Habt Ihr musikalische Ahnen?

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  • Tamster
    Erfahrener Benutzer
    • 29.09.2021
    • 136

    #46
    Tatsächlich habe ich keinerlei Hinweise gefunden, dass jemand bewusst ein Instrument spielte. Von denen die man heute noch kennt, weiß ich nur von meinen Geschwistern und mir, das wir alle mindestens ein (manche mehr) Instrument beherrschen.

    Das wären Keyboard, Akkordeon, Flöte, Trompete, Posaune, Saxophon, Gitarre und Tin Whistle.

    Eine meiner Nichten lernt Klavier.

    Früher haben wir an Weihnachten immer gemeinsam Lieder gespielt.
    Zuletzt geändert von Tamster; 30.06.2023, 09:21.
    VG aus dem Schwarzwald
    - Tamster -
    OFBs Altenhausen, Althaldensleben, Alvensleben, Bülstringen, Dahlenwahrsleben, Dönstedt,
    Flechtingen, Gersdorf, Groppendorf, Hakenstedt, Hillersleben, Hundisburg, Mammendorf, Meseberg, Neuenhofe,
    Neuhaldensleben I+II, Ribbensdorf, Rottmersleben, Süplingen, Vahldorf, Wedringen, Wegenstedt und Zobberitz vorhanden.
    Gebe gerne Auskunft.

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    • Neugier-Nase 2022
      Erfahrener Benutzer
      • 16.12.2022
      • 103

      #47
      Also weit zurück kann ich nicht nachverfolgen ob jemand musikalisch war
      muss ich aber auch nicht


      Mein Opa hat Mandoline gespielt und Mundharmonika
      Meine Oma hat gesungen und Mundharmonika gespielt
      meine Onkel und meine Tante haben gesungen (z.B. ein Onkel als Bass im Doppelquartett, eine Schallplatte gibt es davon auch) und/oder Laute und Mundharmonika gespielt oder Schifferklavier
      Meine Mutter singt "just for fun" aber sie könnte in jeden Chor gehen und spielt außerdem Gitarre, Mundharmonika und elektrische Heimorgel

      Ich habe in verschiedenen Chören gesungen und elektrische Heimorgel gespielt
      Mein Vater konnte kein Instrument
      dafür konnte er "pfeiffen"
      wenn ich das beschreiben sollte, dann würde ich sagen es ist eins zu eins im Stiel von z.B. Ennio Morricone


      Liebe Grüße
      Neugier-Nase

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      • Der Görlitzer
        Erfahrener Benutzer
        • 18.11.2022
        • 659

        #48
        Guten Abend,


        nun muss ich auch meinen Senf dazu geben. Mein Großvater lernte Klavier bei seinem Großonkel, hat es jedoch gehasst. Meine Oma lernte ebenfalls Klavier (Bin mir nicht sicher) und spielte ein weiteres Instrument. (Muss ich sie morgen mal fragen welches). Sie ist auch seit längerer Zeit im Lehrerchor in Görlitz. Meine Großtante spielt Cello und ihre beiden Kinder ähnliche Instrumente. Bei meinen Urgroßeltern weiß ich es nicht genau, meine Uroma hatte jedenfalls ein Klavier im Wohnzimmer, hat mir meine Oma berichtet. Der Rest der Familie war dann eher nicht so musikalisch. Erstrecht meine Vorfahren hatten weitaus größere Probleme, als ein Musikinstrument zu spielen.



        Zu ergänzen wären noch Vorfahren meines Opas, welche aus einer Geigenmacherdynastie aus dem Vogtland stammen und über 5 Generationen das edle Handwerk weiter gaben.



        I. Johann Gottfried Götzel (Geigenmachermeister, Mitbegründer der Geigenmacherinnung 1677 in Markneukirchen)

        II. Johann Friedrich Götzel (Geigenmachermeister)

        III. Johann Conrad Götzel (Geigenmachermister)

        IV. Johann Wilhelm Götzel (Geigenmachermeister)

        V. Johann Georg Götzel (Geigenmachermeister / Violinenmacher)

        VI. Karl Friedrich August Götzel (Erblehnrichter)


        Mit Karl August Götzel endete dann die Dynastie, jedoch sein älterer Bruder war kurzzeitig Violinenmacher.



