Kuhlmei

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  • Hina
    antwortet
    Das führt zurück auf die Namen der früheren slawischen Stämme, die dort siedelten. Allerdings ist es nicht so richtig geklärt, wovon Kulbat abgeleitet sein könnte. Es gibt dort auch wieder verschiedene Interpretationen von "Messer mit kurmmer Spitze" über "Ziege ohne Hörner" bis hin zu "lahm", "hinken" und "verstümmelte Hörner". Der Möglichkeiten sind es also viele. Wird sich auch sicher nie zweifelsfrei klären lassen, denn die Quellen sind wohl längst ausgeschöpft.

    Viele Grüße
    Hina

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  • Catze
    antwortet
    wäre doch zu schön oder?
    naja ich tappe halt immer noch im dunkeln was die Herkunft des Namens betrifft. Aber aus der Erklärung auf wikipedia (Leute des Kulbat) werde ich auch nicht schlau - was heisst den das? weiss das jemand?

    Danke und Gruß

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  • Hina
    antwortet
    Eine Verschleifung von Kuhlowitz zu Kuhlmay anzunehmen, ist sehr gewagt. Das wäre schon sehr heftig. So sehr kann sich ein Pfarrer eigentlich nicht verhören .
    Aber hier ist die wahrscheinliche etymologische Deutung des ON beschrieben (Leute des Kulbat). Auch das ist interessant und da könnte es dort auch einen Zusammenhang mit dem ersten Teil des FN geben.

    Viele Grüße
    Hina

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  • Catze
    antwortet
    Ein neuer Ansatz aus einen anderen Thread: (http://forum.ahnenforschung.net/show...084#post541084)


    Zitat von Baitzer
    Hallo,
    der FN Kuhlmey tauchte bei meinen Recherchen mehrfach auf. Da er nicht in meine Ahnenlisten passte, habe ich ihn nicht weiter beachtet.
    Bei der flüchtigen Durchsicht einiger Unterlagen fand ich aber folgende Einträge:

    14.12.1871 – KB Kuhlowitz
    Maria Albertine Karoline Kuhlmey, Tochter des Gerichtsschöppen a. D. Karl August Wilhelm Kuhlmey in Kuhlowitz heiratet am 14.12.1871 im Alter von 23 2/3 Jahren den Erb-, Lehn- und Gerichtsschulzen Johann Friedrich Nichelmann (32 ¾ Jahr) aus Jeserigk, Sohn des weyl. Hüfner und Gerichtsschulzen Gottfried Nichelmann in Jeserigk.

    20.12.1872 – KB Kuhlowitz
    Caroline Auguste Kuhlmey, Tochter des Hüfner und Gerichtsschöppe in Jänikendorf Ferdinand August Kuhlmey, heiratet im Alter von 29 1/3 Jahr den angehenden Hüfnergutsbesitzer in Jänikendorf bei Luckenwalde, Karl August Wilhelm Kuhlmey (27 1/3 Jahr), Sohn des Gerichtsschöppen a. D. Karl August Wilhelm Kuhlmey in Kuhlowitz.

    In den Beiträgen zur Ortsgeschichte von Lüsse aus dem Jahr 2002 wird auf der Seite 51 ein Schulze Carl Kuhlmey erwähnt, der in Lüsse im 19. Jahrhundert Schulvorsteher war.

    Werde künftig mit auf den Namen bei meinen Recherchen im Fläming achten.
    Gruß Siegfried
    Das ist natürlich eine schöne Kombination - Kuhlowitz und Kuhlmey - könnte dort sogar der Ursprung des Namens herrühren? Vielleicht sind sie von dort weg und man sagte zu ihnen Hans (aus) Kuhlowitz und irgendwann wurde es zu Kuhlmey
    Der Ortsnamen klingt doch schon sehr verdächtig und weit weg ist er auch nicht von der Gegend mit den meisten Kuhlmey

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  • Catze
    antwortet
    Habe wieder einmal was neues gefunden kann es aber nicht deuten

