#1  
Alt 15.02.2017, 09:44
garrone81 garrone81 ist offline weiblich
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Standard Infanterie Ersatz Bataillon 400 Erkennungsmarke

Hallo ihr Lieben, vielleicht kann mir jemand helfen. Ich habe ein Rätsel um eine Erkennungsmarke zu lösen. Aufschrift -481-2./I.E.B.400 kann mir jemand dazu etwas sagen? Der Träger ist seit dem 15.02.1943 als vermisst gemeldet und Anfragen an die WaSt und den DRK blieben erfolglos. Weiterhin ist noch bekannt, dass er dem Truppenteil 3./Kampfschule Nisch angehörte.
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  #2  
Alt 15.02.2017, 09:46
Acanthurus Acanthurus ist offline
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Hallo, was heißt denn „erfolglos“? Die Person war bei einem Kriegseintritt 1943 oder davor der WASt nicht bekannt?

A.
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  #3  
Alt 15.02.2017, 10:15
JürgenP JürgenP ist offline männlich
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Moin,

der Träger der Marke war die laufende Nummer 481 in der 2. Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillon 400.
Das war die Ausbildungseinheit, in der er die Marke erhalten hat.

http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/...rsBat400-R.htm

Woher stammt denn die EM-Bezeichnung, wenn WASt und DRK nichts haben?

Die Kampfschule Nisch war eine Ausbildungseinheit in Niš im heutigen Serbien.

Herzliche Grüße Jürgen
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  #4  
Alt 16.02.2017, 15:11
garrone81 garrone81 ist offline weiblich
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hallo und lieben Dank. Ich habe noch eine Kampfschule gleichen Namens in Bulgarien gefunden, deswegen wusste ich nicht wohin damit, da es keinen Hinweis auf das Land gibt. Beim Wast liegt zum Namen nur Truppenteil und Erkennungsmarkennummer vor. Ich frage im Auftrag einer Bekannten, Weiteres ist nicht bekannt. Sie möchte gern über den Verbleib ihres Großvaters mehr herausfinden.
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  #5  
Alt 17.02.2017, 09:58
JürgenP JürgenP ist offline männlich
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Moin,

die WASt-Auskunft mit Truppenteil und EM hört sich sehr nach einer Kurzauskunft an. Deine Bekannte sollte in dem Fall noch einmal eine Anfrage an die WASt stellen und im Online-Formular angeben "zum Nachweis von Dienst- und Beschäftigungszeiten". Dann sucht die WASt alle verfügbaren Informationen zu dem Soldaten (Beförderungen, Versetzungen, Verwundungen, ...) heraus. Allerdings liegt die Wartezeit bis zur Auskunft momentan bei knapp 2 Jahren.
Was hat denn das DRK geschrieben? Wurde der Soldat seinerzeit nicht von Angehörigen gesucht? Und noch eine Frage: Ist der Soldat in der Online-Datenbank beim Volksbund gelistet? Ich würde ja selbst schauen, aber ohne Namen und Geburtsdatum ist das eher schwierig

Herzliche Grüße Jürgen
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  #6  
Alt 21.02.2017, 17:22
garrone81 garrone81 ist offline weiblich
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danke für den Tipp mit der Kurzauskunft, da kannst du gut recht haben. Ich werde es weiterleiten, aber die Wartezeit ist bekanntlich eine wahre Freude Der DRK konnte keine Auskunft geben und sie sagte mir, dass er nach dem er als vermisst gemeldet wurde, damals für tot erklärt wurde. Ich glaube das hat man öfter gemacht "um mit der Sache" auch rechtlich abzuschliessen. Beim Volksbund ist er verzeichnet mit Geburts- und Vermisstendatum, das wars. (Josef Hübbers, *24.02.1912)
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  #7  
Alt 21.02.2017, 17:36
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Svenja Svenja ist offline weiblich
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Hallo

Hat deine Bekannte beim DRK Suchdienst konkret nach der Vermisstenregistrierung und allenfalls auch nach Unterlagen aus russischer Kriegsgefangenschaft gefragt?

Wenn er für tot erklärt wurde, dann sicher erst nach Ablauf einer gewissen Zeitspanne. Zudem könnte es dazu auch noch ein Dokument geben beim zuständigen Amtsgericht oder dem Archiv, wohin die Unterlagen des Gerichtes abgegeben worden sind.

Gruss
Svenja
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