        Viele Grüße
        Der Görlitzer

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        • Polly
          Erfahrener Benutzer
          • 11.08.2014
          • 170

          #49
          Die Familie meines Vaters war sehr musikalisch. Die verschiedenen Familienmitglieder spielten Akkordeon, Geige, Gitarre und mein Vater, damals noch ein Kind, durfte das Tambourin schlagen. Singen konnten sie auch . Mein Großvater mütterlicherseits spielte Geige, Schlagzeug und Mundharmonika. Da sie alle Sudetendeutsche waren, durften sie die Instrumente nicht mitnehmen. Hier in Deutschland hatte dann keiner mehr Geld und Lust, um nochmal mit der Musik anzufangen, Nur der Opa spielte ab und zu Mundharmonika. Leider habe ich das musikalische Talent nicht geerbt.

          LG
          Polly

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          • Polly
            Erfahrener Benutzer
            • 11.08.2014
            • 170

            #50
            Sorry, Mandoline, nicht Gitarre.

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            • Mark Obrembalski
              Erfahrener Benutzer
              • 05.12.2011
              • 140

              #51
              Bei den meisten meiner Vorfahren weiß ich natürlich nicht, ob sie ein Instrument gespielt haben. Von meinem Vater und meiner Großmutter väterlicherseits weiß ich, dass sie zumindest mal ein wenig rumprobiert haben. Aber seit wenigen Wochen weiß ich, dass einer meiner Vorfahren sogar beruflich ein Instrument gespielt hat. Gefunden hatte ich den Dorfschullehrer Felix Florian Herlt schon vor Jahren, aber erst neulich habe ich herausgefunden, dass er vor seiner Zeit als Lehrer Organist in einem etwas größeren Nachbarort war.

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              • Bienenkönigin
                Erfahrener Benutzer
                • 09.04.2019
                • 1701

                #52
                Guten Morgen zusammen,

                ich hab jetzt nicht alle Beiträge gelesen, aber es wundert mich, dass nicht alle von musikalischen Vorfahren geschrieben haben. Über die Generationen hinweg muss doch da viel angefallen sein?

                Bei meinen Linien gab es ganz unterschiedliche Musikerkarrieren.

                In einer der Linien war der erste namentlich genannte Stammvater ein wohl aus Böhmen eingewanderter Dudelsackspieler.
                Diese Linie in Franken wurde dann evangelisch und stellte mehrere berufliche Musikanten und dann auch Organisten und Hoboisten.

                Eine andere mütterliche Linie hat den hier schon öfter erwähnten "Musicus und Bürger" Memmingens Valentin Müller, der viele Jahrzehnte lang angesehener Gesangslehrer war.

                In der näheren Vergangenheit war dann mein aus einer weiteren mütterlichen Linie stammender Urgroßvater Kapellmeister und Musiker, der nicht nur in Tanzsälen und auf dem Oktoberfest spielte, sondern leider auch als Musikmeister der SA Karriere machte.
                Seine Söhne erbten sein musikalisches Talent, einer spielte im Orchester Cello (ich habe ihn leider nie darin erlebt).

                Meine Urgroßmutter (nicht die gleiche Linie) bekam zum 18. Geburtstag einen Flügel von ihren Eltern, auf dem auch mein Opa, meine Mutter und ihre Schwester und in der Gegenwart ich sowie meine Töchter gespielt haben, aber den Flügel mussten wir vor zwei Jahren in Rente schicken, weil die Mechanik leider nicht mehr mitmachte.

                Dann fällt mir noch der Mann meiner Großtante ein, der Geigenbauer war. Eine Geige von ihm ist glaube ich noch auf dem Dachboden meiner Eltern.

                Insgesamt gibt es sicher viele mehr, aber das war jetzt ein spontaner Rundblick.