    Die Urkunden des Stadtarchivs Mainz: 1330 bis 1364

    books.google.deRichard Dertsch, Mainz (Rhineland-Palatinate, Germany). Stadtarchiv - 1962 - Snippet-Ansicht
    Kulmey (Kulman gen. ober der Bache) VII; Katherin Kulmans (Kulmeys) Tochter IX; Alheit Kutzen V; Loche Heintz VIII; Mansilien (Manlie, Manvilien) I. II. FV, Masilia gen. Jugenheymern VII; Peter Margquart VII; Contze Mesin II; ...

    das ist nun aber überhaupt nicht Brandenburg sondern Nahe Frankfurt/Main (dort wohne ich ) Auch vom Zeitraum weit vor "meiner Kuhlmeys" Was heisst den Kulmey (Kulman gen. ober der Bache) könnte das der Schlüssel der Namensbedeutung KUHLMEY sein?

    weiterhin ist mir aufgefallen das auch andere Quellen so etwas angeben:" Der Weber Gerard, genannt Kulmey" Was hat das zu bedeuten? Doppelnamen? (Quelle: Urkunden- und Quellenbuch zur Geschichte der altluxemburgischen Territorien bis zur burgundischen Zeit, Band 8")
    Zuletzt geändert von Catze; 15.07.2011, 15:54.

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  • Hina
    antwortet
    Eine Antwort darauf kann Dir wahrscheinlich niemand geben. Dazu müssten geschlossene Genealogien vorliegen, was ja augenscheinlich ab einem bestimmten Punkt nicht der Fall ist. In allen Genealogie kommt man früher oder später immer an einen Punkt, wo offene Fragen nicht mehr beantwortet werden können. Das nennt man dann toter Punkt und den gibt es in jeder Genealogie. Je weiter man mit seinen Forschungen zurück kommt, desto häufiger werden sei. Man hat dann nur eine Möglichkeit, man muss sich damit abfinden und kann nur hoffen, dass Kamerad Zufall doch noch ein Stückchen weiter bringt.
    Ich habe zumindest den Eindruck, dass Du bereits alle klaren Möglichkeiten ausgeschöpft hast.

    Viele Grüße
    Hina

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  • Catze
    antwortet
    Hmn leider habe ich keine weiteren Erkenntnisse gewonnen

    Holländische Siedler als Namensgeber scheinen wohl ausgeschlossen. Ich dachte nämlich das der name irgendwie Holländisch klingt. Kollmey usw.

    Die bisher ältesten Kuhlmeys stammen aus dem späten 15 bzw Anfang 16 Jahrhundert aus Zachow (Brandenburg). Ältere habe ich bisher nicht gefunden. Bis auf eine Erwähnung im 14 Jahrhundert: kruger kulemey Kloster Lehnin. Könnte der zu den Kuhlmeys gehören oder ist das nur Zufall? (siehe auch hier: http://forum.ahnenforschung.net/showpost.php?p=422196&postcount=39 )

    Es gab um 1660 wohl noch Kuhlmeys in Hambug (Claus Kuhlmey) das habe ich erst jetzt gefunden. Das ist ja releativ weit weg von Zachow

    Hmn woher könnte mein Name stammen bzw was bedeutet er? Ich habe schon überall angefragt aber nirgends eine Antwort erhalten

    Hat jemand irgendwo ältere Kuhlmeys gesehen?

    Könnt ihr noch helfen? Danke schonmal
    Tshüss eure "Nervensäge" hahahah

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  • Hina
    antwortet
    Es ist auch kaum anzunehmen, dass die holländischen Kollonisten, die zwischen 1150 und 1500 nach Brandenburg kamen, bereits erbliche Familiennamen führten. Zu der Zeit führten die Menschen noch persönliche Beinamen, die von Generation zu Generation wechselten.
    Viele Grüße
    Hina

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  • Laurin
    antwortet
    Zitat von Kuhlmei Beitrag anzeigen
    Könnte mein Name Kuhlmei holländischer Herkunft sein? zb so wie KOLLMEYE
    In der Nederlandse Familienamenbank findet sich kein gleich oder ähnlich lautender Name, z.B. Koelmei, Koelmeij (oe wird etwa wie u gesprochen).

