Lettische und deutsche Kriegsteilnehmer des 2. Weltkrieges

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  • AlAvo
    antwortet
    Zitat von KalSchön Beitrag anzeigen
    Wow, danke, das ging ja mal schnell!

    Die Angaben zum Geburtsjahr stimmen. Ich wußte nicht, daß sie bei der Umsiedlung dabei waren. Meine Info ist nur, daß sie im 2. WK gefallen sind.

    D.h., in meiner anderen Anfrage zur Umsiedlung dürften sie als Familie genannt sein?

    Nochmals herzlichen Dank, ich muß mal mit meiner Mutter reden

    VG
    KalSchön
    Hallo KalSchön,

    vielen Dank für deine nette Rückmeldung.

    Bitte schön, ist doch gerne geschehen.

    Auf deine andere Anfrage konnte ich auch schon entsprechend antworten.
    Alle bislang von dir genannten Personen (aus beiden Anfragen in unserem Forum) sind in der PN, auch als Familienverbund, zusammengefasst und erläutert.

    Ich hoffe, mit diesen Angaben ein wenig zu helfen?

    Für weitere Fragen stehe ich dir gerne jederzeit zur Verfügung.


    Viele Grüße
    AlAvo

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  • Frank K.
    antwortet
    Hallo KalSchön,
    auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum.

    Ergänzend zu den Angaben von AlAvo habe ich auch noch etwas gefunden.
    In der Suchliste der "Heimatortskartei" Nr. 39, die in den Baltischen Briefen Nr. 10 / 1962 auf der Seite 10 veröffentlicht ist, steht folgender Eintrag:

    "#32: Kalning, Johann, geb. 4.6.1891, Schriftsetzer (Ehefrau Margarete, geb. Schönberg, Kinder Karl, Werner und Edith) aus Riga / Ostrowo"

    Anmerkung: in diesen Listen wurde immer um Auskunft über den Verbleib von Umsiedlern und ihrer Angehörigen gefragt.
    Vielleicht besteht für Dich die Möglichkeit eine Anfrage zur Heimatortskartei zu stellen?
    Vielleicht ist dort inzwischen mehr über sein Schicksal bekannt.

    Viele Grüße und Erfolg bei der weiteren Suche

    Frank

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  • KalSchön
    antwortet
    Wow, danke, das ging ja mal schnell!

    Die Angaben zum Geburtsjahr stimmen. Ich wußte nicht, daß sie bei der Umsiedlung dabei waren. Meine Info ist nur, daß sie im 2. WK gefallen sind.

    D.h., in meiner anderen Anfrage zur Umsiedlung dürften sie als Familie genannt sein?

    Nochmals herzlichen Dank, ich muß mal mit meiner Mutter reden

    VG
    KalSchön

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  • AlAvo
    antwortet
    Hallo KalSchön,

    zunächst einmal, herzlich Willkommen in unserem Forum!

    Die von dir genannten Johann Heinrich Robert Kalnin(g) und Werner Konstantin Kalnin(g) wurden 1939 aus Lettland umgesiedelt:

    18683. Kalniņš (Kalning), Janis-Heinrichs-Roberts, dzim. (geboren) 1891. g. 4. jūn. Rīgā, dzīv. (letzte Adresse) Rīgā, Aizsargu ielā 28, 66. dz.(Wohnungsnumme), (Antrag auf Entlassung aus der lettischen Staatsbürgerschaft) 27. XI. (November) (Antragssnr.) 270. 1939.g. (Entlassung aus der lettischen Staatsbürgerschaft) 2. XII

    18699. Kalniņš (Kalning), Verners-Konstantins, dzim. 1922. G 18. sept. Rīgā, dzīv. Rīgā, Aizsargu ielā 28, 66. dz., 27. XI. 270. 1939.g. 2. XII


    Daher waren sie, als deutsch-baltische Umsiedler, im 2. Weltkrieg keine Angehörigen lettischer Einheiten.

    In meinen weiteren Unterlagen habe ich sie jedoch nicht als Gefallene gefunden, ebenso nicht bei der Online-Suche des Volksbundes.

    Eventuell lohnt sich eine Anfrage beim Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes.

    Ich hoffe dennoch, damit ein wenig helfen zu können?


    Viele Grüße
    AlAvo

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  • KalSchön
    antwortet
    Hallo,

    ich bin auf der Suche nach Informationen zu meinem Großvater und meinem Onkel, die im 2. WK gefallen sind. Wann, wo und warum weiß ich nicht, leider hab ich nur die Namen:
    Johann Heinrich Robert Kalnin(g)
    Werner Konstantin Kalnin(g)

    Wäre wirklich schön, wenn Du mir dazu Auskunft geben könntest.

