meine Mariazeller und Umland-Vorfahren sind zwar allesamt aus der bäuerlichen Ecke, aber durch die in Gußwerk und Umgebung ansäßigen Eisenhütten ist es für mich durchaus plausibel, dass dort wo Arbeit war auch die Leute hingezogen sind.
        Beweisen kann ich das nicht, aber beim Grimming vorbei und dann das Ennstal rüber durchs Salzatal nach Gußwerk wär eine denkbare "Wanderroute" aus dem Salzkammergut ins Mariazellerland?
        Liebe Grüße
        Lisi

        SUCHE Vorfahren:
        Gottfried WERNDL ein Neigerschmidmeister * ~1662 WO??? † 05.09.1745 in Steyr/OÖ
        Ururgroßvater von Josef WERNDL Gewehrfabrikant * 26.02.1831 in Steyr/OÖ † 29.04.1889 in Steyr/OÖ

        Kommentar

        • Horst von Linie 1
          Erfahrener Benutzer
          • 12.09.2017
          • 20066

          #5
          Vielen Dank Lisi.


          Ich werde anhand der Namen Wallner und Wallmanner versuchen, eine Herkunft aus dem Salzkammergut nachzuweisen.
          Momentan stecke ich in Minnesota fest. Eine Halbschwester meines Vorfahrens ist 1865 aus dem Salzkammergut in die USA mit Familie ausgewandert und allein einer ihrer Söhne hatte 14 belegte Kinder. Ein Enkel dieses Sohnes wiederum heiratete eine Japanerin und hatte mit ihr zehn Kinder. In der Todesanzeige der Japanerin ist von über 60 eigenen Nachkommen (Stand 2013) die Rede.
          Da gibt es reichlich abzutippen.
          Falls im Eifer des Gefechts die Anrede mal wieder vergessen gegangen sein sollte, wird sie hiermit mit dem Ausdruck allergrößten Bedauerns in folgender Art und Weise nachgeholt:
          Guten Morgen/Mittag/Tag/Abend. Grüß Gott! Servus.
          Gude. Tach. Juten Tach. Hi. Hallo.

          Und zum Schluss:
          Freundliche Grüße.

          Kommentar

          • LisiS
            Erfahrener Benutzer
            • 27.05.2018
            • 1557

            #6
            Guten Abend!

            Nau bravo! Da bist ja sehr internäschänäl unterwegs!
            Spannend wie sich manchmal sehr weite Wege im Gegensatz zu sehr kurzen leichter beweisen und belegen lassen.

            Drück dir die Daumen, dass du da was findest!
            Liebe Grüße
            Lisi

            SUCHE Vorfahren:
            Gottfried WERNDL ein Neigerschmidmeister * ~1662 WO??? † 05.09.1745 in Steyr/OÖ
            Ururgroßvater von Josef WERNDL Gewehrfabrikant * 26.02.1831 in Steyr/OÖ † 29.04.1889 in Steyr/OÖ

            Kommentar

            • sternap
              Erfahrener Benutzer
              • 25.04.2011
              • 4072

              #7
              es gab wirtschaftlichn austausch, eisen vom erzberg zu dem salzorten des salzkammerguts und salzburgs und umgekehrt.


              einer der alten salzwege, die schon seit den römern bestanden, könnte sehr leicht wie ein hauptwanderweg benutzt worden sein.
              mariazell ist klimatisch schwierig, weil sonnenärmer, die knappen aus dem salzkammergut steckten das gewisss leicht weg.



              Zuletzt geändert von sternap; 20.01.2024, 22:12.
              freundliche grüße
              sternap
              ich schreibe weder aus missachtung noch aus mutwillen klein, sondern aus triftigem mangel.
              wer weitere rechtfertigung fordert, kann mich anschreiben. auf der duellwiese erscheine ich jedoch nicht.




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