Zurück   Ahnenforschung.Net Forum > Allgemeine Diskussionsforen > Heraldik und Wappenkunde
Hier klicken, falls Sie Ihr Kennwort vergessen haben.

Antwort
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen Ansicht
  #21  
Alt 12.05.2017, 15:17
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 23.10.2012
Beiträge: 4.814
Standard

so vielleicht besser?
Angehängte Grafiken
Dateityp: png 7.PNG (41,1 KB, 27x aufgerufen)
Mit Zitat antworten
  #22  
Alt 12.05.2017, 15:39
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 23.10.2012
Beiträge: 4.814
Standard

heraldisch korrekter gefärbte Helmzier (farbliche Trennung der beiden Seiten):
mit Vergleichsbeispiel von 1580
Angehängte Grafiken
Dateityp: png 8.PNG (42,2 KB, 30x aufgerufen)
Dateityp: jpg um_1580.jpg (57,8 KB, 21x aufgerufen)

Geändert von Anna Sara Weingart (12.05.2017 um 15:46 Uhr)
Mit Zitat antworten
  #23  
Alt 12.05.2017, 16:51
Benutzerbild von Schettek-Fieback
Schettek-Fieback Schettek-Fieback ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
Themenstarter
 
Registriert seit: 24.07.2011
Ort: Frankfurt a. Main, Ahnen: Sachsen, Schlesien, Böhmen/Mähren <-
Beiträge: 362
Standard

Ach ihr seid soo cool :-))
Danke vielmals für die Hilfen.
Mit welchem Programm macht man so tolle grafische Wappen?

Braun geht also auch im Wappen? Das wusste ich nicht.

Ich hatte kurzfristig noch eine Überlegung bzgl. der "Spaltung" da ich die Bahner-Symbolik auch sehr stark finde (Obwohl sogar ein kuk - Österreichischer Staatsbahn Ingenieur unter den Ahnen wäre). Dass man Das Rad nur zur Hälfte darstellt und evtl nur einen Flügel?!

So etwa - heraldisch in Ordnung, oder?
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg 2017-05-12_17.35.34 (2).jpg (98,6 KB, 12x aufgerufen)
__________________
SACHSEN: Schubert, Z i m m e r, R e h n e r t (Dresden), Kunze, Uhlmann, Großmann, Zill, Eichhorn
BÖHMEN/MÄHREN: Schettek, Weber, Fischer, Hess(e), Křemen, N e r u d a, Schuster, Čeyka / Kowaržik, Axmann, H o r s k y, Ohnmacht, Wiche, Smekal, Wysondil
SCHLESIEN: T i t z m a n n, Ludwig, Kilian, S c h a u b e, Ziebehl, F i e b a c k, Fröhlich, Münch, Cuchy, Muras
Mit Zitat antworten
  #24  
Alt 12.05.2017, 18:08
Benutzerbild von Hracholusky
Hracholusky Hracholusky ist offline männlich
Benutzer
 
Registriert seit: 17.03.2016
Beiträge: 94
Standard

Das ginge farblich so nicht da ein grünes an ein schwarzes Feld stößt.

Historisch gesehen würde ich dann eher zu Schwarz und Gold tendieren, da das heutige Sachsen ursprünglich die Markgrafschaft Meißen war und das Wappen ein schwarzer Löwe in Gold war. Das Kurfürstentum Sachsen mit schwarz-gold gestreiften Schild mit dem schrägen Rautenbalken im Wappen war weiter nördlich um Wittenberg.

Die Skizze sind einfache Vorlagen die ich mir im MS-Paint gezeichnet habe. Für richtige Zeichnungen bieten sich da eher Vektorgraphiken an oder gute alte Handarbeit mit Stiften und Farben auf Zeichenkarton z.B.
__________________
Mit Grüßen Gerd

Wer die großen historischen Symbole verloren hat, vor dem gähnt das Nichts. (Carl Gustav Jung)
Mit Zitat antworten
  #25  
Alt 12.05.2017, 19:08
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 23.10.2012
Beiträge: 4.814
Standard

Zitat:
Zitat von Schettek-Fieback Beitrag anzeigen
... So etwa - heraldisch in Ordnung, oder?
Es geht, wenn stattdessen ein schwarzer Flügel im goldenen Feld ist.
Mit Zitat antworten
  #26  
Alt 12.05.2017, 23:52
Benutzerbild von Schettek-Fieback
Schettek-Fieback Schettek-Fieback ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
Themenstarter
 
Registriert seit: 24.07.2011
Ort: Frankfurt a. Main, Ahnen: Sachsen, Schlesien, Böhmen/Mähren <-
Beiträge: 362
Standard

Also so ginge es dann also ?

Ist das auch das was "Hracholusky" gemeint hat?
Wieso darf schwarz nicht an grün grenzen? Bzw. wäre da ein "silber-Trennungsstreifen" ginge es dann?

Und @Anna, das mit dem braunen Wagenrad geht tatsächlich einfach so? Ginge das auch in meinen letzten beiden Versionen ?

und noch eine allgemeine Frage: Dieses Wappen bezieht sich ja nun eigentlich nur auf meine Sächsische Linie - mein Einwurf, dass in einer anderen Linie ein UrUrGroßvater in der KUK Monarchie bei der Bahn war und somit das Wagenrad auch für diesen Familienzweig stehen könnte (der sich ja sozusagen in mir bzw. schon davor vereint) ist das Wappenkundlich vertretbar?
Oder "vereint" man nicht die Familienzweige sondern bleibt nur in einer "männlichen" Linie oder so?

