Verschiedene Schreibweisen eines Vornamens

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  • felidae
    Erfahrener Benutzer
    • 01.08.2007
    • 442

    Verschiedene Schreibweisen eines Vornamens

    Ich habe durch recherchieren, bei den Mormonen und Family Search, wohl einen Bruder meines Ur-urgroßvaters ermittelt. Dieser Bruder hatte 8 Kinder. Fast immer wieder wird der Vorname anders geschrieben. Er wird aufgeführt als Joan. Hoerscheler, Johannes, Johann, Joannes oder Joannis. Seine Ehefrau wird als Elis. Moritz, Elisabeth oder Elisabetha aufgeführt.

    Sind die verschiedenen Schreibweisen jedesmal Schreib- oder Lesefehler?
    Wie, und kann ich überhaupt noch im Internet weiterrecherchieren? Habe alle mir bekannten Seiten durchforstet.
    Bin ich jetzt an der Fahnenstange des Internets angekommen und muss ab jetzt die Ämter hinzuziehen?

    Für eure Antworten danke ich euch im voraus

    Liebe Grüße
    Elke
    Man kann das Leben nur rückwärts verstehen, leben muss man es vorwärts!

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    Hoersch(e)ler (Köln-Junkersdorf, Götzenkirchen (heutiges Horrem))
    Zimmermann (Köln-Bickendorf)
    Truv(w)e (Köln-Bickendorf, evtl. Belgien, Frankreich)
    Marx (Köln-Bickendorf und Wien)
    Hol(t)z (Goetzenkirchen (heutiges Horrem))
    Schmitz (Goetzenkirchen (heutiges Horrem))
  • gudrun
    Erfahrener Benutzer
    • 30.01.2006
    • 3265

    #2
    Hallo Elke,

    bei den Mormonen sind solche Namensänderungen nichts ungewöhnliches.
    Man sollte ja sowieso die Daten bei den Mormonen überprüfen. Es tauchen oft Fehler auf, da jeder Einsender die Namen, Vornamen usw. anders schreibt. Und dann gibt es ja auch noch die Tipp- und die Lesefehler.
    Man hat halt Glück, wenn man für Anfragen an Archive schon bei den Mormonen fündig geworden ist und dadurch die Suche einschränken kann.
    Steht auch etwas bei Gedbas und was hat "Gugel"?

    Viele Grüße
    Gudrun

    Kommentar

    • felidae
      Erfahrener Benutzer
      • 01.08.2007
      • 442

      #3
      Hallo Gudrun,

      leider finde ich bei Gedbas und "Gugel" auch keine weiteren Hinweise. Dort ist zwar das Bergheim Geburten Standesamt 1798 - 1874 genealogische Datenbank aufgeführt, allerdings hilft mit das im Moment nicht weiter.

      Liebe Grüße
      Elke
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      • Ursula
        Erfahrener Benutzer
        • 18.01.2007
        • 1344

        #4
        Zitat von gudrun Beitrag anzeigen
        bei den Mormonen sind solche Namensänderungen nichts ungewöhnliches.
        Hallo,

        das hat nichts mit den Mormonen zu tun. Ich habe das innerhalb der Kirchenbücher für ein und den selben Menschen so. Joan, Joannes, Hans, Johann etc., das ist alles das gleiche, wie es der Pfarrer halt lieber hat, oder wie es der Betreffende angibt, wie er genannt wird.
        Genauso ist es mit der Elisabeth, da kann dann schon einer mal auch eine Lisbeth draus machen.

        Die Mormonen schreiben das so ab, wie sie es in den Kirchenbüchern lesen.

        Viele Grüße
        Uschi

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        • felidae
          Erfahrener Benutzer
          • 01.08.2007
          • 442

          #5
          Hallo Uschi,

          so ungefähr habe ich mir auch gedacht. Oftmals hatten Cousins oder Cousinen den selben?, gleichen? (Friedrich wo bist du?....ggg) Namen, so dass eine Unterscheidung durch eine Veränderung in der Schreib- und Rufweise zu stande kam.

