Seltsame Todesursachen und "interessante" Sterbefälle

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • AUK2013
    antwortet
    Hatte einige Fälle von Kriegstoten (Frankreich WW1, Rumänien WW2), ein Sterbefall in Darmstadt, an unterschiedlichen Orten. Aber immer gab es einen Eintrag in der Heimat.
    Ich glaube es lag an der Form der Benachrichtigung.
    Hat das Krankenhaus den Todesfall mündlich angezeigt, wurde er direkt in den Büchern eingetragen und nicht mehr weiter bearbeitet. Kam eine schriftliche Anzeige, konnte das Amt diese an den Wohnort weiterleiten, ohne selbst einen Eintrag zu verfassen.
    Ich kenne einige Einträge in denen in der Heimat steht:
    Nach schriftlicher Benachrichtigung durch Polizei / Krankenhaus...., verstarb Person x in der fernen Stadt Y.

    Viele Grüße
    Arno

    Einen Kommentar schreiben:


  • Michael79
    antwortet
    Zitat von AUK2013
    Hallo Michael,

    Krankenhäuser haben oft ihr zuständiges Standesamt benachrichtigt (habe einige Fälle in der Familie) und nicht das Standesamt am letzten Wohnort des Verstorbenen.

    Grüße

    Arno
    Hallo Arno,

    hmmm okay, das ist mir neu. Hatte einige Fälle von Kriegstoten (Frankreich WW1, Rumänien WW2), ein Sterbefall in Darmstadt, an unterschiedlichen Orten. Aber immer gab es einen Eintrag in der Heimat.
    Na dann, auf nach Gießen :-)

    Einen Kommentar schreiben:


  • AUK2013
    antwortet
    Hallo Michael,

    Krankenhäuser haben oft ihr zuständiges Standesamt benachrichtigt (habe einige Fälle in der Familie) und nicht das Standesamt am letzten Wohnort des Verstorbenen.

    Grüße

    Arno

    Einen Kommentar schreiben:


  • Michael79
    antwortet
    Zitat von AUK2013
    Hallo Michael,

    der Sterbeeintrag könnte in Gießen verzeichnet sein, war ja auch der Sterbeort.

    LG

    Arno
    Normalerweise wurde ein Sterbefall, auch wenn es auswärts passierte, im heimatlichen Standesamt erfasst.
    Das Sterbenebenregister von Gießen ist in Arcinsys erst ab 1938 erfasst, sonst hätte ich mal schnell nachsehen können.

    Einen Kommentar schreiben:


  • AUK2013
    antwortet
    Leider finde ich keinen Eintrag im Sterbenebenregister von Hartenrod, was mich etwas verwundert. Auch nicht in den Jahren vorher oder nachher, wäre ja möglich das sich mein Opa im Jahr geirrt hat.
    Hallo Michael,

    der Sterbeeintrag könnte in Gießen verzeichnet sein, war ja auch der Sterbeort.

    LG

    Arno

    Einen Kommentar schreiben:


  • Michael79
    antwortet
    Mein Urgroßvater Johann Georg Adam Schreiner war Bergmann.
    Wie mein Großvater meinem Vater erzählt hat, hat sein Vater sich eines Tages im Stollen ein Bein gebrochen, musste mit dem Ochsenkarren von Hartenrod nach Gießen gefahren werden (40km!) und ist dort schließlich an seinen Verletzungen gestorben. Mein Großvater war 4 Jahre alt als sein Vater starb.
    Heutzutage wäre ein Beinbruch wohl "kein Beinbruch" mehr, aber die Geschichte ist gerade mal 105 Jahre alt.
    Leider finde ich keinen Eintrag im Sterbenebenregister von Hartenrod, was mich etwas verwundert. Auch nicht in den Jahren vorher oder nachher, wäre ja möglich das sich mein Opa im Jahr geirrt hat.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Mr. Black
    antwortet
    Filehne. Roßkutscher Wilde kam mit einem beladenen Kastenfuhrwerk vom Südbahnhof gefahren, während sich gerade ein Gewitter entlud. Durch einen Donnerschlag heftig erschreckt, fiel Wilde von dem Wagen herab, ein Hinterrad ging ihm über die Brust, sodaß er sofort eine Leiche war. Frau und drei Kinder beweinen ihren Ernährer.
    Quelle: Der Deutsche correspondent. 1898.


