Glasbläser aus Böhmen

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  • baatz
    antwortet
    Zitat von Carolien Grahf
    Hallo

    was ich hier sehen kann sind:
    Franz Nachtman, Glasbläser, *1753 verstorben 24 April 1805 durch Schlaganfall und
    Ehefrau Margareta Barbara Sieglering *10 April 1755 in Knielingen, Preußen,
    Kinder
    Margareta *1779,
    Georg *1785,
    Nandel 1788,
    Susanna *1794, alle in Böhmen, 1818 von Schweden ausgewandert nach Deutschland.


    Desweiteren sind hier registriert:
    Johan Joseph Grundel *1768 in Böhmen, Baden-Württemberg, mit
    Ehefrau Margaretha, geborene Nachtman *1779, verstorben 7 April 1816 in Forshem.
    Er kam 1803 zur Glashütte Årnäs. Er war noch einmal verheiratet. Die zweite Frau, Maria Elisabet Odelius, *1770 in Valstad, heiratete er am 1 Februar 1818. Sie verstarb am 27 Juni 1823 in Glarus, Schweiz.
    Im Jahre 1824 zog er zur Glashütte Brommö und verstarb dort am 27. Dezember 1840 an Altersschwäche.

    Kinder
    Georg Wolfgang *1797 in Böhmen, Tschechische Republik , Glasbläser, verstorben 21 August 1857 in Brommö an Lungentuberkulose, Verheiratet seit 14 Mai 1826 mit Anna Eriksdotter, *12 August 1798,
    Johann Wolfgang *27 August 1799 in Böhmen, blind, Saarland, verstorben 3 April 1880 in Brommö, Witwer seit 14 August 1878, er war verheiratet gewesen mit der Norwegerin Ulrica Eleonore Creutzer, *24 November 1805 in Lillehammer.
    Josef, Malergeselle, *13. November 1803 in Forshem, verstorben im Armenhaus, Mariestad 30 Dezember 1869,
    Johan Ludwig *5 juni 1809 in Forshem, Schneider, verheiratet, verstorben 20 Juli 1859 in Filipstad,
    Karl Johan Ferdinand Fredrik, Arbeiter, *29 November 1810 Forshem, verheiratet mit Maria Andersdotter, *29 Juli 1807 in Solberga, er verstarb am 3 Dezember 1874 in Arvika.

    Im Totenbuch findet sich ein weiterer Nachtman, S. der 1778 in Böhmen geboren wurde und am 5 Januar 1856 in Forshem an einer Hirnblutung vestorben ist. Er war (Bruks-)arbeiter in Årnäs und verwitwet.

    Johan Joseph Grundel:
    Sein Vater Sebastian, *1743, in Böhmen, Saarland, verstarb 1773 im Alter von 30 Jahren.
    Seine Mutter Maria Margarethe Greiner, *1754, verstarb am 27. April 1799 in Unterlenningen, Baden-Württemberg. Bei der Geburt ihres Sohnes Johan Joseph war sie14 Jahre alt.

    Josef Grundl geb.4.7.1770 in Goldbach Glashütte Böhmen
    Georg Grundl geb. 1777 in Goldbach Glashütte
    vater Sebastian verstarb 1773 ??
    Er hatte AUCH EINEN SOHN Andreas geb 1760 in Altfürstenhütte
    Saarland unsw lächerlich
    lg stefan
    Zitat von baatz
    Franz Nachtmann geb .um 1753 Sohn von Christoph Nachtmann 00 21.9 1777 Ziegler Margaretha (nicht Siegler in Schweden falsch verstanden nicht richtig ausgesprochen) Neufürstenhütte eintrag in Neukirchen St Christoph, geb .in Preußen??? ihr vater war von der Silberhütte in Bayern

    Zitat von Carolien Grahf
    Baden Württemberg, Saarland, Saarlouis etc.. hatten Ländereien im Königreich Böhmen. Unabhängig davon das Böhmen immer mal wieder einem anderen Reich "gehörte".
    Mit Ende des 18. Jhdrt wurde Böhmen mehr und mehr nicht nach dem Land, sondern nach der Sprache zugeordnet. Unabhängig davon, ob jemand deutsche oder tschechischehe Wurzeln hatte.

