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  #11  
Alt 17.07.2017, 16:45
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
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Zitat:
Zitat von André Zoll Beitrag anzeigen
... Wie aussagekräftig sind diese? ...
Hallo, das geht gegen null.

Diese DNA-Tests sind nur für US-Amerikaner interessant, die damit feststellen können, ob sie auch afrikanische oder asiatische/indianische Vorfahren besitzen.

Also nur wenn Du Mult-Millionär bist, und überhaupt nicht mehr weißt, wohin mit Deinem Geld, macht es Sinn, diesen "Spass" auch noch mitzumachen.
Gruss
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  #12  
Alt 17.07.2017, 18:36
Acanthurus Acanthurus ist offline
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Zitat:
Zitat von Anna Sara Weingart Beitrag anzeigen
Hallo, das geht gegen null.

Diese DNA-Tests sind nur für US-Amerikaner interessant, die damit feststellen können, ob sie auch afrikanische oder asiatische/indianische Vorfahren besitzen.

Also nur wenn Du Mult-Millionär bist, und überhaupt nicht mehr weißt, wohin mit Deinem Geld, macht es Sinn, diesen "Spass" auch noch mitzumachen.
Kein DNA-Genealogie-Thema ohne Polemik …

Weder gibt es nur einen Test (atDNA-Tests für „ethnicity estimates“), noch sind die Kosten unermesslich …

A.
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  #13  
Alt 17.07.2017, 18:59
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
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Hallo
Das hat nix mit Polemik zu tun. Beispiel für die Unausgegorenheit der DNA-Analyse:

Zitat:
"Wichtige Hinweise ...
2. Bei Probanden aus Mitteleuropa werden häufig hohe oder sehr hohe DNA-Anteile den Herkunftsregionen "England" bzw. "British Isles" und/oder "Skandinavien" zugewiesen, obwohl die Vorfahren - soweit bekannt - aus dem deutschen Sprachraum stammen. Der Grund für diese häufige Falschzuordnung ist die offenbar hohe genetische Ähnlichkeit der Bevölkerung in Nord- und Westdeutschland, Nordfrankreich, in den Benelux-Ländern, in Südengland und in Südskandinavien. Unschwer erkennt man hier jene Gebiete, die zum Siedlungsgebiet der Germanen gehörten (Südskandinavien, Norddeutschland) oder in der Völkerwanderung von germanischen Stämmen besetzt wurden (Benelux-Länder, Nordfrankreich durch die Franken; Südengland durch die Angeln und Sachsen). Diese hohen Übereinstimmungen haben sicher nichts zu tun mit einzelnen Hansekaufleuten aus Deutschland, die in England Nachkommen hinterlassen haben könnten, den Wikingern oder jenen Engländern, die in den Armeen des Dreißigjährigen Krieges in Mitteleuropa kämpften; mögliche einzelne Vorfahren aus den genannten Ländern können für die angeblich hohen DNA-Anteile dieser Herkunftsregionen nicht verantwortlich sein.
Daneben werden bei Probanden aus Mitteleuropa teilweise auch DNA-Anteile den Herkunftsregionen "Italien" oder "Spanien" zugeordnet. Dies scheint öfter der Fall zu sein bei Personen mit Vorfahren aus dem südwestdeutschen Raum. Möglicherweise bestehen hier in geringerem Maße genetische Ähnlichkeiten mit Bevölkerungsgruppen im Mittelmeerraum."

http://wiki-de.genealogy.net/DNA-Herkunftsanalyse
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  #14  
Alt 17.07.2017, 19:32
Dominik Dominik ist offline
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Beiträge: 768
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Zitat:
Zitat von Anna Sara Weingart Beitrag anzeigen
Hallo, das geht gegen null.

Diese DNA-Tests sind nur für US-Amerikaner interessant, die damit feststellen können, ob sie auch afrikanische oder asiatische/indianische Vorfahren besitzen.