    Alles Gute,

    Marcus

    Einen Kommentar schreiben:


  • Verano
    antwortet
    Unschön, aber wahr, in meiner Vorfahrenlinie hat es einige Selbstmorde durch Erhängen gegeben.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Matthias Möser
    antwortet
    Zitat von fps
    Wahrscheinlich hast du nicht getanzt wie der Lump am Stecken....

    ja wahrscheinlich....


    Gruß
    Matt

    Einen Kommentar schreiben:


  • fps
    antwortet
    Wahrscheinlich hast du nicht getanzt wie der Lump am Stecken....

    Einen Kommentar schreiben:


  • Matthias Möser
    antwortet
    Gesundheitlicher Check vor dem Tanzen? Da war ich ja beim Tanzen in der Disco in den 80´iger Jahren echt gefährdet...

    Gruß
    Matthias

    Einen Kommentar schreiben:


  • Mr. Black
    antwortet
    Zitat von fps
    Was lernen wir daraus?
    Nicht trinken, nachdem man Walzer getanzt hat!
    Tanzen sollte man nie unterschätzen, da es partiell eine tödliche Nachhaltigkeit entfalten kann. Ich beschränke mich auf drei Beispiele:


    Zu Tode getanzt hat sich an ihrem Hochzeitstage die Tochter des Zieglers Zühlke in Gadow (Provinz Posen). Nachdem sie Nachmittag und die ganze Nacht hindurch fast unaufhörlich getanzt hatte, bekam die junge Frau plötzlich einen Blutsturz und war in 1 ½ Stunden eine Leiche.
    Quelle: Scranton Wochenblatt. 1893.

    Thatsächlich zu Tode getanzt hat sich die 17jährige Emma Köhler, Verkäuferin in einem Geschäfte. Sie war erst seit einigen Tagen von einer Lungenentzündung geheilt, aus dem Krankenhause entlassen worden. Bei einem Tanzkränzchen ließ sie die ganze Nacht nicht eine Tour aus, obgleich sie Bruststechen verspürte. Um 2 Uhr Morgens brach sie in den Armen ihres Tänzers zusammen und starb in wenigen Minuten infolge eines Blutsturzes.
    Quelle: Scranton Wochenblatt. 1889.

    Driesen. Zu Tode getanzt hat sich die 52jährige Ehefrau eines hiesigen Arbeiters. Auf einem Maskenballe hatte die corpulente Frau so eifrig getanzt, daß sie plötzlich leblos zu Boden stürzte. Ein Herzschlag hatte der Frau ein schnelles Ende bereitet.
    Quelle: Scranton Wochenblatt. 1895.

    Alles Gute,

    Marcus

    Einen Kommentar schreiben:


  • Verano
    antwortet
    Ein ganz besonders tragischer Tod, KB Eintrag:

    Friedrichs Frau, welche kurz nach der Geburt, da ihr Kindtlein ist stückeweise aus ihr geholt worden, verschieden.

    Einen Kommentar schreiben:


  • fps
    antwortet

    Was lernen wir daraus?
    Nicht trinken, nachdem man Walzer getanzt hat!

    Einen Kommentar schreiben:


  • Weltenwanderer
    antwortet
    Zwei Todesfälle aus den schlesischen Provinzialblättern Band 6 (1787), Seite 176

    Im Januar 1787, zu Dzedzkowitz im Pleßnischen, Frau Catharina VON PINOCY, geb. VON GROCKOWSKY, 20 Jahre alt, in der Blüthe der Schönheit und sittlicher Vortrefflichkeit; das einzige Kind ihrer Eltern. Die Pferde giengen mit ihr durch. sie erschrack so heftig darüber, daß sie in Ohnmacht und nachher in eine tödliche Krankheit fiel.

    Fräulein Catharina VON MIRASCHOWSKY in Oberschlesien, 1_ Jahre alt. Sie tanzte sehr gut und mit vieler Leidenschaft. Nach einem Walzer, der sie äußerst erhitzt hatte, trank sie. Der Schlag rührte sie auf der Stelle und zog ihr den Tod zu.

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...