Suche leibl. Vater von Lina Gertrud Eckert, geb. Kunkel

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  • LaJaunie
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    • 22.04.2024
    • 1

    Suche leibl. Vater von Lina Gertrud Eckert, geb. Kunkel

    Hallo, ich würde gerne herausfinden, wer mein leiblicher Urgroßvater väterlicherseits war. Leider habe ich nur sehr wenig Infos.

    Er stammte aus Haunstetten (Augsburg), hatte eine Schwester und seine Eltern sollen in Haunstetten ein Fahrradgeschäft gehabt haben.

    Meine Großmutter Lina Gertrud Eckert, geb. Kunkel war seine uneheliche Tochter. Sie kam am 03.11.1924 in Frankfurt am Main zur Welt.
    Ihre Mutter war Johanna Sophie Kunkel, geb. am 27.08.1903 in Partenstein. Johanna Sophie hat in Frankfurt am Main als Dienstmädchen bei einem jüdischen Rechtsanwalt gearbeitet. Sie war im Stadtteil Niederrad gemeldet, wo auch Lina zur Welt kam.
    Mein unbekannter Urgroßvater wollte gerne meine Urgroßmutter heiraten, aber ihre Familie war dagegen.
    In Linas Geburtsurkunde sowie im Geburtenregister ist der Name ihres Vaters leider nicht vermerkt.

    Mein Vater hat erzählt, dass Linas Vater sie in den 1950er-Jahren mal in Partenstein mit seiner Schwester besucht hat. Damals wurde ihm gesagt, das seien ein Onkel und eine Tante.

    Lina Gertrud erhielt 1928 den Nachnamen Weigand, als ihre Mutter Johann Michael Weigand (geb. 29.11.1901 in Frankfurt-Höchst) heiratete.
    Lina heiratete 1949 Josef Eckert in Partenstein. Die beiden hatten einen Sohn, meinen Vater (geb. 1951).

    Ich bin über alle Hinweise sehr dankbar!
    Viele Grüße, Marieke
  • Horst von Linie 1
    Erfahrener Benutzer
    • 12.09.2017
    • 20131

    #2
    Dann wäre ein Blick in das Reichsadressbuch für die Jahre 1910-1935 hilfreich (Haunstetten - Gewerbebetriebe).
    Falls im Eifer des Gefechts die Anrede mal wieder vergessen gegangen sein sollte, wird sie hiermit mit dem Ausdruck allergrößten Bedauerns in folgender Art und Weise nachgeholt:
    Guten Morgen/Mittag/Tag/Abend. Grüß Gott! Servus.
    Gude. Tach. Juten Tach. Hi. Hallo.

    Und zum Schluss:
    Freundliche Grüße.

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    • Gast

      #3
      Sehr gute Idee, Horst.

      Anbei die Kopie aus dem Jg. 1929, damit reduziert sich die Suche wohl auf die Familien Prey und Reichardt.
      Angehängte Dateien

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      • Horst von Linie 1
        Erfahrener Benutzer
        • 12.09.2017
        • 20131

        #4
        Hier gibts den August, Sohn eines Wagnermeisters Reichert:
        Falls im Eifer des Gefechts die Anrede mal wieder vergessen gegangen sein sollte, wird sie hiermit mit dem Ausdruck allergrößten Bedauerns in folgender Art und Weise nachgeholt:
        Guten Morgen/Mittag/Tag/Abend. Grüß Gott! Servus.
        Gude. Tach. Juten Tach. Hi. Hallo.

        Und zum Schluss:
        Freundliche Grüße.

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        • Gast

          #5
          Hallo!

          Kurze Zusammenfassung, Quellen danach.

          Die Familie Prey stammt aus Augsburg. Ein Friedrich (=Fritz) läßt sich dort bis in den Ersten Weltkrieg nachweisen. Dann hat er vermutlich ein Frau aus Haunstetten geheiratet, vl. die Tochter eines Schlossers o.ä. In den 1920er Jahren läßt sich in Haunstetten ein Fahrradgeschäft Fritz Prey nachweisen. In den 1930er verlegte Fritz vermutlich das Hauptgeschäft nach Augsburg, eine Filiale blieb in Haunstetten. Dieser Friz P. d. Ältere starb vermutlich um 1959/60 in Augsburg.

