Zu alt für die Wehrmacht??

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  • Ringelein
    Benutzer
    • 26.08.2023
    • 48

    Zu alt für die Wehrmacht??

    Guten Abend zusammen,

    hat jemand eine Ahnung wie alt man für die Wehrmacht höchstens sein musste?
    Mein Uropa ist 1881 geboren und war zu Kriegsbeginn 1939 bereits schon 58 Jahre alt.
    Wurden so alte Männer für den Krieg verpflichtet und das selbst als major?
  • Niederrheiner94
    Erfahrener Benutzer
    • 30.11.2016
    • 787

    #2
    Guten Abend!


    Eigentlich war das Höchstalter für Soldaten 45, wenn ich mich nicht ganz täusche. Aus meinem Heimatort sind mir aber ein paar "Altgediente" bekannt, die im Rahmen des Heimatschutzes tätig waren. Ausgestattet mit Uniform hielten sie unter anderem nach feindlichen Fliegern Ausschau. Einer dieser Männer war Jahrgang 1888. Welche Hinweise hast Du denn auf einen möglichen Einsatz bereits?


    Viele Grüße
    Fabian

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    • Anna Sara Weingart
      Erfahrener Benutzer
      • 23.10.2012
      • 15111

      #3
      Hallo

      "Nach § 3 endet die Wehrpflicht mit der Vollendung des 45. Lebensjahres, für Offiziere und Unteroffiziere mit Vollendung des 60. Lebensjahres."

      laut aktuellem Wehrpflichtgesetz !
      Zuletzt geändert von Anna Sara Weingart; 01.09.2023, 23:16.
      Viele Grüße

      Kommentar

      • Anna Sara Weingart
        Erfahrener Benutzer
        • 23.10.2012
        • 15111

        #4
        Zur Wehrmachtszeit gab es den sogenannten Beurlaubtenstand:

        "Offiziere und Wehrmachtbeamte, die nach ehrenvollem Dienst aus dem aktiven Dienst ausscheiden, können zu Offizieren und Beamten des Beurlaubtenstandes überführt werden." (Wehrgesetz 1935)


        Beispielsweise:

        "Den Gräberdienst nahmen hauptamtliche Wehrmachtgräberoffiziere (WGO) des Gräberdienstes in der Abteilung Wehrmachtverlustwesen im OKW wahr. Als WGO wurden ehemalige Offiziere (aktive oder des Beurlaubtenstandes) einberufen, die für eine Frontverwendung bei der kämpfenden Truppe infolge ihres Alters oder anderer Umstände nicht mehr voll infrage kamen. Die WGO mussten »G.v.« sein, das heißt garnisonsverwendungsfähig im Feld, also nur in beschränktem Umfange für die kämpfende Truppe verwendungsfähig, aber für Verwaltungs- und Versorgungsdienste in den rückwärtigen Operationsgebieten geeignet." -- https://library.fes.de/pdf-files/afs...55_11_janz.pdf
        Zuletzt geändert von Anna Sara Weingart; 01.09.2023, 23:31.
        Viele Grüße

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        • OlliL
          Erfahrener Benutzer
          • 11.02.2017
          • 4614

          #5
          Ich habe im Stammbaum:
          - 1875 geboren
          - Träger der China-Denkmünze in Bronze von 1901
          - 1. WK-Teilnehmer (freiwillig gemeldet 1914, war 1915 Vizefeldwebel)
          - wurde als Oberregierungssekretär in einem Finanzministerium 1926 in den Ruhestand versetzt.
          - Hat sich 1940 freiwillig gemeldet.
          - Erhielt im Mai 1940 den Marschbefehl und starb "im Gefecht gefallen" im Juni 1940 als Leutnant in Frankreich.
          Zuletzt geändert von OlliL; 02.09.2023, 01:55.
          Mein Ortsfamilienbuch Güstow, Kr. Randow: https://ofb.genealogy.net/guestow/
          Website zum Familienname Vollus: http://www.familie-vollus.de/

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