Adressbücher 1960 bis 1980 von Hattingen und Sprockhövel gesucht

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  • katjana
    Erfahrener Benutzer
    • 19.03.2006
    • 198

    #16
    Hallo Peter!
    Hallo Andre!
    Danke nochmals für eure Bemühungen und das Wissen, das ihr weiter gebt.
    Herzliche Grüße
    Karin

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    • Xylander
      Erfahrener Benutzer
      • 30.10.2009
      • 6500

      #17
      Hallo Karin,
      im Moment ja eher Fagezeichen statt Wissen Oder nur soviel, dass wir den Kotten Querfurt-Kumpmann nach dem Zweifel an 110 bisher nicht besser lokalisieren können als "in der Kleinen Kuh, vermutlich irgendwo im Gedulderweg". Bleibt das Stadtarchiv, oder ein Anruf bei einem Namensträger Kumpmann.
      Viele Grüße
      Peter

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      • Andre_J
        Erfahrener Benutzer
        • 20.06.2019
        • 1968

        #18
        Zitat von Xylander Beitrag anzeigen
        Oder nur soviel, dass wir den Kotten Querfurt-Kumpmann nach dem Zweifel an 110 bisher nicht besser lokalisieren können als "in der Kleinen Kuh, vermutlich irgendwo im Gedulderweg".
        Vielleicht ist das mit dem Kotten ja auch nur ein Denkfehler von dir.
        Denn der Pachtvertrag kann ja auch zunächst nur eine rein agrarische Nutzung vorgesehen haben, und der Querfurt wohnte irgendwo anders.

        Nach 1900 wurde dann ein Haus auf dem Grundstück gebaut, und 1966 wohnte der Kumpmann darin. Ein Bezug zur Zeche Geduld ergibt sich ja nur aus dem Straßennamen.

        Hier gibt es den Teilungsplan der Kuhweider Mark. Das Gelände am Gedulderweg lag im rechten grüngelben Teil. Leider nehmen die Grundstücksgrenzen keine Rücksicht auf die heutigem Gegebenheiten.
        Gruß,
        Andre

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        • Xylander
          Erfahrener Benutzer
          • 30.10.2009
          • 6500

          #19
          Hallo Andre,
          danke dass Du die Teilungskarte von 1753 noch eingestellt hast, das hatte ich versäumt. Für unsere Suche nützt sie uns indirekt: ja, die fragliche Fläche liegt wahrscheinlich im parzellierten, noch unbesiedelten Teil der Kleinen Kuh. Leider wissen wir nicht, welcher Welper-Holthauser Markgenosse welche Parzellen zugeteilt bekam, und auch nicht von wem der Diedrich Ernst Flanhardt, damals Bäcker und Wirt in Sprockhövel, die Fläche kaufte, die er dann 1824 an Gottfried Querfurt verpachtete. Auch nicht, ob Flanhardt darauf den Kotten baute oder Querfurt. Dass es einen Kotten gab, davon bin ich überzeugt, denn zwischen 1824 und 1828 zog die Familie Querfurt von Holthausen nach Stüter, laut Taufeinträgen der Kinder. Gottfried Querfurt starb 1832 als Bergmann in der Kuhweider Mark, Gemeine Hattingen, und wurde in Sprockhövel begraben. Ob der Kotten damals immer noch Flanhardt gehörte, was aus der Familie wurde, ob und wie ein Kumpmann ins Spiel kam, all das wissen wir nicht.
          Wie Du schon schriebst, wir müssen früher ansetzen, beim Urkataster mit Flurkarte und Flurbuch und am besten beim Pachtvertrag. Also bei den beiden Stadtarchiven und evtl. beim Kreiskatasterarchiv in Schwelm.
          Zu allem Überfluss fand ich einen Kotten Kumpmann auf der Uraufnahme 1840 - in der Großen Kuh.
          Viele Grüße
          Peter
          Zuletzt geändert von Xylander; 08.07.2021, 09:50.

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          • Andre_J
            Erfahrener Benutzer
            • 20.06.2019
            • 1968

            #20
            Zitat von Xylander Beitrag anzeigen
            Ob der Kotten damals immer noch Flanhardt gehörte, was aus der Familie wurde, ob und wie ein Kumpmann ins Spiel kam, all das wissen wir nicht.
            Da aber eigentlich nur nach dem Kumpmann in den 1960ern gefragt war, sollte man den Querfurt-background einfach ignorieren, und die Adresse Gedulderweg 110 für diesen Zeitraum als korrekt annehmen.

