Seltsame Todesursachen und "interessante" Sterbefälle

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  • Mysterysolver
    antwortet
    Zitat von Anna89
    1879 beging der 4x Uropa meines Mannes mit 71 Jahren "Selbstmord durch Halsabschneiden" - ich vermute es war der Strick.
    [...]
    Mein Großonkel wurde tot in der Badewanne aufgefunden, meine Oma und seine Schwester vermutet Alkohol.
    Halsabschneiden könnte auch tatsächliches Schneiden a la Adalbert Stifter sein (Aufschneiden der Halsschlagader - bei Stifter misslungen)

    In der Badewanne tot muss ja an sich erst mal gar nichts mit Rauschmitteln etc. zu tun haben.... Gibt ja auch schon Leute, die beim Gang aufs.... naja, was ich eigentlich sagen wollte: Muss ja auch evtl. nur eine wichtige Kapillare im Hirn geplatzt sein, Hirnaneurysma, Schlaganfall - je nach Stand der Wissenschaft oder erfolgter Leichenöffnung zur entsprechenden Zeit ja evtl. nicht als solches nachgewiesen.
    Der Opa meines Mannes ist auch in der Badewanne gestorben - allerdings aufgrund eines kaputten Boilers, der Kohlenmonoxid abgab.

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  • SafeHaven
    antwortet
    Hallo,

    ich habe das letzte mal im LAELKB einen seltsamen Todesfall gefunden.
    Leider weiß ich den Zeitraum nicht mehr genau, aber es dürfte der Ort Osternohe gewesen sein.
    Und zwar handelte der Eintrag von einer Frau, die mit 69 Jahren tot von ihrem Sohn im Brennofen gefunden wurde. Musste natürlich sofort an Hänsel und Gretel denken.

    Liebe Grüße,
    Jana

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  • gudrun
    antwortet
    Hallo,

    da war wohl die Todesursache ein Herzinfarkt.
    Vor Schreck gestorben ist schon mancher, wenn es auch nicht unbedingt im Kirchenbuch gestanden hat.

    Viele Grüße
    Gudrun

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  • renatehelene
    antwortet
    Hallo Anna, muss/mußte es wohl gegeben haben, sonst stünde es ja nicht
    im KB. Manche Frauen sind halt sensibler als/wie andere Frauen.

    Hallo Friedrich, Du hast es "erfaßt" und weglaufen konnte sie wohl auch nicht.

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  • Anna89
    antwortet
    Jetzt mal ernsthaft... Vor Schreck sterben las ich hier schon mehrmals.
    Echt jetzt? Wie zum Teufel? Gibts sowas wirklich?

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  • renatehelene
    antwortet
    KB Carnitz 1787 - Sterbefall

    Am 14. Sept. verstarb Maria Crössin(en); war des Einlieger Gottfried Ebert
    Ehefrau und starb vom Schrecken über einen nahen Flintenschuß;
    Alter etwa 50 Jahre

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  • Friedrich
    antwortet
    Moin Renate,

    Zitat von renatehelene
    Hier hat sich der Pfarrer wohl sehr diplomatisch ausgedrückt.
    ich würde es undiplomatisch so ausdrücken: Sie war die familieneigene Magd des Vaters und hat sich zu Tode geschuftet. Zu ihrem Recht ist sie auf jeden Fall nicht gekommen.

    Friedrich

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  • renatehelene
    antwortet
    KB Carnitz - Sterbefall 1785

    Es verstirbt Engel Brandt(en) am 7. Oct.; war die älteste Tochter des
    Altbauer Peter Brandt, 52 Jahre alt, eine einfältige arbeitsame Person,
    die stets unter schwerem Druck gehalten worden. Ihre Krankheit, die
    nur wenige Tage gedauert, ist nicht bekannt.


    Hier hat sich der Pfarrer wohl sehr diplomatisch ausgedrückt.

