fehlender Taufeintrag 1859

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  • Catha-Tina
    antwortet
    Zitat von UnFassbar Beitrag anzeigen
    Eine Variante * in Merseburg aber getauft in ??? kann ich mir auch vorstellen, vielleicht war der Pastor in Merseburg verhindert und ein anderer aus umliegenden Orten hat in Merseburg getauft, eingetragen wiederum im eigenen KB. Vieles ist möglich.
    Regional gesehen kann das alles ganz anders gehandhabt worden sein .
    UnFassbar
    Ja, diese Variante ist mir auch schon mal durch den Kopf gegangen....
    Und vielen Dank auch für die ausführlichen Erklärungen zu den Konfirmationen. Mal sehen, ob ich was draus machen kann

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  • UnFassbar
    antwortet
    Für den Zeitraum 1859(ca.1863) würde ich behaupten, ja es sind Extra-Bücher. Es braucht natürlich auch etwas Glück, das der Pastor nicht schreibfaul war. Für kleinere Pfarrgemeinden und das 18 Jh. sind die Konfirmationen eher im Haupt-KB zu finden. Aber selbst um ca. 1700 fand ich darin teils *Orte teils Taufdaten.
    Aber auch die Kommunikanten-Listen könnten hilfreich sein. Bei einem Ahnen ca.1750 kannte ich nur den Namen des verst. Vaters, den der Mutter konnte ich erst nicht ermitteln wegen der FN-Häufigkeit und einer 30 jährigen KB-Lücke. Der Pastor hatte aber die Kommunikanten-Liste für den Ort nach den Haushalten aufgestellt, und dort stand "seine Mutter" mit *Namen.
    Eine weitere Variante wäre vielleicht auch noch das KB-Duplikat. Es gab diese mind. seit 1765, im 1. KB wurde vom Pastor dann schon mal eingetragen "vide die Gevattern im 2. KB" und dort standen sie dann auch. Ich nehme an das diese Duplikate später bei den Amtsgerichten verwahrt wurden, später in die Archive gingen und dann z.B. von den Mormonen verfilmt wurden. Vorstellen kann ich mir auch, das diese Duplikate überprüft wurden(Superintendent?) und vielleicht fehlendes nachgetragen wurde. Übrigens würde ich auch behaupten, das seit mind. 1808 bei Heiraten Geburtsbescheinigungen vorgelegt werden mußten. Ich kenne Fälle, das bei Tod der Eltern sogar noch nach den Großeltern "gefahndet" wurde, um die Person zu identifizieren oder um deren Einwilligung zu erhalten. Ja selbst bei über 50jährigen Witwern.
    Eine Variante * in Merseburg aber getauft in ??? kann ich mir auch vorstellen, vielleicht war der Pastor in Merseburg verhindert und ein anderer aus umliegenden Orten hat in Merseburg getauft, eingetragen wiederum im eigenen KB. Vieles ist möglich.
    Regional gesehen kann das alles ganz anders gehandhabt worden sein .
    UnFassbar

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  • Catha-Tina
    antwortet
    Hallo UnFassbar;
    ist mir ja fast peinlich , aber ich habe noch nie nach Konfirmationen geschaut, in den üblichen KB stehen sie nicht, gibt es da extra Bücher? Innerhalb der verfilmten KB in den Archiven bin ich noch nie auf Konfirmationen gestoßen...

    Was die Taufe betrifft, ich habe da zwei "konkrete" Daten: 13. Juli 1859 Merseburg aus der Heiratsurkunde und 13. Mai 1859 Merseburg aus der Sterbeurkunde.
    Bei der betreffenden Kirchengemeinde (wo die Trauung und die Taufen der Geschwister stattfanden) habe ich sämtliche Taufen von 1856 (Trauung) bis 1866 durchgeschaut, und habe dabei insbes. auf den VN des Täuflings und den FN des Vaters geachtet. Und wie ich schon schrieb, für das Jahr 1859 auch in den anderen ev. Kirchengem.
    Ich denke, die größte Chance besteht noch in den KB von Gröst und Klobikau, wo Verwandte der Mutter um diese Zeit wohl noch lebten.

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  • UnFassbar
    antwortet
    Einige Varianten die mir möglich scheinen, auch wenn Du sie vielleicht schon bedacht hast:
    - Geburt im Jahreswechsel, Taufe in 1860
    - wurde die Geburt vielleicht nachgetragen
    - Alias-Namen oder ähnliches, also nach den Vornamen/Geburtsdatum schauen und gucken ob da was paßt
    - bei der Konfirmation nachsehen, was dort eingetragen ist

    UnFassbar

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  • Catha-Tina
    antwortet
    Ja Gudrun, das ist richtig. Fehler in Standesamtsunterlagen habe ich auch schon bemerkt. Hier erschien es mir allerdings nicht sehr wahrscheinlich.
    Die Angabe in der Heiratsurkunde hat sie sicher selbst gemacht und der Tod ist von ihrer Tochter gemeldet worden, wo sie lebte.
    Na mal sehen, ob ich noch etwas finde. Es ist meine Uroma, die 1859 geb. wurde, nicht die Oma .