Also nur wenn Du Mult-Millionär bist, und überhaupt nicht mehr weißt, wohin mit Deinem Geld, macht es Sinn, diesen "Spass" auch noch mitzumachen.
Gruss

das ist auch für jeden anderen interessant der einen gemischtrassigen hintergrund hat oder vermutet.

und multi-millionär muss man dafür nun auch nicht wirklich sein 😊

lg,

dominik
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  #15  
Alt 17.07.2017, 20:22
Acanthurus Acanthurus ist offline
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Hallo,

Zitat:
Zitat von Anna Sara Weingart Beitrag anzeigen
Das hat nix mit Polemik zu tun. Beispiel für die Unausgegorenheit der DNA-Analyse:

Zitat: (…)
diese "Unausgegorenheit der DNA-Analyse" ist die methodische Beschränkungen eines Test (moderne Referenzpopulationen statt historische, zu kleine Referenzpopulationen, unvollständige Abdeckung). Der atDNA-Test mit "Ethnicity Estimates" mag populär sein, weil Marketing dort auf überzogene Anwendererwartungen („Wikinger!!!“) trifft. Es ist aber genau ein Test. Insofern ist es schon Polemik, da mit einem Beispiel alle Anwendungsszenarien abzubügeln (die individuelle Zielsetzung eines atDNA-Tests kann trotz der Einschränkungen im Übrigen sinnvoll sein). Ansonsten lassen sich mit den kommerziell verfügbaren Tests Fragestellungen beantworten, die vor 10 Jahren in der Form a) für Laien nicht verfügbar und b) extrem teuer waren.

A.
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  #16  
Alt 17.07.2017, 21:26
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
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Hallo. Da Du anscheinend einen Test hast machen lassen (?), wäre es schön wenn Du über Deine positiven Erfahrungen in Bezug auf die Auswertung der Ergebnisse näher berichten könntest ?
Viele Grüsse
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  #17  
Alt 17.07.2017, 22:06
hiopa hiopa ist offline
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Hallo,
ich habe mich, meine Eltern, meinen Partner und Freunde testen lassen und habe auch einige Kunden die den ancestry Test und den Test von 23 and me gemacht haben und ich kann bisher nur positives berichten.
Erstmal zur Genauigkeit:
Ich habe meinen Baum sehr weit zurueckerforscht und konnte mit dem DNA Test
bestaetigen was ich bisher herausgefunden habe. Manchmal muss man zwar erstmal
recherchieren was welche DNA bedeutet, zB das Skandinavische DNA bei einem Briten
nicht bedeutet dass die Uroma eine blonde Schwedin war, sondern dass er von einem
Schotten abstammt der Vikinger in der Ahnenreihe hat.
Wenn ein Brite viel Italien oder Iberische Halbinsel drin hat, dann zeigt das die Roman
Invasion und dass es mal irische Vorfahren gab. Wenn ein Deutscher britische DNA angezeigt bekommt, dann ist dies eigentlich friesische Also man muss sich schon etwas einlesen aber dann klappt das auch gut.
Also von der Genauigkeit kann ich schonmal sagen dass die Tests wirklich stimmen und
man wenn man keine Unterlagen hat, tatsaechlich herausfinden kann welche Volkszugehoerigkeit man von den Ahnen via DNA mitbekommen hat.
Dann ist bei den Tests von Ancestry und 23 and me natuerlich ein weiterer Pluspunkt
dass man auf gedmatch hochladen kann und so viele neue Verwandte finden kann. Da gibt es mehrere Moeglichkeiten. Entweder jemand hat bereits eine sogenannte Kit Nummer von gedmatch, diese kann man dann mit der eigenen vergleichen. Dann kann man sich auch die volle Liste anzeigen lassen inklusive Emailadressen und so entweder
den Cousin direkt kontaktieren oder mit der Emailadresse online weiterforschen ob das Match einen Baum online hat und wer die Ahnen sind. So kann man eventuell schon
Bruecken bauen zwischen dem eigenen und dem fremden Baum.
Dann gibts auch noch die Moeglichkeit dass man Familiennamen auf gedmatch sucht in den dort hochgeladenen gedcoms und wenn man dann denselben Namen finden kann den man selbst auch sucht, kann man gleich abgleichen (anhand der Kit Nummer des Hochladers) ob man verwandt ist oder nicht. Das tolle ist halt auch dass immer neue Cousins dazukommen wenn neue Kits hochgeladen werden.
Es stimmt dass viele Amis, Kanadier und Australier keine Papierdokumentation ueber
ihre Ahnen haben, aber das ist auch nicht immer noetig wenn man den Namen in dem
jeweiligen Baum findet und dazu einen positiven DNA Test. Manchmal ist es nicht moeglich die Verwandtschaft herauszufinden, ausser dem geschaetzten Verwandschaftsgrad der vom Programm angezeigt wird. Auch das gibt es natuerlich. Aber vielleicht irgendwann
Fuer mich war der Test auch deshalb sehr wertvoll, weil ich mit ihm viele Zweige meines Baums bestaetigen konnte. Ich habe viele ungewoehnliche Namen im Baum, und wenn ich Cousin Matches bekam die denselben Namen im Baum hatten konnte ich diesen als bestaetigt ansehen. Da ist nichts mehr mit "nur die Mutter ist sicher". Das fand ich persoenlich sehr hilfreich.
Uebrigens braucht man nur etwas Spucke und keine Gegenstaende von Ahnen um diese zu testen Die eigene Spucke wird mit der von Cousins abgeglichen und so erfaehrt man ob man verwandt ist.
Ich hoffe das hilft. Ich wuerde dieses moderne Tool weiterempfehlen als schoene Ergaenzung zur herkoemmlichen Ahnenforschung.
hiopa

