Fallschirmspringer/-Jäger aber nicht bei der Wehrmacht

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  • scheuck
    Erfahrener Benutzer
    • 23.10.2011
    • 4388

    Nein, Juergen, helfen tut's nicht wirklich, aber es ist lieb, dass Du Dir solche Mühe mit dem Mann gibst!

    Ich bestreite nicht, dass es ihn gegeben hat; ich bestreite auch nicht, dass er bei St.Nicolai gearbeitet hat. - Irgendwas ist da aber auch nicht koscher, vielleicht hat er ab und zu auch mal einen "Schlapphut" getragen ???

    Dass es keine Tauf-Bücher aus 1919 bei St.Nicolai mehr gab, will ich noch glauben, allerdings auch nur so lange, bis ich mich hier https://www.landeskirchenarchiv-magd...=1656928400160 durchgescrollt habe.

    Diese ganze, in sich unstimmige "Erklärung" riecht für mich bis zum wasserdichten Beweis des Gegenteiles nach einer "Gefälligkeit"; "schreib das mal so auf".
    Herzliche Grüße
    Scheuck

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    • Ringelein
      Benutzer
      • 26.08.2023
      • 48

      Guten Abend zusammen,

      Kann mir jemand sagen, was es mit dem Buch in dem sich viele unterschiedlich große Karten befinden, auf sich hat.
      In manchen Karten sind händisch rote kleine Sterne gestempelt. Manche Sterne sind in kettenform angebracht, andere in kreisform um eine Stadt.
      Manche Sterne sind einzeln angebracht.
      Was hat es damit auf sich?
      Liebe Grüße
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      • scheuck
        Erfahrener Benutzer
        • 23.10.2011
        • 4388

        So, Ihr Lieben,

        jetzt habe ich mich durchgekämpft (https://www.landeskirchenarchiv-magd...=1656928400160) und festgestellt, dass zu St.Nicolai trotz partiellem Kriegsverlust eine ganze Menge an KBs vorhanden ist. - Man kann also im Fall des Falles darauf zurückgreifen, muss allerdings für das LKA einen Profi-Genealogen engagieren. Ob sich das lohnt, wird man sehen, wenn die Melderegister zielführende Infos hergeben.

        Taufen für den Jahrgang 1919 sind wirklich nicht dabei, infofern hat Herr Borrmann schon recht.
        Herzliche Grüße
        Scheuck

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        • Moselaaner
          Erfahrener Benutzer
          • 06.03.2013
          • 896

          Zitat von Ringelein Beitrag anzeigen
          Guten Abend zusammen,

          Kann mir jemand sagen, was es mit dem Buch in dem sich viele unterschiedlich große Karten befinden, auf sich hat.
          In manchen Karten sind händisch rote kleine Sterne gestempelt. Manche Sterne sind in kettenform angebracht, andere in kreisform um eine Stadt.
          Manche Sterne sind einzeln angebracht.
          Was hat es damit auf sich?
          Liebe Grüße

          Hallo Ringelein,
          wäre gut, wenn du solche Fragen in einem neuen Beitrag einstellen würdest. Das Buch hat nichts mit deiner Suche gemein. Es ist eben ein Atlas für den Privatgebrauch, den sich jeder für den Kriegsverlauf Interessierte kaufen konnte. Ohne das Buch zu sehen glaube ich, dass die roten Punkte oder Sterne Festungen rund um größere Städte sind. Das müsste aber auch in den Legenden der Karten zu finden sein.
          Gruß
          Moselaaner
          Zuletzt geändert von Moselaaner; 21.09.2023, 14:09.

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          • scheuck
            Erfahrener Benutzer
            • 23.10.2011
            • 4388

            Hallo, zusammen!

            An sich würde dieser post in die Lesehilfe gehören, aber dann ginge der Zusammenhang verloren.

            Ringelein hat momentan wenig Zeit, und so hat sie mich gebeten, diesen "Zettel" hier einzustellen.
            Für mich sieht das aus als sei es auf einem Stück Tapete geschrieben; gefunden hat man es (versteckt?) in einem leeren Bilderrahmen.