    Danke und VG
    KalSchön

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  • AlAvo
    antwortet
    Hallo Niklas,

    zunächst einmal, herzlich Willkommen in unserem Forum!

    Vielen Dank für das Lob!

    Der FN Miesner fand zum 06.02.1944 eine Erwähnung, dass er als Verbindungsoffizier (SS-Sturmbannführer) beim SS-Freiwilligen-Grenadier-Regiment 32 (lett. Nr. 1), welches einem deutschen Regiment unterstellt war, fungierte.
    Der damalige Einsatzraum befand sich an der Ostfront, südöstlich und östlich von Pskov (Pleskau).

    Ich hoffe, mit diesen Angaben ein wenig zu helfen?

    Für weitere Fragen stehe ich dir gerne zur Verfügung.


    Viele Grüße
    AlAvo

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  • Germanius123
    antwortet
    Hallo AlAvo,

    grossartige Arbeit! Mich würden besonders die Informationen zu den Namen " Miesner " interessieren.
    Könnte ein Großonkel von mir sein. Über Informationen wäre ich dir sehr dankbar

    Beste Grüße,

    Germanius (Niklas)

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  • AlAvo
    antwortet
    Hallo Megettex,

    bitte entschuldige, dass ich dir erst jetzt antworten kann.

    Zunächst einmal, herzlich Willkomen in unserem Forum!

    Z. Leitis findet lediglich eine Erwähnung zur Überprüfung/Überarbeitung eines historischen Prüfungsbuches der Lettischen Pfadfinder aus dem Jahr 1946.

    Oftmals sind ehemalige haupt- und ehrenamtliche Leiter der ehemaligen lettischen Pfadfinderbewegung, in Folge des 2. Weltkrieges, in West-Deutschland gestrandet.
    Der Neuaufbau der "Skauti" war ca. ab dem Herbst 1945 ein wichtiger Bestandteil der lettischen Kulturarbeit.

    Der Familienname Leitis war in Lettland ein häufig vorkommender Name und taucht dementsprechend ebenso häufig in meinen Unterlagen auf.

    Sofern dies für dich interessant sein könnte, melde dich einfach.


    Viele Grüße
    AlAvo

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  • Megettex
    antwortet
    Hallo AlAvo,

    Ich wäre an Informationen zu den Namen Leitis und Leite interessiert. Z Leitis dürfte mein Urgroßvater gewesen sein, der zu der Zeit verschwunden ist.

    Ich würde mich sehr über mehr Informationen dazu freuen!

    Liebe Grüße

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  • wolf1112
    antwortet
    Hallo AlAvo,
    nochmals vielen Dank , auch vorab.
    Meinerseits ist es eine große Freude zu sehen, das du unter vielen anderen hier auch
    für geschichtliche Zusammenhänge Fachmann bist, dazu mit der Erkenntnis das diese ein wesentlicher Bestandteil der persönl. Ahnenforschung darstellen.
    LG. Wolfgang

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  • AlAvo
    antwortet
    Hallo Wolf,

    vielen Dank für Deine Rückmeldung.

    Bitte schön, ist doch immer eine Freude.

    Aufgrund verschiedener geschichtlicher Zusammenhänge der jüngeren Geschichte Lettlands, gab es zunächst die russische Zarenarmee mit deren Garnisionen in den baltischen Provinzen. Hierzu zählten auch die Landwehreinheiten und andere.

    Am 12.11.1918 wurden die ersten Einheiten der Baltischen Landeswehr mobilisiert, dort dienten Deutsch-Balten und Letten. Auf der Gegenseite gab es "Bolschewistische Einheiten", die durch den Einmarsch der Roten Armee unterstützt wurden. Nach der Gründung der Republik Lettland, am 18.11.1918, gab es auch noch die lettische Armee.
    Diese Situation mündete in einem schrecklichen Bürgerkrieg, der erst am 12.08.1920 endete.

    Gerne werde ich versuchen, in Lettland Informationen zu Garnisonen, Einheiten und Weiteres aus der Zeit bis 1918 zu erhalten.
    Sobald ich neue Erkenntnisse habe, melde ich dann.


