Namensänderung im Stammbaum

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  • Andrea1984
    Erfahrener Benutzer
    • 29.03.2017
    • 2579

    #61
    Zitat von Anna Sara Weingart Beitrag anzeigen
    Hi, woher soll man da wissen welcher der Geschlechtsname ist (Name des Vaters). So was ist doch absoluter "No-Go". Der eine schreibt so, der andere machts genau andersherum. Der Leser wird im Unklaren gelassen.

    Bei legitimierten vorehelichen Kindern sollte man Mutters Name (Geburtsname) besser ganz weglassen! Viele Grüsse
    Hallo Anna Sara.

    Mein Großvater väterlicherseits ist unter den Mädchennamen der Mutter also "Daxner" im Kirchenbuch eingetragen und später, bei der Hochzeit der Eltern, als "Loidl" legitimiert worden, hat auch als solcher geheiratet und ist als jener gestorben.
    Obwohl oder gerade weil sich mein Urgroßvater als Vater bekannt und darauf bestanden hat, ins Kirchenbuch eingetragen zu werden - sinngemäß zitiert - hat mein Großvater erst später dessen Familiennamen bekommen.

    Bei seinem älteren Bruder wird's wohl ähnlich gewesen sein, was die Namenseintragung im Kirchenbuch bei der Taufe angeht, doch da habe ich, aus Datenschutzgründen, keinerlei Zugang.

    Herzliche Grüße.

    Andrea
    Zuletzt geändert von Andrea1984; 20.11.2018, 10:37.
    Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Aufgeben tut man einen Brief.
    Wenn man lange genug Ahnenforschung macht, bekommt man zu dem Ahnenschwund und den Toten Punkten eine Generationsverschiebung gratis dazu.

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    • Xtine
      Administrator

      • 16.07.2006
      • 28670

      #62
      Hallo Andrea,

      es ging doch nicht um die Nummerierung der Ahnen, sondern darum, welchen Namen man in das Nachnamenfeld eintragen sollte.

      Und dort gehört der Geburtsname rein. Denn wie soll ich denn sonst wissen, daß Deine Frau Meier (Name des 4. Ehemannes) identisch mit meiner Frau Hinterstoder ist? Denn wenn mir bisher nur 3 Ehen bekannt sind, kann ich das nichtmal an Hand der Ehemänner ausmachen.

      Also, wenn man gerne auch mal Daten mit anderen Forschern austauschen möchte, dann sollte man die Geburtsnamen verwenden.
      Viele Grüße .................................. .
      Christine

      .. .............
      Wer sich das Alte noch einmal vor Augen führt, um das Neue zu erkennen, der kann anderen ein Lehrer sein.
      (Konfuzius)

      Kommentar

      • Anna Sara Weingart
        Erfahrener Benutzer
        • 23.10.2012
        • 15111

        #63
        Zitat von Xtine Beitrag anzeigen
        ... Und dort gehört der Geburtsname rein. ....
        Nein der Geschlechtsname hat höhere Priorität.
        Im vom Andrea beschriebenen Fall LOIDL, und zwar ohne Zusatz oder Klammern. Der Taufeintrag im Kirchenbuch ist hier zweitrangig zu behandeln.
        Denn wie gesagt, Genealogie ist Geschlechtsforschung. Wir wollen die Abstammung erforschen, und dazu gehört die (namensgleiche) väterliche Abstammungslinie.
        Wir können also nicht den Urgroßvater als LOIDL, den Großvater als DAXNER, dessen Sohn wiederum als LOIDL eintragen.
        Falsch ist auch zu schreiben "DAXNER (LOIDL)" oder "LOIDL (DAXNER)" aus dem ganz einfachen Grund: er hieß so nie!!!

        Wenn kein Vater genannt wäre, dann wäre sein Geschlechtsname der der Mutter DAXNER. Da der Vater dann unbekannt wäre gäbe es auch keine namensgleiche väterliche Abstammungslinie die man beachten müsste.
        Viele Grüsse
        Viele Grüße

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        • Garfield
          Erfahrener Benutzer
          • 18.12.2006
          • 2149

          #64
          Zitat von Andrea1984 Beitrag anzeigen
          Hallo Garfield. Wieso als Witz ? Hätte ich den Beitrag witzig gemeint, hätte ich einen Smiley dahintergesetzt.

