#41  
Alt 23.02.2009, 14:54
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Zitat von Hintiberi Beitrag anzeigen
Ich bin mir ziemlich sicher, daß Gertrud Betten = Gertrud Betten ist.
Mensch Jens, wie kommst Du bloß darauf?

Friedrich
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"Bärgaf gait lichte, bärgop gait richte."

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  #42  
Alt 28.02.2009, 12:44
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Mojeen

Zitat:
Zitat von Hina Beitrag anzeigen
Super - sag ich ja, die reinste Ringverwandtschaft bei Dir .
Jens, Du hast es mit Deinen Vorfahren wirklich nicht leicht, die lassen ja nichts aus .
Ich weiß zwar nicht, was sich meine Verwandtschaft dabei denkt, aber hier haben wir Fall Nr. IV., und auch die wird Hina sicher gefallen (es hat eine Zeit gedauert, bis ich DAS raushatte!):

Also folgendes:
Meine Vorfahrin Elisabeth Müller (*1811) heiratet 1837 Andreas Becker.
Ihre Eltern waren:
Nach Angabe im Originalkirchenbuch: Johannes Müller und Gertrud Kriner
Nach Angabe in der Zweitschrift: Johannes Müller und Francisca Schulte.

Dies allein hat mich schon einige Nerven gekostet! (Vgl.: http://forum.ahnenforschung.net/show...t=14843&page=2)

Es gab zu jener Zeit beide Ehepaare: Johannes Müller und Gertrud Kriner heirateten 1798, Johannes Müller und Francisca Schulte heirateten 1796.
Nach einigen Anstrengungen bin ich mittlerweile sicher, daß nur das Ehepaar Müller-Kriner als Eltern in Frage kommt.
Wie auch immer... Elisabeth Müller (*1811) hatte eine Schwester namens Anna Maria (*1807). Diese heiratet 1828 Anton Steven.

Soweit so gut - aber die fette "Uhl", um mal beim Threadthema zu bleiben, kommt noch:

Ich habe aus einer Grundakte die Info, daß Anton Steven von seiner Mutter(!) das Haus übernimmt. Nun ist es aber so, daß Anton in das Elternhaus seiner Frau Anna Maria Müller einheiratete. Antons Mutter wird hier angegeben als Gertrud Müller verwitwete Steven...

Was war denn hier passiert?
Hatte Anton Steven seine Halbschwester geheiratet?!
Das konnte doch nicht sein!

Ich suchte als nächstes den Taufeintrag von Anton: Hier heißen seine Eltern Adolph Steven und Gertrud Leiser. Nanu?!
Gertrud Leiser? Gertrud Kriner? Gertrud Müller?
Alles wurde immer verworrener...
Tja... da stand ich nun mit den Daten und Namen und konnte mir keinen Reim daraus machen.

Aalso... lange Rede, kurzer Sinn:
Das ganze dröselt sich folgendermaßen auf:

Nachdem nun die Ehefrau Gertrud Müller eine Wwe. Steven war, kam ich nach einigen Überlegungen auf die Idee, daß auch Gertrud Kriner früh verstorben sein könnte - und tatsächlich: 1817 finde ich ihren Sterbeeintrag.
Nun war also nicht nur Gertrud Leiser verwitwet, sondern auch Johannes Müller!
Und was machen die beiden im Jahre 1818? Sie heiraten!
Deshalb konnte Anton Steven also das Haus seiner Mutter übernehmen, das gleichzeitig auch das Haus seiner Schwiegermutter war...

In Kurzform:
1) Adolph Steven oo1802 2) Gertrud Leiser ---> Sohn: 3) Anton Steven
4) Johannes Müller oo1798 5) Gertrud Kriner ---> Tochter: 6) Anna Maria Müller
3) Anton Steven oo1828 6) Anna Maria Müller
4) Johannes Müller oo1818 2) Gertrud Leiser.

Manmanman... Ahnenforschung hält so einige Überraschungen parat!

Viele Grüße
-Jens
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  #43  
Alt 28.02.2009, 13:12
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Hallo Jens,
das hätte ja auch gar nicht anders ausgehen können .

Wie sagte doch schon Goethe:

Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
Denn das Glück ist immer da.


