#11  
Alt 11.10.2007, 12:51
schaefera
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Standard Verleihungen

Verleihungen des Großherzoglichen Ludewigsordens

Se.Königliche Hoheit, der Großherzog, haben nachstehende Verleihungen des Ludewigsordens zu verfügen geruht.

am 18 December 1839: dem Canzleisecretär Haack das Ritterkreuz erster Classe
am 19 December 1839: dem Kriegscommisär Rückmann das Ritterkreuz, erster Classe und dem Carde du Corps Stab I. das Ritterkreuz zweiter Klasse
am 26 December 1839: dem Kreisarzt Duvrier, Dem Kreisarzt Seitz, dem Landrichter Weis, dem Medicinalcollegs-Direktor Dr. Graff, dem Hofrath und Physicatsarzt Dr. Rau, dem Buchhalter und Secretär bei der Großherzogl. Hauptsstaatskasse Bader, und dem Kammermusicus Müller-das Ritterkreuz erster Klasse.
Quelle: Großherzogliches Hessisches Regierungsblatt
Nr.1/ 1840
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  #12  
Alt 11.10.2007, 17:43
schaefera
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Standard RE: Namensveränderungen 1840

Nr. 6
es ist gestattet worden:
1) am 11 Februar dem Jacob Simon I. zu Gensingen, Kreis Bingen, statt des seitherigen Vornamens Jacob , den Vornamen Marcus
2) am 14 Februar dem Heinrich Stritter von Wallernhausen, statt des seitherigen Namens Stritter den Namen Bierau zu führen.
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  #13  
Alt 18.10.2007, 17:27
schaefera
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Standard RE: Verleihungen

Nr. 27
Promotion auf der Landesuniversität

Am 4. November ist dem Ernst Christoph Kallenbach aus Lauterbach die juristische Dokorwürde
ertheilt worden.

Ermächtigung zur Annahme eines fremden Ordens

Dem Gr. Geheimrathe Hallwachs ist die Ermächtigung zu Annahme des ihm von Sr. Maj. vom Könige der Belgier verliehenen Commandeurkreuzes des belgischen Leopoldordens ertheilt worden.
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  #14  
Alt 07.11.2007, 09:58
schaefera
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Kb Verne
Am 17.2.1807 wurde in Allendorf getauft Johannes Feldbusch,Sohn des Heinrich Feldbusch "nirgendwo zu Haus"und seiner Ehefrau Barbara geb.Horn.
Pate war Johannes Holler " aus der Welt".Die Mutter war allein,als sie ins Kindbett kam.

Quelle:
Hessische Familienkunde 10
Spalte 338



266.Camberg 1727,Juni 16

Die Zunft- und andere Meister des Schneiderhandwerkes der kur-fürst. Trier- und fürstl. Nassau-Dietzischen gemeinschaftlichen Stadt
Camberg bezeugen auf Vortrag ihres Zunftmitgenossen des Meisters
Anton Schäffer,das Johann Henrich Schäffer der eheliche Sohn des Heinrich
Schäffer und der Anna Catharina, Eheleute und Bürgers zu Würges am 12. October 1716 bei dem Handwerk auf. 3 Jahre Lehrzeit aufgedingt und nach guter Aufführung, am 25. April1719
losgesprochen worden sei.
Es siegelt die Zunft
dat. Camberg den 16.Junii 1727.

Annalen des Vereins für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung
1879
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  #15  
Alt 17.11.2007, 08:02
schaefera
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Standard Gerichtsschöffen zu Hochheim 1719

264 Hochheim 1719,März,6

Jacob Becker Oberschultheis und die Gerichtsschöffen zu Hochheim Heinrich Mappes,Heinrich Westerberger und Hans Engel Munck beurkunden das Vermächtnis ihres Mitbürgers und Gerichtsschöffen Caspar Treber.
dat. 6.Martii 1719

Annalen des Vereins für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung
1879
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  #16  
Alt 04.03.2008, 18:45
schaefera
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988)
Johann Jung,
aus Lindenholzhausen im Nassauischen gebürtig.

Signalement.
Alter: 20 Jahre;
Statur: mager,
5´ rheinl.;
Haare: braun, geschnitten;
Stirne: hoch;
Nase: klein;
Mund: dick;
Zähne: vollständig; Bart: ohne;
Gesichtsfarbe: blaß.
Besondere Kennzeichen:
Petzen im Gesicht; schielender Blick.
Er ist unlängst aus der Corrections-Anstalt entlassen
worden, und soll sich nach einer Bekanntmachung des herz. nassauischen Amtes zu Limburg vom 27. Dec. 1834 wiederholt
verschiedener Betrügereien schuldig gemacht haben und
dermalen seine vagantische Lebensweise wieder fortsetzen

987)
Barbara Quenzel, auch Schmidt genannt,
aus Seiboldsdorf bei Ziegenrück in Hessen geb.,
Zuhälterin des lahmen
Georg Sebastian Lichtenberg, Mutter von drei
Kindern.

Signalement
Alter: ungefähr 23 Jahre; Statur: lang, hager;
Haare: schwarz;
Nase: kurz, dick, stumpf; Mund: aufgeworfen;
Gesichtsfarbe: blaß; Pockennarben ,sehr
wenig;
Sprache: etwas schlürfend.
Sie ist eine Tochter der aus Südamerika abstammenden
Maria Elisabetha Schmidt und eine Schwester der
Elisabethe Margarethe Quenzel (No. 85.) und war im Monat
März 1830 unter dem Namen Barbara Schmidt bei
dem großherz. Criminal -Gericht Dermbach verhaftet. Oefters gibt sie sich von Holzhausen bei Heldburg geb. aus.


