Friedrich von Hessing
Hallo willi,
habe im Moment leider nicht so viel Zeit, deshalb Ihren Beitrag auch erst jetzt gelesen.
Aber ich helfe Ihnen gerne weiter, wenn ich kann.
Habe einige Angaben zu den Geschwistern von Friedrich Hessing, die ich gerne weitergebe. Komme sobald ich kann darauf zurück.
Bis dahin
LG Ursi
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Guten Morgen,
ich habe erst Gestern diese Seite entdeckt und habe inzwischen schon viele schöne Stunden mit schmökern verbracht und sogar eine Anfrage ins Forum "Heraldik und Wappenkunde" gesetzt. Es ist wirklich beeindruckend wie hilfsbereit hier alles sind und wie groß das Wissen mancher ist.
Nun bin ich eben auf diese Umfrage gestoßen und möchte gerne einige Mitglieder meiner Familie vorstellen. Ich glaube zwar nicht, dass man sie als Prominent im heutigen Sinnen nennen kann. Aber sie haben alle etwas besonderes geleistet und darum bin ich stolz und möchte sie hier erwähnen. Es ist eigenartig, aber alle haben mehr oder weniger etwas mit der Kirche zu tun.
zunächst wäre da einmal mein Großonkel, der Bruder meiner Großmutter, den ich noch gut gekannt habe:
- Mario von Galli 1904-1987 Er war Jesuit und Berichterstatter im 2. Vatikanischen Konzil. In dieser Funktion hat er in zahlreichen deutschsprachigen Radio- und Fernsehsendern wöchentlich gesprochen. Ferner hat er etliche Bücher verfasst (Das Konzil und seine Folgen; Gott will die Freude, Unser Vater unser, Gelebte Zukunft - Franz von Asissi ...) vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Mario_von_Galli, http://www.bautz.de/bbkl/g/Galli.shtml, http://www.thchur.ch/MD_Rez_Schifferle.pdf
- Maria Teresia Gräfin Ledóchowska (* 29. April 1863 in Loosdorf, Niederösterreich; † 6. Juli 1922 in Rom)
Ihr Urgroßvater Graf Simon II. Salis (1756-1827) war mein Ur-ur-ur-ur-urgroßvater. Sie gründete 1888 eine Vereinigung zum Kampf gegen die Sklaverei in Afrika, die 1894 zur „Petrus-Claver-Sodalität für die afrikanischen Missionen“ wurde. 1975 wurde sie am Weltmissionssonntag in Rom von Papst Paul VI. selig gesprochen. vgl. http://www.srsclaver.de/Geschichte.html, http://de.wikipedia.org/wiki/Maria_Teresia_Ledóchowska, http://www.bautz.de/bbkl/l/ledochowska_m_t.shtml ...
- Maria Ursula (Julia) Gräfin Ledóchowska (* 17. April 1865 in Loosdorf, Niederösterreich; † 29. Mai 1939 in Rom) ist obengenannte Schwester. 1983 wurde sie von Papst Johannes Paul II. selig- und am 18. Mai 2003 heiliggesprochen. (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_Ledóchowska, http://www.stjosef.at/dokumente/ledochowska.htm, http://presse.kirche.at/wochenthemai...28042003100251 ...)
- Auch der Bruder Wladimir Graf Ledóchowski SJ (* 7. Oktober 1868 in Loosdorf bei St. Pölten; † 13. Dezember 1942 in Rom) der beiden war in einer Kirchenfunktion. Er war der 26. Ordensgeneral des Jesuitenordens.