Oder verkürzt der Volksmund:
Warum in die Ferne schweifen, denn das Gute liegt so nah

Viele Grüße
Hina
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  #44  
Alt 11.05.2009, 19:47
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Genealogamin

Gebrauchsinformation, bitte gut durchlesen
Zur Anwendung bei jedermann, der Genealogie/Ahnenforschung betreibt

Inhalt
1000 Ahnogramm Genealogamin
Genealogamin ist Stimulans des Familiengeschichtszentrums.

Anwendungsbereich
Suche nach einem wundervollen Hobby
Depressionen und Verstimmungszustände wegen Untätigkeit
Interesse an den Vorfahren und ihrem Leben

Wirkungsweise
Genealogamin wirkt nur bei Personen, die mit der Genealogie befaßt sind. Es stimuliert das Familiengeschichtszentrum, sofern dieses aktiv ist. Bei Inaktivität dieses Zentrums, die bei vielen Personen nachgewiesen ist, wirkt Genealogamin nicht, wobei allerdings Prozesse plötzlich auftretender Aktivierung beobachtet wurden. In diesen Fällen ist Genealogamin dann gut anwendbar.

Anwendung und Dosierung
Um einen ausreichenden Wirkspiegel zu erreichen, empfiehlt sich die geistige Einnahme einer Tagesdosis von einem Ahnogramm Genealogamin. Damit ist sichergestellt, daß für die erfolgreiche Tätigkeit als Genealoge immer genug Wirkstoff im Körper verbleibt.
Sollten Sie die Einnahme von Genealogamin vergessen haben, holen Sie diese bei nächster Gelegenheit nach. Sie können auch die doppelte Dosis, ohne nachteilige Folgen befürchten zu müssen, einnehmen.
Ebenso sind bisher keine negativen Wirkungen bekannt, die durch die Einnahme bis zur 100fachen Dosis entstehen. Darüber ist allerdings damit zu rechnen, daß die Wirkung zu einer starken Realitätsfremde führt, z.B. Vernachlässigung von Schule, Ausbildung, Beruf, Familie oder Freunden.

Nebenwirkungen
Bisher sind keine Nebenwirkungen des Medikamentes bekannt. Lediglich die Teilnahme an geselligen realen oder virtuellen Treffen (z.B. Internetforen und Chats) wird begünstigt. Es handelt sich dabei im engen Sinne nicht als Nebenwirkung und wird medizinisch nicht als Sucht angesehen.

Aufbewahrung
Genealogamin kann bedenkenlos überall aufbewahrt werden. Es empfiehlt sich allerdings, das Medikament nicht in der Nähe desinteressierter Personen aufzubewahren, da, wie oben ausgeführt, deren Familiengeschichtszentrum inaktiv ist.

Weitere Angaben
Genealogamin ist ein virtuelles Medikament.
Hersteller ist die Firma ModeratorHumorisCausa (MHC)
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  #45  
Alt 11.05.2009, 19:59
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Lieber Friedrich,

und was hast Du sonst noch so zu Dir genommen?

verständnisvolle Grüße
Brigitte
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Liebe Grüße
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  #46  
Alt 11.05.2009, 20:00
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Brigitte : Friedrich 1 : 1

Friedrich
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  #47  
Alt 11.05.2009, 20:22
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Lieber Friedrich, wie schön wenns was zu lachen gibt.

Liebe Grüße
Brigitte
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  #48  
Alt 11.05.2009, 22:04
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Aida Aida ist offline
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Guten Abend, Friedrich,

ich möchte gerne eine Klinikpackung von dem Zeugs bestellen und meiner weitreichenden Verwandtschaft verordnen... Zahle auch die Praxisgebühr für die Kassenpatienten unter ihnen (die Privaten sollten das selbst tragen)

Manchmal glaube ich, dass es in Deutschland (im Gegensatz zu den USA) noch immer verschreibungspflichtig ist

Liebe Grüße,
Christel
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  #49  
Alt 11.05.2009, 22:45
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Moin Christel,

ja, ja, so geht's einem, wenn man voller Schwung sowas einstellt. Hinterher merkt man immer, was man vergessen hat: Das Medikament ist in Deutschland natürlich rezeptpflichtig, in den USA nicht.

Friedrich
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  #50  
Alt 12.05.2009, 06:12
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Moin Moin mit Wilhelm Busch (1832-1908)

Ein Onkel,der Gutes mitbringt,
ist besser,
als eine Tante,
die bloß Klavier spielt.
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