PolizeilicheNachrichten,
von Gaunern, Dieben und Landstreichern
nebst., deren Personal-Beschreibungen.
Ein Hülfsbuch für Polizei- und Criminal-Beamte, Gensd'armen,
Feldjäger und Gerichtsdiener;
von
Friedrich Eberhards
Herzogl. Polizei - Rath in Gotha
Dritter Band.
1835




922) Heinrich Eissel,
Tuchmacherssohn und Scribent, aus Melsungen im Kurfürstenthum Hessen geb.
Signalement.
Alter: 21 Jahre; Statur: mehr mittler, als klein;
Haare: braun; Stirue: hoch, frei, etwas breit;
Augenbrauneu: braun; Augen: dunkelgrau;
Nase:
etwas gebogen;
Mund: mittelmäßig;
Oberlippe:
etwas erhaben;
Zähne: gut; Kinn: oval;
Bart: blond, sehr schwach;
Gesichtsform: oval, glatt.
Besondere Kennzeichen: der Daumen der rechten
Hand ist krumm.
Er hat bereits im Jahre 1831 wegen Beraubung der
Gerichtsstempelkasse in Welsungen eine 2monatlicheZwangs-
Arbeitsstrafe in Cassel bestanden, trieb sich später unter der
Maske eines wegen politischer Vergehnngen verfolgten
Studenten herum, brandschatzte die Studierenden und die
Beamten und wurde endlich im Monat September I834
zu Gotha als Hochstappler arretirt und mittelst Schubs an
das kurf. Kreis-Amt Melsungen abgeführt.

947) Auguste Peillon
von Biebrich im Nassauischen gebürtig.
Signalement.
Alter: 25 Jahre; Statur: untersetzt (4´11´rheinl.);
Haare: braun;
Augenbraunen: braun;
Augen: braun;
Nase roportionirt;
Mund: die Oberlippe
etwas aufgeworfen;
Kinn: rund;
Gesichtsform: rund.
Sie ist der Verübung eines Diebstahls verdächtig und
hat sich der ihr wegen wiederholter Landstreicherei und fortgesetzter Lüderlichkeit zuerkannten Correctionshausstrafe durch
die Flucht entzogen, weshalb sie von dem herzogl. nassau.Justiz Amt in Wiesbaden am 14.Oct.1834 steckbrieflich verfolgt worden ist.

Am 32. Dezember 1839 ist der Post-Expeditor Wilhelm Breiner zu Beerfelden, auf sein Nachsuchen, seines Dienstes entlassen worden.

Großherzogliches Regierungsblatt
Nr. 3
1840

ein Schmiedegeselle, Namens Georg Walther aus Unterschonmattenwag im Hessen-Darmstädtischen gebürtig, hat vor einigen Tagen sein unterm 6ten Januar l.J. an seinem Geburtsorte ausgestelltes und unterm 16ten v.M. hier visirtes Wanderbuch, auf dem Wege nach Münster verloren. Ihm ist hierauf nach näherer Untersuchung und Legitimaion, ein Paß zur Fortsetzung seiner Reise über Wesel nach Osnabrück ertheilt worden. weshalb das vor. beschriebene Wanderbuch anulliert wird.

Düsseldorf,den 3.Dezember 1819
der Stadt-Kreiskommisar
Schrammm

Amtsblatt der königlichen Regierung zu Düsseldorf 1819
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  #17  
Alt 14.03.2008, 13:13
Wolfg. G. Fischer Wolfg. G. Fischer ist offline männlich
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Beiträge: 2.664
Standard Eisel in Kurhessen

Ein Michael Eisel aus Sontra wanderte 1839 nach Amerika aus.
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  #18  
Alt 01.05.2008, 07:43
Marlies
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Standard Motz Johann Martin aus Fritzlar

Am ??.01.1690 heiratet in Wien (St. Stephan) Motz Johann Martin, Schneider, aus Fritzlar Rosina Trenkl

Quelle: Hessische Familienkunde Bad 6
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  #19  
Alt 16.05.2008, 09:59
Marlies
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Standard Heinrich Jobst aus Ulmbach in Ober-Hessen

Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Minden Ausgabe 9. Februar 1824

Der Zimmergeselle Heinrich Jobst aus Ulmbach in Ober-Hessen hat seinen, zu Wechtersbach im Kurfürstenthum Hessen vom dasigen Kreis-Rathe unterm 29. November v. J. ausgestellten, am 12. v. M. zu Enger und zuletzt in Versmold von dem Bürgermeister Delius nach Elberfeld visirten Paß angeblich in der Gegend von Harsewinkel im Regierungs-Bezirk Münster, verloren.
Dieser Paß wird daher hierducrh für ungültig erklärt und der etwaige Besitzer desselben angewiesen, solchen an die nächste Polizei-Behörde abzuliefern.

Minden den 3. Februar 1824
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  #20  
Alt 17.05.2008, 10:34
Marlies
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Standard Conrad Schlott aus Loßhausen

Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Minden Ausgabe 12. März 1824

Ein gewisser Conrad Schlott aus Loßhausen im Kur-Hessischen hat seinen angeblich zu Ziegenhain im Hessischen in der 2. Hälfte des Monats Dezember v. J. zur Reise nach Ensgedi in Holland, auf 6 Wochen ausgestellten und auf der Retour-Reise bei der Polizei-Behörde zu Münster zuletzt visirten Paß am 27. Januar c. zwischen Paderborn und Grundsteinheim angeblich verloren.

Dieser Paß wird daher hierdurch für ungültig erklärt und der etwaige Besitzer desselben angewiesen, solchen an die nächste Polizei-Behörde abzuliefern.

Minden den 25. Februar 1824
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