Ferdinand Müller * 22.09.1868 in Greifenstein, Kr. Wetzlar

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  • HErtlFernwald
    Erfahrener Benutzer
    • 27.03.2017
    • 197

    Ferdinand Müller * 22.09.1868 in Greifenstein, Kr. Wetzlar

    Hallo Zusammen!
    Mein o.g. Ururgroßonkel wanderte ca. 1880 (nicht im US Census) zu seiner in Baltimore lebenden Großmutter Magdalene/Helene Kratzer/Kretzer verwitw. Müller geb. Kling (* 30.07.1809 in Greifenstein + 16.03.1892 in Baltimore City) aus. Am 14.06.1885 wurde er gemäß dem „Deutschem Correspondent“ von 15.06.1885 in der ev. St. Johannes-Kirche an der Frederick Road konfirmiert. Heute befindet sich die St. John‘s Church in Catonsville. Er taucht weder in hessischen Sterberegistern, noch als Pate bei all seinen Neffen/Nichten sowie auch nicht in den Vital Records aus Baltimore City (das County begann erst 1898 mit Vital Recording) auf.
    Seine beiden Onkel Johann Ludwig Müller * 01.04.1841 in Greifenstein sowie Friedrich Christian Ferdinand Müller * 28.07.1843 in Greifenstein sind ebenfalls hin und her gewandert. Einer der beiden (wohl der ältere) war 1865/68 gemäß Angaben im NY State Census sowie Auswanderungsgesuch des jüngsten Bruders in den USA. 1879 bzw. 1882 sind beide als Paten zurück in Hessen, auch hier keine Sterbeeinträge in den hessischen Registern.1892 lebten beide noch (Angabe bei Traueranzeige der Mutter in Baltimore).
    Mich verlässt nicht das Gefühl, dass die Schicksale zusammenhängen?
    Liebe Grüße und danke für Eure wertgeschätzte Meinung!
    Hendrik
    Angehängte Dateien
  • Svenja
    Erfahrener Benutzer
    • 07.01.2007
    • 4346

    #2
    Hallo Hendrik

    Nur weil jemand in Hessen als Taufpate auftaucht, muss das noch lange nicht bedeuten, dass diese Person auch wieder in Hessen wohnte. Es sei denn aus den Angaben beim Taufpaten geht klar hervor, dass er zu diesem Zeitpunkt in Hessen wohnte. Wenn ein Taufpate auswärts wohnte, sieht man das manchmal auch daran, dass ihn jemand als Taufpate vertreten hat.

    Geht aus der Traueranzeige der Mutter in Baltimore nicht hervor, wo die beiden Söhne zu diesem Zeitpunkt wohnten? In amerikanischen Obituaries wird das eigentlich meistens erwähnt, aber vielleicht war das 1892 noch nicht überall üblich. Bei Verwandten, die in Deutschland wohnten, ist es allerdings oft so, dass dann nur Germany und nicht der genaue Wohnort erwähnt wird.

    Hast du auch das Ortsfamilienbuch Baltimore durchsucht, das aus Kirchenbüchern mehrerer evangelischer Kirchengemeinden aus Baltimore zusammengestellt worden ist?


    Oder bei Familysearch via Katalog-Suche nach weiteren Kirchenbüchern aus Baltimore gesucht?

    Gruss
    Svenja
    Zuletzt geändert von Svenja; 30.03.2024, 19:42.
    Meine Website über meine Vorfahren inkl. Linkliste:
    https://iten-genealogie.jimdofree.com/

    Interessengemeinschaft Oberbayern http://forum.ahnenforschung.net/group.php?groupid=38

    Interessengemeinschat Unterfranken http://forum.ahnenforschung.net/group.php?groupid=37

    Interessengemeinschaft Sudetendeutsche http://forum.ahnenforschung.net/group.php?groupid=73

    Kommentar

    • HErtlFernwald
      Erfahrener Benutzer
      • 27.03.2017
      • 197

      #3
      Hallo Svenja!
      Danke für Deine Antwort!
      Aber es ist genau umgekehrt: er ist der einzige seiner Geschwister, der NIE als Taufpate auftaucht.
      Die Traueranzeige der Großmutter (NICHT Mutter) weist lediglich die sechs lebenden Kinder aus. Leider ohne Aufenthaltsort.
      Das OFB enthält diese Personen nicht.
      Die Hauptgemeinde führt die Familie vorher und nachher, zahlreiche Einträge dürften in anderen Gemeinden zu finden sein, da bin ich dran, da es teilweise um nicht digitalisierte Bücher handelt!
      Meine Frage zielte mehr philosophisch darauf ab, dass ich keine plausible Story finden kann, wo man zwischen Heimat (Greifenstein, Wetzlar, Gießen) und Wahlheimat (Rockland Co., NY + Baltimore) abgeblieben sein soll …. !?

      Liebe Grüße!
      Hendrik

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