    Saarluis eine Stadt im Saarland hatte länder in Böhmen ????? böhmen gehörte zu dieser zeit zu Österreich frage einmal Dr.Google

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  • Carolien Grahf
    antwortet
    Zitat von Traudl2
    ... Es gibt in meinem Archiv sehr viele gesammelte Daten. Z,B. Joseph Grundel - Margareta Nachtmann Source: ArkivDigital: Hausverhoerungsbuch Forshem (R) AI 4 (1798-1812) Image: 112 Page: 213.
    Bei Bedarf bitte melden.Gruß Traudl
    Genau genommen ist es Seite 212, die linke Seite.
    Diese Informationen sind bereits in Beitrag nr.4 inkl. der Sterbedaten.

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  • Traudl2
    antwortet
    Ich muß dazu sagen, dass meine Vorfahren Glasbläser aus Böhmen waren. In einem Kirchenbucheintrag (Portafontium Nemanice 05 Aufn. 30 von 1831 fand sich erstmalig der Hinweis einer Katharina Wikler gew. Nachtmann aus Schweden. Darauf konnte ich mir keinen Reim machen. Viel später fanden wir heraus, dass Glasbläser nach Schweden auswanderten, dort Familien gründeten und später wieder zurückgingen. Es gibt in meinem Archiv sehr viele gesammelte Daten. Z,B. Joseph Grundel - Margareta Nachtmann Source: ArkivDigital: Hausverhoerungsbuch Forshem (R) AI 4 (1798-1812) Image: 112 Page: 213.
    Bei Bedarf bitte melden.

    Gruß Traudl

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  • Svenja
    antwortet
    Hallo

    Ich habe bisher nur das Buch Lesna 02 angeschaut, und dort auch nur wenige Jahre. Die Bücher Lesna 03, Lesna 04 und Lesna 05 müsste man noch anschauen, weil dort die weiteren Jahre enthalten sind, in denen die gesuchten Personen geboren worden sein sollen. Es wäre aber auch gut möglich, dass die Familie nicht so lange am selben Ort geblieben ist, denn Glasbläser sind ja oft umgezogen, weil die Glashütten verlegt wurden, wenn die Rohstoffe an einem Ort aufgebraucht waren.

    Gruss
    Svenja

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  • mariechen_im_garten
    antwortet
    Hallo Svenja!

    Die Funde in Lesna klingen ja sehr passend. Ich frage mich nur warum die Margareta Greiner dann in Unterlenningen verstorben ist wie weiter oben angegeben? Ist sie nach Deutschland gegangen?

    Hallo Traudl!

    Woher hast du gewusst dass die Grundel in Lesna zu finden sind?

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  • mariechen_im_garten
    antwortet
    Die Angaben * Böhmen, Baden-Württemberg und * Böhmen, Saarland sind mir nach wie vor rätselhaft.

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  • Svenja
    antwortet
    Hallo grundel

    Böhmen gehörte nicht zu Deutschland, sondern zu Österreich-Ungarn. Gerade in Westböhmen lebten aber auch viele deutsch-stämmige Menschen.
    Das Archiv portafontium enthält Kirchenbücher und diverse andere Arten von Dokumenten aus dem Archiv Pilsen, das ist nur ein Teil von Tschechien.
    Die meisten dieser Kirchenbücher wurden in deutscher Sprache geschrieben und reichen deutlich weiter zurück als das Jahr 1800.
    Bei den Kirchenbüchern kann man nur Tauf-, Heirats- und Sterbeeinträge finden, die anderen Dokumente findet man in anderen Bereichen der Website portafontium.
    In den Heiratseinträgen gibt es zumindest im 19. Jahrhundert meist Vermerke zu den Taufeinträgen, bei den Taufeinträgen Vermerke zu Heirat(en) und Tod.

