Was habt Ihr heute unternommen in Sachen Ahnenforschung?

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  • Lerchlein
    antwortet
    Habe einen sehr witzigen Zufallsfund.- Ich gebe dem Fund nun einen Titel:

    Die Spätfolgen eines Rausches!

    Meine Eva Rosina Lerch heiratete 1808 mit 42 Jahren einen Franz Geutner.
    So weit so gut.

    Allerdings trug ihre Mutter im Kirchenbucheintrag nun wieder ihren Mädchennamen? - (gabt es da so eine Art Witwen - Verjährungsfrist )
    Außerdem war ein Franz als Vater angegeben? - Ok, sie hatte einen Bruder Franz, aber der war auch schon seit 1799 verstorben? - Wer mag dieser Franz (Franz Brandwein evtl.) bloß gewesen sein ? -
    Übriges, ihr Vater "Christoph" war zum Zeitpunkt ihrer Eheschließung schon 23 Jahre zuvor verstorben.-
    Bei der Eheschließung ihrer Schwester 4 Jahre später stimmten die Angaben dann wieder, juhu!

    Ich vermute nun ganz stark das der Pfarrer ein paar Gläschen zu viel hatte......so etwas könnte auch die Spätfolge sein, wenn mancher eine 9 Jährige Mütter im Stammbaum hat, oder? -
    Zuletzt geändert von Lerchlein; 23.03.2025, 19:52.

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  • Sbriglione
    antwortet
    Ich war (und bin es noch) heute ein bisschen im Kahmann-Fieber:

    zumindest die ersten vor Jahren falsch aus dem OFB Pabstorf übernommenen und danach leider nur partiell und ganz offensichtlich fast nur in meinem Exemplar des OFB vorgenommenen Korrekturen habe ich jetzt schon mal - gerade auch dank der Unterstützung durch einen Forscherkollegen aus diesem Forum - in meine Genealogiedatei eingearbeitet und bin dabei zu der überraschenden Entdeckung gekommen, dass das eine oder andere an "provisorisch" erstellten Mini-Stammbäumen, die ich anhand weiterer Akten in meiner Genealogiedatei erstellt hatte, hervorragend zu meinen aktuellen Ergebnissen passt und diese sozusagen "unabhängig" bestätigt!
    Auf jeden Fall plane ich jetzt erstmal, mich weiter anhand der - leider sehr gerne mal falsch zusammengestellten - Familien im OFB durch die gesamte Sippschaft hindurch zu arbeiten, indem ich jeden einzelnen Eintrag anhand der Kirchenbücher und meiner schon bestehenden Dateien und Kenntnisse aus anderen Archivalien überprüfe und das Ergebnis in meine Genealogiedatei aufnehme, unabhängig davon, ob diese Familien erkennbar mit mir verwandt sind, oder nicht (irgendwo werde ich sicherlich mit ALLEN Pabstorfer Kahmanns verwandt sein). Natürlich werde ich auch nach Patenschaften und nach solchen Einträgen suchen, die der Schreiber des OFB übersehen hat (mindestens eine Hochzeit und einen Sterbeeintrag habe ich da schon entdeckt).

    Und wenn ich damit (und vielleicht noch mit der einen oder anderen zweifelhaften Familie in Pabstorf) durch bin, wage ich mich nach etlichen Jahren wieder in ein anderes Grauen: die Lüddeckes in Badersleben...

    Beste Grüße!

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  • Friedrich
    antwortet
    Moin zusammen,

    ich habe vor einigen Tagen ein kirchenbuchtechnisches Projekt abgeschlossen, in dem es darum ging nachzuweisen, dass es in meiner Heimatstadt (im erzkatholischen Sauerland) schon vor der Säkularisation Evangelische gab. Das Ganze soll dann in eine heimatgeschichtliche Publikation aus Anlass des 100jährigen Bestehens unserer evangelischen Kirchengemeinde.

    Dann arbeite ich derzeit an einem Projekt, in dem im Herbst im Nachbardorf die individuelle Geschichte einzelner Höfe präsentiert werden soll. Dabei habe ich für jeden einzelnen Hof, soweit es die Quellen hergaben, die Besitzer aufgeführt und versucht, etwas zur Gründung des Anwesens und den "Mutteranwesen" herauszubekommen. Das Ganze ist dann eine Exceltabelle mit 60 DIN A4-Seiten geworden...