                Viele Grüße
                Bienenkönigin
                Meine Forschungsregionen: Bayern (Allgäu, München, Pfaffenwinkel, Franken, Oberpfalz), Baden-Württemberg, Böhmen, Südmähren, Österreich

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                • Lorry Bee
                  Benutzer
                  • 16.10.2021
                  • 99

                  #53
                  Von Instrumentalisten in meiner Familie weiß ich nichts, jedenfalls nicht bei den Vorfahren. Das wichtigste und einfachste Instrument aber ist in der Aufzählung gar nicht dabei: die Stimme. Mein Urgroßvater "spielte" Stimme. Als Amateur, aber er hat da wohl sehr viel Herzblut und Zeit reingesteckt. Die familiäre Überlieferung sagt, er habe seiner Frau die Arbeit in seinen Läden überlassen (er war Friseur und hatte wohl mehrere Geschäfte) und sich mit Hingabe seinen Hobbys gewidmet. Kleine Artikel in Zeitungen aus der Zeit bestätigen, dass er Mitglied in einem "Dilettantenverein" war, in dem Theater gespielt und gesungen wurde. Mein Vorfahre ist neben den Veranstaltungen seines Vereins auch als Solist für Feste und Zusammenkünfte gebucht worden, sowohl als Sänger als auch als, man würde heute wohl sagen Entertainer/Comedian. Er hatte offenbar ein großes Repertoire an lustigen Geschichten und "Kuplets" (Couplets), die er vorgetragen hat. Diese Leidenschaft hat eine Generation übersprungen, aber in den drei darauf folgenden haben einige auf die ein oder andere Weise etwas davon abbekommen. Und bei der vierten Generation sind wir guter Dinge, da zeigen sich auch schon die ersten Symptome.
                  VG Lorry


                  z. Zt. auf der Pirsch nach Goeldel/Göldel in Hessen: Nieder-Wildungen, Alt Wildungen, Affoldern, Landau.
                  Und Sieper in Hagen.

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                  • podenco
                    Erfahrener Benutzer
                    • 05.01.2011
                    • 1522

                    #54
                    Mein Großvater

                    Hallo allerseits,

                    beim Lesen des Umfragethemas denke ich plötzlich wieder an meinen Großvater Franz Jäger, den ich leider nicht kennenlernen durfte, weil er 1945 in einem Gefangenenlager in Russland verstorben ist.

                    Als junger Mann besuchte er die Musikhochschule in Wiesbaden (Streichinstrumente) und verdiente später seinen Unterhalt als Berufsmusiker. Er hatte ein Engagement beim Sinfonieorchester Mainz, und wohl auch eines in Berlin.
                    Im Nebenjob spielte er sonntags im Café Blum in Wiesbaden zum Tanztee auf.

                    Obwohl er Vollblutmusiker war, konnte er nicht einen Schritt tanzen, zum Leidwesen meiner Großmutter.
                    Aus Erzählungen eines seiner Kriegskameraden weiß man, dass er während seiner Gefangenschaft die Lagerkapelle leitete.

                    Seine Geige befand sich später im Besitz meiner Mutter, und ich erinnere mich, dass ich als kleines Mädchen zur hellen Freude meiner Eltern oft darauf herumgekratzt habe. Irgendwann war sie dann nicht mehr da...

                    Weder meine Mutter noch ich haben Opas Talent auch nur ansatzweise geerbt, aber wir konnten/können gut tanzen

                    Gruß
                    Gaby
                    ROHNER in Wachtel Kunzendorf Neustadt OS
                    SCHREIER in Loos, Prinzdorf, Wehrau in NSL und Kreis Oppeln in OSL
                    HAUGH in Mettmann und Wülfrath
                    KOSIEK in Velbert und (Essen)Borbeck
                    JÄGER in Zellingen
                    RIESENWEBER / MEUSENHELDER o. MEISENHALTER / POHL /WIEHR o. WIER in der Ukraine, Wolhynien und Mittelpolen

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                    • tarik2020
                      Benutzer
                      • 06.03.2022
                      • 21

                      #55
                      Meine Schwiegermutter hat Kirchenmusik studiert unsee Tochter lernt Cello und unser jüngster Sohn versucht sich in Saxophon Die Kusine meiner Frau hat alle möglichen Flöten gespielt
                      Zuletzt geändert von tarik2020; 02.02.2024, 14:05.

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