    Ort : Lesna = Schönwald ; Lesna 02 page 88; da landet man im Inhaltsverzeichnis bzw. Namensverzeichnis, die eigentlichen Einträge befinden sich im selben Buch. Die Einträge wurden in Latein verfasst, vitriarius ist ein Glasbläser. Ein Grundl Sebastian, vitriarius, mit Ehefrau Margarethe Greiner hat Kinder taufen lassen. Ebenso ein Christoph Nachtmann, vitriarius, mit Ehefrau Maria Anna Wickler. Da das Buch Lesna 02 nur bis 1781 reicht, muss man die Bücher Lesna 03, Lesna 04 und Lesna 05 auch noch anschauen.

    Gruss
    Svenja
    Zuletzt geändert von Svenja; 19.10.2024, 21:55.

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  • Carolien Grahf
    antwortet
    Woher stammt die Information das Doroth Mattea 1806 einen Grundel geheiratet hat?
    Ich finde dazu keinen Hinweis.
    Zuletzt geändert von Carolien Grahf; 19.10.2024, 20:37.

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  • Carolien Grahf
    antwortet
    Zitat von mariechen_im_garten
    Woher kommen denn die Daten von #4?

    Liebe Grüße Mimi
    Aus unseren Kirchenbüchern und anderen schwedischen Dokumentationen.

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  • Carolien Grahf
    antwortet
    Zitat: Der Bruder heiratete am 25.09.1806 in Johannisholm die Witwe Dorthe Mathea Wolbrand. Diese hatte mit ihrem Mann Christian Wolbrand mehrere Kinder. /Zitat

    Das sagt das Lexikon der Glasbläser zu "Wolbrand" und einer "Dorthe Mathea":

    Johan Christian Wolffbrandt, geboren in Mecklenburg. Angeblich 1762 geboren, aber das Geburtsjahr 1757, verstorben 1805, ist wahrscheinlich das richtige. Die Familie hielt sich 1762 in Norwegen auf. Wahrscheinlich kamen sie 1760 zur Glasfabrik von Aa in Sandsvær. Später arbeitete die Familie in der Glasfabrik von Hadeland und Hurdal.
    Verheiratet mit Dorthe Mathea Filion aus der französisch-deutschen Filion-Glasbläserfamilie. Sie zogen um 1800 von Norwegen nach Göteborg und weiter nach Årnäs und Bromö. Johan Christian Wolffbrandt starb in der Glasfabrik Johannisholm.

    Dazu gibt es diverse Unterlagen:
    Heirat: In Norwegen am 4. März 1781 in Hurdal, Åkerhus.
    Sie ist 1768 in Norränge geboren.

    Anfang 1800 (zwischen 1800 und 1809) lebten sie mit ihren Kindern in Götheborg, Glasfabrik.
    Hier wird er als Wohlbrandt verzeichnet. In anderen Dokumenten als Volbrand.
    Seine Frau wird geführt als Doroth Mattea Filion. Sie verstarb 1812.
    Die Kinder Soffia Maria, Johan, Karin Stina, Hans Henric. Ferdinand. Letzter verstarb im ersten Lebensjahr.
    Zuletzt geändert von Carolien Grahf; 19.10.2024, 20:36.

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  • mariechen_im_garten
    antwortet
    Woher kommen denn die Daten von #4?

    Liebe Grüße Mimi

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  • mariechen_im_garten
    antwortet
    Margarete Nachtman?

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  • Traudl2
    antwortet
    Guten Abend,

    jetzt habe ich alles beieinander.

    Margarete Grundel hatte einen Bruder namens Wolf, geb. 1778 Böhmen. Genau wie sie selbst. Die ganze Familie wanderte aus.
    Der Bruder heiratete am 25.09.1806 in Johannisholm die Witwe Dorthe Mathea Wolbrand. Diese hatte mit ihrem Mann Christian Wolbrand mehrere Kinder. Eine Tochter davon zählt zu meinen Vorfahren.
    Wir müssen jetzt nur noch herausfinden, wo alle in Böhmen geboren sind.

    Ich suche weiter.