            Mag sein, dass es vollkommen unwichtig ist

            Ich lese da:
            Artel Abt. G. (21a) Warburg
            Westf. ) Schließfach (????) 18

            Mit "Artel", noch dazu ohne Punkt dahinter, verbinde ich nicht die Abkürzung für Artillerie.

            Ist das Kunst oder kann das weg ?
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            Herzliche Grüße
            Scheuck

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            • Svenja
              Erfahrener Benutzer
              • 07.01.2007
              • 4408

              Hallo

              Ich lese auch Artel, jedoch danach nicht Abt., ich sehe da kein b.
              Ich denke es handelt sich um eine Adresse und das G. steht für Gasse.
              Bei Schliessfach bin ich auch unsicher, dass a sieht anders aus als bei Warburg.
              Auch das c beim Sch sieht anders aus als beim ch am Ende des Wortes.

              Gruss
              Svenja
              Zuletzt geändert von Svenja; 22.09.2023, 15:04.
              Meine Website über meine Vorfahren inkl. Linkliste:
              https://iten-genealogie.jimdofree.com/

              Interessengemeinschaft Oberbayern http://forum.ahnenforschung.net/group.php?groupid=38

              Interessengemeinschat Unterfranken http://forum.ahnenforschung.net/group.php?groupid=37

              Interessengemeinschaft Sudetendeutsche http://forum.ahnenforschung.net/group.php?groupid=73

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              • scheuck
                Erfahrener Benutzer
                • 23.10.2011
                • 4388

                Danke, Svenja!

                Statt Schließfach würde ich an sich gerne "Schliepfeich" lesen

                Eine Adresse, okay; wobei dann die nächste Frage wäre, warum man die hinter einem leeren Bilderrahmen "versteckt".

                Egal, auf ein Myterium mehr oder weniger kommt es nicht an ...
                Herzliche Grüße
                Scheuck

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                • Juergen
                  Erfahrener Benutzer
                  • 18.01.2007
                  • 6053

                  Hallo Allerseits,

                  laut einem Artikel hatte Warburg Westphalen erst nach dem Krieg die Postleitzahl 21A.
                  Der kleine Raum ist über und über gefüllt. Mehrere Glasvitrinen nehmen eine ganze Wand ein. Darin stehen mehr als 1.000 Schornsteinfegerfiguren...

                  Ich fragte mich nämlich was die 21a bedeuten könnte.
                  Wer weiß ob die Notiz überhaupt von dem gesuchten KASPAR stammt.

                  Grüße Juergen

                  Kommentar

                  • Juergen
                    Erfahrener Benutzer
                    • 18.01.2007
                    • 6053

                    Nachtrag:

                    es soll wohl so 1949 eine Firma ARTEL in Warburg gegeben haben, die ein Preisauschreiben veröffentlichte, das Betrug war.

                    Dr. Alexander von STEINMEISTER ehemaliger Regierungsrat. und Ehefrau waren die Veranstalter, und mussten vor Gericht.

                    Artikel hier:




                    Juergen
                    Zuletzt geändert von Juergen; 22.09.2023, 16:23.

                    Kommentar

                    • scheuck
                      Erfahrener Benutzer
                      • 23.10.2011
                      • 4388

                      KLASSE, Juergen

                      Nein, natürlich weiß man nicht, ob dieser Zettel von Jakob da "hinterlegt" wurde.
                      Im Vergleich zu seiner Unterschrift kann man auch ausschließen, dass es sich um seine Handschrift handelt.

                      Man vermutet ja schon hinter dem kleinsten Strohhalm irgendwas Zielführendes, aber dieser Zettel ist nun keine "Kunst" und kann weg.
                      Herzliche Grüße
                      Scheuck

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                      • Ralf-I-vonderMark
                        Super-Moderator
                        • 02.01.2015
                        • 2853

                        Hallo zusammen, liebe Rätselfreunde,

                        vielleicht gibt es noch einen Ansatz, um verwertbare Belege von Jakob Kaspar zu finden.