Geändert von hiopa (17.07.2017 um 22:09 Uhr)
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  #18  
Alt 18.07.2017, 05:39
Xylander Xylander ist offline männlich
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Hallo,
auch MyHeritage bietet im Rahmen seiner DNA-Analyse neuerdings eine Ethnizitätsanalyse. Wie ist diese einzuschätzen?
https://blog.myheritage.de/2017/06/w...itaetsanalyse/

Viele Grüße
Xylander
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  #19  
Alt 18.07.2017, 07:10
SteffenHaeuser SteffenHaeuser ist offline
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Registriert seit: 06.02.2015
Beiträge: 462
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Hallo!

Wenn Du einen Test bei Ancestry (oder ftdna) machst,
Kannst Du die Rohdaten auch bei MyHeritage
uploaden. Allerdings ist die Datenbank vei
MyHeritage sehr klein, ich hatte da nur Matches
zwischen den 2 Samples die ich hochlud

Ich wuerde im uebrigen raten dass Leute die
nie einen Test machten und sich nichtmal
zu dem Thema extensiv informierten,
von negativen Kommentaren absehen -
Ihnen fehlt das wissen das Thema zu
beurteilen, und meist kommen dabei
nur Aussagen raus die objektiv falsch sind,
die dem Fragesteller nicht weiterhelfen.

Was die "gleichen Namen" angeht - ja, wenn
man Glueck hat. Aber da die meisten Matches
zu Amis sind sind die gefundenen Matches meist
fern und es kann sein dass wie bei mir keine
bekannten Namen auftauchen, insbes da es
selbst bei gut rechrchierten Ami-Stammbaeume
oft vor 1850 duenn wird. Aber ja, man kann
Glueck haben.

Bei Ethnicity Schaetzung bin ich sehr skeptisch.
Das was zu den Englaendern und Skandinaviern
gesagt wurde fand ich interessant. Suedeutopaer
hmmm, bei mir wurde auch was gefunden da,
einer Familienlegende nach soll aber wirklich
ein Italiener oder Spanier unter den Ahnen sein.
Die Wahrheit hierueber werde ich wohl nie
herausfinden.

Gruss,
Steffen
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  #20  
Alt 18.07.2017, 07:40
Xylander Xylander ist offline männlich
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Danke, Steffen und viele Grüße
Xylander
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