Hallo zusammen,
ich habe die Biografie eines T4-Opfers erforscht. Microsoft Word - Wilhelm_Freisewinkel_Stolperstein_2022-12-14 Deshalb weiß ich, dass die T4-Opfer fast immer in zentralen Tötungsanstalten umgebracht wurden. Eickelborn gehörte nicht zu diesen Anstalten. Aber auch in Eickelborn starben während der NS-Zeit Patienten eines mehr oder weniger natürlichen Todes.
Mit dem Ausschnitts-Schnipsel der Sterbeurkunde kann ich nichts anfangen. Ein hochauflösender Scan der Sterbeurkunde wäre hilfreich, würde er doch vielleicht noch weitere Hinweise enthalten. Egon, liegt Dir eventuell auch die Geburtsurkunde vor? Denn Sterbefälle wurden üblicherweise an die Standesämter, die die Geburt des Verstorbenen beurkundet hatten, gemeldet, so dass sich dann auf den jeweiligen Geburtsurkunden nicht selten Randvermerke befinden.
Zu den rund 600 Eickelborner Patienten, die während des Nationalsozialismus Opfer von Euthanasie oder Zwangssterilisation wurden, sind eventuell Krankenakten im Bundesarchiv Berlin vorhanden. Diese sind als Bestand R 179 nur auf Antrag und bei berechtigtem Interesse einsehbar. Aber wenn man den Namen des Opfers weiß, kann man recherchieren, ob im Bundesarchiv dazu eine Patientenakte vorliegt.
Viele Grüße Christian
ich habe die Biografie eines T4-Opfers erforscht. Microsoft Word - Wilhelm_Freisewinkel_Stolperstein_2022-12-14 Deshalb weiß ich, dass die T4-Opfer fast immer in zentralen Tötungsanstalten umgebracht wurden. Eickelborn gehörte nicht zu diesen Anstalten. Aber auch in Eickelborn starben während der NS-Zeit Patienten eines mehr oder weniger natürlichen Todes.
Mit dem Ausschnitts-Schnipsel der Sterbeurkunde kann ich nichts anfangen. Ein hochauflösender Scan der Sterbeurkunde wäre hilfreich, würde er doch vielleicht noch weitere Hinweise enthalten. Egon, liegt Dir eventuell auch die Geburtsurkunde vor? Denn Sterbefälle wurden üblicherweise an die Standesämter, die die Geburt des Verstorbenen beurkundet hatten, gemeldet, so dass sich dann auf den jeweiligen Geburtsurkunden nicht selten Randvermerke befinden.
Zu den rund 600 Eickelborner Patienten, die während des Nationalsozialismus Opfer von Euthanasie oder Zwangssterilisation wurden, sind eventuell Krankenakten im Bundesarchiv Berlin vorhanden. Diese sind als Bestand R 179 nur auf Antrag und bei berechtigtem Interesse einsehbar. Aber wenn man den Namen des Opfers weiß, kann man recherchieren, ob im Bundesarchiv dazu eine Patientenakte vorliegt.
Viele Grüße Christian

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