Fallschirmspringer/-Jäger aber nicht bei der Wehrmacht

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  • scheuck
    Erfahrener Benutzer
    • 23.10.2011
    • 4383

    Zitat von Svenja Beitrag anzeigen

    Mit einem genauen Datum und genauer Ortsangabe könnte ich in Frankreich evtl. weitersuchen.

    Gruss
    Svenja
    DAS wäre genial, Svenja!

    Der Major (https://www.volksbund.de/erinnern-ge...14c0f4c8aeb7b2) sollte dann aus dem Rennen sein, oder? - Schon merkwürdig, dass ein Heinrich Kaspar 1942 als Major bei Paris fällt, und ein Oberst gleichen Namens am 28.08.1943 in Clermont .....
    Herzliche Grüße
    Scheuck

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    • Svenja
      Erfahrener Benutzer
      • 07.01.2007
      • 4333

      Hallo

      Klyamo tönt aber gar nicht französisch, google findet auch keinen Ort namens Klyamo oder Kliamo, auch nicht in einem anderen Staat. Der Buchstabe K ist im französischen sehr unüblich, deshalb gibt es in Frankreich auch nur wenige Ortsnamen, die mit K beginnen. Die meisten dieser Orte liegen im Elsass oder im Département Moselle, also nicht in der Nähe von Paris. Wenn tatsächlich ein Ort in Frankreich gemeint war, frage ich mich, ob es sich vielleicht um einen der vielen Orte namens Clermont handelte.

      Gruss
      Svenja
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      • scheuck
        Erfahrener Benutzer
        • 23.10.2011
        • 4383

        Ja, Svenja, ein Clermont unweit Paris könnte durchaus in Frage kommen.

        Das in #3 hier (https://forum.ahnenforschung.net/sho...d.php?t=238087) genannte Clermont könnte doch passen. - Man müsste nur herausfinden, ob es dort im August 1943 Kämpfe gab ....
        Herzliche Grüße
        Scheuck

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        • sonki
          Erfahrener Benutzer
          • 10.05.2018
          • 4692

          Nein, Kämpfe gab es 1943 dort noch lange nicht. Das ging erst nach dem D-Day 1944 langsam los..also lange vor dem genannten Sterbedatum.
          Слава Україні

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          • Svenja
            Erfahrener Benutzer
            • 07.01.2007
            • 4333

            Hallo

            Es gibt keinen Ort namens Clermont, den ich als "bei Paris" bezeichnen würde, auch der in dem anderen Thread nicht. Im übrigen finde ich es nicht gut, dass du schon wieder einen separaten Thread eröffnet hast, wo dasselbe doch auch hier besprochen wird.
            Wenn er tatsächlich 1943 umkam, kann er nicht durch ein kriegerisches Ereignis umgekommen sein.

            Gruss
            Svenja
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            • scheuck
              Erfahrener Benutzer
              • 23.10.2011
              • 4383

              Ja, sonki, dann konnte man am 28.08.1943 da "allenfalls sterben", aber nicht "fallen".
              Herzliche Grüße
              Scheuck

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              • scheuck
                Erfahrener Benutzer
                • 23.10.2011
                • 4383

                Svenja, ich habe nur nach einem ORT gefragt, und das gehört für mich in die Ortssuche.

                Wer nicht durch/bei einem kriegerischen Ereignis ums Leben kommt, ist für mich nicht gefallen, also ist auch das schon eine "etwas falsche" Ausdrucksweise; steht aber überall so.

                Es gibt in dem Text, den ich gerade "auseinandernehme" noch mehrere Dinge, die für meine Begriffe zumindest "schräg" ausgedrückt sind. Bevor ich aber darauf eingehe bzw. hier nach eher richtigen Formulierungen frage, werde ich das Okay von Melanie dazu einholen.
                Herzliche Grüße
                Scheuck

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                • Henry Jones
                  Erfahrener Benutzer
                  • 31.12.2008
                  • 1417

                  Hallo,

                  der Heinrich welcher 1942 bei Paris gefallen sein soll, taucht doch auch nur auf Grund einer familiären Anfrage in der Volksbund Datenbank auf. Auf die Eintragung kann man gar nichts geben.