          Er hatte min. drei Söhne: Fritz der Jüngere, noch 1965 als Fräser in Haunstetten, Joseph lebte ebenfalls noch 1965 in Haunstetten und war Elektriker. Schließlich gab es noch eine Witwe Rosa, da vermute ich die Ehefrau des dritten Sohns.

          Um 1925 gab es einen Joseph Prey - ohne Ortsangabe -, der ein erfolgreicher Radrennfaher im Radrennclub Bavaria Augsburg war und auch außerhalb von Augsburg/Bayern an Rennen teilnahm.

          Der war dann wohl im Februar 1924 bei einem Radrennen in Frankfurt am Main dabei ...

          Der Joseph Prey steht für mich also an erster Stelle als möglicher Vater der Lina Gertrud.

          Quellen:

          Gewerbeadreßbücher
          Haunstetten
          Fahrradhandlungen

          1902: Keine Fahrräder in Haunstetten, kein Prey oder Reichardt erw.

          1929:
          Fritz Prey
          August Reichardt

          1938:
          A. Korbelav
          Fritz Prey
          August Reichardt


          "normale" Adreßbücher
          Augsburg

          1904:
          Friedrich Prey, Vereinsdiener, Steingasse D 268/III

          1916:
          Friedrich Prey, Kastellan, Wintergasse A 13a

          1926, 1928, 1929, 1934: kein Prey in Augsburg-Stadt

          1935-1959:
          Fritz Prey, Fahrräder/Fahrradhandlung, Volkhartstr. 12
          1953:
          Rosa Prey, Textilw., Predigerberg 24b

          1960: kein Prey in Augsburg-Stadt


          Haunstetten
          1948: Nur im Stadtarchiv Augsburg, nicht online

          1953-1955:
          Fritz Prey, Mechaniker/Fahrradhandlung, Gutenbergstr. 5
          Josef Prey, Elektroinstallateur, Augsburger Str. 56a
          Rosa Prey, Rentnerin/Witwe, Gutenbergstr. 5
          1965:
          Fritz Prey, Fräser, Gutenbergstr. 5
          Josef Prey, Elektroinstallateur, Geschäft: Gutenbergstr. 5 // Wohnung: Augsburger Str. 56a
          ---------------------
          1953:
          August Reichardt, Fahrradhandlung, Gögginger Str. 34
          Josef Reichardt, Rentner, Antoniusgäßchen 2, 1916: Wagner in Haunstetten, kath.
          Karl Reichardt, Shell-Tankstelle, Autoreparatur, Wohnung: Antoniusgäßchen 2
          Konrad Reichardt, Schlosser, Im Felde 2
          Martin Reichardt, Installateur, Kolonie 7, * 16.9.1899 Haunstetten, kath., Sohn d. Josef R. u.d. Anna Wieser
          1955:
          August Reichardt, Fahrradhandlung, Gögginger Str. 34
          Josef Reichardt, Rentner, Antoniusgäßchen 2
          Karl Reichardt, Shell-Tankstelle, Autoreparatur, Wohnung: Antoniusgäßchen 2
          Konrad Reichardt, Schlosser, Ostlandstr. 6a
          Martin Reichardt, Installateur, Kolonie 7
          1965:
          August Reichardt, Fahrradhandlung, Gögginger Str. 34
          Karl Reichardt, Shell-Tankstelle, Autoreparatur, Wohnung: Antoniusgäßchen 2
          Martin Reichardt, Elektriker, Kolonie 7

          1916 gab es in Haunstetten noch einen Josef Reichardt, * 11.11.1895 Haunstetten, kath., Monteur, Sohn d. Josef R. u.d. Anna Wieser

          Das Stadtarchiv Augsburg hat eine Personalakte zu einem Arbeiter Fritz Prey vorliegen.​

          Grüße,
          Peter.

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          • Horst von Linie 1
            Erfahrener Benutzer
            • 12.09.2017
            • 20131

            #6
            Der war dann wohl im Februar 1924 bei einem Radrennen in Frankfurt am Main dabei ..
            Chapeau!
            Falls im Eifer des Gefechts die Anrede mal wieder vergessen gegangen sein sollte, wird sie hiermit mit dem Ausdruck allergrößten Bedauerns in folgender Art und Weise nachgeholt:
            Guten Morgen/Mittag/Tag/Abend. Grüß Gott! Servus.
            Gude. Tach. Juten Tach. Hi. Hallo.

            Und zum Schluss:
            Freundliche Grüße.

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