#11  
Alt 05.10.2017, 23:32
FabianSchuessler FabianSchuessler ist offline
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Zitat von GiselaR Beitrag anzeigen
Jeden einzelnen Namen, Datum, Ort nachprüfen. Quellen mußt du dir wohl selber suchen, aber wenigstens hast du Anhaltspunkte, wo du suchen mußt.
Wird dann nicht die Ahnenforschung nicht unglaublich teuer? Dann müsste ich wahrscheinlich für jede einzelne Personen zwischen 20 bis 50 Euro an Gebühren für Sterbe-, Geburts- und Heiratsurkunden bezahlen. Und damit kommt man dann erst bis ins Jahr ~1875. Danach muss man noch mehr Geld für Reisen zu den entsprechenden Kirchenbücher bezahlen.
Wie steht es dann mit Ahnenforschern (z.B. http://www.kohlstaedt-ahnen.de/) die Einträge aus Kirchenbüchern veröffentlichen, aber digitalisiert und nicht als Scann? Darf ich das dann übernehmen oder muss ich jeden einzelnen Eintrag überprüfen?
Wie steht es mit den Stammbäumen in der Familie, soll ich da auch nochmal alles nachprüfen?
Sowohl bei anderen Ahnenforschern habe ich kleinere oder größere Fehler gefunden, als auch in den Stammbäumen vermute ich kleinere Fehler. In den Stammbäumen meiner Oma z.B. gibt es im Vergleich zu Urkunden unterschiedliche Schreibweisen: Gattemann vs Gademann oder Johann vs Johannes oder Postagent vs Postvorsteher
Vornamen fehlen, etc. pp.

Für die Übernahme in meine Ahnenblatt Datei ist für mich nur eine sehr gute Plausibilität der Daten und eine hohe Seriosität der Quelle notwendig.
Das wichtigste für mich ist, dass ich mir die Quellen für jede Information niederschreibe. Das geht bei Ahnenblatt sehr gut in den Anmerkungen bzw. Quelle.

Für mich sieht deine Quell-Datenbank auf den ersten Blick seriös aus. Ich würde einfach bei allen übernommenen Personen Quellenangaben machen. Dann kannst du immer noch nach und nach orignal Dokumente z.B. bei Ancestry, Archion oder sonst wo finden und die Richtigkeit überprüfen.
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  #12  
Alt 06.10.2017, 06:49
OliverS OliverS ist offline männlich
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Zitat von FabianSchuessler Beitrag anzeigen
Wird dann nicht die Ahnenforschung nicht unglaublich teuer?
Ja Ahnenforschung ist nicht günstig und wenn man es tut sollte man aus meiner Sicht nicht falsche Ergebnisse für die Nachwelt hinterlassen. Das es Namensänderungen früher gab, aus Johanna wurde später Anna oder aus Johann der Johannes oder die Nachnamen unterschiedlich geschrieben wurden, das ist normal und der damaligen Situation (kein Schulbesuch) geschuldet.

Zitat:
Zitat von FabianSchuessler Beitrag anzeigen
Dann müsste ich wahrscheinlich für jede einzelne Personen zwischen 20 bis 50 Euro an Gebühren für Sterbe-, Geburts- und Heiratsurkunden bezahlen. Und damit kommt man dann erst bis ins Jahr ~1875. Danach muss man noch mehr Geld für Reisen zu den entsprechenden Kirchenbücher bezahlen.
Stimmt auch mit den 10-30€ würd ich sagen, man braucht aber nicht immer alle Urkunden von allen. Aber Kirchenbücher gibts ja günstig über Archion.de zu sichten, da spart man sich heute die Fahrt, es sei denn die Kriche ist nicht vertreten.

Zitat:
Zitat von FabianSchuessler Beitrag anzeigen
Wie steht es dann mit Ahnenforschern (z.B. http://www.kohlstaedt-ahnen.de/) die Einträge aus Kirchenbüchern veröffentlichen, aber digitalisiert und nicht als Scann? Darf ich das dann übernehmen oder muss ich jeden einzelnen Eintrag überprüfen?
Wie steht es mit den Stammbäumen in der Familie, soll ich da auch nochmal alles nachprüfen?
Du meinst mit digitalisiert abgeschrieben? Dann unbedingt prüfen weil da auch Schreibfehler vorkommen können. Auch bei mir ist z.B. in Familien Stammbäumen so mancher Fehler drin. Es wurden teilweise z.B. nach der Flucht aus Ostpreußen oder Westpreußen eidesstattliche Versicherungen gemacht und da änderten sich plötzlich dann auch Schreibweisen und Namen. Es waren ja keine Papiere da. Ein Herr da hab ich vier verschiedene Namen für ihn, bei Geburt war es der Pastor, bei Hochzeit auch ein Pastor aber anderer Bezirk, dann Flucht und eidestattlich im Standesamt und beim Tot dann wieder ein anderer Name da doch noch ein Schriftstück von früher da ist.