                  Und zu dem jetzt "gefunden" Heinrich, 1943 gefallenen gibt es keinen Eintrag, oder? Zumindest habe ich nichts gefunden, sowohl beim Volksbund, bei Ancestry und auch nicht in Invenio (Offiziersakte). Ich bleibe dabei, dass das alles frei erfunden ist. Wer sollte es damals auch nachprüfen können?

                  Und wie schon erwähnt, wird es zu einem Sterbefall eines deutschen Soldaten keine Unterlagen bei französischen Behörden geben, zumindest nicht zu dem genannten Zeitpunkt vor der Invasion.

                  @Scheuck
                  Kannst du diesen Antrag hier einstellen?

                  Gruß Alex
                  Mitglied im Verein zur Klärung von Schicksalen Vermisster & Gefallener (VKSVG e.V.)
                  www.vermisst-gefallen.net (Homepage)
                  www.vksvg.de (Forum)

                  Kommentar

                  • scheuck
                    Erfahrener Benutzer
                    • 23.10.2011
                    • 4383

                    Tja, Alex, man kann leider auf so manche Dinge nichts geben, und ich bin auch zu 99,9% davon überzeugt, dass alles frei erfunden ist, zumal die ganzen Infos in sich auch widersprüchlich erscheinen.

                    Nein, den ganzen Antrag kann ich nicht einstellen, das sind 20 Seiten, die ich gerade auseinanderpflücke. Ich würde aber gerne manche Passagen bzw. Aussagen einstellen, die ich selbst nicht kapiere, aber dazu möchte ich erst mal das Okay von Melanie einholen.

                    Ganz "unverfänglich" ist aber die rein sachliche Frage, was Ihr unter einem Berufssoldaten versteht. - Für mich ist das niemand, der einen "Zivilberuf" hatte und bei Kriegsbeginn eingezogen wurde. - Ich mag mich irren; klärt mich bitte auf .
                    Herzliche Grüße
                    Scheuck

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                    • Svenja
                      Erfahrener Benutzer
                      • 07.01.2007
                      • 4333

                      Hallo

                      Ich habe in gewissen Städten in Frankreich die Erfahrung gemacht, dass damals auch Sterbeurkunden bezüglich deutschen Personen angefertigt wurden. Aber leider sind bisher noch längst nicht von allen Départements die Sterbeurkunden aus den frühen 1940er Jahren online einsehbar. Deshalb kann ich nicht sagen, ob das allgemein üblich war oder eher nicht bzw. um welche Personengruppen es sich handelte.

                      Die Sterbeurkunden von Clermont im Département Oise sind nur bis 1920 online einsehbar, die table décennales sind bis 1942 online einsehbar.

                      Die Sterbeurkunden von Clermont-Ferrand im Département Puy-de-Dôme sind nur bis 1912 online einsehbar, die table décennales nur bis 1932.

                      Gruss
                      Svenja
                      Zuletzt ge?ndert von Svenja; 04.10.2023, 18:02.
                      Meine Website über meine Vorfahren inkl. Linkliste:
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                      • mesmerode
                        Erfahrener Benutzer
                        • 11.06.2007
                        • 2724

                        hallo,
                        mein Schwiegervater war von Beruf Möbelschreiner und war Berufssoldat.
                        Habe gerade die Wast Unterlagen durch gesehen.
                        Da steht Diensteintrittsdatum nicht verzeichnet.
                        Meine aber er wäre Mitte bis Ende der 30.er Soldat geworden, er war arbeitslos ( wie so viele )

                        Uschi
                        Schlesien: Gottschling, Krischock, Bargende, Geburek, Missalle
                        Niedersachsen : Bleidistel, Knoke, Pipho, Schoenebeck, Plinke
                        NRW : Wilms, Oesterwind, Schmitz, Wecks
                        Rheinland Pfalz : Ingenbrandt, Schmitt, Ries, Emmerich

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                        • scheuck
                          Erfahrener Benutzer
                          • 23.10.2011
                          • 4383

                          @ Svenja, ich glaube nicht, dass sich da weitere Mühe lohnt.