Also ganz vereinfacht ausgedrückt und nur als Beispiel man hätte eine Linie Fleischer in Sachsen, Eisenbahner in Mähren, Gastwirte in Schlesien - würde es dann, wenn ich ein Wappen für mich kreieren würde Sinn manchen zb: "Axt, Bahnrad, und zB Kelch" auf einer "Mixtur an Farben von Sachen/Schlesien und Mähren zu vereinen oder ist das nicht typisch für Wappen?
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg 2017-05-13_00.43.28.jpg (36,7 KB, 9x aufgerufen)
__________________
SACHSEN: Schubert, Z i m m e r, R e h n e r t (Dresden), Kunze, Uhlmann, Großmann, Zill, Eichhorn
BÖHMEN/MÄHREN: Schettek, Weber, Fischer, Hess(e), Křemen, N e r u d a, Schuster, Čeyka / Kowaržik, Axmann, H o r s k y, Ohnmacht, Wiche, Smekal, Wysondil
SCHLESIEN: T i t z m a n n, Ludwig, Kilian, S c h a u b e, Ziebehl, F i e b a c k, Fröhlich, Münch, Cuchy, Muras

Geändert von Schettek-Fieback (13.05.2017 um 00:35 Uhr)
Mit Zitat antworten
  #27  
Alt 13.05.2017, 12:04
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 23.10.2012
Beiträge: 4.814
Standard

Zitat:
Zitat von Schettek-Fieback Beitrag anzeigen
... Wieso darf schwarz nicht an grün grenzen? ...
Hallo,
Wappen sollten im Mittelalter im Kampf eine schnelle Unterscheidbarkeit der Schildträger ermöglichen. Dazu war es nötig, dass die einzelnenen Felder eines Wappenschildes kontrastreich gegeneinander abgegrenzt wurden.
Der Herold überwachte das Ganze, er führte eine Wappenrolle mit sich, in der alle verzeichnet waren; mit deren Hilfe nach der Schlacht die Toten identifiziert werden konnten.

Desweiteren gab es früher gar nicht die technischen Möglichkeiten so leuchtende Farben zu produzieren wie heutzutage. Die Farben Grün, Rot, Blau etc. waren sehr dunkel. Ein Kontrast der einzelnen Felder eines Wappenschildes entstand nur, wenn man silber und goldfarbene Metalle neben die Farbfelder setzte.
Schwarz neben grün wäre aus der Entfernung als eine Fläche wahrgenommen worden.

Gruss
Mit Zitat antworten
  #28  
Alt 13.05.2017, 12:07
Benutzerbild von Hracholusky
Hracholusky Hracholusky ist offline männlich
Benutzer
 
Registriert seit: 17.03.2016
Beiträge: 94
Standard

Hier nochmal etwas zur Wappengestalltung:
Die vorrangigste Symbolik im Wappen nimmt im Allgemeinen Bezug zum Familiennamen. Das ist aber kein "muss". Man kann auch etwas anderes wählen wenn das einem eher zusagt.
Ansonsten sollte man das Wappen nicht zu bunt und zu überladen gestallten. Man sollte sich vorstellen das die Ritter diese als Erkennungszeichen führten und daher schon von weitem gut erkennbar sein sollten um zu wissen ob da ein Freund oder Feind im Anmarsch ist. Auf Grund der Rüstung konnte man ja nicht sehen wer da drin steckt.
Die beste Wahl wäre ein einfaches Symbol mit nur zwei Farben gestalltet. Das ist aber eben wie schon erwähnt kein "muss". Am Ende sollte das Wappen dem Stifter und dessen Familie zusagen, den heraldischen Regeln entsprechen und künstlerisch ansprechend sein. Das wäre dann der Idealfall.
__________________
Mit Grüßen Gerd

Wer die großen historischen Symbole verloren hat, vor dem gähnt das Nichts. (Carl Gustav Jung)
Mit Zitat antworten
  #29  
Alt 13.05.2017, 12:23
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 23.10.2012
Beiträge: 4.814
Standard

Zitat:
Zitat von Schettek-Fieback Beitrag anzeigen
... Und @Anna, das mit dem braunen Wagenrad geht tatsächlich einfach so? ...
Idealerweise sollte auf grünem Grund keine braune Wappenfigur sein.
So gesehen ist an dieser Stelle die heraldische Regel von mir gebrochen worden.

Allerdings ist das Entscheidende die Erkennbarkeit der Wappenfigur. Diese ist in meiner Zeichnung dadurch gegeben, dass auf der einen Seite das braune Wagenrad auf goldenem Grund gut erkennbar ist, und die logische Fortsetzung der Wappenfigur Rad auf der anderen, grünen, Seite für jeden begreibar ist.

Aus meinem letzten Satz folgernd verstehst Du, dass das in Deinem letzten Beispiel gezeichnete halbe Rad auf grünem Grund nicht braun gefärbt werden darf!

Geändert von Anna Sara Weingart (13.05.2017 um 12:27 Uhr)
Mit Zitat antworten
  #30  
Alt 13.05.2017, 12:40
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 23.10.2012
Beiträge: 4.814
Standard

Mir einem kreierten Wappern sollten sich im Idealfall alle Nachkommen, die Träger Deines Namens sind, identifizieren können, bzw. alle Mitglieder Deines Geschlechts (Deiner Sippe).
Wenn in einem Geschlecht über Jahrhunderte ein gewisser Berufstand fortgelebt wurde und es identitätsbildend für das Geschlecht wurde, dann kann sicherlich als Thema für das Wappen die Berufstätigkeit wählen.
Aber nicht wenn ein UrUrgroßvater mal bei Bahn war; müssen nun alle Deine Nachkommen ein geflügeltes Rad in ihrem Wappen ertragen, dass Du stiftest.
Gruss
Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu

Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 01:48 Uhr.