    Viele Grüße Traudl

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  • Carolien Grahf
    antwortet
    Zitat von grundel
    Danke noch einmal! Ich werde versuchen herauszufinden, wo sich Ihr Archiv befindet, ich gehe davon aus, dass es sich um das Deutsche Nationalarchiv handelt. Ist es wie das schwedische und wird es online digitalisiert?
    Nein, das geht nicht, weil es in Deutschland zu viel Krieg und andere Umstände gegeben hat. Während in Schweden nahezu alle Dokumente erhalten sind, sind es laut UNESCO in Deutschland nur zwischen 0 und 25%. Der Rest der Kirchenbücher und Dokumentationen in Deutschland und ehemalige Gebiete, existieren nicht mehr.
    Zitat von grundel
    Wenn ich die Sache also verstanden habe, aber Böhmen richtig, hat der Begriff Böhmen mehr mit der Sprache als mit der nationalen Identität zu tun? So kann beispielsweise Johan Joseph Grundel in einer anderen Gegend im heutigen Deutschland geboren und aufgewachsen sein, sich aber dennoch als „Bohemien“ identifizieren, wenn er Tschechisch spricht.
    Das ist richtig. Allerdings erst nach 1700 (was in Deutschland als 1800 geschrieben wird).
    Zitat von grundel
    Sie erwähnen ein Buch, „Fogelberg und Holls“. Ist es ein Buch, das Sie besitzen, oder ist es im Internet verfügbar?
    Nein und nein. Man muss es kaufen oder jemanden kennen, der das buch besitzt hat und Grundel raussucht.
    Zitat von grundel
    Drittens: Halten Sie es für sinnvoll, weitere Forschungen in diesem Bereich durchzuführen, oder wird es sehr schwierig sein, noch weiter zurück in die Vergangenheit zu gehen?
    Es ist immer sinnvoll so lange zu forschen, bis man nichts mehr findet. Das wird in Gebieten wie Böhmen recht schnell geschehen. Streng genommen ist eine Forschung in Deutschland und ehemaligen Gebieten ohne Kenntnis des Geburtsortes nachzu aussichtslos.

    Archive für Böhmen:
    Die böhmischen Kirchenbücher bis etwa 1900 befinden sich heute in den 7 Staatlichen Gebietsarchiven der Tschechischen Republik. Viele Kirchenbücher in diesen Archiven sind bereits digitalisiert und können online genutzt werden. Weitere Digitalisierungen sind in Arbeit.
    Zugang zu den digitalisierten Matrikel (Kirchenbücher):


    Viel Erfolg!

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  • grundel
    antwortet
    Danke Traudl! Ich habe das von Ihnen vorgeschlagene Archiv gefunden, habe aber große Probleme, den Text zu entziffern, aber ich kann Grundel sehen, aber keine Vornamen. Funktioniert es mit deutschen und tschechischen Kirchenbüchern wie in Schweden? In Schweden sind die Kirchenbücher nach Gemeinden unterteilt, die zu einer Provinz/einem Landkreis gehören. Jede Kirchengemeinde verfügt über mehrere Kirchenbücher unterschiedlicher Art, zum Beispiel Hausanfragen, Melde- und Heiratsregister oder Taufbücher. Wenn Sie beispielsweise einen Eintrag im Taufbuch lesen, kommt es vor, dass der Priester auf die Seite im Hausverhörbuch verweist, auf der die Familie aufgeführt ist. Wenn es in deutschen und tschechischen Archiven genauso ist, bedeutet die Zahl rechts neben dem Namen in dem von Ihnen vorgeschlagenen Buch eine Seitenzahl in einem anderen Buch? zum Beispiel 85.

    Ich habe versucht, in den Büchern ein wenig zu entziffern, aber es fällt mir sehr schwer, teilweise wegen einer Sprache, die ich nicht kenne, aber auch wegen der Handschrift. Bei den schwedischen Büchern wird es meist immer schwieriger, den Text zu entziffern, je weiter man in die Zeit zurückgeht, ich vermute, dass es bei den deutschen und tschechischen Büchern genauso ist.

    Danke!

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