- Aus dieser Familie gabe es schließlich noch einen kirchlichen Würdenträgerund zwar der Onkel der 3 oben genannten: Mieczysław Halka Graf Ledóchowski * 29. Oktober 1822 in Górki (Diözese Sandomir in Polen); † 22. Juli 1902 in Rom) war Erzbischof von Gnesen und Posen, Primas von Polen und später ein Kurienkardinal der römisch-katholischen Kirche. vgl. http://www.preussen-chronik.de/perso...dochowski.html bzw. http://de.wikipedia.org/wiki/Mieczys...a_Ledóchowski
Mehr "Prominente" aus meiner Familie fallen mir zur Zeit nicht ein. Ach doch! Meine Schwägerin Kathrin! Richtig prominent ist sie nicht, aber sie leistet sehr viel und ist erfolgreich und zudem ist sie eine unglaublich liebe Schwägerin. Professor Dr. Kathrin Yen ist ärztliche Direktorin des Instituts für Rechts- und Verkehrsmedizin am Universitätsklinikum Heidelberg.
So, nun langweile ich Sie nicht mehr mit meiner Angeberei.
Wünsche allen einen schönen Feiertag und sende herzliche Grüße vom Bodensee.
StephanAngehängte DateienZuletzt geändert von 1966psy; 13.06.2011, 14:50.Einen Kommentar schreiben:
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Re
meine ehemalige Lebensgefährtin Christiane hatte in ihrem Ahnenbaum Carl Gotthard Langhans. Weiß aber nicht mehr darüber.
VerenaEinen Kommentar schreiben:
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Hallo Ursi,
mit Interesse und Freude habe ich gelesen, dass Ihr Ur-Großonkel Friedrich von Hessing war.
Ich wohne in Schönbronn.
Friedrich von Hessing war das 13. Kind von Hafners Johann Georg Hessing und Hebamme Maria Barbara geborene Klee.
Da sich in unserer Umgebung keine Verwanden von Hessing mehr befinden, würde es mich interessieren, was aus seinen Geschwistern geworden ist.
Ihr Ur- Grosvater oder Ihre Ur- Grosmutter müsste ein Bruder bzw. eine Schwester von Friedrich von Hessing gewesen sein.
Vielleicht können Sie mir bei meinen Nachforschungen helfen wenn Sie wissen, was aus Ihren besagten Ur- Grosvater bzw. Ur- Grosmutter oder anderen Geschwistern von Friedrich von Hessing wurde?Einen Kommentar schreiben:
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Prominente
Hallo liebe Leute,
also mit so berühmten Leuten wie Karl dem Großen habe ich es noch nicht zu tun gehabt.
Zwei Leute haben mich zur Ahnenforschung "gebracht", ein allerdings nicht prominenter Postillion- ich fand den Beruf so faszinierend- und ein anderer
Verwandter mit dem Namen Hessing, über den in der Familie immer mal wieder was zu hören war (auch was mit Adel und Raubritter), aber Genaues wußte ich nicht.
Mein Ex-Mann lernte dann im Orthopädie-Fach und zeigte mir in einem Lehrbuch einen Mitbegründer der nicht-chirurgischen Orthopädie und fragte, ob ich mit dem verwandt wäre. Das wollte ich dann genau wissen.
Es hat sich herausgestellt, dass mein Ur-Großonkel (schon wieder ein Onkel
)
Friedrich von Hessing war, der in Göggingen-Augsburg eine Klinik gegründet hat, die heute als Stiftung noch besteht. Der "Raubritter" war allerdings nur
dieser Ur-Onkel, der in den bayerischen Ritterorden aufgenommen wurde.
Der Adel war "nur" ein personengebundener.
Hessing kam aus Schönbronn bei Rothenburg ob der Tauber.
Seine Mutter war Hebamme und soll öfter bei den Hohenlohe-Schillingsfürst
beruflich zu tun gehabt haben.
Außerdem habe ich eine "Lindholz" so um 1800 unter meinen Berliner Vorfahren. Da im Mittelalter diverse Lindholz in Berlin und der Bruderstadt Cöln Bürgermeister waren, wäre es naturlich sehr interessant, herauszufinden, ob die was mit meiner Vorfahrin zu tun hatten. Da bin ich aber bisher hängengeblieben. Aber man soll ja nie aufgeben. Bis dahin und auch weiter, finde ich auch meine Handwerker- und Bauernfamilien und deren Lebensumstände sehr interessant und erforschenswert.