    Friedrich

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  • Octavian Busch
    antwortet
    Hallo
    Ich habe mich heute durch ein registerloses Gerichtshandelsbuch gekämpft
    (GB AG Frohburg Nr. 0420, 1611 - 1640), um ein paar Anhaltspunkte zu den Vorfahren Junghans in Gnandstein und Roda zu bekommen. Gefunden habe ich ein paar Einträge, muss diese aber noch genauer lesen. Die Schrift ist naja sagen wir gewöhnungsbedürftig. Zum Glück gibt es nicht so viele GHB in Sachsen, die kein Register haben.
    Übersicht über alle Bestände des Sächsischen Staatsarchivs, untergliedert in zeit- bzw. sachbezogene Gruppen (Tektonik).

    Ave
    Octavian

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  • ahnenforinfi
    antwortet
    Ich habe angefangen, 1000 Seiten Sterbeurkunden zu durchsuchen, hatte aber nach 50 Seiten keine Lust mehr

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  • Andrea1984
    antwortet
    Daten sortiert, formatiert und gespeichert.

    Nichts spektakuläres also.

    Eventuell haben "Kaspar" und ich einen fast gemeinsamen Nenner.
    Ein Herr könnte mit "Kaspar" und mit mir verwandt sein. Indizien gibt es genug.

    Der Familienname des Herren ist ein relativ seltener Name.

    Vielleicht ist es eine heiße Spur.

    Der Herr lebt noch, deshalb gibt es keine weiteren Details dazu. Danke für euer Verständnis.

    Mehr dazu, wenn alles sicher ist.(*klopf auf Holz*).

    Herzliche Grüße

    Andrea
    Zuletzt geändert von Andrea1984; 17.03.2025, 20:01.

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  • Kunze Peter
    antwortet
    Heute konnte ich meine Pitzlerahnenlinie in Forstwolfersdorf und Uhlersdorf beginnen.
    Morgen geht es weiter
    Grüße Renate

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  • Lerchlein
    antwortet
    Ich habe heute den Rest meines St Sebald Totengeläut Buch durchsucht und ausgewertet bzw. "versucht" ein zu sortieren.
    Solche Einträgen wie 1467:

    dataurl544431.png
    machen einem einen Knoten im Kopf. Ich mach mal lieber für heute Feierabend… vielleicht kommt ja über Nacht die große Erleuchtung? - Ich wusste gar nicht wie sparsam man mit Worten umgehen kann !

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  • consanguineus
    antwortet
    Zitat von Sbriglione
    Und wer soll dann bitte schön der Halbspänner Curd Kahmann gewesen sein
    Der auf der Grudenberg vermutlich. Aber sicher bin ich mir da nicht...

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  • Andrea1984
    antwortet
    Hallo allerseits.

    Dank der Hilfe hier, einige neue Daten und Spuren gefunden, auf denen sich weiterforschen lässt.

    Das freut mich sehr.

    Dafür sind bei anderen Linien wieder Lücken und Löcher offen, sei es mangels Kirchenbücher oder - das Gegenteil - zuviele Namenskollegen im gesuchten Zeitraum/den gesuchten Orten etc.

    Namenskollegen betreffen Damen und Herren gleichermaßen. Soll ich nun vor Freude oder vor Ärger schreien ?

    Herzliche Grüße

    Andrea

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  • Sbriglione
    antwortet
    Zitat von consanguineus

    Viel Spaß, wenn Du dann auch noch entdecken darfst, daß die Lehnsakten sich im Widerspruch zum Kirchenbuch befinden. Achte mal auf Armenius Kahmanns Sohn Henni. Laut Kirchenbuch ist er 1677 gestorben.
    Das ist ja das ABSOLUTE Grauen!
    Ich habe - nebenbei bemerkt - auch gerade auch noch festgestellt, dass laut Sterberegister der 1719 gestorbene Hans Kahmann "genannt Ehlers" der (oder ein?) Häusling war. Ich hatte die Verbindung zwischen "Häusling" und "Ehlers Hof" ja durchaus schon vermutet. Geboren ist der gute Mensch im Jahre 1668 als Sohn eines anderen Curd Kahmann.
    Dieser andere Curd Kahmann kann aber auf keinen Fall ein Sohn des 1653 geborenen und 1714 verstorbenen "Häuslings" Curd Kahmann, Sohn des Großkothsassen Sander Kahmann gewesen sein. Und wer soll dann bitte schön der Halbspänner Curd Kahmann gewesen sein, wo es doch auch gesichert (und immerhin in ihrer Genealogie so weit abgeklärt) noch den Ackermann Curd Kahmann auf dem Kirchweg und den auf der Sürck- bzw. "Süd"-Straße gab? Etwa Curd Kahmann auf dem Grudenberg?!