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  • Catze
    antwortet
    Habe bei der Internet Recherche zufällig gefunden, dass bei der deutschen Ostkolonisation (1150–1500) in Brandenburg hollänischen Kolonisten angesiedelt wurden bzw diese geholt wurden. (Anwerbung flämischer und holländischer Kolonisten) Hat da jemand mehr Infos? Listen?

    Könnte mein Name Kuhlmei holländischer Herkunft sein? zb so wie KOLLMEYE

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  • Catze
    antwortet
    habs geändert - sorry

    Folgendes Zitat habe ich gefunden

    Fontane "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" - Seite 439: Es geht dort um die Insel Werder. (Brandenburg, Werder an der Havel)
    "Die alten »Geschlechter« aber, die diese Wappen tragen und pflegen, sind die Lendels, die Mays, die Kühls, die Schnetters, und unmittelbar nach ihnen die Rietz, die Kuhlmeys, die Dehnickes. Als altwendisch gelten die Lendels und die Rietz, vielleicht auch die Kuhlmeys."

    Jetzt meine Theorie:
    könnte es möglich sein, dass durch Heirat von Mai + Kühl und der Name Kuhlmai(ey) enstanden ist? (Mai + Kühl = KuhlMai). Oder war die Namensfindung weit früher. Ich habe bisher keine älteren Kuhlmeys als 1650 (in Zachow) gefunden. Mal abgesehen von einen Martinius Kulemey im Kloster Lehnin um 1440. Von den alten Geschlechtern auf der Insel Werder (Brandenburg, Werder an der Havel) wird immer wieder berichtet.
    Zuletzt geändert von Catze; 19.05.2011, 09:38.

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  • Hina
    antwortet
    Wir sind ja hier im Unterforum Namenforschung, das eigentlich nur die Bedeutung der Namen klären soll. Bei Deinen Fragen geht es aber um ganz konkrete Forschungsansätze zu Familienzusammenhängen in verschiedenen Orten. Das ist im Unterforum Brandenburg viel besser aufgehoben, in dem vor allem diejenigen lesen, die auch in der Region forschen.
    Viele Grüße
    Hina

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  • Catze
    antwortet
    Folgendes Zitat habe ich gefunden

    Fontane "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" - Seite 439: Es geht dort um die Insel Werder. (Brandenburg, Werder an der Havel)
    "Die alten »Geschlechter« aber, die diese Wappen tragen und pflegen, sind die Lendels, die Mays, die Kühls, die Schnetters, und unmittelbar nach ihnen die Rietz, die Kuhlmeys, die Dehnickes. Als altwendisch gelten die Lendels und die Rietz, vielleicht auch die Kuhlmeys."

    Jetzt meine Theorie:
    könnte es möglich sein, dass durch Heirat von Mai + Kühls und der Name Kuhlmai(ey) enstanden ist? (Mai + Kühls = KuhlMai). Oder war die Namensfindung weit früher. Ich habe bisher keine älteren Kuhlmeys als 1650 (in Zachow) gefunden. Mal abgesehen von einen Martinius Kulemey im Kloster Lehnin um 1440. Von den alten Geschlechtern auf der Insel Werder (Brandenburg, Werder an der Havel) wird immer wieder berichtet, so auch in folgenden Zitat:
    Zuletzt geändert von Catze; 18.05.2011, 10:38.

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  • Hina
    antwortet
    Hab sich schon gesehen, allerdings habe ich leider dazu auch keine weiteren Informationen, da das nicht mein Forschungsgebiet ist.
    Viele Grüße
    Hina

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  • Catze
    antwortet
    Zitat von Hina Beitrag anzeigen
    Das wird dann schwierig. Mit sehr viel Glück könnte noch der eine oder andere Hinweis zur Familie in alten Steuerlisten o.ä., also im dortigen Archiv zu finden sein. Ob aber bei solchen Funden immer die Familienzusammenhänge zu klären sind, ist nicht gewiss.
    Viele Grüße
    Hina
    schau mal dort --> http://forum.ahnenforschung.net/show...731#post421731
    ich habe da eine heiße Spur

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