          Da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt. Mit "eigenem System" meine ich konkret, dass jeder von uns hier ein anderes Programm verwendet, um seine Ahnen/innen zu dokumentieren. Der eine verwendet Gramps, der nächste Ahnenblatt, der dritte ein anderes Programm etc.
          Hallo Andrea

          Ich dachte du meinst mit "System" die Art und Weise, wie wir Sachen in unser Genealogie-Programm eintragen. Jetzt ist es klar.
          Viele Grüsse von Garfield

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          • Andrea1984
            Erfahrener Benutzer
            • 29.03.2017
            • 2579

            #65
            Zitat von Anna Sara Weingart Beitrag anzeigen
            Nein der Geschlechtsname hat höhere Priorität.
            Im vom Andrea beschriebenen Fall LOIDL, und zwar ohne Zusatz oder Klammern. Der Taufeintrag im Kirchenbuch ist hier zweitrangig zu behandeln.
            Denn wie gesagt, Genealogie ist Geschlechtsforschung. Wir wollen die Abstammung erforschen, und dazu gehört die (namensgleiche) väterliche Abstammungslinie.
            Wir können also nicht den Urgroßvater als LOIDL, den Großvater als DAXNER, dessen Sohn wiederum als LOIDL eintragen.
            Falsch ist auch zu schreiben "DAXNER (LOIDL)" oder "LOIDL (DAXNER)" aus dem ganz einfachen Grund: er hieß so nie!!!

            Wenn kein Vater genannt wäre, dann wäre sein Geschlechtsname der der Mutter DAXNER. Da der Vater dann unbekannt wäre gäbe es auch keine namensgleiche väterliche Abstammungslinie die man beachten müsste.
            Viele Grüsse
            Hallo Anna Sara Weingart.

            Wie oft soll ich das noch schreiben: Mein Großvater väterlicherseits hieß von 1927-1929 - der Heirat der Eltern - mit Familiennamen "Daxner" und ist später als "Loidl" legitimiert worden.
            Den entsprechenden Eintrag im Kirchenbuch habe ich schwarz auf weiß gesehen und photographieren dürfen, was mich sehr freut.
            Der Vater war ja bekannt und hat - sinngemäß zitiert - gebeten, als solcher ins Kirchenbuch eingetragen zu werden.

            Ich habe - in meinen privaten Programmen - die folgende Form genützt: Loidl (Daxner).

            So sehe ich: "Ah, der heißt zwar "Loidl", ist jedoch, weil vorehelich geboren, als "Daxner" getauft worden."

            Ist es nun etwas klarer ?

            Noch einen Fall habe ich, bei dem jedoch nichts umgeschrieben worden ist, da beide Eltern - vor der Ehe - schon "Loidl" geheißen haben.

            Anton Loidl und Viktoria Loidl (geborene Loidl) mit vielen Kindern u.a. meinem Vorfahren Joachim Loidl.

            Ob und wenn ja wie Anton und Viktoria miteinander verwandt gewesen sind, muss ich noch recherchieren. Cousin/Cousine 1. Grades kann ich bereits ausschließen, da die jeweiligen Väter keine Brüder gewesen sind.

            @Garfield

            Das freut mich sehr, dass wir unser Missverständnis geklärt haben.

            Nun können wir bei unseren jeweiligen Ahnen/Ahninnen weiterforschen und uns über "Tote Punkte", Namenskollegen der Vorfahren/innen etc. "ärgern" bzw. über gute Recherchen freuen.

            Herzliche Grüße.

            Andrea
            Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Aufgeben tut man einen Brief.
            Wenn man lange genug Ahnenforschung macht, bekommt man zu dem Ahnenschwund und den Toten Punkten eine Generationsverschiebung gratis dazu.

            Kommentar

            • Andrea1984
              Erfahrener Benutzer
              • 29.03.2017
              • 2579

              #66
              Zitat von Xtine Beitrag anzeigen
              Hallo Andrea,

              es ging doch nicht um die Nummerierung der Ahnen, sondern darum, welchen Namen man in das Nachnamenfeld eintragen sollte.

              Und dort gehört der Geburtsname rein. Denn wie soll ich denn sonst wissen, daß Deine Frau Meier (Name des 4. Ehemannes) identisch mit meiner Frau Hinterstoder ist? Denn wenn mir bisher nur 3 Ehen bekannt sind, kann ich das nichtmal an Hand der Ehemänner ausmachen.

              Also, wenn man gerne auch mal Daten mit anderen Forschern austauschen möchte, dann sollte man die Geburtsnamen verwenden.
              Hallo Xtine.

              Genau, das meine ich ja. Alles weitere habe ich schon in meinem vorigen Beitrag dazu geschrieben, dass der Geburtsname - weil das Kind vorehelich geboren ist - ein anderer als der später, legitimierte Name gewesen ist.

              Bei den Frauen mache ich das ja ebenso. Entweder ist der Geburtsname jener der Mutter oder jener des Vaters. Wobei mir auch schon 2-3 Fälle untergekommen sind, wo die Eltern - zum Zeitpunkt der Geburt des Kindes noch nicht verheiratet gewesen sind - doch das Kind den Familiennamen des Vaters bzw. Ehemannes der Mutter bekommen hat.

              z.B. Franziska Strauss (Neuhuber). Also eine geborene Neuhuber - obwohl die Eltern zu dieser Zeit noch nicht verheiratet gewesen sind - und später eine verheiratete Strauss.

              Mater semper certa est.

              Herzliche Grüße.

              Andrea
              Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Aufgeben tut man einen Brief.
              Wenn man lange genug Ahnenforschung macht, bekommt man zu dem Ahnenschwund und den Toten Punkten eine Generationsverschiebung gratis dazu.

