Von Schreckenstein - Quellen?

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  • quisaz
    Benutzer
    • 25.10.2021
    • 58

    Von Schreckenstein - Quellen?

    Quellen, Belege, Literatur zum genannten Adel/Namen: Von Schreckenstein
    Die Suche betrifft das Jahr oder den Zeitraum: 1430 - 1467
    Genauere Orts-/Gebietseingrenzung: Ulm
    Fernabfrage vor der Beitragserstellung genutzt [ja/nein]:
    Zur Antwortfindung bereits genutzte Anlaufstellen (Ämter, Archive, Datenbanken): FamilySearch, geneanet, süddeutsche-patrizier.de, compgen, landesarchiv-bw.de


    Hallo zusammen,
    durch Zufall bin ich über FamilySearch auf eine Linie zu Conrad Roth Von Schreckenstein gestoßen. FamilySearch nehme ich natürlich immer nur als Hinweis und habe mich dann umgeschaut um zu sehen ob verlässlichere Quellen das bestätigen können. Und genau da liegt jetzt mein Problem.

    Auf https://www.familysearch.org/tree/pe...tails/G24P-RGZ hat Conrad Roth nicht nur Afra Liebler sondern auch eine Barbara Rehm geheiratet. (und natürlich ist genau deren Kind der potentielle Vorfahre, der für mich relevant wäre).
    Auf Geneanet finden sich Bäume mit und ohne Barbara Rehm - die meisten die sie auflisten beziehen sich aber auf Ancestry Bäume (die sich vermutlich auf familysearch beziehen). Auch auf Quellen wie http://xn--sddeutsche-patrizier-pec....tree=patrizier taucht sie auf, aber ohne Kind.

    Ich war vorher noch nicht in der Adelsforschung unterwegs, daher die Frage: Gibt es zuverlässige Quellen, wo man den Stammbaum hier nachvollzeihen kann? Gibt es speziell was zu den Von Schreckenstein oder aus Ulm, das man benutzen kann?

    In den Büchern aus https://forum.ahnenforschung.net/showthread.php?t=6899 habe ich leider nichts weiterführendes gefunden.

    Vielen Dank für alle Hinweise!
    Zuletzt ge?ndert von quisaz; 19.02.2024, 12:16.
  • Duppauer
    Erfahrener Benutzer
    • 30.03.2014
    • 686

    #2
    Hallo quisaz,

    ich habe zwar keinen Stammbaum, aber einige Informationen aus der Heraldik (Wappenkunde) über die Familie.

    z.B. die Freiherren Roth von Schreckenstein

    Siebmacher Baden.
    Textteil: https://gdz.sub.uni-goettingen.de/id...%22%3A0.875%7D

    Wappen: https://gdz.sub.uni-goettingen.de/id...%22%3A0.439%7D

    Hier die im vorgenannten Texteil am 29.10.1552 erfolgte Adelsbestätigung aus dem ÖStA:



    Aus Kempter Wappen und Zeichen












    Quelle: Kempter Wappen und Zeichen, von Eduard Zimmermann, Herausgegeben und ergänzt von Riedrich Zollhoefer. Erschienen in Allgäuer Geschichtsfreund Nr.60/61 der neuen Folge 1960/61. Text: Seite 271-272, Wappen Nr. 953, 1412,1425,1428.





    Außerdem wirft die Suchfunktion im Ulmer Stadtarchiv und in dem Landesarchiv Baden Württemberg viele Akten und Urkunden zu der gesuchten Familie aus!

    Zitat:
    [QUOTE] [Auf https://www.familysearch.org/tree/pe...tails/G24P-RGZ hat Conrad Roth nicht nur Afra Liebler sondern auch eine Barbara Rehm geheiratet. (und natürlich ist genau deren Kind der potentielle Vorfahre, der für mich relevant wäre).
    Auf Geneanet finden sich Bäume mit und ohne Barbara Rehm - die meisten die sie auflisten beziehen sich aber auf Ancestry Bäume (die sich vermutlich auf familysearch beziehen). Auch auf Quellen wie http://xn--sddeutsche-patrizier-pec....tree=patrizier taucht sie auf, aber ohne Kind./QUOTE]

    Hierzu kann ich leider nichts beitragen!
    Zuletzt ge?ndert von Duppauer; 19.02.2024, 15:11.
    Das gute Gelingen ist zwar nichts Kleines, fängt aber mit Kleinigkeiten an. (Sokrates)
    Passt auf Euch und andere auf und bleibt gesund!
    Herzliche Grüße
    Dieter

    Kommentar

    • gki
      Erfahrener Benutzer
      • 18.01.2012
      • 4823

      #3
      Adelsforschung kann sehr aufwendig sein...

      Ich habe mir den Stammbaum bei FS angeschaut. Der angebliche Sohn Conrad Roth soll in Grindelwald geboren und gestorben sein, der Vater wohnte aber in Ulm. Mehr muß man da eigentlich nicht lesen, um zu wissen, daß da zumindest unsauber gearbeitet wurde.
      Gruß
      gki

      Kommentar

      • quisaz
        Benutzer
        • 25.10.2021
        • 58

        #4
        Danke für die ausführliche Antwort!
        Aufwendig ja, aber auch sehr spannend. In die Seiten von Duppauer würde ich mich gerne weiter einarbeiten.

        Aber ja, der ganze Zweig in FamilySearch ist äußerst fragwürdig ohne herauszufinden ob es in Ancestry Angaben über die Primärquellen gibt, sehe ich da keine Möglichkeit weiter zu kommen. (Der mutmaßliche Zweig der "von Schreckenstein" in der Schweiz geht dann auch ein paar Generationen weiter; aber in keiner anderen Quelle konnte ich was dazu finden)

        Kommentar

        • gki
          Erfahrener Benutzer
          • 18.01.2012
          • 4823

          #5
          Verwendet der angebliche Sohn denn ein Wappen und wenn ja, welches?
          Gruß
          gki

          Kommentar

          • quisaz
            Benutzer
            • 25.10.2021
            • 58

            #6
            "Verwendet der angebliche Sohn denn ein Wappen und wenn ja, welches?" ist nichts dazu vermerkt.

            Ich muss hier auch den Schlussstrich für mich ziehen... Ich habe die 14 Tage Testversion bei Ancestry gebucht, um die Quelle die an der Stelle bei FamilySearch zitiert wurde einzusehen. Und wenig überraschend war die Quelle von Ancestry wiederum FamilySearch.

            Kommentar

            • Jürgen Wermich
              Erfahrener Benutzer
              • 05.09.2014
              • 5692

              #7
              Ich bin selbst auch an diesen Personen interessiert, habe das Thema aber einige Jahre nicht mehr beackert.
              Zum Stand damals war mir keine seriöse Arbeit zu Ulmer Patrizierfamilien bekannt,
              es werden viele alte Erzählungen immer wieder voneinander abgeschrieben.

              Wichtige Quellen sind das Ulmer Urkundenbuch sowie die unter
              E - Familienarchive zu findenden Regesten im Online-Findbuch des Ulmer Stadtarchivs: https://www.stadtarchiv-ulm.findbuch.net/.

              Mein Eindruck war allerdings, dass die Quellenlage weitaus schlechter ist als in Augsburg,
              wo man viele Familienverbindungen im 15. Jahrhundert noch sicher belegen kann.

              Kommentar

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