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  • gudrun
    antwortet
    Hallo,

    dran denken, nicht immer stimmen die Ortsangaben, auch in der Standesamtzeit.
    Es kommt immer darauf an, wer das Ereignis gemeldet hat.
    Deine Großmutter ist vielleicht in der angenommenen (genannten Ortschaft) aufgewachsen und daher steht da, daß sie da auch geboren sei.

    Viel Glück bei Deiner Suche
    wünscht
    Gudrun

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  • Catha-Tina
    antwortet
    Silke und Gudrun für Eure Antworten!
    Ich glaube eigentlich nicht, dass die Uroma in einem anderen Ort als Merseburg geboren ist. Denn sowohl in der Heirats- wie auch in der Sterbeurkunde steht als Geburtsort Merseburg.

    Der Vater der Uroma stammt aus Merseburg, die Mutter ist in der Nähe von Merseburg, in Gröst, geb. Die Mutter ist das 4. uneheliche Kind ihrer Mutter und wahrscheinlich in der Heimat der Großeltern (Gröst) geblieben, als ihre Mutter (also die Oma meiner Uroma) nach der Heirat nach Kaschwitz b. Kamenz (200 km von Gröst) wegzog. Das vermute ich, weil das Aufgebot in Klobikau (Nähe Gröst) bestellt wurde und als Patinnen für das 1. Kind (Schwester der Uroma) 2 Frauen (Freundinnen?) aus Klobikau erscheinen.
    Oh Gott, ist das zu verstehen?

    Vielleicht schaue ich aber sicherheitshalber auch nochmal in die KB von Gröst und Klobikau...
    Zuletzt geändert von Catha-Tina; 04.12.2010, 23:37.

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  • gudrun
    antwortet
    Hallo,

    ich vermute auch, daß das Kind bei einem Besuch bei einer Schwester geboren wurde.
    Eventuell könnte es vielleicht auch bei einer schwierigen Schwangerschaft im nächsten Krankenhaus oder bei einer Hebamme geboren worden sein.
    Also die umliegenden Orte durchsuchen, vielleicht taucht dann ja de gesuchte Geburtseintrag auf.

    Viel Erfolg
    wünscht
    Gudrun

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  • Silke Schieske
    antwortet
    Hallo Catha-Tina,

    Das gleiche habe ich auch. Von 6 Kindern, alles Töchter, haben ich bis auf die Daten der 1. Tochter alle finden können. Die einzigste Möglichkeit die es geben könnte, dass sie in einer anderen Kirche/Ort geboren und getauft wurde. Dafür habe ich noch 2 Kinder gefunden, deren Daten ebenfalls in keinem KB dieser Gegend zu finden sind.

    Daher könnte es auch vielleicht bei dir der Fall sein, dass deine Uroma evt. ganz wo anders geboren wurde. Wo haben denn ihre Eltern und deren Geschwister gelebt? Kann es vielleicht sein, dass sie bei einer Tante geboren wurde. Ich würde die Suche noch um einige Km erweitern. Oftmals gehörten auch Ksp. zwischenzeitlich zu einem anderen.
    Zudem war der Pfarrer auch nur ein Mensch und da kann durchaus auch mal was vertauscht worden sein, oder man hat es schlichtweg vergessen.

    Übrigens, die gesuchte Tochter bei mir, ist höchstwahrscheinlich später ausgewandert.

    LG Silke

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  • Catha-Tina
    hat ein Thema erstellt fehlender Taufeintrag 1859.

    fehlender Taufeintrag 1859

    Hallo liebe Mitforscher ,
    bei mir hat sich ein Problem aufgetan, für das ich keine Antwort weiß und nur spekulieren kann. Und bitte Euch mit zu spekulieren, was da geschehen sein mag.
    Es geht um den fehlenden Taufeintrag meiner Urgroßmutter, den ich trotz des bekannten Geburtsdatums einschl. Ort (aus Heirats- und Sterbeurkunde) nicht finde.
    Gestern habe ich in den verfilmten KB wieder gesucht, diesmal nach der Trauung der Eltern, die ich 1856 in einer von den vier evangel. Kirchengemeinden Merseburgs endlich gefunden habe. Ich habe anschließend bei der gleichen Kirchengemeinde auch das 1., das 3. und das 4. Kind in den Jahren 1857, 1861 und 1865 gefunden. Das 2. Kind, meine Urgroßmutter, 1859 geboren, ist nicht eingetragen! Auch nicht in den übrigen 3 Kirchengemeinden der Stadt. Ich habe gestern schon das zweite Mal danach gesucht und sehr sorgfältig.

    Wie kann so etwas passieren? Ist sie nicht getauft worden? Hat der Pfarrer vergessen, sie einzutragen? Habt Ihr so etwas auch schon mal gehabt?
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