                          Es stehen ja noch die Meldeunterlagen aus Magdeburg zu jenem Dreher Heinrich/Heinz aus dem AB 1943 aus. Wenn die Magdeburger Melderegister so aussehen wie die aus Osnabrück, sollte es darin auch einen Hinweis zu seinem Tod geben. Vorausgesetzt natürlich, dass man mit jenem Heinrich/Heinz in unserem Mysterium überhaupt etwas anfangen kann.

                          @ Uschi, ja, wer Anfang/Mitte der 30-er Jahre Soldat war, den würde auch ich als Berufssoldaten bezeichnen. Wenn jemand allerdings am 01.09.1939 eingezogen wurde, sieht das für mich mit dem "Berufssoldaten" anders aus.

                          Lasst mich bitte noch auf diesen Eintrag zum Major Heinrich Kaspar in der Volksbund-Gräbersuche zurückkommen ....

                          Heinrich Kaspar wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.
                          Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Paris


                          Wie kommen die zu dieser Aussage? Man kann sich doch wohl nicht an den Volksbund "wenden" und da erzählen, der Vater sei 1942 in Paris gefallen, oder? Irgendwelche Beweise sollte man schon vorlegen können, hoffe ich.
                          Zuletzt ge?ndert von scheuck; 04.10.2023, 18:20.
                          Herzliche Grüße
                          Scheuck

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                          • Henry Jones
                            Erfahrener Benutzer
                            • 31.12.2008
                            • 1417

                            Zitat von scheuck Beitrag anzeigen

                            Wie kommen die zu dieser Aussage? Man kann sich doch wohl nicht an den Volksbund "wenden" und da erzählen, der Vater sei 1942 in Paris gefallen, oder? Irgendwelche Beweise sollte man schon vorlegen können, hoffe ich.
                            Doch so einfach geht dass. Lässt sich wahrscheinlich auch mit einem Anruf beim Volksbund klären, wer eine Suchanfrage gestellt hat. Ich vermute die Schwiegertochter, die hatte damals ja auch bei der WASt angefragt.

                            Wenn da auch die Angaben gemeldet wurden die bekannt sind, dann sind die Angaben so dort verzeichnet. Ich hatte damals eine Suche nach dem Bruder meiner Urgroßmutter bei Volksbund und DRK Suchdienst mit den mir damals bekannten (falschen) Informationen veranlasst, natürlich wurde nichts gefunden, aber entsprechend als Vermisster mit meinem Angaben verzeichnet. Erst als ich die richtigen Daten hatte, wurde auch etwas gefunden und die Einträge konnten korrigiert werden bzw. beim Suchdienst gelöscht werden.

                            Gruß Alex
                            Mitglied im Verein zur Klärung von Schicksalen Vermisster & Gefallener (VKSVG e.V.)
                            www.vermisst-gefallen.net (Homepage)
                            www.vksvg.de (Forum)

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                            • scheuck
                              Erfahrener Benutzer
                              • 23.10.2011
                              • 4383

                              Guten Morgen!

                              Damit, dass man auf so einfache Weise jemanden "fallen" lassen kann, habe ich natürlich nicht gerechnet . - Vielleicht sollte Melanie einen Auszug aus dem Gedenkbuch bestellen; ob sich das lohnt, ist die zweite und dritte Frage.
                              Herzliche Grüße
                              Scheuck

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                              • scheuck
                                Erfahrener Benutzer
                                • 23.10.2011
                                • 4383

                                und weiter geht's ......................

                                Inzwischen habe ich das Okay von Melanie und werde jetzt also aus dem Antrag auf Erteilung eines Vertriebenenausweises vom 03.09.1961 „vorlesen“.
                                Entschuldigt bitte, das wird sich etwas durcheinander anhören, aber ich muss in der Reihenfolge vorgehen, die sich aus dem Antrag ergibt.