          Liebe Grüße
          Elke
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          • Ursula
            Erfahrener Benutzer
            • 18.01.2007
            • 1344

            #6
            Hallo Elke,

            ich habe die Erfahrung gemacht, dass in einer Familie vielmals die gleichen Vornamen vorkommen.
            Meistens beim erstgeborenen Sohn der Name des Vaters des Ehemanns, bei der erstgeborenen Tochter der Name der Mutter des Ehemanns. Dann bekam der nächste Sohn den Vornamen des Vaters der Ehefrau usw.
            Das war bei allen Geschwistern so, deshalb hatten die Cousinen und Cousins auch fast die gleichen Namen.
            Das setzt sich durch Generationen fort, so dass ich manchmal wirklich aufpassen muss, welchen Anton z.B. genau ich jetzt da vor mir habe, den ganz Alten (ersten) oder den in der 3., 4., 2. Generation danach? Oder den Anton vom Bruder des 1. Anton, oder was? :-)

            Viele Grüße
            Uschi

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            • felidae
              Erfahrener Benutzer
              • 01.08.2007
              • 442

              #7
              Hallo Uschi,

              bei mir sind es die Namen Christian und Johann. Manchmal denke ich, dass sie früher etwas einfallslos waren ;-)

              Liebe Grüße
              Elke
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              • Friedrich
                Moderator
                • 02.12.2007
                • 11329

                #8
                Namensvarianten

                Tach Elke,

                also das mit dem Johann(es) ist ganz einfach. Erstmal gibt es Johannes, das ist der unverfälschte, ungekürzte Name. Johann wurde meist verwendet, wenn ein weiterer Name dahinter stand (z.B. Johann Friedrich etc.). Wenn der Name des Vaters im Genitiv erschien, weil der Pfarrer z.B. von einem Sohn des Johannes schrieb, wurde daraus lateinisch Johannis, kurz Jois.

                Nur mal so, damit Du siehst, alles ist Johannes!

                Guats Nächtle

                Friedrich
                "Bärgaf gait lichte, bärgop gait richte."
                (Friedrich Wilhelm Grimme, Sauerländer Mundartdichter)

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                • Ursula
                  Erfahrener Benutzer
                  • 18.01.2007
                  • 1344

                  #9
                  Nein, nicht einfallslos, das musste einfach so sein, sonst wäre das beleidigend für die Verwandten gewesen.
                  Ich hab allerdings auch ziemliche Ausreißer bei den Namen. Das waren dann aber auch schillernde Figuren wie mir scheint. Noch weiß ich nichts ganz genaues, aber das krieg ich noch raus.

                  Uneheliche Kinder bekamen übrigens oft den Namen des Heiligen, an dessen Ehrentag sie geboren wurden. Wenn also plötzlich ganz untypisch ein Desiderius auftaucht..............

                  Und manchmal ist diese Tradition auch ganz praktisch für Ahnenforscher. So wurde ich durch den in der Gegend ganz unüblichen Vornamen Verena einer Enkelin auf die Schweizer Spur gelenkt, die sich dann als richtig herausstellte :-)


                  Viele Grüße
                  Uschi

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                  • felidae
                    Erfahrener Benutzer
                    • 01.08.2007
                    • 442

                    #10
                    Hallo Friedrich,

                    einen Jois hab ich bei mir auch schon eingeschlichen. Er wird Jois Henrich oder mal Heinrich geschrieben. Den Heinrich oder Henrich wurde dann ebenfalls weiter gegeben.

                    Guats Nächtle
                    Elke
                    Man kann das Leben nur rückwärts verstehen, leben muss man es vorwärts!

                    Suche nach FN:
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                    • gudrun
                      Erfahrener Benutzer
                      • 30.01.2006
                      • 3265

                      #11
                      Hallo,

                      der Fehlerteufel schlägt auch bei den Mormonen zu und bei allen anderen Leuten. In der Urkunde steht eindeutig Heischkamp zu lesen. Bei den Mormonen ist das plötzlich Helschkamp.
                      Auch die Pfarrer machten Fehler, da wurde aus einem Huber (Schreibname) Heindl (Hofname). Da kann man suchen wie verrückt. Wir kamen nur durch Zeugen bei einem anderen Taufeintrag drauf. Da gab der Pfarrer genau an: Huber, Heindlbauer aus ....

                      Viele Grüße
                      Gudrun

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