Fallschirmspringer/-Jäger aber nicht bei der Wehrmacht

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  • Svenja
    Erfahrener Benutzer
    • 07.01.2007
    • 4345

    #91
    Hallo

    Hast du in Magdeburg schon nachgefragt, ob es dort noch Einwohnermelderegister aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg gibt? Wie kommst du auf das Adressbuch von 1932, ich dachte Scheuck ist im Adressbuch von 1943 fündig geworden.

    Ich würde vielleicht nochmal der Spur in Konstanz nachgehen, dort war er seit 1950. Vielleicht ist ja noch das Meldeverzeichnis der Stadt erhalten, um nachzusehen woher er zugezogen war. Bzw. beim Kreis Bad Säckingen, da hat er ja eine Kennkarte erhalten.
    Bist du diesem Vorschlag von Pommerellen inzwischen nachgegangen?

    Gruss
    Svenja
    Meine Website über meine Vorfahren inkl. Linkliste:
    https://iten-genealogie.jimdofree.com/

    Interessengemeinschaft Oberbayern http://forum.ahnenforschung.net/group.php?groupid=38

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    • scheuck
      Erfahrener Benutzer
      • 23.10.2011
      • 4383

      #92
      Hallo,

      zumindest in Osnabrück gibt es im Staatsarchiv Melderegister in dicken "doppel-DIN-A-3" Wälzern. - Ich habe ein paar Kopien, da steht genau drin, wer wann, wo und mit wem als Familie gewohnt hat. Die genauen Geb.-Daten von allen zum Haushalt gehörigen Personen stehen dabei .

      Mit einer solchen Anfrage würde ich die Archiv-Damen erfreuen, und nach dem Fritz würde ich auch gleich fragen; alles allerdings erst nach dem 04.10.

      Svenja war schneller! - Svenja, ich habe das AB 1932 im Inet gefunden und bin auch da fündig geworden. Dasselbe Prinzip wie in 1943, man verweist jeweils auch auf C und umgekehrt.
      Zuletzt geändert von scheuck; 15.09.2023, 15:17.
      Herzliche Grüße
      Scheuck

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      • scheuck
        Erfahrener Benutzer
        • 23.10.2011
        • 4383

        #93
        Funde in ABs Magdeburg 1943 und 1932

        Das sind die AB-Funde ....
        Angehängte Dateien
        Herzliche Grüße
        Scheuck

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        • Ringelein
          Benutzer
          • 26.08.2023
          • 47

          #94
          Hallo zusammen,
          #91 ja dem bin ich nachgegangen, die Stadt Konstanz hat leider gerade krankheitsbedingt einen Engpass und es dauert länger als üblich bis sie sich den Anträgen widmen. Da muss ich einfach warten.
          Liebe Grüße

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          • Lock
            Erfahrener Benutzer
            • 07.04.2016
            • 452

            #95
            @ scheuck

            Ich denke Heinz ist der üblicherweise gebrauchte Rufname von Heinrich.

            Ich habe die selbe Konstellation in der Familie, alle kennen meinen Onkel nur als Heinz. Getauft wurde er aber als Heinrich Gustav.

            v.g. Gerhardt

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            • scheuck
              Erfahrener Benutzer
              • 23.10.2011
              • 4383

              #96
              JA, Lock, der Heinrich und der Heinz sind garantiert identisch
              Herzliche Grüße
              Scheuck

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              • sonjavi
                Erfahrener Benutzer
                • 30.08.2016
                • 286

                #97
                Hallo in die Runde,

                wenn es ein Identitätsdiebstahl wäre … finde ich die Übereinstimmung mit jenem Jakob Kasper, der in der Pechfabrik in Magdeburg gearbeitet hat, sehr bemerkenswert.
                Leider kenne ich mich beim Arolsen-Projekt zu wenig aus, um herausfinden zu können, was nach 1943 mit o. g. Jakob Kasper passiert ist.



                Viele Grüße
                Sonja
                Suche FN PELZ, TOLSKI aus Liebemühl/Osterode und Umkreis, VEIT/VEID und MEIRITZ aus Elbing sowie
                BAUM aus dem Raum Rieder, (Sachsen-)Anhalt

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                • scheuck
                  Erfahrener Benutzer
                  • 23.10.2011
                  • 4383

                  #98
                  Hallo, Sonja!

                  Pechfabrik? Ich habe keinen ancestry-account und kann den link leider nicht öffnen. Um wen/was geht es da?
                  Herzliche Grüße
                  Scheuck

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                  • sonjavi
                    Erfahrener Benutzer
                    • 30.08.2016
                    • 286

                    #99
                    Hallo scheuck,

                    Kaisermelange hatte auch schon darauf hingewiesen in #72.