                                Bislang haben wir gehört, dass Jakob 1947 aus englischer Gefangenschaft entlassen wurde. Jetzt erfahren wir, dass er am 16.04.1950 in Lindau-Zech entlassen wurde; von „englisch“ steht da nichts.
                                Meine Fragen dazu: kann man irgendwie herausfinden, welche Lager es 1950 noch in Lindau geb? War es bei den Westmächten „üblich“, Gefangene erst 1950 zu entlassen?

                                Von Vater Heinrich haben wir bislang gehört, dass er 1942 als Major bei/in Paris gefallen sei. So steht es im „Borrmann-Schrieb“ (10/1957), so steht es auch in der eidesstattlichen Versicherung (12/1957). – In beiden „Erklärungen“ heißt es, der Vater sei Zimmerer/Modellschreinermeister gewesen; im AB Magdeburg 1943 gibt es einen Dreher Heinrich/Heinz.
                                Im Antrag steht zum Vater Heinrich, er sei als Oberst am 28.08.1943 in „Klyamo“ bei Paris gefallen; er sei Berufssoldat gewesen.

                                Dann kommt die Sache mit dem Eigenheim der Eltern in Magdeburg, das den Bomben zum Opfer gefallen sei. In einem Nebensatz wird erwähnt, dass seine Mutter bis 1944 in Landsberg bei einer Tante (Schwester seiner Mutter Luise???) gewohnt habe. Sie sei dann aber nach Magdeburg zurückgekehrt und dort am 06.01. (bislang war der 19.01. "im Gespräch", wobei der große Angriff auf Magdeburg definitiv am 16. gewesen ist) bei einem Bombenangriff ums Leben gekommen.
                                Er selbst sei 1943 letztmalig Zuhause gewesen.
                                Es wird beklagt, dass man auch dafür bislang noch keinerlei Entschädigung erhalten habe. – Ich nehme an, ein Lastenausgleich ist gemeint.

                                Am 31.12.1937 habe Jakob in Magdeburg gelebt, desgleichen am 01.09.1939. – Im „Borrmann-Schrieb“ heißt es, Jakob habe eine Lehre als Dreher gemacht, habe danach die Fahnenjunkerschule besucht und sich im Anschluss freiwillig zur Luftlandetruppe gemeldet. Im Antrag steht nun, er sei am 01.09.1939 eingezogen worden.

                                Vom 16.03.1950 bis zum 20.10.1957 habe er sich in Bayern aufgehalten; danach in Baden.

                                Die Frage, welche Berufe man bis zum 08.05.1945 ausgeübt habe, wird mit „Berufssoldat“ und „Oberfähnrich“ beantwortet.
                                In der nächsten Frage geht es darum, ob man bis zum 08.05.1945 einmal oder mehrfach einen Aufenthalt im jetzigen Bundesgebiet gehabt habe; die Antwort ist nein.

                                Der Antrag auf einen Vertriebenenausweis wird letztlich abgelehnt, weil die Voraussetzungen für eine Anerkennung als „SBZ-Flüchtling“ nicht gegeben seien. Der „Stolperstein“ dabei ist die Tatsache, dass Jakob sich nach Entlassung aus der Gefangenschaft in Lindau-Zech dazu entschieden hatte, im Bundegebiet zu bleiben bzw. nicht in die SBZ zurückzukehren (seine Eltern waren tot, das Eigenheim in Magdeburg zerbombt, er hatte keinerlei Bindungen mehr).

                                Zugegeben, es gibt im Antrag nicht zu allen Punkten wesentliche Neuigkeiten, dennoch ..... Es werden immer wieder dieselben "Fakten" aufgezählt, von denen wir inzwischen wissen, dass sie zumindest so nicht stimmen können. Das fängt bei der nicht vorhandenen Geb.-Urkunde in Magdeburg an, geht weiter über das Archiv PA bis zu den Grundbüchern Magdeburg und zieht sich wie ein roter Faden durch.

                                Für mich ist und bleibt die Frage nach dem WARUM .....
                                Zuletzt ge?ndert von scheuck; 05.10.2023, 09:45.
                                Herzliche Grüße
                                Scheuck

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