LG Ursi
erforsEinen Kommentar schreiben:
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Moin Hina,
es ist halt so, daß ich von Franz ausgehend nur die eine oder andere Linie mal nachgeguckt habe, die mir in der vorhandenen Literatur unter die Augen kam. Mir ist schon klar, daß die Wahrschinlichkeit, Karlchen zu begegnen, da noch viel höher ist. Ich mark's an der Ahnentafel ja immer. Karlchen ist so schwer, daß mir die immer von der Wand fälllt...
FriedrichEinen Kommentar schreiben:
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Nanana, wer wird denn hier so maßlos untertreiben, Friedrich. Alleine über Franz von Waldeck hast Du ihn über 100 mal als Vorfahre (ab 100 macht der Verwandtschaftsrechner schlapp)
. Kein Wunder, dass der so ein Schwergewicht in Deiner AL ist. Kannst ihn also mit der Streubüchse verteilen
.
Viele Grüße
HinaEinen Kommentar schreiben:
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ich lege zu Karlchen noch Goethe drauf! Nimmt mir auch keiner ab oder?
Grüße
CorneliaEinen Kommentar schreiben:
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Das sehe ich auch so. Aber das eine schließt das andere nicht aus.
Die Sache ist vielmehr, daß man mit "Adels" zu einer Reihe mehr solcher Geschichten gelangt (jedoch gar nicht unbedingt zu K.d.Gr.).
Viele Grüße
JohannesEinen Kommentar schreiben:
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Der Cousin meiner Großmutter mütterlicherseits war Prof. Paul Brohmer (http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Brohmer) - bekannt durch sein Bestimmungsbuch der heimischen Tierwelt: "Fauna von Deutschland".
An der Uni Kiel übernahm er den Lehrstuhl für Vererbungslehre, Rassenkunde, Biologie und Methodik des Naturkundeunterrichtes. Selbst betrieb er auch Ahnenforschung und sein Stammbaum war die Grundlage für meine Forschung. Da er die Daten aber nur durch Briefwechsel mit dem Pfarrer "erforschte" war die Arbeit nicht ganz fehlerfrei.
Scheinbar hatte der Pfarrer nicht immer Lust gründlich zu suchen, da er bei zwei Einträgen schrieb: "Herkunft unbekannt", obwohl im Kirchenbuch eindeutig steht wo der Bräutigam herkam.
Weiterhin besteht eine Verwandtschaft zu Moritz und Julius Kloss, den Gründern der Freyburger Rotkäppchen Sektkellerei (http://de.wikipedia.org/wiki/Rotk%C3...n_Sektkellerei).
Aber viel lieber als Berühmheiten oder Adel sind mir die kleinen Geschichten meiner einfachen Handwerkervorfahren, z.B. der Bäckerssohn der als Bursche adliger Offiziere mit in den Türkenkrieg (1683-87) zog und in einem ungarischen Schloß ein kleines türkisches Mädchen in einem Berg von Schmuck und Kunstgegenständen fand. Mit Zustimmung seiner Vorgesetzten, und mit Hilfe von Unteroffiziersfrauen zog er es im Feldlager auf und nach Kriegsende nahm er sie mit in seine Heimat. Den Schmuck und die Kunstgegenstände bekamen die Offiziere ;-) Als das kleine Mädchen eine junge Frau wurde, verliebte sie sich in den Sohn seines Bruders und gründeten eine Familie. Bei ihrer Hochzeit waren auch die Offiziere und deren Familien dabei. Die Töchter der Offiziere trugen da teilweise den Schmuck, der eigentlich der jungen Türkin gehört hätte.
Solche Geschichten sind mir näher als eine Verwandtschaft mit "Karl dem Großen".
SteffenEinen Kommentar schreiben:
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Also bei mir gibts auch nur die "braven" Arbeiter, dafür gibt in der Ahnenreihe meines Mannes den regional "berühmten ?" Opernsänger (in Hannover) Konrad Friedrich Wilhelm Patsche. Nach ihm hat Hannover eine Straße benannt.
Gruß AlmutEinen Kommentar schreiben:




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