                    Es gibt eine Liste von Arbeitern, in der ein Jakob Kasper auftaucht:
                    Arolsen Archives - International Center on Nazi Persecution | 4685043 RUS - Nationalität/Herkunft der aufgeführten Personen: Russisch


                    Viele Grüße
                    Sonja
                    Suche FN PELZ, TOLSKI aus Liebemühl/Osterode und Umkreis, VEIT/VEID und MEIRITZ aus Elbing sowie
                    BAUM aus dem Raum Rieder, (Sachsen-)Anhalt

                    Kommentar

                    • scheuck
                      Erfahrener Benutzer
                      • 23.10.2011
                      • 4383

                      Verstehe,
                      Herzliche Grüße
                      Scheuck

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                      • Markus Pezold
                        Benutzer
                        • 06.03.2010
                        • 60

                        Hallo zusammen,

                        ich habe die letzten Tage versucht dem Rätsel um Jakob Kaspar und seine vermeintlichen Eltern Heinrich Kaspar und Luise Hartwig mit zu verfolgen.

                        Zur Nachvollziehbarkeit habe ich mal angefangen in einem unsortierten Stammbaum bei Ancestry verschiedenste Informationen zu den FN Caspar und Kaspar in Magedburg zusammenzutragen. Basis hierfür sind jeweils die Einträge aus den genannten, öffentlich zugänglichen Adressbüchern von Magdeburg (1932, 1943).

                        Vielleicht kommt man so durch Zufall an weitere Informationen. Den bei Ancestry sind z.B. auch Heirats- und Sterberegister von Magdeburg verfügbar - und werden bei erfassten Personen mit angezeigt.

                        Weitere Adressbücher [leider nur Adress- und Geschäfts-Handbücher] und sind nach einem Login kostenlos bei familysearch einsehbar:
                        Discover your family history. Explore the world’s largest collection of free family trees, genealogy records and resources.


                        Ein paar Notizen für weitere Recherchen:

                        1. Es gibt Mitglieder des FN Kapsar in Magdeburg, die ursprünglich aus Braunschweig stammen. z.B. ein 'August Ewald Heinrich Kaspar' (* 24.7.1881, Braunschweig) , der 1904 in Magdeburg die 'Margarete Wilhelmine Osterloh' (* 1881, Chemnitz, wohnhaft in: Glauchau) heiratet.

                        2. Es gibt eine weitere Namensvariante in den Adressbüchern: FN Gasper - mit Verweis auf FN Casper

                        3. Zudem die leicht abgewandelte Variante des FN Caspari

                        4. In mehreren Adressbüchen (u.a. 1915) findet man einen 'Heinrich Caspari, Generalmajor a.D.', wahrscheinlich identisch mit dem hier aufgeführten Generalmajor:





                        Die (Versorgungsakten-)Akten im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz umfassen den Zeitraum von 1897 - 1923

                        Alles nicht direkt hilfreich für den Fall, aber zumindest Anhaltspunkte, die eine weitere Suche sinnvoll erscheinen lassen. Ohne sofort an einen Identitätsdiebstahl zu denken.

                        vg

                        Markus
                        Zuletzt geändert von Markus Pezold; 16.09.2023, 19:47. Grund: Einschränkende Info zwecks Adressbücher
                        Ich suche aktuell nach:

                        - Johann Georg Pe(t)zold: Schneeberg (?)
                        - Herzke, Herzky: Friedeberg i.d. Neumark
                        - Hönow, Grapp: Friesack
                        - Trimpop, Grapp: Neuruppin
                        - Höhnl, Grund: Rodisfort (Radosov), Unterlomitz (Dolní Lomnice) b. Karlsbad
                        - Hahn, Pichl: Gängerhof (Chodov), Petschau (Becov nad Teplou)

                        Kommentar

                        • Svenja
                          Erfahrener Benutzer
                          • 07.01.2007
                          • 4345

                          Hallo

                          Ich glaube inzwischen auch nicht mehr an Identitätsdiebstahl. Wenn sich durch die Einträge im Melderegister von Magdeburg beweisen lässt, dass es sich bei den Adressbucheinträgen um den Gesuchten Heinrich Kaspar handelt, dann wäre es sicher, dass es die Personen tatsächlich gegeben hat. Zudem halte ich es für sehr unwahrscheinlich, dass der Gesuchte Jakob Kaspar den Zwangsarbeiter mit gleichem oder ähnlichem Namen gekannt hat, denn der Gesuchte war zur fraglichen Zeit ziemlich sicher nicht in Magdeburg, sofern die angegebenen Einsatzorte der Wahrheit entsprechen.