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Zitat von FabianSchuessler Beitrag anzeigen
Für die Übernahme in meine Ahnenblatt Datei ist für mich nur eine sehr gute Plausibilität der Daten und eine hohe Seriosität der Quelle notwendig.
Das wichtigste für mich ist, dass ich mir die Quellen für jede Information niederschreibe. Das geht bei Ahnenblatt sehr gut in den Anmerkungen bzw. Quelle.
Jeder darf das machen wir er möchte, ich mache solche Angeben jedoch nicht in meinen Stammbaum sondern in einen zweiten Stammbaum mit den entsprechenden Quellangaben.
Und wenn es geprüft ist, dann übernehme ich es.

Gruß
Oliver
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Burgstädt/Chemnitz/Hohenstein-Ernstthal: Scheithauer, Domdera, Hüppner, Reiher, Schulze, Pöggel
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Geändert von OliverS (06.10.2017 um 06:50 Uhr)
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  #13  
Alt 06.10.2017, 07:34
Lola38 Lola38 ist offline weiblich
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Hallo Green Smoothie, habe gesehen, dass du SCHLÖGEL suchst. Da ich eine Schlegel bin und dementsprechend diese vorrangig suche, ist mir ein wappen untergekommen mit einem eingeflickten Schlögel. Es ist glaube ich bei Siebmacher zu finden. LG lola38
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  #14  
Alt 06.10.2017, 08:31
holsteinforscher holsteinforscher ist offline
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Moinsen zusammen,
hier zum Thema *Fremddateien*. Vielleicht finden sich hier einige
Ansatzpunkte…???
Beste Grüsse von der Kieler.Förde
Roland
Michael Teschke u. Eva Schulz:
Gottlieba Teschke b: 14 Jul 1799 in Langenau, West Prussia, Germany c: 17 Jul 1799 in Evangelisch, Langenau, West Prussia, Germany
Johann Teschke b: 9 Mar 1802 in Langenau, West Prussia, Germany c: 13 Mar 1802 in Evangelisch, Langenau, West Prussia, Germany
Jacob Teschke b: 22 May 1807 in Langenau, West Prussia, Germany c: 26 May 1807 in Evangelisch, Langenau, West Prussia, Germany
Eva Teschke b: 29 Jul 1808 in Langenau, West Prussia, Germany c: 31 Jul 1808 in Evangelisch, Langenau, West Prussia, Germany
Friedrich Teschke b: 27 Mar 1811 in Langenau, West Prussia, Germany c: 30 Mar 1811 in Evangelisch, Langenau, West Prussia, Germany
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  #15  
Alt 09.10.2017, 13:05
SteffenHaeuser SteffenHaeuser ist offline
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Zitat von FabianSchuessler Beitrag anzeigen
Wird dann nicht die Ahnenforschung nicht unglaublich teuer? Dann müsste ich wahrscheinlich für jede einzelne Personen zwischen 20 bis 50 Euro an Gebühren für Sterbe-, Geburts- und Heiratsurkunden bezahlen. Und damit kommt man dann erst bis ins Jahr ~1875. Danach muss man noch mehr Geld für Reisen zu den entsprechenden Kirchenbücher bezahlen.
Hmmm, keine Online-Archive für Kirchenbücher "Deiner" Orte verfügbar? Bei mir zumindest gabs nur dreimal die Sache, dass ich tatsächlich eine Pfarre anschreiben musste. Und das waren dann je 15 EUR oder so am Ende (war ziemlich am "Anfang" der KB jeweils, daher konnten die da gar nicht so lange suchen in den KB...). Hauptkostenpunkt ist bei mir immer noch die MyHeritage-Mitgliedschaft (mit 200 EUR pro Jahr oder was das noch gleich war) und hin und wieder Kauf eines alten Buches (Familienbücher oder so). Wenn nix online ist, siehts mit den Kosten natürlich anders aus.

>Wie steht es dann mit Ahnenforschern (z.B. >http://www.kohlstaedt->ahnen.de/) die Einträge aus Kirchenbüchern >veröffentlichen, aber digitalisiert und nicht als Scann? Darf ich das dann >übernehmen oder muss ich jeden einzelnen Eintrag überprüfen?
>Wie steht es mit den Stammbäumen in der Familie, soll ich da auch

Ist keine Sache des "dürfens". Gibt ja keine Verbote ;-) Ist einfach die Frage, wie weit Du sicher gehen willst, dass sich keine Fehler einschleichen.

Ich hatte auch schon Fehler in derartigen Digitalisierungen gefunden, und ja, nur sehr selten.

>den Stammbäumen meiner Oma z.B. gibt es im Vergleich zu Urkunden >unterschiedliche Schreibweisen: Gattemann vs Gademann oder Johann vs >Johannes oder Postagent vs Postvorsteher
>Vornamen fehlen, etc. pp.

Das ist weniger ein Fehler vermutlich, als dass die Namen oft "nach Gehör" aufgeschrieben wurden, weil viele nicht schreiben konnten.

Gruß,
Steffen
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