            Natürlich wird der Querfurt irgendwo in Stüter gewohnt haben, wenn er dort eine Wiese oder einen Acker gepachtet hat. Dazu gab es in der Geminde Niederstüter im Jahr 1887 immerhin 159 Wohngebäude mit 224 Haushalten.
            Gruß,
            Andre

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            • Xylander
              Erfahrener Benutzer
              • 30.10.2009
              • 6500

              #21
              Hallo Andre,
              ah, das hab ich in #7 nicht ordentlich erläutert: gesucht wird der Wohnsitz des 1832 verstorbenen Bergmanns Gottfried Querfurt "in der Kuhweider Mark", er ist der Vorfahr, bitte entschuldige https://forum.ahnenforschung.net/sho...74#post1382674 Der Kumpmann auf 110 als möglicher Nachfolger schien eine Spur zu sein, aber dank Deiner Hinweise kam ich dann drauf, dass die Stelle 1840 - und noch viel länger - garnicht bebaut war. Nochmals sorry!!!
              Helfen würde wahrscheinlich der Pachtvertrag von 1824. Da sollte doch eine genaue Lagebezeichnung drinstehen.

              Viele Grüße
              Peter
              Zuletzt geändert von Xylander; 08.07.2021, 13:26.

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              • Xylander
                Erfahrener Benutzer
                • 30.10.2009
                • 6500

                #22
                Hallo zusammen,
                den Pachtvertrag zwischen dem Sprockhöveler Wirt Diedrich Ernst Flanhardt und Gottfried Querfurth datiert Otto Seebold in Das schöne Stüter auf den 09.11.1824. Den Ort des Vertragsschlusses nennt er nicht. Am Anfang des Artikels nennt er pauschal seine Quellen: Auszüge aus den Grundbüchern von Nieder- und Oberstüter und eigenen Beobachtungen
                Also muss man wohl bei den Grundbüchern zuerst ansetzen. Zuständig war das Amsgericht Hattingen, es hat wahrscheinlich alles ins LA NRW nach Münster abgegeben. Zur Vororientierung wäre wahrscheinlich eine Anfrage ans Stadtarchiv Hattingen sinnvoll. Seebold hatte 1967 keinen PC, ich nehme an, die Transkription seines Artikels stammt vom Stadtarchiv.
                Viele Grüße
                Peter


                Zuletzt geändert von Xylander; 08.07.2021, 22:36.

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                • katjana
                  Erfahrener Benutzer
                  • 19.03.2006
                  • 198

                  #23
                  Hallo Peter!
                  Hallo Andre!
                  Ich habe mich eben wegen des Pachtvertrages zwischen Ernst Flanhardt und Gottfried Querfurt mit dem Stadtarchiv Hattingen telefonisch in Verbindung gesetzt. Meine Gesprächspartnerin dort hat mich an das Stadtarchiv Sprockhövel verwiesen. Leider ist die zuständige Dame aber zwei Wochen auf Urlaub. Und ob ich da dann überhaupt an der richtigen Stelle bin, weiß ich leider auch nicht.
                  Viele Grüße
                  Karin

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                  • Xylander
                    Erfahrener Benutzer
                    • 30.10.2009
                    • 6500

                    #24
                    Hallo Karin,
                    Stadtarchiv Sprockhövel wohl deswegen, weil der Teil von Niederstüter heute zu Sprockhövel gehört, und weil Diedrich Ernst Flanhardt in Sprockhövel eine lokale Größe war.
                    "Die Tochter des Hauses, Wilhelmine (Brockhaus), baute mit ihrem Ehemann, dem Bäcker Ernst Flanhardt 1831 das große Haus gegenüber der Kirche, das wir heute als "Steinbeck'sches Haus" kennen." Aus https://www.sprockhoevel.de/fileadmi...en_Spaenen.pdf

                    Viele Grüße
                    Peter
                    Zuletzt geändert von Xylander; 09.07.2021, 21:16.

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                    • katjana
                      Erfahrener Benutzer
                      • 19.03.2006
                      • 198

                      #25
                      Hallo Peter!
                      Vielen Dank für die Erklärung und den Link!
                      Herzliche Grüße
                      Karin
                      Zuletzt geändert von katjana; 10.07.2021, 10:06.

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