    Viele Grüße
    AlAvo

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  • wolf1112
    antwortet
    Hallo AlAvo,
    für deinen Beitrag und natürlich dein Angebot im letzten Satz danke ich dir sehr und würde es gerne in Anspruch nehmen.
    Über die Umsiedlung(modalitäten) speziell von Litauen habe ich gerade eine Dissertation gelesen, sie ist sicher in den strengen Modalitäten auf Lettland übertragbar. Einerseits war die Umsiedlung freiw., andererseits durften "Mischfamilien" komplett ausreisen. (Bitte bei aller Schicksalhaftigkeit nicht zu vergessen, das auch tausende Russlandstämmige in die andere Richtung umgesiedelt wurden und auch die spätere Rücksiedlung der Litauendeutschen noch ein grosses eigenes Thema geschichtlicher Art ist).

    Soweit mir bekannt, waren bei der Jahrzehnte späteren Baltischen Landwehr auch Litauer bzw. Litauendeutsche dabei, weiß aber nicht ob das was mit der Rigaer Landwehr gemein hat?
    aber danke zunächst und liebe Grüße
    Zuletzt geändert von wolf1112; 03.09.2014, 00:54.

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  • AlAvo
    antwortet
    Hallo Wolfgang,

    vielen Dank für Deine Rückmeldung.

    Bitte schön, ist doch gerne geschehen.

    Generell kann man schon sagen, daß auch "echte Letten" an der Umsiedlung 1939/1940 teilnahmen. Dies betraf meist jene Personen, die Deutsch-Baltische Ehepartner hatten.
    Mein lettischer und russischstämmiger Patenonkel heiratete vor 1939 eine Deutsch-Baltin. Beide nahmen auch an der Umsiedlung teil.

    Das Thema Wehrdienst in Kurland im 19.Jh. hängt unmittelbar mit der Geschichte der russischen Zarenarmee zusammen. Soweit ich weiß, wurden Einberufene, Eingezogene oder Freiwillige in allen Teilen Russlands eingesetzt. Dies hing mit den jeweiligen Erforderissen und sicher auch mit kriegerischen Außeneinandersetzungen der damiligen Zeit zusammen.

    Außer den Rigaer Landwehrlisten des Jahrganges 1875 und 1876 und dieser dazugehörigen Publikation, der Name Ābele taucht darin nicht auf, liegen mir leider keine möglichen Namenslisten, Garnsionsorte, etc. jener Zeit vor.

    Sofern Du magst, kann ich aber gerne in Lettland nach möglichen Archivbeständen sowie dem Verbleib nachfragen.


    Viele Grüße
    AlAvo

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  • wolf1112
    antwortet
    Vielen Dank AlAvo, denke die Originaltexte sind nicht nötig, mit diesen Personen habe ich wohl gemeinsame Vorfahren, was ich noch prüfe. Insgesamt ist für mich wichtig zu erfahren was aus den Nachfahren der Familie wurde. Da sie sich als "echte" Letten verstanden, hatten sie ja mit der Umsiedlung Anf. der 40er nichts zu tun. Zusätzlich würde mich interessieren ob es auch Informationen über das Militär im 19.Jh. gibt?
    D.h. speziell in Kurland...eine Wehrpflicht gab es meines Wissens,... wo waren Garnissionsstädte u. dazu Namenslisten?
    Vielleicht weißt du ja was.
    Liebe Grüße
    Wolfgang

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  • AlAvo
    antwortet
    AW: FN Ābele

    Hallo Wolfgang,

    in meinen Aufzeichnungen finden sich nachfolgende zwei Personen, leider ohne nähere persönliche Daten:

    Im Zuge der Auflösung und Reorganisation der Lettischen Armee wurde per Erlass, vom 08. Juni 1940, das Mitglied der kommunistischen Partei, ein gewisser A. Ābele, für die Auflösungskommission benannt. Er wurde zuständig für die Auflösung des Wachregimentes.

    Als ein Opfer von verschleppten und ermordeten Führungskräften der vormaligen Lettischen Armee (1940 – 1941) ist kapteinis (Major) M. Ābele erwähnt.

    Hier noch weitere Funde zu lettischen Militärangehörigen mit dem FN Ābele:

    Ābele Eduards, * 30.01.1899 in Riga, 11. Dobeles kājn. pulka kareivis

    Ābele Kārlis, * 22.08.1896 im Bezirk Baunu, † 24.01.1961 in Adelaide/Australien, Leitnants 6. Rīgas kājnieku pulkā

    Ābele Žanis, * 06.04.1897 im Bezirk Zvarde, † ?, Virsleitnants Cēsu apriņķa komandantūrā

    Sofern erwünscht, stelle ich Dir die Originaleinträge zu den genannten Personen gerne zur Verfügung.

    Ich hoffe, mit diesen Angaben ein wenig helfen zu können?


    Viele Grüße
    AlAvo

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