              Kommentar

              • consanguineus
                Erfahrener Benutzer
                • 15.05.2018
                • 5649

                #67
                Zitat von Anna Sara Weingart Beitrag anzeigen
                Ich muss betonen, dass Genealogie eine "Geschlechtsforschung" ist, dementsprechend ist der "Geschlechtsname" das Entscheidende.
                Es geht um die Abstammung, also von welchem Geschlecht die Ahnen abstammen.

                Guten Morgen!

                Exakt so sehe ich das auch. Ein Geschlecht ist dadurch gekennzeichnet, daß die "Mitglieder durch verschiedene Grade der Blutsverwandtschaft von einem gemeinsamen Stammvater abstammen und den gleichen Familiennamen tragen: den Geschlechtsnamen (siehe auch Patrilinearität)" (Quelle: Wikipedia)

                Nun bekommen wir in der Praxis aber Probleme. Nehmen wir das Haus Anhalt. Da das aktuelle Oberhaupt, Prinz Eduard, keine männlichen Nachkommen hat, würde sein Geschlecht nach seinem Tode aussterben. Wie praktisch, wenn man nun noch so etwas wie ein Hausgesetz hat, welches man nach Belieben ändern kann! Das hat Eduard auch getan, und seine älteste Tochter Julia Katharina, bürgerlich mit einem gewissen Herrn Benrath verheiratet, wird somit nach seinem Tode die Chefin des (dann eigentlich gar nicht mehr existierenden) Hauses Anhalt. Besser noch: ihr nach jeglicher geltenden Definition bürgerlicher Sohn wird wiederum nach ihrem Tode den Titel Prinz von Anhalt tragen! Man hat aufgrund der zahlreichen Adoptionen schon immer kein gutes Gefühl sobald der Name "Anhalt" fällt, aber das, was Prinz Eduard da gemacht hat, ist eigentlich auch nicht viel besser.

                Worauf ich nun eigentlich hinaus will: mit welchem Familiennamen würde Prinzessin Julia Katharinas Sohn denn nun eigentlich später einmal in die Ahnnenliste des Hauses Anhalt eingetragen werden? Bernath ist der Familienname seines Vaters. Somit wäre Prinz Julius von Anhalt, denn diesen Titel wird er ja eines Tages führen, eindeutig ein Angehöriger des Geschlechtes Bernath. Aber auch nur dann, wenn seine Großeltern väterlicherseits nicht von ihrem Recht Gebrauch gemacht haben, den Familiennamen der Ehefrau zum gemeinsamen Namen zu wählen, welches ihnen seit 1976 zusteht. Er wird auf jeden Fall nur deswegen als Prinz von Anhalt bezeichnet werden, weil sein Großvater mütterlicherseits offenbar nicht die Größe hatte, anzuerkennen, daß das Geschlecht der Askanier nach ihm erloschen sein wird.

                Es ist nicht meine Intention, die seinerzeitige Gesetzgebung kritisch zu hinterfragen. Auch kann der Prinz von Anhalt mit seinem Hausgesetzt natürlich verfahren, wie ihm beliebt. Noch weniger möchte ich die Gleichberechtigung infrage stellen. Aber genaugenommen können wir doch sämtliche Begriffe wie "Geschlecht", "Vaterstamm", "Mutterstamm" etc. in die Tonne treten, denn irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft wird sich bei vielen Menschen der Geburtsname nicht mehr mit dem Geschlechtsnamen decken. Sind die Datenbanken auf dieses Problem schon vorbereitet? Welch Dilemma für Ahnenforscher!

                Nachdenkliche Grüße
                consanguineus
                Suche:

                Joh. Christian KROHNFUSS, Jäger, * um 1790
                Carl KRÜGER, Amtmann in Bredenfelde, * um 1700
                Georg Melchior SUDHOFF, Pächter in Calvörde, * um 1680
                Ludolph ZUR MÜHLEN, Kaufmann in Bielefeld, * um 1650
                Dorothea v. NETTELHORST a. d. H. Kapsehden, * um 1600
                Thomas SCHÜTZE, Bürgermeister in Wernigerode 1561

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                • Andrea1984
                  Erfahrener Benutzer
                  • 29.03.2017
                  • 2579

                  #68
                  Nachtrag: Inzwischen habe die Verbindung von Anton Loidl und Viktoria Loidl gefunden: Cousin und Cousine 2. Grades, mit dem gemeinsamen Urgroßvater Simon Loidl, dem älteren. Anton stammt von Simon Loidl, dem jüngeren ab, Viktoria stammt von Johann Loidl, dem Halbbruder von Simon Loidl, dem jüngeren, ab.

                  Herzliche Grüße

                  Andrea
                  Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Aufgeben tut man einen Brief.
                  Wenn man lange genug Ahnenforschung macht, bekommt man zu dem Ahnenschwund und den Toten Punkten eine Generationsverschiebung gratis dazu.

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