    Ich steige nun wirklich ÜBERHAUPT nicht mehr durch (vermute aber immerhin, dass Sanders Sohn vielleicht doch kein Häusling, sondern der Halbspänner war)...
    Zuletzt geändert von Sbriglione; 10.03.2025, 19:21.

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  • consanguineus
    antwortet
    Zitat von Sbriglione
    das OFB nur so vor Fehlern strotzt
    Viel Spaß, wenn Du dann auch noch entdecken darfst, daß die Lehnsakten sich im Widerspruch zum Kirchenbuch befinden. Achte mal auf Armenius Kahmanns Sohn Henni. Laut Kirchenbuch ist er 1677 gestorben. Laut Lehnsakte ist er Vater von Zacharias (* 1691) und dessen jüngeren Brüdern Heinrich und Hans. Ich neige ja im Zweifel immer dazu, den Lehnsunterlagen zu vertrauen, denn die dort Beteiligten passten sehr genau darauf auf, dass sie nicht über den Tisch gezogen wurden. Der Pabstorfer Pastor war dagegen eher ein Mann, der durch unpräzise Angaben Verwirrung gestiftet hat. Kein Geschenk also, diese Kahmanns...

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  • Sbriglione
    antwortet
    Noch nichts, aber ich werde mich gleich wieder dem Grauen der Kahmann/Kademann-Sippe in Pabstorf und darum herum widmen. Fies genug, dass ich von denen gleich in fünf bis sechs unterschiedlichen Linien abstamme, das OFB nur so vor Fehlern strotzt, selbst das originale Kirchenbuch nur all zu oft keine wirkliche Hilfe ist - und es wird auch nicht besser dadurch, dass einer meiner Vorfahren dieser Sippe dank der Tatsache, dass er sowohl den Hof seines Vaters geerbt hat, als auch den seines Schwiegervaters, nicht nur Ackermann UND Spitzspänner, sondern auch zeitgleich noch brandenburgischer und braunschweigischer Untertan war (die "Personalunion" ist in diesem Fall wirklich gesichert)...

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  • HelenHope
    antwortet
    Gestern habe ich stundenlang nach meinen Familien Plauskat und Becker in Tilsit geforscht. Die Familie Becker habe ich nach Jahren nun auch endlich gefunden, und konnte den namentlich als Paten aufgetretenen Geschwistern sowie weiteren bis dato unbekannten Geschwistern Geburtsdaten und Taufen zuordnen. Auch ein bis dahin unbekanntes Kind der Ehe Plauskat/Becker habe ich gefunden. Der Wohnort bei der Taufe bestätigte auch nochmal, dass ich die richtige Familie Becker habe, denn diese war eine Bauersfamilie aus Eromeiten. Mit der Herkunft von Michael Plauskat ist es etwas schwieriger, weil eine mögliche Taufe und das angegebene Sterbealter sich stark unterscheiden.

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  • Lerchlein
    antwortet
    Guten Morgen ihr Lieben!

    Puha, habe mich nun inzwischen durch Archion gequält um meine Lerch, Neidhardt und Stiegler zu suchen. Leider sind viele Kirchenbücher um die es noch gehen könnten, nicht digital einsehbar...
    Auch das 1. Totengeläut Buch mit großartigen Ergebnissen ist schon mal durchforstet!
    Nun warte ich nur noch auf einen (im Archiv Nürnberg vergessenen) Teil einer Bestellung. Evtl. könnten sich dadurch auch noch die Großeltern meiner Stammmutter in Böhmen finden lassen? - Leider bring der schon gesendet ohne den vergessenen Teil noch kein wirkliches Ergebnis. - Nur im Zusammenhang, auch mit den Totengeläut Büchern, wird ein Schuh daraus...

    Dann habe ich vermutlich erst einmal alles bis jetzt mögliche in Bezug der Linie Lerch / Böhmen ausgelutscht und muss wohl oder übel erst einmal warten.... bis Nachschub (2030) hochgeladen ist...

    Allerdings riecht es in Nürnberg förmlich nach Dirmstein! - Selbst ein Zipfel "Frambalk / Frumbald (wenn ich die Namen Veränderung richtig deute?) scheint dort vorhanden zu sein! - Schade meine Neugierde wird wohl vorerst noch nicht gestillt... aber ich habe ja noch ein paar andere Familien wo ich graben kann!

    Muss ja auch noch etwas evtl. für meine Nachfahren übrig lassen und darf mich schon sehr, sehr glücklich schätzen, über das was ich (natürlich nur mit eurer großartigen Hilfe!) schon gefunden habe!

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