                          Es wäre noch interessant zu wissen, wann der Heinrich "Heinz" Kaspar, Dreher, aus dem Adressbuch von Magdeburg verschwindet. Es wurde ja mal davon ausgegangen, dass er 1942 oder 1943 in Paris gestorben sein soll. Ich frage mich nun allerdings, ob der Generalmajor a. D. und der gesuchte Heinrich Kaspar wirklich identisch sind.

                          Gruss
                          Svenja
                          Zuletzt geändert von Svenja; 16.09.2023, 18:50.
                          Meine Website über meine Vorfahren inkl. Linkliste:
                          https://iten-genealogie.jimdofree.com/

                          Interessengemeinschaft Oberbayern http://forum.ahnenforschung.net/group.php?groupid=38

                          Interessengemeinschat Unterfranken http://forum.ahnenforschung.net/group.php?groupid=37

                          Interessengemeinschaft Sudetendeutsche http://forum.ahnenforschung.net/group.php?groupid=73

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                          • Juergen
                            Erfahrener Benutzer
                            • 18.01.2007
                            • 6041

                            Hallo,

                            was den angegebenen Vater Heinrich KASPAR, einmal hier als Modelltischler bezeichnet geb. um 1881
                            angeht, bezweifele ich, das er den Rang eines Majors im WK2 erreichen konnte.
                            Das der überhaupt noch im WK2 zum Einsatz kam, ist auch fraglich oder er ist deutlich später geboren worden um 1900.

                            Der Sohn war ja nun Dreher ich denke metallverarbeitend, sonst bei Holz wäre er Drechsler.
                            Der Rendant BORRMANN, meinte er wurde Dreher, wie sein Vater, war der Vater nun Tischler oder Dreher?

                            @Ringlein ein Pass für 30 Tage archion.de kostete nur knapp 20 Euro,
                            Wegen der Suche in den vorhandenen Beständen KB St. Nicolai Magdeburg.

                            Grüße Juergen
                            Zuletzt geändert von Juergen; 16.09.2023, 21:57.

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                            • scheuck
                              Erfahrener Benutzer
                              • 23.10.2011
                              • 4383

                              Hallo,

                              ob der in den ABs genannte Dreher Heinrich/Heinz überhaupt als Vater "in Frage kommt", wird man wahrscheinlich erst beurteilen können, wenn man die alten Melderegister gesehen hat. - Wenn die so aussehen wie die, die ich aus Osnabrück kenne, hat man ein Problem weniger, denn da steht alles drin, was von Interesse ist und weiter hilft.

                              Heinrich scheint nicht in Magdeburg geheiratet zu haben, in den entsprechenden Aufzeichnungen der Nikolai-Kirche ist er jedenfalls nicht zu finden.
                              Dass er mit dem in Paris gefallenen Heinrich identisch ist, wird man auch noch beweisen müssen; im Moment weiß ich nicht, auf welche Weise das gelingen könnte. - Erste Anlaufstelle Archiv PA bzw. Volksbund?

                              Ein weiteres Problem könnte sich mit St.Nikolai Neustadt und Altstadt ergeben .

                              Die Sankt-Nikolai-Kirche war eine Stiftskirche in der Magdeburger Altstadt, die dem heiligen Nikolaus geweiht war.
                              Sie wurde im Jahr 1959 nach schwerer Beschädigung im Zweiten Weltkrieg abgerissen.


                              Bei Archion sind nur die Bestände St.Nikolai-Neustadt. Wo würde man eventuell die aus St.Nikolai-Altstadt finden? Landeskirchenarchiv? Wenn ja, wäre das unschön, denn dort muss man einen Profi-Genealogen engagieren, das Archiv selbst bearbeitet keine Suchanfragen und hat für dieses Jahr auch keine Termine mehr zu vergeben.
                              Angehängte Dateien
                              Herzliche Grüße
                              Scheuck

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                              • Ringelein
                                Benutzer
                                • 26.08.2023
                                • 47

                                Bezüglich #101
                                1. Es gibt Mitglieder des FN Kapsar in Magdeburg, die ursprünglich aus Braunschweig stammen. z.B. ein 'August Ewald Heinrich Kaspar' (* 24.7.1881, Braunschweig) , der 1904 in Magdeburg die 'Margarete Wilhelmine Osterloh' (* 1881, Chemnitz, wohnhaft in: Glauchau) heiratet.

                                ich glaube irgendwo gelesen zu haben, dass die Ehe zwischen dem August Ewald Heinrich Kaspar und der Margarete nicht lange gehalten hat. Kurze Zeit später waren sie geschieden.
                                Daher wäre es auch möglich, dass der Heinrich sich dann die Luise gesucht hat und nur standesamtliche geheiratet hat. Und dann aus der zweiten Ehe der Sohn Jakob entstanden sein könnte.
                                Dies ist aber nur eine Vermutung.

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