#31  
Alt 16.08.2011, 07:08
agullbo13 agullbo13 ist offline
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Herrlich! Solche Späßchen habe ich bei meinen Eichsfeldern öfters.
Ich glaube aber nicht, daß die uns ärgern wollten, eher unseren Verstand herausfordern!
Gruß
Anne
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  #32  
Alt 18.08.2011, 17:40
Ortti
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denn aus diesem Eintrag: kann man die Sterbedaten zu ordenen:

1794
den 13 Januar starb Barbara Schelhornin, Johann Georg Schelhorns, Bauers zu Bedheim Töchterlein, welches die Großmutter allhier, die alte Hofbauerin Anna Margaretha Schelhornin in ihrem Alter bey sich gehabt, alt 10 Jahr und 2 Tag

Daraus läßt sich schließen, dass die Großmutter im Januar 1794 noch lebt und also die Witwe des Johann Schelhorn sen bzw. oberen Hofbauers ist.

Dann schlußfolgere ich, dass die Frau des unteren Hofbauers oder Johann Schelhorn jun also 1789 gestorben sein muss.

Tralala... ist doch toll, wenn man so ein Erfolgserlebnis hat
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  #33  
Alt 12.11.2011, 10:48
Benutzerbild von Andi1912
Andi1912 Andi1912 ist offline männlich
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Hallo zusammen,

ja das war dann bestimmt auch volle Absicht, dass meinen Altvorderen kein anderer Vorname als Franz einfiel!

So kam es dann, dass vier namensgleiche Personen mit dem schönen Namen "Franz LASZCZYK", von denen zwei ungefähr zur selben Zeit geboren wurden, in der Zeit von 1835 bis 1855 in Miechowitz (Oberschlesien) mit ihren (bislang) 5 Ehefrauen immer schön reihum Kinder in die Welt gesetzt haben. Na ja, sie haben sich ja wenigsten verschiedene Vornamen ausgedacht und der Pfarrer hat immer schön die zugehörige Ehefrau mit eingetragen...

Aber ich raufe mir die Haare um herauszufinden, welcher Franz Laszczyk denn nun welche Ehefrau geheiratet hat! Und wenn der Pfarrer dann 1895 in das Sterbebuch schreibt, dass der Wittwer Franz Laszczyk im Alter von 77 Jahren gestorben ist, möchte man ihm laut zurufen: "Ja welcher der Beiden war es denn nun - "meiner" oder "der andere"?" (Wittwer waren sie beide bereits) ... Wovon ich rede? Dann schaut mal hier:

http://forum.ahnenforschung.net/showthread.php?t=60609

Schönes Wochenende, Andreas

Geändert von Andi1912 (12.11.2011 um 10:56 Uhr)
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  #34  
Alt 18.11.2011, 22:13
Lauer1974
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ich möchte mich dazu auch mal äußern, wenn ich darf. Also väterlicherseits waren die auch nicht grad einfallsreich und ich muss da echt nen klaren Kopf behalten, um nicht von lauter Karls mit Vornamen zu träumen. Mal mit C und mal mit K. Sehr einfallsreich waren die damals wirklich nicht gewesen. Da heißt es dann wirklich bei der Dateneingabe ins Ahnenblatt, Vorsicht geboten! Es kam auch schon vor, das die Mutter den gleichen Namen der Tochter gegeben hat. Also da muss ich dann die Sache versuchen, nicht aus den Augen zu verlieren. Gruß Barbara
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  #35  
Alt 01.10.2017, 12:24
Hintzelmann Hintzelmann ist offline
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Zitat:
Zitat von Ortti Beitrag anzeigen
Unfassbar,

hast recht.
1) ich hab mich oben tatsächlich verschrieben er war 60 Jahr weniger 3 Monat 18 Tag alt

2) Spannend finde ich es auch bis zu einem gewissen Grad, das Rätsel zu lösen, Nur wenn es gar nicht geht frustriert mich das.

