Westpreußische Bataillon 1.WK, wo Unterlagen zu finden?

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  • Metz7
    Erfahrener Benutzer
    • 26.06.2019
    • 203

    Westpreußische Bataillon 1.WK, wo Unterlagen zu finden?

    Bei meinem Mann haben wir die Angabe zu seinem Urgroßvater Carl Paul Anton Metz, dass dieser in der Ukraine als Ingenieur gelebt und gearbeitet hatte. Er wurde anscheinend 10/1918 in den Militärdienst einberufen und war laut einer Angabe auf einer Postkarte


    "in die Deutsche Armee als Vizefeldwebel in das Westpreusen - Pionier - Bataillon Nr. 14 oder 1 / 4 einberufen worden"


    Wo können wir hier nähere Informationen zu dem Bataillon finden?


    Er ist geboren am 11.07.1878 in Kulm im jetzigen Polen. (Chelmno, Kujawien) Wir vermuten, dass er davor auch schon einen Militärdienst abzuleisten hatte, da er ja nicht einfach von Zivilist in den Rang eines Vizefeldwebels kommen kann, oder doch?!


    Wo können wir hier dazu etwas finden?! Gelebt hat er wohl bei der Mutter (Martha Louise Maria Roeser geschiedene Metz geb. Kauffmann) in Graudenz, nachdem diese sich vom Vater getrennt hatte und neu geheiratet hatte.


    Googlesuche war bislang leider nicht so erfolgreich wie gehofft.
    Wir suchen nach den Familien

    Baden-Württemberg:
    Abele, Betzler, Diemer, Haas, Kohler, Metz, Rieck, Thum(m)
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    Kauffmann, Metz, Roeser
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    Liebing, Metz, Picker, Stem(m)ler
    Ukraine:
    Merkulow, Metz
  • Basil
    Erfahrener Benutzer
    • 16.06.2015
    • 2461

    #2
    Moin,

    das in Thorn stationierte Westpreußische Pionier-Bataillon hatte die Nr. 17.
    Die Personalunterlagen der Preußischen Armee wurden im 2. WK vernichtet.
    Eine veröffentlichte Chronik des Bataillons ist nicht bekannt.

    Aber einberufen 10/1918, da ist der Betreffende vielleicht nicht mehr zum Einsatz gekommen. Der Krieg endete im November.

    Grüße
    Basil
    Zuletzt geändert von Basil; 01.10.2023, 17:03.
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    • Metz7
      Erfahrener Benutzer
      • 26.06.2019
      • 203

      #3
      Danke für die schnelle Rückmeldung. Ja, er war nicht mehr allzu lange in der Armee. Schade, dass es keine Aufzeihnungen mehr gibt.
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      • Gast

        #4
        Hallo!

        Sein Geburtsschein wurde am 13.7.1898 vom Culmer Standesamt für den Eintrag in die [Militär]-Stammrolle ausgefertigt.

        Sein Vater war bekanntlich der Buchhändler Anton Metz in Culm, Besitzer der sog. Sachtleben'schen Buchhandlung, der 1879 vom Landgericht zu einer Strafe von 100 Mark oder 10 Tage Haft verurteilt wurde. Er hatte [verbotene] sozialdemokratische Schriften verbreitet. Dabei hatte er lediglich je ein Exemplar dieser "verbotenen Schriften" von bspw. Lassalles oder Liebknecht bei sich ausgelegt - und das genügte damals.

        Grüße,
        Peter.

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        • Metz7
          Erfahrener Benutzer
          • 26.06.2019
          • 203

          #5
          Danke. 1898, da war er dann ja 20 Jahre alt. Dann war er damals doch wirklich beim Militär?!
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          • Moselaaner
            Erfahrener Benutzer
            • 06.03.2013
            • 901

            #6
            Zitat von Metz7 Beitrag anzeigen
            Danke. 1898, da war er dann ja 20 Jahre alt. Dann war er damals doch wirklich beim Militär?!
            Ja, und nicht nur als normaler Wehrpflichtiger (2 Jahre), sondern für einige Jahre mehr, sonst wäre er 1918 nicht als Vizefeldwebel wieder aktiviert worden.


            Gruß
            Moselaaner

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            • Metz7
              Erfahrener Benutzer
              • 26.06.2019
              • 203

              #7
              Es ist wirklich schade, dass es da keine Unterlagen mehr dazu gibt. Da das Leben dieses Urgroßvaters in weiten Teilen unbekannt ist.



              Zwischen Geburt und Taufe ist uns nur bekannt, dass sein Mutter mit ihm zu deren Eltern nach Graudenz ging und dann kommt eine große Lücke.

              Wir wissen das er 1912 wohl geheiratet hat - leider keine Urkunden dazu gefunden. Eine Frau aus der Ukraine (Kertsch).
              1912 kam auch das erste Kind zur Welt, hier haben wir auch keine Unterlagen. (Das war die Oma meines Mannes.) 06/1913 im Rahmen des 54. Hauptversammlung Deutscher Ingenieure in Leipzig war und dass er wohl in der Nähe von Charkiw gelebt hatte kurz vor seiner Erschießung 04/1919, da er dort als Deutscher Kollaborateur im Gefängnis war.



              In den Militärischen Akten hatten wir gehofft einen Hinweis auf weitere Lebensumstände zu bekommen.
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