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  • renatehelene
    antwortet
    Blöd gelaufen

    KB Carnitz Sterbeeinträge 1781

    Am 29. Okt. wird Carsten Wegner 79 Jahre alt beerdigt (Todesursache: Ruhr)

    Am 4. Nov. wird seine Wittwe (Sophia Wegner geb. Pagenkopp) beerdigt.
    Todesursache: sie hatte sich bei der Beerdigung ihres Ehemannes erkältet
    ( Alter 77 Jahre )

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  • Anna89
    antwortet
    Da kämpft man(n) für sein Land, wird Invalid und zum Danke von einer Tussi erschlagen

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  • renatehelene
    antwortet
    KB Carnitz 1780 Sterbeeintrag ohne Name

    Den 4. Aug. etwar gegen 7 Uhr Abends wurde auf dem Wege von Gützelvitz
    nach Küssin, 300 Schritte von der Küssin'schen Grenze, ein invalider Soldat
    und Bettler von einer bey sich gehabten Weibs Person im Gezänke,
    vermittelst eines starken Kniffels, erschlagen, wie solches von einem
    13jährigen Knaben, der mit anderen Kindern in der Nähe die Gänse gehütet,
    und die die Schlägerey mit angesehen, bezeuget worden.
    Der todte Körper selbst aber ward erst am Morgen des folgenden Tages
    gefunden, und am 7. Aug., nach geschehener Obduction in Gützelvitz
    zu Carnitz beerdiget. Das muthmaßliche Alter des Erschlagenen mochte
    etwar 40 Jahre seyn.

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  • renatehelene
    antwortet
    Hallo, nicht wirklich seltsam, trotzdem aber interessant.
    KB Carnitz 1776

    Frau Christiana Sophia von Üchtritz, verwittwete Frau Obristin von Carnitz
    starb zu Berlin an der Brust-Wassersucht den 18th Jan. Nachmittags um
    1 3/4 Uhr in dem Alter von 67 Jahren, 5 Monathe und 8 Tagen, und wurde
    den 31st ej in dem hiesigen Erbbegräbnisse unter dem Altar beigesetzt.
    Von den unendlichen Verdiensten dieser verehrungswürdigen Frau kann die
    den 30. Jan. allhier gehaltene Standrede, und die den 4. Febr., am
    Sonntage Septuages gehaltene Gedächtnispredigt, nebst den Personalien,
    wovon erstere im Druck erschienen ist, nachgelesen werden. Man wird
    daselbst überall ganz eigentliche lautere Wahrheiten finde.

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  • liseboettcher
    antwortet
    Schwamm im Munde

    Ich denke es handelte sich um Soor, wird wohl auch als Schwämmchen bezeichnet. Es ist glaube ich eine Pilzerkrankung, gibt es heute auch noch. Allerdings wurden ja kaum Untersuchungen durchgeführt, die Menschen hatten nicht so viel Geld dafür, auch gab es kaum Ärzte.
    MfG Lise

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  • renatehelene
    antwortet
    Hallo,

    manchmal wundere ich mich schon, warum ein Pfarrer z.B.
    den nachstehenden Eintrag gemacht hat

    KB Carnitz Sterbeeintrag

    "Gützelvitz - Michael Tancke - gest. 21. May 1769 begraben 29. ej.
    War ein Dienstknecht und hatte etwas blödsinniges in seinem Betragen.
    Todesursache: Blattern - Alter 28 1/2 Jahre "

    Daß er ein Dienstknecht war, hätte vollkommen ausgereicht.

    Der Pfarrer zu dieser Zeit war Pfarrer Strecker.

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  • Artsch
    antwortet
    Hallo,

    richtig Gertrud, habe mich missverständlich ausgedrückt.

    nicht "wenn" sondern....., während das Fruchtwasser in den Mund gelangte "unter" der Geburt.
    Vom Schlucken des Fruchtwassers war auch die Rede.
    Aber mich hatte eben beeindruckt, das dies in der Medizin recht früh bekannt war. Wenn ich mich nicht irre, war es eine medizinische Abhandlung aus dem Jahre 1821. Habe schon im Internet gesucht, ich finde aber das ganze Buch nicht mehr.

    Beste Grüße
    Artsch

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