Der alte Hofbauer Hannß Schelhorn stirbt übrigens 1745:
(Ein Eintrag wie man sich ihn nicht schöner wünschen kann. Ich danke Pfarrer Faccius heute noch dafür)

den 4 Septbr wurde allhier mit allen christlichen Ceremonien begraben der ehrengeachte Johann Schelhorn, alter Hofbauer im obern Gymnansienhof. Ich that diesem christlichen Mann eine Leichenpredigt über den von ihm selbst gewählten Text Psalm 123, wie er mir selbst in seinem Sterbestündlein, welches war den 2 Septr abends nach der Vesperpredigt kurtz nach 6 Uhr anvertrauet, ein wahrer Zuhörer und Liebhaber göttlichen Worts, ein echter Christ. Er war gebohren zu Katzburg den 7 Nvbris 1681 aus reinem Ehebett von christlichen Eltern, sein Vater hieß auch Hanß Schelhorn, die Mutter aber Anna eine gebohrene Kochin von der steinern Heyd. Im Alter von 23 Jahren verehelichte er sich allhier den 23 Octobris 1704 mit der damaligen Jungfer Elisabetha Hofmannin, Lorenz Hofmanns, obern Gymansienbauer allhier ehelich einzigen Tochter, welche ihm vor zwey Jahren in die Ewigkeit vorausging. In 39 jährigem Ehestand führte er mit ihr eine vergnügte Ehe und zeugte darinnen 7 Kinder, wovon noch 4, 3 Söhne und die einzige Tochter am Leben. Die beiden älteren Söhne sind auch Hofbauern allhier, der jüngste Schneidergesell zu Zelle, die Tochter aber ist an Pfarrer Scherzer auf der steinern Heyd verheyrathet, von denen hat er erlebet 19 Tichterlein. Er war seid einem Jahr fast immer schwach und bettlägrig und es trübte ihn sehr, dass er seinem Hause nicht mehr vorstehen konnte, die letzten Tage aber war er sehr abgemattet und betete gar fleissig um ein seelig Ende, welches ihm Gott nun beschied. Sein entseelter Cörper wurde an obigen Tag auf dem Gottesacker hinten am Chor zu seinem Ruhekämmerlein gebracht, der Herr verleyhe ihm sanfte Ruhe bis zur ewigen Auferstehung Amen!
Hallo Ortti,

zum Pfarrer Johann Faccius in Weißenbrunn vorm Wald ist erschienen:
Stefan Borchers: Johann Faccius (1698-1775) – Christian Wolffs anonymer Verteidiger von 1736. In: Das Achtzehnte Jahrhundert. Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für die Erforschung des 18. Jahrhunderts 41 (2017), H. 1, S. 46-69.
<https://books.google.de/books?id=fMwmDwAAQBAJ&hl=de&pg=PA46>
Auf die nicht ganz korrekten Angaben zu Faccius im "Ritterschaftlichen Pfarrerbuch Franken" wird auf S. 52 in Anm. 21 eingegangen.

Viele Grüße
Stefan
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  #36  
Alt 01.10.2017, 13:53
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Xtine Xtine ist offline weiblich
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Hallo Stefan,

Ortti ist schon seit längerem aus dem Forum abgemeldet. Zu erkennen dara, dass "Gast" unter dem Nicknamen steht!
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Viele Grüße .................................. .
Christine
.. .............
Wer sich das Alte noch einmal vor Augen führt, um das Neue zu erkennen, der kann anderen ein Lehrer sein.
(Konfuzius)

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  #37  
Alt 01.10.2017, 16:14
Hintzelmann Hintzelmann ist offline
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Vielen Dank für den Hinweis, Christine,

bleibt zu hoffen, dass die Nachricht vielleicht trotzdem mal einen Interessenten erreicht.

Viele Grüße
Stefan
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