                        In Beitrag #53 hat Melanie geschrieben: „Aus der Gefangenschaft kehrte er 1947 zurück (englische Gefangenschaft)“.

                        Sofern er tatsächlich in englischer Gefangenschaft gewesen ist, müsste es zwingend Entlassungspapiere gegeben haben, von denen möglicherweise in britischen Archiven noch Kopien existieren könnten.

                        Das Durchgangslager Friedland in Niedersachsen wurde bis zum 31.03.1952 von der britischen Armee verwaltet. Für die Ankömmlinge gibt es im Durchgangslager den wichtigen Registrierschein, der Voraussetzung für neue Papiere, Arbeit, Wohnung und Lebensmittelkarten ist. Demgemäß könnte Jakob Kaspar auch die Station im Durchgangslager Friedland durchlaufen haben, so dass es möglicherweise eine Karteikarte in Zusammenhang mit dem mutmaßlich ausgestellten Registrierschein geben könnte.

                        Im Weiteren hat Melanie in Beitrag #31 zur eidesstattlichen Versicherung ausgeführt: „Es erscheint Jakob Kaspar ausgewiesen durch Kennkartennummer BDB 27 629 des Landratsamts Säckingen vom 25.08.1952.“

                        Dies ist m.E. sehr beachtlich, weil er sich demnach durch Kennkartennummer BDB 27 629 des Landratsamts Säckingen vom 25.08.1952 ausgewiesen hat und eine solche existiert haben muss.

                        Um die Kennkarte BDB 27 629 des Landratsamts Säckingen zu erhalten, hat Jakob Kaspar voraussichtlich auch geeignete Belege vorlegen müssen, deren Vorhandensein 1952 zu erwarten ist.


                        Die Kennkarte enthielt m.E. Angaben zur Person (Geburtsdatum, Geburtsort, Familienstand und ein Passfoto). Spannend ist daher weniger die Kennkarte, sondern vielmehr der Antrag auf Ausstellung derselben. Insoweit könnte sich eine Recherche beim Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg zu diesem bestand empfehlen.

                        Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg
                        Baden 1806-1945: Untere Behörden, untere Sonderbehörden
                        Geschäftsbereich Ministerium des Innern
                        Bezirksämter, Landratsämter
                        Landratsamt Säckingen / (1709 - 1805) 1806 - 1952 (1953 - )
                        Generalakten
                        Polizei
                        Sicherheitspolizei
                        Pass- und Legitimationswesen
                        Archivalieneinheit

                        Verzeichnis der Anträge von Einwohnern des Landkreises Säckingen auf Ausstellung einer Kennkarte
                        B 733/1 Nr. 3992 bis Nr. 4000 [Bestellsignatur] 1948 [1948-1950]
                        vgl. z.B. http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=5-866365

                        Neue Erkenntnisse sind aber nur dann zu erwarten, wenn das Antragsformular noch existiert und sich daraus belegte Unterlagen und Hinweis auf das Leben das Jakob Kaspar vor dem 25.08.1952 ergeben.

                        Ansonsten bleibt noch die Möglichkeit, dass das Landratsamt Säckingen eine Meldekartei geführt hat, in welcher der Zuzug bzw. vorherige Wohnort des Jakob Kaspar am bzw. vor dem 25.08.1952 vermerkt sein könnte.

                        Viele Grüße
                        Ralf

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                        • Henry Jones
                          Erfahrener Benutzer
                          • 31.12.2008
                          • 1418

                          Hallo Ralf,

                          der Ansatz über den Antrag für die Kennkarte finde ich gut und interessant. Im Rahmen der Ausstellung des Ausweises muss er ja irgendwelche Unterlagen vorgelegt haben, außer es kommt wieder diese Eidesstattliche Versicherung von der Kirche ins Spiel..

