Manchmal hilft es ein Bild durch verschiedene Bearbeitungsprogramme laufen zu lassen. Habe immer mal wieder ein anderes Programm genutzt um die Knicke und Fleck der Zeit zu retuschieren. Und nun zum Schluss hat den Rest eine Pixelvergrößerung in CorelDraw, einfügen und einpassen einer Kopie der guten Teile des Bildes inkl. weicher Ränder, MS Foto Bearbeitung überzeugt den letzten Schmiss auf der Stirn zu beheben. Der Bildausschnitt (ein Gesicht aus einer Gruppe / Bild ca. 12x9) war wirklich recht, recht klein und nun habe ich davon ein Foto in 10x12,5 ausgedruckt was selbst mich umgehauen hat. Der Ausdruck ist durch die Papierwahl noch natürlicher als hier zu sehen ist!
... musste einfach das Kind mit dem angeborenen Hut (Markenzeichen) wieder ans Tageslicht bringen...
Mahlzeit!
Ich hüpfe hier an die Decke, habe nach Jahren der Bearbeitung (immer mal wieder) geschafft das Gesicht meines Vaters als Kind auf einem Foto (bummelig 90 Jahre alt) zu rekonstruieren. Freue mich wie ein Schneekönig ... juhu es ist tatsächlich gelungen!
Zumindest hatte mein hessischer Vorfahre ein viel besseres Schicksal im Krieg - er kehrte unversehrt zurück und wurde Metzgermeister in Frankenberg; die Metzgerei wird noch heute von einem Nachfahren mit gleichem Familiennamen betrieben.
Interessant, dass er einmal über den Teich und wieder zurück ist. Für die damalige Zeit empfinde ich das als beachtlich.
Zum Thema: war mal wieder im Hauptstaatsarchiv in Dresden und habe Musterungslisten aus den 1830/40igern gewälzt.
Mahlzeit!
Ich hüpfe hier an die Decke, habe nach Jahren der Bearbeitung (immer mal wieder) geschafft das Gesicht meines Vaters als Kind auf einem Foto (bummelig 90 Jahre alt) zu rekonstruieren. Freue mich wie ein Schneekönig ... juhu es ist tatsächlich gelungen!
Zuletzt geändert von Lerchlein; 13.12.2025, 11:35.
Habe heute den ganzen Tag schon mal an einem Datenpaket gearbeitet! Nun ist der Karton zu und wenn doch noch ein Hanserl oder Georg auftaucht muss er eben warten bis zum nächsten Weihnachtsfest... sollte ja nach den Jahrhunderten auf ein Jahr mehr oder weniger nicht ankommen, oder? -
ich hatte ein bisschen Angst, dass ich dich geärgert haben könnte. Ich schreibe oft recht spontan. Ich wohne übrigens gar nicht so weit von Frankenberg entfernt - in Kassel. Den Autositz für unseren jüngsten Sohn haben wir in einem Fachgeschäft in Frankenberg gekauft. Und manche Nachkommen meiner Nebelsiek Vorfahren gingen von Pyrmont aus in den Waldecker Raum, wohl wegen des dort abzuleistenden Wehrdienstes?
Viele Grüße
Ich kann mir gut vorstellen, dass dein Forscherfreund neidisch war - die "Daughters of the American Revolution" (deren Mitglieder eine Abstammung von einem "Patrioten" des Unabhängigkeitskriegs belegt haben) ist die größte genealogische Vereinigung hier in den USA und war insbesondere im 20. Jahrhundert auch sehr prominent in gesellschaftlichen Kreisen. Meiner Großmutter, die Frau eines Professoren war, wurde es nahegelegt, Mitglied der DAR zu werden um die Karriere ihres Mannes zu unterstützen (damals war dies auch durchaus xenophobisch motiviert - Mitgliedschaft in der DAR war Zeichen eines Nicht-Migrationshintergrunds).
Zumindest hatte mein hessischer Vorfahre ein viel besseres Schicksal im Krieg - er kehrte unversehrt zurück und wurde Metzgermeister in Frankenberg; die Metzgerei wird noch heute von einem Nachfahren mit gleichem Familiennamen betrieben.
Und denkst du, dass die Amerikaner ihn jetzt als Helden anerkennen? (Achtung, Ironie! Aber bitte nicht mit blinder Amerikafeindlichkeit verwechseln.)
Allen ein hier ein herzliches Hallo,
Ich war doch sehr verblüfft, wie neidisch ein amerikanischer Forscherfreund darauf reagiert hat, als ich ihm erzählte, dass ein entfernter Verwandter gleichen Namens ihm amerikanischen Unabhängigkeitskrieg gekämpft hat und verwundet wurde. Ich fand gar nicht, dass das etwas so sehr tolles war. Der junge Mann hat nach dem Lungenschuss, den er erlitten hatte, nie geheiratet und lebte in fortgeschrittenem Alter in einem Wohnheim für amerikanische Veteranen, zuletzt ein entsprechendes Begräbnis. Für mich sieht es so aus, dass dieser Krieg die Lebenschancen dieses jungen Mannes vernichtet hat. Für mich ist das etwas Trauriges und nicht was mir für meine Vorfahren und Verwandten wünschen würde. (Aber ich begreife auch, warum der Sieg in diesem Krieg für das amerikanische Volk identitätsstiftend ist und würd das auch nie verurteilen.)
Aber was können wir schon dafür, ob unsere Vorfahren auf der richtigen oder der falschen Seite standen? Und oft hatte der Einzelne ja nicht einmal eine Wahl! Und weiß man immer vorher, was richtig und was falsch ist?
So, nun will ich mal wieder etwas an der Familie arbeiten!
Grüße an alle!
Uta
Unter meinen amerikanischen Vorfahren habe ich noch keinen gefunden, der sicherlich belegt im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg gekämpft hat (meine amerikanische Großmutter war Mitglied der "Daughters of the American Revolution", aber nach den heutigen Kriterien der Gesellschaft ist ihre Abstammung von dem behaupteten "Patrioten-Vorfahren" nicht mehr belastbar).
Während der Verarbeitung von Patenschaften 1777 in Frankenberg/Eder habe ich aber heute entdeckt, dass ein Vorfahre meines deutschen Vaters von 1776 bis 1783 im hessischen Regiment von Huyn auf Seite der Briten gedient hat - in New York, Rhode Island, South Carolina, und dann wieder in New York.
ich kann nur jedem raten, der auf der Suche nach Vorfahren ist, aber die Kirchenbücher zu jung dazu sind, in den alten Amtsakten zu deren Taufen noch nicht in den Kirchenbücher stehen und die Eltern bei der Hochzeit nicht genannt wurden.
Archion Monatspass gekauft und in Radeberg über die Konfirmationsbücher einen Einstieg zu FM"Wagner" gefunden. Das führte zu FM"Höfgen" aus Großdittmannsdorf. Da ist noch viel zu tun.
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