                          Wegen der Entlassungspapiere aus der Gefangenschaft, wenn es denn überhaupt stimmt, dass er Kgf. war., wird man wahrscheinlich nicht weiter kommen, da die Unterlagen von den Briten an die WASt, jetzt Bundesarchiv PA abgegeben worden sind. Und sofern die Personaldaten falsch sind, wird man sowohl im Bundesarchiv als auch im Nationalarchiv in Kew (dort könnten noch Unterlagen liegen), auch nicht weiter kommen. Unterlagen könnten ja ggf. auch noch im Archiv des ICRC liegen. Aber vielleicht bringt der Hinweis auf das Staatsarchiv ja etwas.

                          Gruß Alex
                          Mitglied im Verein zur Klärung von Schicksalen Vermisster & Gefallener (VKSVG e.V.)
                          www.vermisst-gefallen.net (Homepage)
                          www.vksvg.de (Forum)

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                          • scheuck
                            Erfahrener Benutzer
                            • 23.10.2011
                            • 4388

                            Guten Morgen, allerseits!

                            Eine Anfrage ob dieser Kennkarte bzw. dazugehöriger Unterlagen beim Landratsamt Säckingen hatte Melanie schon gestartet und am 04.08. erfahren, dass es dazu nichts gibt. Ein Jakob Kaspar ist auch dort nicht bekannt.

                            Eine Chance besteht eventuell noch beim Kreisarchiv Albbruck, an das angeblich derlei Unterlagen abgegeben wurden. Leider ist dieses Archiv aber im Moment geschlossen. - Kommt man da nicht weiter, bleibt nur noch das Landesarchiv (Verzeichnis der Anträge von Einwohnern des Landkreises Säckingen auf Ausstellung einer Kennkarte).
                            Herzliche Grüße
                            Scheuck

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                            • scheuck
                              Erfahrener Benutzer
                              • 23.10.2011
                              • 4388

                              Tja, liebe Rätselrater,

                              mit dem Durchgangslager Friedland gestaltet sich die Sache auch mal wieder eher schwierig. Ein "Archiv" gibt es dort nicht, man möge sich ans Bundesverwaltungsamt wenden. - Da gibt es nun auch wieder 22 Standorte; das in Köln (Hauptsitz) sollte richtig sein, oder?
                              Herzliche Grüße
                              Scheuck

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                              • scheuck
                                Erfahrener Benutzer
                                • 23.10.2011
                                • 4388

                                Es ist zum WAHNSINNIGWERDEN, um keinen drastischeren Ausdruck zu verwenden .

                                Nach einer halben Stunde, die ich in der telefonischen Warteschleife beim BVA Köln gehangen habe, habe ich dort erfahren, dass es "schlichte" Unterlagen dazu, wer wann jemals das Durchgangslager Friedland durchlaufen hat, nicht gibt. Der sehr freundliche Herr am Telefon hat sich maßlos darüber aufgeregt, dass man in Friedland überhaupt solche Auskünfte erteilt bzw. ans BVA "weiter geleitet" wird.

                                Richtig ist, dass es beim BVA ca. 30.000 Akten zu Personen gibt, die in Friedland gewesen sind UND später irgendwelche Zahlungen beantragt haben.
                                "Jakob Kaspar" wird bei seinem nur ihm bekannten Lebenslauf den Teufel getan haben; ich vermute ihn unter diesem Personenkreis jedenfalls nicht. Ist jemand anderer Ansicht???

                                Hat jemand noch eine Idee dazu, wo man sich noch eine negative Antwort einfangen könnte?

                                Nur zur "Erinnerung"; offen sind noch:
                                Melderegister Magdeburg zum Dreher Heinrich/Heinz (ABs 1932 und 1943)
                                Melderegister Säckingen um 1952 (Ausstellung der Kennkarte)
                                Musterungsunterlagen
                                alles im Zusammenhang mit der Ausstellung jener Kennkarte beim Landratsamt Säckingen

                                Die Suche nach Luise Hartwig in den Personenstandsregistern Ahlbeck/Heringsdorf und Ahlbeck/Ueckermünde hat sich gerade eben erledigt; laut Archivauskunft gibt es in beiden Orten keine Luise Hartwig/Hartwich.
                                Zuletzt geändert von scheuck; 27.09.2023, 11:41.
                                Herzliche Grüße
                                Scheuck

                                Kommentar

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